Wahl Kreisjägermeister und Vertreter der Jäger und Jägerinnen im Jagdbeirat

Es stehen für die o.g. Ämter folgende Personen zur Wahl:

Kreisjägermeister

Karsten Lacü, Dagebrück

Ernst-Dieter Meinecke, Barwedel

Vertreter der Jäger und Jägerinnen im Jagdbeirat

Frank Kolbe, Hankensbüttel

Hartmut Röling, Räderloh

Durch *klicken* auf die Namen können Sie eine Vorstellung der Kandidaten runter laden.

Die Wahl erfolgt per Briefwahl durch die Mitglieder der Jägerschaft Gifhorn.

Ferienaktion „Nistkästen bauen“ der Gemeinde Isenbüttel

Bei strahlendem Sonnenschein fand am 31.8 von 14 bis 18 Uhr die Ferienaktion „Nistkästen bauen“ der Gemeinde Isenbüttel statt .
Die 14 Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren hatten sehr viel Spaß und brachten zusammen mit den Jägern des Hegerings Hehlenriede Nistkästen im Revier in Isenbüttel an.
Sina Potratz von der Jugendförderung Isenbüttel begleitete die ganze Aktion. Mit Wachsmalern verzierten die Kinder noch einen selbstgebauten Nistkasten aus Tannenholz-Bausätzen und durften diesen mit nach Hause nehmen. Einige Kinder freuten sich schon darauf, den Meisenkasten im Garten aufzuhängen, um dort die Vögel beobachten zu können.
Die Bausätze hatte Armin Siedentop vom Hegering Hehlenriede organisiert. Zum Ausklang gab es für alle ein Eis und ein Gruppenfoto mit den Jägern und Kindern, die stolz ihre verzierten Nistkästen präsentierten.

Seminar Praktische Tipps zur Fallenjagd

Das Seminar „Praktische Tipps zur Fallenjagd“ ist eine Ergänzung zum Sachkundelehrgang Fangjagd. Ein Jäger mit über 30 Jahren Erfahrung zur Fallenjagd und zur Revierbewirtschaftung gibt wertvolle Tipps und Hinweise aus der Praxis.

Die Teilnehmer konnten zahlreiche Aspekte neu kennenlernen und diskutieren, darunter auch:

  • Einfluss des Raubwilds auf das Niederwild
  • Fallenarten, korrekter Einsatz sowie Vor- und Nachteile
  • Reviergestaltung und Wahl des Fallenstandorts, Vorbereitung und Pflege
  • Erlegen des gefangenen Stückes Wild

Besonders die Darstellung der verschiedenen Situationen an realen Fallenstandorten im Revier war sehr hilfreich für die interessierten Teilnehmer.

Das Seminar wird voraussichtlich auch nächstes Jahr wieder angeboten.

 

04.07.2021, mr

Seminar Niederwild-Hege

Beim Seminar lernten die Teilnehmer zahlreiche neue Aspekte der Niederwild-Hege und Revierbewirtschaftung kennen. Diese sollen vor allem den Feldhühnern Rebhuhn und Fasan aber auch dem Feldhasen und den Kaninchen zugute kommen. Als Hegemaßnahmen wurden besonders hervorgehoben:

  • Anlegen von Blühstreifen in der Feldflur und am Wegesrand
  • Brachflächen und Feldraine
  • Lärchenfenster
  • Hecken und Feldgehölze
  • Saatmischungen und Fruchtfolgen
  • Monitoring
  • Einfluss von Raubwild und Greifvögeln sowie Straßenverkehr
  • Förderprogramme sowie Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen

Nach einem Theorieteil konnten die Teilnehmer die Umsetzung zahlreicher Maßnahmen in der Praxis kennen lernen. Der Rundgang im Revier des Referenten Karsten Lacü war sehr abwechslungsreich und ermöglichte die Diskussion und Beantwortung verschiedener Aspekte und Fragen.

Links zum Thema:

Rebhuhnschutz-Projekt

Landwirtschaftskammer Niedersachsen

04.07.2021, mr

Sprechtag für jagdliche Fragen

Aufgrund der Corona-Pandemie konnten die Sprechtage für jagdliche Fragen in den vergangenen Monaten nicht stattfinden.
Ab dem 10.06.2020 finden in der Zeit von 17.00 bis 18.00 Uhr die Sprechtage wieder wie gewohnt einmal im Monat – an jedem 2. Donnerstag im Monat – im Gasthof „Teichgut-Schänke“ in Teichgut 1, 29399 Wahrenholz, statt.
Der stellvertretende Kreisjägermeister, Karsten Lacü, bietet zusammen mit der unteren Jagdbehörde des Landkreises Gifhorn den Jagdscheininhabern die Möglichkeit jagdliche Fragen zu erörtern.
Bei Rückfragen steht die untere Jagdbehörde unter der Telefonnummer 05371/82-331 zur Verfügung.

