Änderungen Schießstand Westerbeck

Hallo,

es gibt wieder einige Änderungen:

  1. Ab Montag dürfen auch wieder Sportschützen  auf allen Ständen schießen.
  2. Gastronomie ist unter Einhaltung der Abstandsregelungen wieder möglich.
  3. Die öffentlichen Schießen finden ab 13.5.20 wieder jeden Mittwoch ab 16.00- 19.00 statt. Daher bitte ich die Hegeringe, wieder Aufsichten zu stellen 13.5. Repke, 20.5. Ehra, 27.5. Hasenwinkel usw. Den Aufsichtsplan habe ich angefügt.
  4. Abgesagte Termine- 14.5. BSK, 16.5. KM Wolfsburg, 17.5. Mannschaften, 22.5. Jagdschule/B.Munte, 23.5. HR Gifhorn, 23.5. Privatgr. D. Steinkopf, 24.5. JJ Schießen;

Aufsichten2020

Ich bitte um Information alle Hegeringe, Schießobleute, Mitglieder usw.

 

Waidmannsheil Thomas Belte

Einschießtermine in Westerbeck

Liebe Jägerinnen und Jäger,

es ist uns gelungen, den Stand wieder teilweise zu öffnen. Heute haben wir mündlich die Erlaubnis erhalten, morgen soll der schriftliche Bescheid kommen, einige kleine Details werden morgen noch geregelt.

An dieser Stelle herzlichen Dank an Dr. Ebel und Herrn Hüller vom Landkreis Gifhorn.

Schießen ist nur Jägern mit gültigem Jagdschein erlaubt ( Sonderregelungen für Polizeieinheiten und Sicherheitsfirmen wird es auch geben).

Erlaubt ist das Einschießen von jagdlichen Büchsen und den Kugelläufen von kombinierten Waffen und Kurzwaffen. Ob evtl. auch auf den Trap- u. Skeetstand geschossen werden darf, entscheidet sich morgen.

Es darf auf die Ringscheiben und Wildscheiben geschossen werden, jeweils 2 Schützen auf den 100 m Ständen, 1 Stand muss zwischen den Schützen frei bleiben. Ein Schütze kann zeitgleich auf dem 50 m Stand sein,

ein Schütze auf der Keilerbahn sowie eine Person zum Auslösen des laufenden Keilers ( laufender Keiler kann jedoch auch selbst mit der Zeitverzögerung ausgelöst werden ). Die Schützen müssen dort keinen Mundschutz tragen, jedoch Aufsichten/ wer den laufenden Keiler auslöst.

Die Aufsicht erfolgt grundsätzlich über die Kameras durch den diensthabenden Kollegen vom Tresen aus. Auf dem Pistolenstand dürfen 2 Schützen zeitgleich schießen- Stand ganz links und ganz rechts ( ohne Mundschutz ), die Aufsicht/Schießausbilder/ Betreuer muss Mundschutz tragen ( auch hier Aufsichtsregeln beachten).

Beim Betreten des Schießheimes sind die Hände zu desinfizieren ( entsprechende Mittel stehen im Eingangsbereich ) und Mund/Nasenschutz  zu tragen ( Masken sind auf dem Stand gegen Kostenerstattung erhältlich ). Anmeldung wie immer am Tresen, Jagdschein ist unaufgefordert vorzuzeigen. Es dürfen insgesamt 8 Personen im Schießheim sein, weitere Schützen müssen draußen warten. Nach dem schießen ist der Stand unverzüglich zu verlassen. Auf den Langwaffenständen gilt grundsätzlich 10 Minuten Verweildauer pro Schütze, die Schießleitung wird weitere Regelung nach Bedarf treffen.  Wer die Waffe nicht schon am Auto aus dem Futteral nimmt kann das Futteral mit auf die Kugelstände nehmen, im Schießheim dürfen keine Futterale stehen.

Termine :

Mittwoch 29.4.20 ab 15.00 für Hegeringe Papenteich, Schwülper, Hillerse, Hehlenriede, Meinersen,  Gifhorn, Boldecker Land, Brome

Samstag, 2.5.20 ab 9.00 Alle Hegeringe Jägerschaften Wolfsburg und Helmstedt

Sonntag, 3.5.20 ab 9.00 für die Hegeringe Repke, Gr. Oesingen, Wahrenholz, Wittingen, Knesebeck, Hankensbüttel, Steinhorst, Sassenburg, Ehra, Sprakensehl, Werder

Mittwoch, 6.5.20 ab 15.00 für alle

 

Weitere Termine teile ich euch dann noch mit. Sollten wir die Tontaubenstände wieder in Betrieb nehmen dürfen, gilt folgendes:

Maximal jeweils eine Rotte auf dem Trap- und Skeetstand, es müssen vorher die Aufsichten am Tresen eingetragen werden, 3 Schützen beim Trap auf den Ständen 1,3,5. Beim Skeet 1 Schütze auf der Platte, alle anderen müssen mindestens 1,5 m Abstand zu allen anderen Personen haben. Diese Abstandsregelung gilt natürlich auf der gesamten Schießanlage.

