Jagdhundeausbildung: Impressionen aus der aktuellen Welpengruppe

Die Jägerschaft Gifhorn bietet regelmäßig Lehrgänge für Hundeführer zur Unterstützung der Jagdhundausbildung an. Wichtiger Bestandteil ist dabei die Frühförderung von Welpen und Junghunden. Die Bilder liefern ein paar Eindrücke aus einer der aktuellen Gruppen, geleitet von Armin Siedentop und Roswitha Holtorf.

 

 

 

 

 

 

 

 

Unterstützung für das Schwarzwildgatter Hermannsburg

Um tierschutzgerechtes Jagen im heutigen Sinn zu gewährleisten, werden vermehrt zur Ausbildung von Jagdgebrauchshunden Schwarzwildgatter genutzt. Im Gatter wird der Kontakt zwischen wehrhaftem Wild (Schwarzwild) und dem Hund hergestellt. In nahezu allen Bundesländern sind derzeit Schwarzwildgatter zur Einarbeitung von Jagdgebrauchshunden in Betrieb oder in Planung. In Niedersachsen, immerhin das zweitgrößte Bundesland, gab es ein solches Gatter bisher nicht. Dies soll nun geändert werden. Im Landkreis Celle, im Herzen Niedersachsens und eine der schwarzwildreichsten Regionen des Landes, hat sich eine geeignete Fläche gefunden, um dieses Projekt umzusetzen.

Leider ist die Finanzierung der Baukosten noch nicht gesichert. Mittlerweile sind Spenden in Höhe von ca. 24.000€ eingegangen. Trotz dieser Spenden fehlen derzeit Mittel in Höhe von etwa 40.000€.

Der Gedanke war immer, dass die Kosten des Projektes zum Großteil von der Gesamtheit der Jäger Niedersachsens getragen werden sollten, da die Ausbildung von Jagdhunden am Schwarzwild allen Jägern nützt! Bisher trugen allerdings die Hundeführer selbst, meist durch Zucht- und Jagdgebrauchshundevereine, die größte Last.

Es wird eines weiteren Kraftaktes aller Beteiligter bedürfen, um den Bau des Gatters zu stemmen.

Wir bitten dazu alle Unterstützer um Mithilfe! Werben Sie für unser Projekt und helfen Sie, unser gemeinsames Ziel des ersten Schwarzwildgatters in Niedersachsen zu erreichen.

 

Bankverbindung:

Volksbank Südheide

Verein Schwarzwildgatter Hermannsburg e.V.

IBAN: DE 182579163531044100

BIC: GENO DEF1 HMN

Bitte geben Sie ihren Verein oder ihren Namen mit Ort im Verwendungszweck an, dies erleichtert uns die Ausstellung der Spendenbescheinigungen.

 

Mehr Infos gibt es auf der Website des Vereins Schwarzwildgatter Hermannsburg e.V.

 

Hundeprüfungen 2016

Im August begann die Prüfungssaison der Jägerschaft Gifhorn bei den südlichen Hegeringen in Ehra mit einer Brauchbarkeitsprüfung für Nachsuchenhunde.

2 Gespanne stellten sich der 1000m Übernachtfährte, der Anschneideprüfung, der Überprüfung der Schussfestigkeit und des Gehorsams. Beide Gespanne kamen an einem sonnigen Morgen mit sehr unterschiedlichen Arbeitsweisen an das ausgelegte Stück.

 

Weiter ging es mit der Brauchbarkeitsprüfung und den Zusatzfächern zur Herbstzuchtprüfung (vom Zuchtverband) Anfang September. Erst mit den bestandenen Zusatzfächern zur HZP ist ein Hund nach dem Gesetz brauchbar. In Sachsen-Anhalt wurde uns ein optimales Revier für die Schweissfährten zur Verfügung gestellt. Alle weiteren Fächer wurden um Croya und Eischott geprüft. Vielen Dank an die Revierführer Kay Bannier, Burkhard Krome und Klaus Fehse! An diesem Tag haben 6 Gespanne allen Anforderungen Stand gehalten. Leider hatten 2 Teams kein Suchenglück.

Ende September nahmen 3 Hundeführer mit ihren Hunden an der Brauchbarkeitsprüfung für Stöberhunde teil. In dem Revier in Neubokel hatte jeder Hund die Möglichkeit sein lautes und planmässiges Stöbern unter Beweis zu stellen. Auch bei der Anschneideprüfung, der Überprüfung der Schussfestigkeit und des Gehorsams konnten die Richter den Hunden die jagdliche Brauchbarkeit bescheinigen.