08.06.2021, Presseinformation Landkreis Gifhorn, Der Landrat

Weitere Seminare online

Die Lage entspannt sich, sodass auch wieder eine verlässliche Planung möglich erscheint. Daher sind die folgenden Seminare jetzt online und zur Buchung freigeschaltet:

03.07.2021, Niederwild-Hege in Theorie und Praxis mit Karsten Lacü

Kinder-Veranstaltungs-Programm mit mehreren Highlights im weiteren Jahresverlauf und Diana Denzer

Die Referenten und das Veranstaltungsteam freuen sich über Ihre Teilnahme.

21.05.2021, mr

 

 

Neue Seminare online

In der Hoffnung, dass sich die Corona-Situation im Laufe des Jahres entspannt, haben wir neue Termine für die folgenden Seminare geplant. Die Anmeldung ist ab sofort über das Buchungsportal möglich:

Praktische Tipps zur Fallenjagd mit Eike Michels in Sprakensehl am 04.07.2021

Motorsägen-Kurs mit Harald Sälzer in Lessin am 15./16.10.2021

Das Veranstaltungsteam und die Referenten freuen sich auf Ihre Anmeldung.

06.04.2021, mr

Landesjagdbericht 2019/2020 veröffentlicht

In der vergangenen Woche wurde der Landesjagdbericht 2019/2020 veröffentlicht. Diesen können Sie hier runterladen:

https://www.ljn.de/fileadmin/dateien/ljn.de/News/21_02_LJB_2019_2020_Web.pdf

Eine Druckversion kann von den Hegeringleitern bezogen werden.

Hier eine Kurzzusammenfassung zum Landesjagdbericht mit Fokus auf den Kreis Gifhorn:

Rotwild: Die Anzahl erlegter Stücke sinkt in Niedersachsen das 5. Jahr in Folge. GF hat einen Anteil mit über 400 Stück beigetragen und hat damit einen stabilen Rotwildbestand.

Damwild: Die Anzahl erlegter Stücke Damwild steigt nach mehreren Jahren Rückgang erstmals wieder. Gifhorn ist mit 275 Stücken beteiligt.

Muffelwild: Der Bestand an Muffelwild nimmt seit den 1990er Jahren in Niedersachsen ab, in den letzten 3 Jahren rapide. Im Kreis GF spielt Muffelwild keine wesentliche Rolle.

Rehwild ist in allen Revieren in Niedersachsen vertreten. Die Anzahl erlegter Stücke ist in den letzten Jahren im Mittel eher konstant. GF ist mit über 6000 Stück vertreten.

Schwarzwild: Nach einem Einbruch der Anzahl erlegter Stücke im Jahr 2018 setzt sich der Trend steigender Schwarzwildstrecken im Jahr 2019 fort. GF ist mit über 4000 Stück vertreten. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies ein Anstieg niedersachsenweit von über 25%.

Feldhase: Der Bestand erholt sich etwas, nach einem mehrjährigen Abwärtstrend steigen die Anzahl erlegter Feldhasen in Niedersachsen erstmalig wieder. In GF wurden über 650 Stück erlegt.

Wildkaninchen: Der Bestand in Niedersachsen hat sich auf einem sehr niedrigen Niveau stabilisiert. In GF wurden 85 Stück erlegt.

Rebhuhn: Auf die Bejagung des Rebhuhns wird auf freiwilliger Basis in Niedersachsen verzichtet. In GF wurden weniger als 20 Stück erlegt, inkl. Fallwild/Unfallwild.

Fasan: Der Bestand in Niedersachsen ist stabil. GF hat ca. 100 erlegte Stücke beigetragen.

Fuchs: Mit 1900 erlegten Stücken hat GF einen guten Anteil der insgesamt 65t erlegten Füchse in Niedersachsen. Der Bestand ist auf einem hohen Niveau seit Jahren im Mittel konstant stabil.

Dachs: Die Anzahl erlegter Dachse wurde in den letzten 10 Jahren verdoppelt. GF kann im Vergleich zu den anderen Landkreisen mit über 570 Stück die höchste Dachsstrecke aufweisen und trägt damit über 5% zu den insgesamt knapp 10t erlegten Dachsen bei. Dies ist ein Anstieg von über 15% gegenüber dem Vorjahr.

Höckerschwan: Der Bestand ist seit Jahren unverändert stabil, GF trägt 25 Stück zu den insgesamt 285 erlegten Stücken in Niedersachsen bei.