Ich bitte diese Mail schnell an alle Hegeringe und Mitglieder weiterzuleiten.

 

Waidmannsheil

Thomas Belte

Abgaberegelung Trichinenproben

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Jagdausübungsberechtigte,

aufgrund der Schließung der Kreisverwaltung gibt es natürlich geänderte „Abgaberegeln“ für Trichinenproben und Blut-bzw. Tupferproben vom Schwarzwild.

Im Eingangsbereich des Gifhorner Schlosses wurde eine „Trichinenprobenkiste“ aufgestellt.Der Vorraum im Schloß ist zu den gewohnten Öffnungszeiten erreichbar.Wenn jemand eine Probe abgibt, ist folgende Verfahrensweise mit dem Veterinäramt besprochen:

1.Bei Ankunft im Vorraum das Veterinäramt anrufen (05371/82-391) entweder vom Handy oder über das dort angebrachte Haustelefon.

2. Probe mit passendem Geldbetrag ( 5 € ) in die Kiste legen.

3. Ein Mitarbeiter holt die Probe und gibt den Quittungsbeleg anschließend zurück in die Kiste.

Ebenso wird verfahren,um Ohrmarken zur Trichinenuntersuchung in Empfang zu nehmen. Bitteden Geldbetrag passend dazu legen,um möglichst wenig Wege zu haben und Kontakte zu minimieren.

Ich bitte Sie/Euch, die Mitteilung an die Reviere weiter zu geben.

Bei Rückfragen gerne melden.

Mit freundlichen Grüßenund Waidmannsheil

Karsten Lacü Mobil:+49 171 525 4 024

 

2020-03-23_Abgaberegelungen_Trichinenproben.pdf

Infobrief Landkreis Gifhorn

Sehr geehrte Damen und Herren,
seit gestern sind die Kreishäuser aus Infektionsschutzgründen geschlossen. In diesem Zusammenhang weise ich besonders auf das Versammlungsverbot mit mehr als 10 Personen hin.
Anträge können daher nur mit den erforderlichen Unterlagen z.B.
• bei Verlängerung von Jagdscheinen (Jagdscheinheft, ggf. Lichtbild, Versicherungsbestätigung und Angabe, ob 1 Jahr oder 3 Jahre verlängert werden sollen)
• Jagdpachtverträge (unterzeichnete Verträge, Formular Jagdflächenerklärung aus dem Internet, ggf. Versammlungsbeschluss der Jagdgenossenschaft)
• Ein- oder Austräge von Waffen (WBK und Kaufvertrag oder ähnliches über die Überlassung)
entweder in den Hausbriefkasten eingeworfen oder per Post zugesandt werden. Sie erhalten die gewünschten Unterlagen nach Bearbeitung mit der Post und der Kostenforderung zur Überweisung zurück.


Mit freundlichen Grüßen
Ralf-Dieter Utta

 

2020-03-20_Infobrief_Landkreis Gifhorn

Infobrief Landesjägerschaft Niedersachsen e.V.,

Sehr geehrte Damen und Herren,


bei der Verfassungsschutzbehörde kommt es vermehrt zu „Auskunftsersuchen“ von Privatpersonen, die einen Jagdschein beantragt haben und sich in der Pflicht sehen, selbst beim Verfassungsschutz anzufragen.
Dies produziert erheblichen und unnötigen Verwaltungsaufwand, da die Anfrage des Antragstellers die Anfrage der Jagdbehörde nicht ersetzt.
Die oberste Jagdbehörde bittet Sie darum, Ihre Mitglieder darauf hinzuweisen, dass eine eigenständige Anfrage beim Verfassungsschutz unterbleiben soll, da diese Regelabfrage nur durch die Jagdbehörde durchgeführt werden kann.


Vielen Dank für Ihre Bemühungen.


Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil
Stephan Johanshon


Geschäftsführer
20.03.2020

 

2020-03-20_Infobrief_Landesjägerschaft Niedersachsen.pdf.pdf

21.02.2020 – JHV Hegering Sassenburg

Hermann Brandt zum Ehrenhegeringleiter ernannt

Dannenbüttel: Versammlung wählt neuen Vorstand

Adolf Prilop und Jürgen Cordes für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt,

Jägerbrief für Nadine Alken

Als Anerkennung für seine langjährige Tätigkeit als Hegeringleiter, seinen persönlichen Einsatz und seine Leistung erhielt Hermann Brandt die Urkunde zum Ehrenhegeringleiter

Die Westerbecker Jagdgesellschaft empfing die Hegeringsmitglieder aus der Sassenburg mit ausdrucksstarken Trophäenwänden in Dannenbüttel „Zum Landhaus“. Hermann Brandt eröffnete die Versammlung und führte – mit etlichen Anekdoten und Erzählungen seiner 24jährigen Amtszeit gespickt – durch seine letzte Sitzung als Hegeringleiter.

 

Der stellvertretende Kreisjägermeister Karsten Lacü ging in seinem Bericht auf die Gesetzesänderungen des Bundesnaturschutzgesetzes und damit verbundenen Erleichterungen zur Entnahme von Wölfen ein und stellte vor, wie damit zukünftige Konflikte besser gelöst werden können. Sein Fazit: wir werden mit dem Wolf leben können.

Mehr Sorge wird uns die ASP bereiten, sollte sie in Niedersachsen Einzug halten. Deshalb und insbesondere unter dem Aspekt des waidgerechten Handelns ist die drastische Reduzierung von Schwarzwild erforderlich. Auf Frischlingsrotten sollte besonderes Augenmerk beim Abschuss gelegt werden.

Diverse weitere Themen, wie Niederwildjagd,  Zuschüsse vom Landkreis für Invasive, Nachtsichttechnik, Schallminderer und Hinweis auf die Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Gifhorn rundeten seinen Vortrag ab.

 

Die Neuwahlen führten zu folgendem Ergebnis:

Hegeringleiter: Karsten Lacü, stv. Hegeringleiter: Thomas Belte, Kassenführung: Christina Appel, Schriftführung: Angela Heider, Bläserobmann: Ingolf Hühner, Hundeobmann: Stefan Schulz, Naturschutzobmann: Jens Klitzing, Schießobmann: Detlef Schulze.

 

Die Bewertungen der Rehwildtrophäen, vorgestellt von Hermann Brandt, ergaben Gold für Odin Kalbe (Westerbeck), Silber für Horst Lacü (Dagebrück) und Bronze für Carsten Stanowski (Westerbeck) und Simone Bawey (Dagebrück).

 

Den Jahresstreckenbericht gab Thomas Belte. Beim Schalenwild waren die Abschüsse im Verhältnis zum Vorjahr ausgeglichen. Die Zahlen für Keiler (79/35) und Bachen (75/46) erhöhten sich, wobei weniger Überläuferkeiler und –bachen (38/46 und 32/37) erlegt wurden. Niederwildzahlen: Hase (15/29), Waschbär (13/4), Marderhund (49/34), Ringeltaube (48/22), Stockenten (159/95), Rabenkrähe (62/42).

 

 

 

Jahreshauptversammlung des Hegerings Papenteich in Meine

Meine

Warum soll man ändern, was bestens funktioniert: Henning Meier aus Meine wird weitere vier Jahre die Geschicke der Papenteicher Jäger leiten. Der Hegeringleiter wurde auf der Jahreshauptversammlung des Hegeringes Papenteich von den etwa 80 anwesenden Mitgliedern einstimmig in seinem Amt bestätigt. „Henning hat wie sein Vorstandsteam großartige Arbeit geleistet“, lobte Ehrenhegeringleiter Hardy Ahrens. „Gut, dass er uns erhalten bleibt.“ Meier steht seit sechzehn Jahren an der Spitze des Hegerings Papenteich.


Der Meiner kann sich auch in den nächsten Jahren wieder auf sein Vorstandsteam verlassen; denn wie der Hegeringleiter wurden auch sein Stellvertreter Joachim Lütge (Rötgesbüttel), Schatzmeister Richard Keil (Rötgesbüttel) und Schriftführer Volker Bückmann (Vordorf) wiedergewählt. Bei den Obleuten bleibt alles beim Alten. Lediglich die seit längerem vakante Funktion des Hundeobmanns übernimmt Rüdiger Fricke (Ausbüttel).


