Der Hegering Brome stellt sich vor

VorsitzenderMichael Plonus

Bohldamm 5
38470 Croya
05368-9826
0171 227 55 24

plonus-michael@t-online.de
Stellv. VorsitzenderKlaus Fehse

Böckwitzer Strasse 24
38465 Brome-Zicherie

05833-1682
0171 933 31 12
klaus.fehse@gmx.net
SchatzmeisterJörg Gäde

Grashöfe 7
38474 Voitze

05833-6000
joerg.gaede@t-online.de
SchriftführertHolger Mertens

Am Steckel 4
38465 Brome-Zicherie

05833-970079
0171 879 59 69
holger.mertens1@t-online.de
HundewesenKay Bannier

Alte Bahnhofstrasse 7b
38470 Croya

0171 748 06 89
bannier@croya.de
SchießwesenHolger Jelpke

Dorfring 5
38465 Brome-Wiswedel

05833-7406
0171 569 71 02
hjelpke@aol.com
SchwarzwildKlaus Fehse

Böckwitzer Strasse 24
38465 Brome-Zicherie

05833-1682
0171 933 31 12
klaus.fehse@gmx.net
Naturschutz und ÖffentlichkeitsarbeitHenning Flegel

Drömlingsweg 42
38465 Brome-Zicherie

0171 227 96 54
h_flegel@t-online.de

 

Der Hegering Brome umfasst 23 Reviere in den Gemeinden Brome und Boldecker Land mit einer Jagdbezirksfläche von ca. 8.100 ha. Das Gebiet des Hegerings wird aus den dörflichen Gemeinschaften Altendorf, Benitz, Brome, Croya, Kaiserwinkel, Tülau, Voitze, Wiswedel und Zicherie gebildet und grenzt unmittelbar an die Landesgrenze zu Sachen-Anhalt. Der Hegering ist somit geografisch der süd-östlichste der Jägerschaft Gifhorn.

Der Hegering mit seinen110 Mitgliedern setzt sich aus 21 Eigen – und Gemeinschaftsjagden zusammen und hat eine bejagbare Gesamtfläche von 7146ha. Seit 2002 haben sich die Reviere des Hegerings in einer Rehwildhegegemeinschaft zusammengeschlossen, um eine großflächige und nachhaltige Bewirtschaftung unserer kleinsten Schalenwildart zu gewährleisten.

Die Landschaft des Hegerings wird durch die weitläufiger Kiefernwäldern der Bickelsteiner Heide im Norden, sowie durch die einzigartige Niedermoorlandschaft des Drömlings im Süden geprägt.

Das heutige Landschaftsbild des Drömlings, ist entstanden, durch die Entwässerungs- und Kultivierungsmaßnahmen im 18. Jahrhundert. Die ausgedehnten Grünlandflächen die durchzogen sind von einem engmaschigen Grabensystem, das vielfach mit Büschen oder Gehölzen bewachsen ist, sowie die einzigartigen Moor-und Auenwälder machen diesen Landschaftsteil zu einer bedeutenden Bereicherung des Hegerings In diesem Biotop finden viele seltenen Pflanzen- und Tierarten, wie zum Beispiel der Bieber, Fischotter, Schwarzstorch und der Seealder einen geeigneten Lebensraum. Im Zuge des Naturschutzgroßprojekt Niedersächsischer Drömling wurden umfangreiche wasserbauliche Maßnahmen zur Sicherung des Grundwasserspiegels durchgeführt, unterstützt von einem modernen Wassermanagement. Bundesweit Vorbildcharakter für Naturschutzgroßprojekte hatte Planungsphase, in der die Betroffenen frühzeitig mit einbezogen wurden und somit eine breite Akzeptanz des Vorhabens erreicht wurde.

Eine weitere postive Entwicklung im Hegering sind die  Waldumbaumaßnahmen im letzten Jahrzehnt. Die überwiegenden Kiefernutzwälder wurden vielerorts durch Laubbaum Aufforstungen zum Mischwald umgewandelt. Für den seit Jahren konstanten Schalenwildbestand von  Rot-, Dam-, Schwarz- und Rehwild entsteht daher ein positives Zukunftsbild. Die Situation beim Niederwild, ist trotz vieler Biotop verbessernde Maßnahmen, seit Jahren unverändert auf niedrigen Nievau. Dieser bedauerliche Zustand wird hauptsächlich auf die starke Zunahme der Neozoen, wie Waschbär und Marderhund zurückgeführt.

Die Landwirtschaft hat im Hegering Brome einen prägenden Charakter und ist vielfach das Bindeglied zwischen der Jägerschaft und der nichtjagenden Bevölkerung. Auf dem Gebiet des Hegerings werden vier Biogasanlagen betrieben, die dazu nötigen Maisanbauflächen haben sich in den letzten Jahren stark vergrößert. Der vermutete starke Populationsanstieg beim Schwarzwild blieb bis heute aber aus.

Die Aktivitäten der Jäger und Jägerinnen des Hegerings sind vielfältig, sie reichen vom gemeinsamen Fuchsansitz, über Maßnahmen zur Verbesserung der Biotopsituation, bis hin zu gemeinschaftliche Veranstaltungen mit Schulen und Kindergärten.

Die Jägerinnen und Jäger des Hegerings Brome blicken positiv in die Zukunft und werden sich  den Herausforderungen der modernen Gesellschaft stellen.