Viel Waidmannsheil allen Hundeführern, die sich den Prüfungen gestellt haben!

Ein großer Dank geht bei allen Prüfungen an die Revierpächter, die ihre Reviere zur Verfügung stellen!

Folgende Jagdhunde sind brauchbar geprüft nach dem niedersächsischen Jagdgesetz:

Brauchbarkeitsprüfung für Nachsuchenhunde:

Enno, HS, E/F: Olaf Heinemann

Elsa, BGS, E/F: Bernd Speier

Hundeseminar der Jägerschaft mit Frau Kathleen Lange

Teil 1: Teambildung

 

Teil 2: Apport

 

Hundeprüfungen 2015

Hundeprüfungen der südlichen Hegeringe der Jägerschaft Gifhorn e.V.

 

Begonnen hat das Prüfungsjahr im August 2015 mit einer Brauchbarkeitsprüfung für Nachsuchenhunde. Angetreten sind 2 Rauhhaarteckel, 1 HS und 1 BGS. 3 Gespanne arbeiteten erfolgreich die 1000m Schweißfährte .

Im September fand eine Brauchbarkeitsprüfung um Bergfeld statt. Am Start waren 6 Teams, die zur vollen Brauchbarkeit angetreten sind. Davon konnten 2 bestehen. 3 Teams absolvierten die Zusatzfächer zur HZP.

In Müden traten Anfang Oktober 7 Hundeführer mit ihren Hunden zur vollen Brauchbarkeit an. 4 Hundeführern konnte am Ende die Bescheinigung überreicht werden. 3 Teams absolvierten die Zusatzfächer zur HZP.

Ende November konnten im Rahmen einer Jagd 1 Co Sp und 1 PRT die Brauchbarkeitsbescheinigung für Stöberhunde ausgestellt werden.

Somit sind folgende Hunde brauchbar geprüft nach dem niedersächsischen Jagdgesetz:

BrP

  • Pepe, W, E/F: Normen Richter
  • Birk, PRT, E/F: Horst Schevel
  • Ares, KLM, E/F: Markus Ortmann
  • Pia, DD, E/F: Lena-Maria Hörning
  • Bine, DD, E: Heinrich Lüdde, F: Günter Simon
  • Sally, Lab.-Retr., E/F:Petra Otte

HZP Zusatzfächer

  • Prinz, DD, E/F: Jörg Becker
  • Maira, DD, E/F: Simone Bawey
  • Arlon, KLM, E/F: Andrea Burmeister
  • Xenta, DL, E/F: Norman Wilke
  • Asta, DL, E/F: Kay Bannier
  • Katja, Böh.Rauhb., E/F: Burkhard Düsterhöft

Brauchbar geprüft für Nachsuche

  • Baron, BGS, E/F: Hendrik Klaas
  • Zackel, DTK, E/F: Eike Behrens
  • Xenia, DTK, E/F: Karl-Heinz Döweling

Brauchbar geprüft fürs Stöbern

  • Hexe, PRT, E/F: Ulrich Schulze
  • Bine, CoSp, E/F: Karsten Lacü

Neue Nutzungsordnung für den Hundeteich

Im Jahre 2006 wurde auf dem Gelände des Kreishundeobmannes der Jägerschaft Gifhorn Süd, Heinz Ciupa , ein Teich zur Ausbildung für Jagdhunde in Eischott errichtet. Bei der Teichanlage handelt es sich nicht um einen befriedeten Bezirk. Vom Landkreis wurde explizit die Auflage gemacht, dass die Teichanlage durchgängig intensiv für die Jagdhundeausbildung genutzt wird, damit keine Wasservögel dort brüten.

Laut §4 (4) des Niedersächsischen Jagdgesetzes  handelt es sich bei der Jagdhundeausbildung, einschließlich der Prüfung, außerhalb befriedeter Bezirke, um Jagdausübung.

Nachdem Heinz Ciupa verstorben ist, der auch Jagdpächter im Revier Eischott war, wurde daraufhin mit den derzeitigen Jagdpächtern und der Grundeigentümerin die Nutzungsordnung  überarbeitet. Darin wurden unter anderem die Schlüsselgewalt, Schusswaffengebrauch, Nutzungszeiten und Bekanntmachung  der Übungs- und Prüfungstermine geregelt.