Hegeringleiter Henning Meier hob mit der im Sommer durchgeführten Aktion Wildtierbeobachtung für Ferienkinder, der Sommerzählung der Wildgänse und den zahlreichen Aktionen zum Schutz der Wildtiere wichtige Meilensteine der Jägerschaft als Naturschutzorganisation hervor. Sieben neue Mitglieder lassen die Mitgliederzahl auf 146
ansteigen. Im Blickpunkt stand die Bedrohung durch die Afrikanische Schweinepest, die zuletzt kurz vor der westpolnischen Grenze festgestellt wurde. Eine Krankheit, die für Menschen keine Auswirkungen hat, jedoch eine enorme Belastung für die Schweinehalter und die Wildtierbestände werden kann, so Dr. Christoph Schwartpaul, der als Kreisveterinär
und Experte den Anwesenden Ursprung, Verbreitung und Risiko des Virus vor Augen hielt.


Im Mittelpunkt seines Gastbeitrags standen die vielen Maßnahmen auf die sich der Landkreis Gifhorn vorbereitet hat. Dabei ist weniger davon auszugehen, dass Wildschweine aus Polen nach Deutschland einwandern. Die gefährlichen Erreger können sich leicht über Nahrungsreste verbreiten, die unachtsam an Raststätten weggeworfen werden. Auch an die Saisonarbeitskräfte muss appelliert werden, aus ihren Heimatländern keine Nahrungsmittel mitzubringen. „Die Jagd wird sich dramatisch verändern, wenn wir den ersten Fall der Afrikanischen Schweinepest feststellen“ so Schwartpaul. Auch die Bürger werden dann in den Kerngebieten nicht mehr die Landschaft betreten können. Viele Fragen und eine angeregte Diskussion zeigten das hohe Interesse an dem heißen Thema.


Für die stärkste Trophäe des letzten Jahres wurde Hans von Schweinichen für einen 5-jährigen Rehbock aus dem Revier Gut Ribbesbüttel Nord ausgezeichnet. Eine intensive Hege, so Meier, ist die Grundlage dieser jagdlichen Erfolge. So gingen in diesem Jahr die Auszeichnungen für die besten Reviere nach Rötgesbüttel, Gut Ribbesbüttel Nord und auf
Platz 1 nach Ohnhorst.


Ehrungen gab es anschließend für einige treue Jäger: Für 25-jährige Mitgliedschaft in der Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN) wurden Claudia Harke (Abbesbüttel), Thomas Lüpper (Rötgesbüttel und Ernst-Dietrich Morgener (Grassel) ausgezeichnet. Für 40 Jahre Klaus-Jürgen Gerhardt und Ernst Glindemann jun.. Zu Ehrenmitgliedern werden bei der
folgenden Hauptversammlung der Jägerschaft Gifhorn Heinrich Lütge (Rötgesbüttel) und Hans-Walter Harke (Abbesbüttel) ernannt. Für 60-jährige Treue wird dort Hardy Ahrens (Meine) ausgezeichnet sowie für 65-jährige LJN-Mitgliedschaft Otto Behrens (Ohnhorst), Ernst Glindemann sen. (Meine) und Hubert Zuehlsdorff (Büddenstedt).


Volker Bückmann

Parforcehorn-Bläsercorps: Auftritt in Andalusien Konzertreise mit vielen Zuhörern und einer Messe in Granadas Kathedrale

In der Kathedrale von Granada: Das Bläsercorps vertrat Gifhorn würdig.

Foto: Parforcehorn-Bläsercorps Gifhorn

 

Saludos desde Gifhorn, musikalische Grüße aus Gifhorn überbrachte das Parforcehorn-Bläsercorps bei seiner Konzertreise durch Andalusien.

Beim auf Plakaten in ganz Marbella angekündigten und mit 400 Karten ausverkauften Benefizkonzert für krebskranke Kinder im Theater sang Hermann Marwede diese Grüße zur Melodie der Eurovisionsfanfare und erhielt dafür Sonderapplaus.

Einen Begeisterungssturm entfachte der „Marcha Real“: Corps-Direktor Günther Kaufmann hatte die spanische Nationalhymne für zwölf Parforcehörner bearbeitet.

Als Martina Kanschik Gastgeschenke speziell für die krebskranken Kinder an den Benefizverein überreichte, ertönten Bravo-Rufe für die Gifhorner, die ihren kulturellen Auftrag mit der von Bürgermeister Matthias Nerlich überreichten Gifhorner Flagge erfüllt und völkerverbindend Freude bereitet haben.

