Veranstaltung „Pilzwanderung“ am 10.10.26

 

Am 10. Oktober 2026 bot die Jägerschaft Gifhorn e.V. im Rahmen ihres „Veranstaltungskalenders“ erstmalig eine Pilzwanderung an, die großes Interesse hervorrief.

Im Vorfeld kamen Kathrin Grundmann, Seminarleiterin, Angela Heider, Seminarpatin und Carlo Laser zusammen, um den Wanderweg festzulegen und das Pilzvorkommen zu prüfen.

An dem Ausgangsort, der „Aktion Schule für Füchse e.V.“ trafen zehn Personen pünktlich ein. Ausgerüstet auch für regnerische Witterungsbedingungen, was sich am Ende der Exkursion als unnötig herausstellte, da es trocken blieb und sogar die Sonne die Pilzsucher begleitete, starteten sie mit Pilzmesser und Weidenkorb in den Wald.

Neben dem Birnen-Stäubling, der essbar ist, wenn jung und weißfleischig erkannt

sowie dem Schwefelporling, wenn junge, saftige Exemplare gefunden werden, schmeckt er nach der Garung nach Hähnchen, werden weitere, diverse Arten entdeckt.

 

Auch etliche nicht essbare und giftige Pilze wurden gefunden, betrachtet, besprochen.

Die dreistündige Wanderung durch die leicht hügelige, von Endmoränen gebildete Landschaft war auch für die von außerhalb des Landkreises Gifhorn angereisten Sammlern eine aufschlussreiche Exkursion, die von Frau Grundmann an verschiedenen Stationen mit Fachwissen und vielen Erklärungen untermauert wurde.

Den Schiefer Schillerporling (Chaga), nicht essbar, überhaupt als Pilz zu identifizieren, benötigt „richtiges Pilzwissen“. Und doch ist er unter Pilzkennern als volksmedizinisches Mittel gegen Krebs bekannt …

Nach Rückkehr in die Birkenheide gab es weiterhin viele Fragen und
Antworten, nun auch bezüglich der ausgestellten Fungi:

Nun sind wir ehrlich: Es wurden aus dem Wald drei essbare Pilze mitgebracht… Die Begründung der geringen „Beute“ liegt ganz sicher an der zu trockenen Witterung; der Regen ist die wichtigste „Nahrung“ des Pilzwachstums!

DasOrga-Team war vorbereitet und hat diverse Pilzsorten „gesammelt“, um mit dem Vorhaben des gemeinsamen Verspeisens einen guten Abschluss der Wanderung zu erleben:

Carlo Laser begleitete diese Zeit mit Informationen, wie sich Pilzsammler im Falle einer Wolfsbegegnung verhalten müssen.

Zufrieden sowie verbunden mit Dank und der Bitte, weitere Aktionen dieser Art anzubieten, nahm die Pilzwanderung für alle Anwesenden ein gesundes Ende!

 

2026-10-11

Fotos: privat

Bericht: Angela Heider