Des Weiteren unterzeichneten die Vertreter der  Jagdgenossenschaft,  Feldmarkinteressenschaft,  die Grundeigentümerin und die Jagdpächter zusammen mit der Kreishundeobfrau der südlichen Hegeringe und dem Jägerschaftsvorsitzenden  eine Zustimmungserklärung zur ordnungsgemäßen Jagdausübung im Rahmen der Hundeausbildung.

Diese beiden beglaubigten Papiere dienen dem jeweiligen Ausbildungsleiter in Zukunft als Nachweis dort, zur Jagdhundeausbildung mit Schusswaffengebrauch, berechtigt zu sein.

Die Kreishundeobfrau für die südlichen Hegeringe wird mit den Hundeobleuten aus den entsprechenden Hegeringen die Übungs- und Prüfungstermine, die am Ausbildungsteich stattfinden werden, festlegen, so dass die Ausbilder genau wissen, wann ihnen das Gelände zur Verfügung steht.

Die Jägerschaft  und alle Jagdhundeausbilder sind sehr froh und dankbar über die unkomplizierte Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Ein besonders großer Dank gebührt  Horst Schevel. Er hat die Zustimmungserklärung und Nutzungsordnung ausgearbeitet und als Rechtsanwalt beglaubigt und war bei den Gesprächen dabei.

 

Download Nutzungsordnung

Jahresbericht Hundewesen 2014

Aus meiner Sicht war das Jagdjahr 2014/2015 ein sehr schwieriges Jahr.
Nach dem Tod von Heinz Ciupa habe ich auch den südlichen Bereich der Jägerschaft kommissarisch als Hundeobmann übernommen. Für einen voll Berufstätigen ist ein Ehrenamt mit vier Übungsgruppen, über 50 Kursteilnehmern und insgesamt fünf Gebrauchsprüfungen schwierig zu bewältigen.

Ich bin froh, dass sich Regina Oppel bereiterklärt hat, die Nachfolge von Heinz Ciupa anzutreten. Regina Oppel hat sich dieses Jahr bereits gut eingebracht, indem Sie zwei Obleutetreffen und mehrere organisatorische Dinge übernommen hat. Regina, vielen Dank für deinen Einsatz.

An dieser Stelle möchte ich mich auch bei allen Kursleitern, Helfern, Revierinhabern und aktiven Hundeleute bedanken, die das Hundewesen in der Jägerschaft unterstützen ! Ohne die vielen Helfer könnten wir keine brauchbaren Jagdhunde ausbilden und prüfen !

Die Jagdhundeausbildung und Prüfung ist für die Jagd elementar, da ohne brauchbare Jagdhunde die Jagd nicht ausgeübt werden darf !

Wie bereits erwähnt wurden im Landkreis fünf Jagdhundeprüfungen durchgeführt. Davon drei im südlichen und zwei im nördlichen Bereich. Insgesamt wurden 30 Gespanne geprüft, wovon 16 Gespanne die komplette BrP, 7 die Zusatzfächer nach Verbandsprüfung, 4 die Sonderprüfung Schweißhunde und 3 die Sonderprüfung für Stöberhunde absolviert haben.

Leider haben sechs Gespanne das Prüfungsziel nicht erreicht.

BrP bestanden haben:

  • Lars Flegel mit Aron
  • Jens Klitzing mit Fee
  • Heinrich Tappenbeck mit Brisko
  • Ulf Janz mit Paul
  • Klaus Fehse mit Keuzo
  • Ingrid Hermann mit Silja
  • Kathrin Köllner mit Dayla
  • Holger Siewert mit Max
  • Gero Luttermann mit Obelix
  • Jan-Peter Dralle mit Lander
  • Thorsten Schäfer mit Nicki

Zusatzfächer haben abgelegt:

  • Daniel Gottweis mit Cliff
  • Helga Köpnick mit Csokaköi
  • Uwe Böwing mit Assy
  • Werner Bierstedt mit Oda
  • Henning Stieghan mit Fina
  • Petra Neubert mit Bonny
  • Hinrich Bolle mit Nord II
  • Stefan Hildebrandt mit Enno
  • Marco Metzing mit Arko

Sonderprüfung Schweiß haben bestanden:

  • Christian Möller mit Clara
  • Henrik Reimer mit Biene
  • Hartmut Röling mit Wolke

Sonderprüfung Stöberhunde hat bestanden:

  • Matthias Leudolph mit Eddie

Ich bedanke mich bei allen Hundeführern, die ihre Hunde ausgebildet und zur Prüfung vorgestellt haben und wünsche allen viel Waidmannsheil mit ihren vierbeinigen Jagdhelfern !