Ein Konzert mit sakraler und klassischer Hornmusik in der „Catedral de Malaga“ stand ebenfalls auf dem Tourneeplan, wo Schuberts „Heilig, heilig …“ gleichsam wie in Sphärenharmonie aus den Waldhörnern erklang. Die musikalische Zugabe wurde von vielen Gästen mitgesungen: „Kein schöner Land in dieser Zeit…“ Nach einem Mittagskonzert in der historischen Stadt Mijas kamen aus dem begeisterten Publikum Grüße von waschechten Gifhornern, die dort überwintern.

Der absolute Höhepunkt dieser Konzertreise war die Mittagsmesse in der Kathedrale von Granada. Entrada, Te Deum, Gloria, Credo, Sanctus und Marienlied vom Parforcehorn-Bläsercorps Gifhorn klingen nun wohl rund um den Globus weiter, da Besucher aus aller Welt in diesem Gottesdienst waren.

Jägerschaft Gifhorn übernimmt Betreuung von Rebhuhn-Biotop in Meinersen

Ortstermin am 13.02.2020 in Meinersen

 

Gegen Insektensterben und Vogelschwund –

Übergabe der Vertragsunterlagen auf der Biotopfläche.

V.l.n.r.: Adolf Voges (Jagdpächter), Renate Meyer (Eigentümerin),

Friederike Franke (ehem. Vors. Aller-Oker-Naturschutzverband),

Ernst-Dieter Meinecke (Vors. Jägerschaft), Angela Heider (Presse Jägerschaft)

In der Gemarkung Meinersen wird seit 10 Jahren auf einer ca. 8.500 qm großen Brachfläche ein sogenanntes Offenland-Biotop erhalten. „Hier hat sich eine naturnahe Oase in der ansonsten intensiv genutzten Agrarlandschaft entwickelt. Wunderbar für Hasen, Rebhühner, Feldvögel und eine Vielzahl von Insekten“, erläutert die ehemalige Vorsitzende der Naturschutzverbandes Aller-Oker, Friederike Franke.

Der Verband hatte den vormaligen Spargelacker von Renate Meyer gepachtet. Unterstützt durch den Jagdpächter Adolf Voges und mit Hilfe des Landwirts Heinrich Beutner wurden u.a. jährlich wechselnde Blühmischungen eingesät und der Acker wieder ‚schwarz‘ gemacht, d.h. ohne Einsaat umgebrochen. Auch die von den Naturschützern gepflanzte Laubgehölzhecke hat sich als wertvolles Strukturelement in der Landschaft gut entwickelt.

 

Nun stand die weitere Betreuung der ökologisch wertvollen Fläche auf der Kippe, denn der Naturschutzverband Aller-Oker hat sich zum Februar 2020 wegen fehlender Nachfolge im Vorstand aufgelöst.

 

Glücklicherweise erklärte sich die Jägerschaft Gifhorn e.V. bereit, für weitere 10 Jahre die Pflege des Biotops zu übernehmen. Die erforderlichen vertraglichen Vereinbarungen für die Flächenübernahme wurden von Horst Schevel erarbeitet. „Derartige Trittstein-Biotope sollten in unserer Landschaft viel häufiger vorhanden sein. Sie sind wichtig, um dem Insekten- und Vogelsterben entgegen zu wirken“, so der Vorsitzende der Jägerschaft, Ernst-Dieter Meinecke, der sich auf die lohnende Naturschutzaktivität der Jäger in Meinersen freut.

 

Als bester Kenner des Biotops bestätigt Adolf Voges: „Ich beobachte, dass seit vielen Jahren jährlich Rebhühner auf der Fläche groß werden.“ Diese Vogelart ist landesweit extrem stark zurückgegangen, sicher auch wegen der fehlenden, passenden Lebensräume. In der Meinerser Gemarkung zwischen der westlich gelegenen Okeraue und den östlichen großen Waldflächen gibt es ihn noch, den kleinen, aber wichtigen Rückzugsraum für die Vögel.

 

 

 

 

 

2020-02-13

Angela Heider

Presseobfrau

Kreismeisterschaft 2019

Hallo liebe Freunde des Jagdlichen Schießens, Kreismeisterschaft 2019 am 24.08.19 und 25.08.19

Bei gutem Wetterbedingungen konnten die Jagdschützen/in am 24.08.19 und 25.09.18 bei der Kreismeisterschaft an den Start gehen. Mit der Teilnehmerzahl von 118 Jägern und Jägerinnen beim Flinten- und Büchsenschießen und 4 Schützen beim Kurzwaffenschießen konnte die Teilnehmerzahl vom letzten Jahr bestätigt werden wobei noch Luft nach oben ist. Noch zu erwähnen ist das der Junioren-Landeskader des LJN ohne der Wertung an der Kreismeisterschaft teilgenommen hat. Dieser wird von Kreisschießobmann Ralf Müller betreut.