Bläshuhn: 1 in GF, 94 in Niedersachsen

Gänse: Der Bestand sämtlicher Gänsearten ist stark steigend. Graugans, Kanadagans, Nilgans, Nonnengans, Bläsgans und Saatgans kommen im ganzen Gebiet Niedersachsens vor und verursachen teilweise zunehmend Fraß- und Kotschäden in der Landwirtschaft.

Marderhund: Die Neozoen-Art ist im Kreis GF stark vertreten. Mit über 400 Stück wurden im Kreisgebiet 10% der niedersächsischen Strecke erlegt. Der Bestand ist überproportional steigend.

Waschbär: Mit 700 erlegten Stück ist der Waschbär etabliert. Insgesamt 20t Stück in Niedersachsen bedeuten einen extremen Anstieg des Bestandes.

Nutria: Im Kreis GF wurden mit über 3600 Stück die meisten Nutria landesweit erlegt. Die Unterstützung der Bejagung durch den Landkreis Gifhorn zeigt hier seine Wirkung. So wurden kreisweit Fallen angeschafft und die Beschaffung anteilig gefördert. Auch die Teilnahme am Sachkundelehrgang Fangjagd wurde durch den Kreis bezuschusst und zusätzlich eine „Schwanzprämie“ für jedes erlegte Stück ausgezahlt. Insgesamt ist der Bestand in Niedersachsen steigend mit 40t erlegten Stück.

Zusammenfassung: Unserer Reviere und das urbane Umfeld bieten dem Raubwild und den invasiven Arten einen guten Lebensraum, während die heimischen Niederwild-Arten unsere besondere Aufmerksamkeit und Hege benötigen. Der Bestand der Schalenwildarten ist stabil, mit Ausnahme des Muffelwildes.

Die Wildtiererfassung wird bereits seit 30 Jahren durchgeführt. Die Ergebnisse sind europaweit als valide anerkannt und eine Unterstützung für die Argumente der Jäger. Die Datenerhebung durch die Jäger ist sehr wichtig – vielen Dank auch für Ihren individuellen Beitrag!

28.02.2021, mr

Jagd auf Schalenwild trotz nächtlicher Ausgangssperre möglich

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach aussage des Landkreises Gifhorn, ist trotz der nächtlichen Ausgangssperre von 20:00 – 05:00 Uhr die nächtliche Jagd auf sauen möglich.

Bitte beachten Sie untenstehende Antwort des Landkreises Gifhorn.

 

„Sehr geehrte Damen und Herren,

für Drückjagden auf Schalenwild zur gesetzlichen Abschussplanerfüllung als auch zur Reduzierung der Schwarzwildbestände im Rahmen der Prävention und Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) gilt Folgendes:

Voraussetzungen für die Durchführung sind •die Beachtung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann (vgl. § 3 Abs. 2, 3, 5-7 Nds. Corona-VO), •das Erstellen eines Hygienekonzeptes (vgl. § 4 Nds. Corona-VO), •die Datenerhebung und Dokumentation (vgl. § 5 Nds. Corona-VO) sowie •die Beachtung der organisatorischen Hinweise zum Infektionsschutz bei der Durchführung von Drückjagden auf Schalenwild vom 21.12.2020 Az.: 406-65001-323 (H) Link:

https://www.ml.niedersachsen.de/startseite/themen/wald_holz_jagd/jagd_in_niedersachsen/gesetze-und-andere-bestimmungen-rund-um-das-thema-jagd-und-jaeger-5137.html

Alle übrigen Gesellschaftsjagden, wie z. B. Treibjagden auf Niederwild, sind nicht zulässig.

Die Anreise zu Einzel- und Drückjagden zur gesetzlichen Abschussplanerfüllung als auch zur Reduzierung der Schwarzwildbestände gelten als berufliche Tätigkeit im Sinne des § 2 Absatz 3 Nr. 3 Nds. Corona-VO und stellen nach Maßgabe des diese Norm konkretisierenden Erlasses des ML (s.o.) einen triftigen Grund für eine Ausnahme von der dort geregelten Einschränkung des Bewegungsradius dar (vgl. § 18 Nds. Corona-VO).“

Gleiches gilt für die Regelung der Ausgangssperre im Landkreis Gifhorn.

Unter Punkt 1. der Allgemeinverfügung des Landkreises Gifhorn vom 11.01.2021 wird die Ausübung beruflicher Tätigkeit und die Ausübung einer Tätigkeit zur Gefahrenabwehr als wichtige Gründe zur Ausnahme aufgezählt, sodass die Jagdausübung weiterhin möglich bleibt.

Ich bitte Sie Weitergabe der Informationen an Ihnen bekannte Jägerinnen und Jäger im Landkreis Gifhorn.

