Infomobil im Waldkindergarten

Die Waldkinder vom Abenteuerland – Hof in Bewegung – e.V. (Groß Oesingen/Teichgut) hatten Gelegenheit, die heimischen Tierarten im Infomobil „Lernort Natur“ der Jägerschaft zu erkunden.

In Vorbereitung auf den Besuch des heimischen Jägers machten sich die Kinder Gedanken darüber, welche Fragen sie dem Jäger stellen wollen: „Welche Tiere darf man schießen? Woran sieht man, ob ein Tier krank ist? Darf man Wildtiere füttern? Was macht man mit den erlegten Tieren? Darf man einem Wolf in die Augen schauen?“

Ganz begeistert waren die Kinder dann, dass der Jäger Jan Burkhardt einen Anhänger bestückt mit Tierpräparaten und Lernmaterial mitbrachte. Die scharfen Zähne vom Wildschwein waren besonders beeindruckend. Auch das Raubtiergebiss des Fuchses weckte das Interesse der Kinder. Die einzelnen Felle und Bälge der Tiere wurden befühlt und verglichen. Der Helm mit Hirschgeweih war den meisten Kindern zu schwer, weniger Gewicht tragen muss der Rehbock. Auch im Stangenwald kann man sich damit einfacher bewegen.

In den nächsten Tagen werden die Erzieherinnen mit den Kindern weiter themenbezogen lesen, basten und forschen, um das Wissen über die Tierarten und das Thema Jagd weiter zu festigen. Sie wünschen sich, dass die Zusammenarbeit und der Austausch mit den heimischen Jägern, Landwirten und Vereinen weiter intensiviert werden kann.

Infomobil der Jägerschaft bei den Waldkindern

12.01.2022, mr

Fallenjagd-Seminare: jetzt anmelden

Die Anmeldung zu den Fallenjagd-Seminaren 2022 ist ab sofort online möglich.

Die Seminare werden wie gewohnt von Marion Klopp, der Prädatorenbeauftragten der Jägerschaft, durchgeführt. Es handelt sich um den Sachkundenachweis, welcher zur Ausübung der Fallenjagd vorgeschrieben ist.

In 16 Unterrichtseinheiten an zwei Tagen werden die folgenden Inhalte vermittelt:

  • Einfluss des Raubwilds auf das Niederwild
  • Notwendigkeit und Effektivität der Fallenjagd
  • Fallenarten, Totschlag- und Lebendfallen
  • Reviergestaltung, Einbau von Fallen
  • Praxis am Fallenlehrpfad

Die Termine sind:

26./27. Februar 2022 | 14./15. Mai 2022 | 16./17. Juli 2022

Als Ergänzung zum Fallenjagd-Seminar werden die Seminare „Praktische Tipps zur Fallenjagd“ sowie „Niederwildhege“ empfohlen, jeweils mit Reviergang (Termine folgen).

07.01.2022, mr

Landesjagdbericht 2020/2021 veröffentlicht

In der vergangenen Woche wurde der Landesjagdbericht 2020/2021 veröffentlicht. Diesen können Sie hier runterladen:

https://www.ljn.de/fileadmin/dateien/ljn.de/News/21_11_LJB__2020_2021_Web.pdf

Eine Druckversion kann von den Hegeringleitern bezogen werden.

Hier eine Kurzzusammenfassung zum Landesjagdbericht mit Fokus auf den Kreis Gifhorn:

Rotwild: Die Anzahl erlegter Stücke in Niedersachsen steigt nach 5 Jahren Rückgang leicht an. GF hat einen Anteil mit über 400 Stück beigetragen und hat damit einen stabilen Rotwildbestand.

Damwild: Die Anzahl erlegter Stücke Damwild steigt seit mehreren Jahren in Folge. Gifhorn ist mit 279 (2019/20: 275) Stücken beteiligt.

Muffelwild: Der Bestand an Muffelwild nimmt seit den 1990er Jahren in Niedersachsen ab, im vergangenen Jahr etwas weniger stark. Im Kreis GF spielt Muffelwild keine wesentliche Rolle.

Rehwild ist in allen Revieren in Niedersachsen vertreten. Die Anzahl erlegter Stücke ist in den letzten Jahren im Mittel eher konstant. GF ist wieder mit über 6000 Stück beteiligt.