Kreismeister wurde Steffen Hiller aus dem Hegering Wittingen mit 335 Punkten , Platz 2 ging an Hans-Heinrich Behme aus den HG Sassenburg mit 324 Punkten und Platz 3 konnte Meinhard Haut aus dem Hegering Werder mit 322 Punkten erringen.

In der Klasse B konnte Christian Pschak aus dem Hegering Gifhorn mit 303 Punkten den Titel holen, den zweiten Platz sicherte sich mit 291 Punkten aus dem Hegering Meinersen der Kreisschießobmann Ralf Müller, Platz 3 ging an Henning Jäger aus dem Hegering Sprakensehl mit 290 Punkten.

In der Damenklasse ist Marin Klopp nicht zu schlagen. Sie verteidigte ihren Titel mit 316 Punkten. Den 2 Platz belegte Sina Hildebrand aus dem Hegering Werder, Platz 3 ging an Stefanie Gotjahan aus dem Hegering Ehra.

In der Klasse C gab es dieses Jahr gute Ergebnisse.Mit 265 Punkten gewann Achim Lütje aus dem Hegering Papenteich bei den Schützen ohne DJV-Leistungsnadel. Platz 2 ging an Stefan Klopp mit 264 Punkten und Platz 3 an Christian Meier mit 246 Punkten.

In der Juniorenklasse gewinnt Markus Müller aus dem Hegering Meinersen mit 322 Punkten souverän den Titel vor Johannes Meier mit 315 Punkten aus dem Hegering Brome. Platz 3 geht an Bjaene Meinecke mit 306 Punkten aus dem Hegering Repke.

In der Klasse AK konnte sich Steffen Hiller aus dem Hegering Wittingen mit 335 Punkten , Platz 2 ging an Hans-Heinrich Behme aus den HG Sassenburg mit 324 Punkten und Platz 3 konnte Meinhard Haut aus dem Hegering Werder mit 322 Punkten erringen.
In der Klasse AS konnte Klaus Trump aus dem Hegering Werder mit 299 Punkten den Titel holen, den zweiten Platz sicherte sich Helmut Jäger mit 264 Punkten, Platz 3 ging an Wilhelm Gottfried aus dem Hegering Hillerse mit 260 Punkten.

In der Mannschaftwertung konnte Hillerse den Titel nach 2 Jahren mit 1227 Punkten wieder erringen, Platz 2 belegt der Hegering Brome mit 1192 Punkten auf dem dritten Platz der Hegering Meinersen mit 1182 Punkten.

Bester Kugel Schütze wurde Meinhard Haut mit 193 Punkten.

Bester Tauben Schütze wurde Ulli Plack mit 29/3 Tauben.

Den Keilerpokal gewann mit 96 Punkten der Meinhard Haut.

Links:

Mannschaften_Kreismeisterschaft-2019_Auswertung

Schuetzen_Kreismeisterschaft-2019_Auswertung

Vielen Dank für die gute Unterstützung.
Waidmannsheil
Kreisschießobmann Ralf Müller/ Markus Müller/Detlef Schulze

Newsletter Ausgabe: 2

Neswletter

Jägerschaft Gifhorn e.V.

Newsletter Ausgabe: 2 der Jägerschaft Gifhorn e.V.
 

Liebe Mitglieder der Jägerschaft Gifhorn e.V. und Freunde,

die Balgsaison hat begonnen. Die Winterbälge sind reif. Nach dem Novembervollmond und den ersten Frosttagen freuen wir uns, nicht nur das Schwarzwild, sondern auch das Raubwild wieder scharf bejagen zu können. Das bedeutet auch, dass wir wieder Fellwechsel unterstützen und beliefern können. Das Truhennetz im Landkreis Gifhorn wird weiter ausgebaut und ich freue mich, vier weitere Truhen in Betrieb nehmen zu können. Dafür bedanke ich mich zunächst einmal für die Betreuer/Ansprechpartner der Truhen vor Ort.  Alle Truhen der Jägerschaft laufen unter der Sammelstellen-Nummer 185.

>> Link zum Herkunftsnachweis <<

Um das Projekt Fellwechsel weiter voran treiben zu können, sind einige Regeln zu beachten:

Fellwechsel ist keine günstige Entsorgungsmöglichkeit für unser erlegtes Raubwild und Nutria. Fellwechselprodukte sind aus hochwertiger, erlesener Ware hergestellte Kleidungsstücke und Accessoires. Dazu benötigt man erstklassige Rohware. Und die läuft bei uns im Revier umher.