Mit freundlichen Grüßen

Maik Hüller
Abteilungsleitung


Landkreis Gifhorn
Fachbereich 3 – Ordnung, Verkehr und Veterinärwesen
Abteilung 3.3 – Ordnungswidrigkeiten, Jagd- und Waffenwesen
Schlossplatz 1
38518 Gifhorn

Veranstaltungsprogramm 2021/2022 online

Das neue Veranstaltungsprogramm für das Jagdjahr 2021/2022 ist online.

Bitte beachten Sie, dass es in diesem Jahr keine gedruckte Ausgabe des Flyers gibt. Alle Informationen erhalten Sie auf der Seite des Veranstaltungskalenders. Aufgrund der aktuellen COVID-19 Situation stehen noch nicht alle Termine fest. Des Weiteren können Termine abgesagt oder verschoben werden. Bitte beachten Sie den aktuellen Stand der letzten Bearbeitung. Regelmäßige Informationen bekommen Sie auf dieser Seite und per E-Mail Newsletter der Jägerschaft Gifhorn e.V.

>> Veranstaltungskalender <<

Fellwechsel – Truhenbetrieb in der Jägerschaft Gifhorn

Liebe Waidgenossinnen, liebe Waidgenossen,

Fellwechsel geht weiter, soviel war klar!

Wir betreiben nach wie vor in der Jägerschaft unsere Truhen unter der Sammelstellennummer 185. Die Standorte sind Westerbeck, Tülau, Wentorf, Hagen-Sprakensehl, Rothemühle und Ribbesbüttel. Das Annahmeprocedere ist etwas modifiziert worden.

Ich versuche es hier kurz in kurzen Worten zu beschreiben: Das erlegt Stück Raubwild (Fuchs, Marder, Marderhund, Waschbär, Dachs) wird direkt zur Truhe gefahren. Dort befindet sich Verpackungsmaterial (Beutel und Kabelbinder) und Herkunftsnachweise. An dem einzelnen Stück Raubwild wird ein gelber Kabelbinder mit Etikett durch den Nasenschwamm gezogen und die auf dem entsprechenden Etikett befindliche Codenummer auf dem Herkunftsnachweis notiert. Weiterhin sind alle erforderlichen Daten auf dem Herkunftsnachweis auszufüllen. Dann wird der Beutel verschlossen und der Herkunftsnachweis kommt vor Ort in einen Ordner.

Weiterhin ist es auch möglich sein erbeutetes Stück als Auftragsarbeit wieder zu bekommen. Das funktioniert genauso, jedoch mit grünem Etikett und grünem Auftragsarbeiten-Zettel. Auch dieser kommt vor Ort in den Ordner.

Bei kleinerem Raubwild, zum Beispiel Mardern, ist es möglich auch bis zu vier Tiere in einen Beutel zu packen.

Wichtig ist, alle Tiere immer möglichst frisch einzufrieren, damit nicht der Verwesungsprozess einsetzt. Das erste, was dann unbrauchbar wird, ist der Balg.

Noch wichtig zu erwähnen ist, dass keine Vergütung für unsere erbeuteten Stücke erfolgen wird. Es war von Beginn an von Fellwechsel die Idee, Raubwild, welches wir erlegen, nicht wegzuschmeißen, sondern einer Verwertung zuzuführen. Mit einem Herkunftsnachweis versehen, eine zertifizierte nachhaltige Ware zu erreichen und fundierte Datensammlungen als gute Argumentationsgrundlage für den Artenschutz zu erhalten.

Ein solches Projekt muss Zukunft haben.

Nutzt die Möglichkeit und bestückt die Truhen.

Bei Fragen könnt ihr mich gerne anrufen und ich werde weiterhelfen.

 

Herzliche Grüße und Waidmannsheil

Marion Klopp

Lang- und Kurzwaffen Ein- und Kontrollschießen möglich

Liebe Jägerinnen und Jäger,

obwohl unser Stand ab 2.11.20 gesperrt ist, haben wir eine Ausnahmegenehmigung vom Landkreis erhalten.

Alle Jäger mit gültigem Jagdschein dürfen ihre Lang- und Kurzwaffen Ein- und Kontrollschießen.

Wir bieten hierfür folgende Termine an: Jeweils Mittwoch 11.11., 25.11., 2.12., 9.12., 16.12. und 23.12.20 von 14.00 bis 16.30

Es muss sich jedoch pro Stand ein Schütze bereit erklären, Aufsicht zu machen, da wir keine Aufsichten stellen können.

Ansprechpartner für die Termine ist Mike Scholz.

Waidmannsheil

Thomas Belte