Arne Segeth

Brauchbarkeitsprüfung in Bargfeld

Am 27.9.2014 haben sich 10 Gespanne den Anforderungen der Brauchbarkeitsprüfung gestellt. Davon haben vier die Zusatzfächer zur Erlangung der vollen Brauchbarkeit abgeleistet. Fünf Hunden gelang es mit ihren Führern die kompletten Fächer zu bestehen. Ein Teckel hat die Sonderprüfung Schweiß bestanden.
Wir wünschen allen Gespannen weiterhin viel Suchenglück!

Ganz herzlich bedanken wir uns bei den Revierinhabern, die während der Ausbildungs- und Prüfungszeit Ihre Reviere zur Verfügung gestellt haben!

BrP bestanden haben:

  • Lars Flegel mit Aron
  • Jens Klitzing mit Fee
  • Heinrich Tappenbeck mit Brisko
  • Ulf Janz mit Paul
  • Klaus Fehse mit Keuzo

Zusatzfächer haben abgelegt:

  • Daniel Gottweis mit Cliff
  • Helga Köpnick mit Csokaköi
  • Uwe Böwing mit Assy
  • Werner Bierstedt mit Oda

Sonderprüfung Schweiß hat bestanden:

  • Christian Möller mit Clara

Jahresbericht Hundewesen 2013/2014

Im Jagdjahr 2013/14 erlitt das Hundewesen im Landkreis Gifhorn einen großen Verlust. Nach schwerer Krankheit ist unser Hundeobmann für den südlichen Bereich, Heinz Ciupa, verstorben. Mit Heinz hat uns ein über Jahre engagierter, der Sache verpflichteter Hundemann verlassen. Wir werden sein Andenken in Ehren halten. Heinz war maßgeblich an der Errichtung des „Spendenkontos der Jägerschaft Gifhorn e.V. für verletzte Hunde“ beteiligt. Das Spendenkonto wird unter einer neuen Kontonummer fortgeführt.

Spenden werden gerne unter folgender Bankverbindung entgegengenommen:

Empfänger: Ernst-Dieter Meinecke
Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg
Konto: 161 444 716
BLZ: 269 513 11

Die Jagdhundeausbildung im Landkreis lief wie gewohnt. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Ausbildern und Helfern bedanken. Ohne viele helfende Hände wäre eine Hundeausbildung in der Größenordnung nicht realisierbar. Ein Besonderer Dank gebührt auch allen Revierinhabern, die ihre Reviere für die Jagdhundeausbildung zur Verfügung gestellt haben.

Im Landkreis wurden insgesamt fünf Jagdhundeprüfungen durchgeführt, davon zwei im südlichen und drei im nördlichen Bereich. Insgesamt wurden 33 Gespanne geprüft, von denen leider sieben das Prüfungsziel nicht erreichten.

Ich bedanke mich bei allen Hundeführern, die ihre Hunde ausgebildet und zur Prüfung vorgestellt haben und wünsche allen viel Waidmannsheil mit ihren vierbeinigen Jagdhelfern!

 Ohne diejenigen, die sich und ihre Hunde zur Verfügung stellen, wäre die Jagd nicht möglich!

Arne Segeth

Brauchbarkeitsprüfung 2013

Wir gratulieren zur bestandenen Brauchbarkeitsprüfung!

Die Brauchbarkeitsprüfung für Vollgebrauchshunde hat bestanden:

  • Alexander Rudas mit Nando, DW
  • Otto Behrens mit Anton, DK
  • Norbert Jürgens mit Don, DD
  • Rainer Scholz mit Ayko, GM
  • Burkhardt Düsterhöft mit Ayla, ESS
  • Rudi König mit Graf, DD
  • Eckhard Horstmann mit Kischa, UK
  • Wilhelm Bangemann mit Carlos, DW/KlM

Die Zusatzfächer nach der Zuchtprüfung hat bestanden:

  • Christian Effe mit Imo, DD
  • Harald Harke mit Fia, W
  • Burkhard Krome mit Arabella, DD
  • Holger Hofmann mit Perko, KlM
  • H-J. Krause mit Gero, DL
  • H-W Dirks mit Elk, DK
  • Nico Ranneberg mit Cera, KlM
  • Günther Schulze mit Jule, KlM
  • Hermann Schulze mit Jana, KlM
  • Gerhard Jahns mit Jette, KlM

Die Brauchbarkeitsprüfung für Nachsuchenhunde hat bestanden:

  • Michael Schlagmann mit Bella, BGS
  • Ernst-Dieter Meinecke mit Kiwi, Teckel
  • Walter Behrens mit Ayko, Bracke
  • Hans-Hermann Sturm mit Brisko, Bracke
  • Dennis Becker mit Dahla, Bracke
  • Nils Falke mit Vaika, Teckel
  • Stefan Knappworst mit Hugo, Bracke
  • Walter Behrens mit Ando, BGS

Sanierung des Hundeübungsteiches in Teichgut

Um Jagdhunde an der lebenden Ente ausbilden und prüfen zu dürfen, hat der Gesetzgeber besondere Ansprüche an ein Ausbildungs- und Prüfgewässer definiert. 2004 stellte die Familie Nabein aus Teichgut der Jägerschaft ein Hundeübungsgewässer zur Verfügung, welcher im gleichen Jahr für die Belange der Hundeausbildung angelegt wurde.

Im Laufe der Zeit sind durch Witterungseinflüsse Sanierungsmaßnahmen notwendig geworden. Teilweise wurde der Teich so flach, dass die Hunde nicht mehr schwimmen mussten. Die Ufer sind durch den Wassereinfluss so steil geworden, dass unerfahrene Hunde Schwierigkeiten bekamen, das Gewässer zu verlassen. Aus dem Grund wurde der Übungsteich saniert.

An dieser Stelle möchte ich mich bei Henning Stieghan, Werner Nabein und allen Helfern bedanken!

Henning Stieghan hatte den größten Anteil der Organisation und der Arbeit übernommen.

Arne Segeth

Nachruf Heinz Ciupa

Die Jägerschaft Gifhorn e.V. trauert um seinen Hundeobmann Heinz Ciupa.

„Jagen ohne Hund ist Schund“: Worte, deren Inhalt manch Einer als Floskel abtun möchte, für Heinz Ciupa waren sie Auftrag. In vielen Vorbereitungslehrgängen für Zucht- oder Brauchbarkeitsprüfungen hat er sein Wissen und Können beim Heranführen der Jagdhunde an den Alltag selbstlos an Andere weitergegeben. Überzeugt von der Wichtigkeit, dass der praktischen Arbeit stets das Erlernen des Grundgehorsams vorangehen muss, begannen seine Kurse regelmäßig mit längeren Trockenübungen. Hierfür trafen sich alle Teilnehmer auf seinem Gartengelände am Rande seines Heimatortes Eischott, in dessen Gemarkung er viele Jahre als Mitpächter jagen konnte. Im Laufe der Zeit erweiterte Heinz sein Gelände immer mehr zu einem „Hundeausbildungsplatz“, der auch für die Lehrgangsteilnehmer kaum Wünsche offen ließ.

Schon bald erkannte der Weimaraner Liebhaber Heinz Ciupa die Notwendigkeit eines eigenen Prüfungsgewässers. Gemeinsam mit dem Landkreis Gifhorn, der Landesjägerschaft Niedersachsen und der Jägerschaft Gifhorn-Süd erbaute er im Jahr 2006 auf seinem Grundstück einen Hundeprüfungsteich.

Als Jägerinnen und Jäger in anderen Landkreisen über die Notwendigkeit einer Ausgleichkasse für bei der Jagd zu Schaden gekommene Hunde diskutierten, richtete Heinz Ciupa bereits ein Spendenkonto ein. Die ersten Geldeingänge erzielte er mit beklebten Steinhägerflaschen, die als Spardosen dienten. Mittlerweile haben viele Hundeführer die Rückerstattung der Kosten für die Erstversorgung und die erste Nachsorge eines verunfallten Hundes in Anspruch nehmen können.

Viel zu früh ist Heinz Ciupa einem Krebsleiden im Alter von 65 Jahren erlegen. Seinen klaren Blick auf die Wirklichkeit in allen Bereichen des Hundewesens haben unseren jagdlichen Alltag bereichert.