Raubwild und Nutria soll mit kleiner Kugel oder Schrot erlegt werden.

Rücken und Nackenpartien müssen unversehrt sein.

Stück möglichst unverzüglich einfrieren. (Schnelles verhitzen oder verludern verhindert eine Weiterverarbeitung)

Nutria können nur männliche Stücke und nur über 6kg verwertet werden (bei den weiblichen verläuft die Gesäugeleiste am Rücken entlang. Es entstehen Löcher beim gerben)

Nur stabile Müllsäcke eignen sich zum einfrieren (Gelbe Säcke werden nicht mehr angenommen)

Herkunftsnachweise sind vollständig ausgefüllt von außen gut sichtbar am Müllsack anzubringen. Die Wildart muss lesbar sein (auch hier Gefrierbeutel benutzen. Klarsichthüllen oder ähnliches sind nicht einfrierbar).

Immer nur ein Tier im Kern in einem Sack einfrieren.

Um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren ist vorher immer Kontakt zu den Truhenbetreibern aufzunehmen. Diese bestimmen den Zeitpunkt der Annahme.

Truhen stehen derzeit in Osloß, Ribbesbüttel, Rothmühle, Sprakensehl, Tülau, Wentorf und Westerbeck.

Ansprechpartner sind :

  • Holger Hansmann, 0170-3266964 für Osloß
  • Daniel Dralle, 0160-1876315 für Rothemühle
  • Eike Michels, 0172-5134128 für Sprakensehl
  • Kay Bannier, 0175-2997776 für Tülau
  • André Niebuhr, 0160-8019070 für Wentorf
  • Marion Klopp, 0172-1606372 für Ribbesbüttel und Westerbeck.

Bei Fellwechsel besteht die Möglichkeit, seine erlegten Stücke entweder vergütet zu bekommen oder als Auftragsarbeit sich gerben zu lassen und wieder zu bekommen. Die Resonanz der letzten beiden Jahre hat jedoch dazu geführt, dass diese Arbeiten sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Vergütet wird nicht vor Ablauf eines Jahres und auch die Auftragsarbeiten sind nicht früher zu bewältigen. Falls jemand seine Stücke wiederhaben möchte, so soll er sie doch woanders gerben lassen. Ich persönlich finde, dass man so ein einmaliges Projekt wie Fellwechsel nur unterstützen kann, indem man die Ware unentgeltlich einreicht und somit einen guten Beitrag zum Gelingen dieses Projektes und gleichzeitig für den Naturschutz und der nachhaltigen Nutzung unseres Raubwildes leistet.

Bei Fragen stehe ich euch gerne zur Verfügung und verbleibe mit Waidmannsheil und gutem Anblick

Marion Klopp

Obfrau für Prädatorenmanagement der Jägerschaft Gifhorn e.V.

 
     
 

Neozonenbejagung / Förderung Landkreis Gifhorn

Daten aus dem Abrechnungszeitraum Februar bis Juli 2019. Die Schwanzprämien sind durch den Landkreis Gifhorn zeitnah abgerechnet worden.

Die Gesamtstrecke von 1680 erbeuteten Neozonen ist schon sehr beachtlich und so sicher nicht erwartet worden. Im zweiten Halbjahr gehen wir noch von einer Streckensteigerung aus. Dafür wünsche ich allen Jägern Waidmannsheil.

Marion Klopp

 

 
     
 

Jungjägerausbildung

In dem aktuellen Jungjägerkurs befinden sich 32 Jagdscheinanwärter in der Ausbildung. Am 25. Oktober fand bereits die Schießprüfung statt, in der 29 Teilnehmer auf Anhieb die Prüfung bestanden. Die anderen drei sehr jungen Probanden hatten 14 Tage später die Möglichkeit ihr Erlerntes erneut abzurufen. Es hat bei allen geklappt. Gratulation dazu!

Nun können sich Alle voll und ganz auf den Unterricht konzentrieren und wir sind gespannt auf die Fortführung dieses Jahrganges und auf die Prüfungen im Frühjahr.

Ralf Müller

Ausbildungsleiter

 
     
 

Jagdhundeausbildung

Zu Beginn ein Dankeschön an die Ausbilder, die jede Woche in ihrer Freizeit ihr Wissen an andere weiter zu geben und an die Jagd-Pächter, die ihre Reviere für die Ausbildung zu Verfügung stellen. Danke!

In früheren Zeiten hatte fast jeder Hegering einen erfahrenen Hundeobmann, der sich um die Ausbildung vor Ort kümmerte. Zurzeit haben wir in der Jägerschaft Gifhorn 4 Kurse, die den Hundeführern Hilfestellungen bei der Ausbildung zum brauchbaren Jagdhund geben. Durch das Anbieten von Welpen bzw. Junghundeerziehung werden schon viele wertvolle Tipps an die Hundeführer übermittelt.

Doch stehen wir vor einem Problem! Es gib Jahre, da kommen auf eine Gruppe fast 15 Teilnehmer. Wie soll man denen gerecht werden? Schickt man jemanden nach Hause? Die Antwort ist NEIN. Da werden Gruppen geteilt und noch mehr Zeit investiert. Wie geht es Zukunft weiter? Wir brauchen engagierte aber auch kompetente Hundeführer, die nicht nur mal einen Hund abgeführt haben. Wir brauchen Erfahrung! Fortbildungen für die Übungsleiter und eine angemessene Entlohnung für den Zeitaufwand. Wir brauchen Flächen um den Hunden in der Ausbildung Abwechslung zu bieten. Ganz großes Problem der letzten Jahre: Teiche mit Schilf.

Alle, die zur Jagd gehen, brauchen die Hilfe unserer vierbeinigen Jagdfreunde. Wie heißt der Spruch: „Jagd ohne Hund ist Schund“.

Bei der Jagd immer gerne gesehen, bei der Ausbildung ein oft störender Faktor. Wir jagen auf Lebewesen und sind denen und uns auch verpflichtet die besten ausgebildeten Hunde zu nutzen, um das durch den Schuss nicht getötete Wild zu finden und zu erlösen.

Und so hoffe ich, die Hundearbeit weiter ausbauen zu können und verbleibe

mit Waidmannsheil

Rebecca Piehorsch

Obfrau für Hundewesen der Jägerschaft Gifhorn

P.S. im nächsten Newsletter werde ich über Ausbildung und Prüfungsergebnisse berichten

 
       
 

Junge Jäger AG

Auch in diesem Jahr ist die Junge Jäger AG der Jägerschaft Gifhorn wieder auf dem Messestand des LJN auf der Pferd und Jagd in Hannover vertreten.

Unsere Aufgabe ist es, Besuchern und Gästen Informationen über die Aktivitäten der Jungen Jäger AG zu berichten und jagdpraktisches Wissen zu vermitteln.

Wer Lust hat in der Jungen Jäger AG der Jägerschaft Gifhorn mitzuwirken, kann sich gerne mit mir in Verbindung setzen. Es gibt eine aktive WhatsApp Gruppe, in der wir Veranstaltungen wie Kochkurse oder Schießtermine planen und Fragen zum jagdlichen Handwerk diskutieren.

Horrido

Alexander Laser

Obmann der Jungen Jäger AG

Hubertusmesse mit Gänsehautfeeling

Im historischen Ortskern von Müden/Aller bereiteten die Jäger und Jägerinnen des Hegeringes Meinersen/Müden den Platz für die diesjährige Hubertusmesse ansprechend vor.

Foto: Angela Heider

 

Ideal gewählt war der Bereich am Backhaus, um die Zelebration in der freien Natur, inmitten des herbstlichen Baumbestandes und annehmbarer Temperatur zu erleben. Hoch erfreut war der Vorsitzende der Jägerschaft Gifhorn e.V., Ernst-Dieter Meinecke über ca. 250 Besucher*innen, Familien mit Kindern. Und viele Hunde und Jagdbegleiter!

Begrüßt wurden die Zuhörer*innen anlässlich dieses so wertvollen Brauchtums mit Glockengeläut und den jagdlichen Signalen der Bläsergruppen der Hegeringe Meinersen und Hohne unter der Leitung von Harm Homann-Soest, während Pastor Jürgen Harting und das Parforcehorn-Bläsercorps Gifhorn zwischen den engbesetzten Bänken Einzug hielten.

Foto: Unbekannt

Pastor Harting ist es sehr gut gelungen, im Rahmen seiner Hubertuspredigt den Bogen zwischen christlicher Verkündigung und Sinnverständnis der Jagd und dem Selbstverständnis des Jägers zu spannen.

Die insgesamt sieben Beiträge der Parforcehörner unter der Leitung von Günther Kaufmann sorgten für Gänsehaut und rissen Anwesende immer wieder zu Beifall Bekundungen hin. Zum Abschied blasen alle gemeinsam den Hubertusmarsch!

Mit einer Bratwurst vom Grill, Gesprächen an Feuerkörben klang der Abend aus.

Foto: Angela Heider