Schwarzwild: Nach einem Anstieg der Anzahl erlegter Stücke im letzten Jahr wurden im aktuellen Auswertezeitraum landesweit weniger Stücke erlegt. Auch in GF ging die Strecke mit ca. 3200 Stück (2019/20: über 4000) deutlich zurück – eine Abnahme von ca. 20%.

Feldhase: Durch das Monitoring ist bekannt, dass der Hasenbesatz gestiegen ist. Die Anzahl erlegter Feldhasen ist in Niedersachsen allerdings zurück gegangen. In GF wurden 444 Stück (2019/20: über 650) erlegt.

Wildkaninchen: Der Besatz in Niedersachsen hat sich auf einem sehr niedrigen Niveau stabilisiert. In GF wurden 52 Stück (2019/20: 85) erlegt.

Rebhuhn: Auf die Bejagung des Rebhuhns wird auf freiwilliger Basis in Niedersachsen verzichtet. In GF wurden 22 Stück (2019/20: weniger als 20) erlegt, inkl. Fallwild/Unfallwild.

Fasan: Der Besatz in Niedersachsen ist stabil. GF hat 46 Stück (2019/20 ca. 100) beigetragen.

Fuchs: Mit 1657 erlegten Stück (2019/20: 1900) hat GF einen guten Anteil der insgesamt ca. 61t (2019/20: 65t) erlegten Füchse in Niedersachsen. Der Bestand ist auf einem hohen Niveau seit Jahren im Mittel konstant stabil.

Dachs: Die Anzahl erlegter Dachse wurde in den letzten 10 Jahren verdoppelt. GF kann im Vergleich zu den anderen Landkreisen mit 500 Stück (2019/20: über 570) die zweithöchste Dachsstrecke landesweit aufweisen und trägt damit ca. 5% zu den insgesamt 10t erlegten Dachsen bei. Dies ist ein Anstieg von über 5% gegenüber dem Vorjahr.

Stockente: Die Anzahl erlegter Stockenten ist seit Jahren rückläufig. Im Landkreis GF wurden 773 Stück erlegt.

Krickente: Nach einem starken Rückgang der Anzahl erlegter Krickenten hat sich der Bestand stabilisiert. In Niedersachsen kommen die Krickenten im Schwerpunkt im nord-westlichen Bereich vor. In GF wurden 31 Stück erlegt.

Pfeifenten: Mit landesweit 729 erlegten Exemplaren ist die Pfeifente eine eher seltene Art. In GF wurden keine Pfeifenten erlegt.

Marderhund: Die Neozoen-Art ist im Kreis GF stark vertreten. Mit 327 Stück (2019/20: über 400) wurden im Kreisgebiet fast 10% der niedersächsischen Strecke erlegt. Der Bestand ist überproportional steigend, im Auswertezeitraum allerdings leicht zurück gegangen.

Waschbär: Mit 665 erlegten Stück (2019/20: 700) ist der Waschbär etabliert. Insgesamt mehr als 21t Stück in Niedersachsen bedeuten einen extremen Anstieg des Bestandes.

Nutria: Nachdem im letzten Jahr landesweit die meisten Nutria im Kreis GF erlegt wurden, hat sich der Schwerpunkt im Auswertezeitraum in Richtung Emsland und Osnabrück verschoben. Im Kreis GF wurden mit über 2164 Stück (2019/20: 3600) etwas weniger Exemplare erlegt. Insgesamt ist der Bestand in Niedersachsen steigend mit fast 45t (2019/20: 40t) erlegten Stück.

Als ganzjährig geschonte Arten werden im Landesjagdbericht dargestellt der Graureiher, der Silberreiher sowie der Luchs.

Zusammenfassung: Unserer Reviere und das urbane Umfeld bieten dem Raubwild und den invasiven Arten einen guten Lebensraum, während die heimischen Niederwild-Arten unsere besondere Aufmerksamkeit und Hege benötigen. Der Bestand der Schalenwildarten ist stabil, mit Ausnahme des Muffelwildes.

Die Wildtiererfassung wird bereits seit 30 Jahren durchgeführt. Die Ergebnisse sind europaweit als valide anerkannt und eine Unterstützung für die Argumente der Jäger. Im Kreis GF sind ca. 85% der Reviere beteiligt. Damit liegt GF im landesweiten Vergleich im Mittelfeld. Die Datenerhebung durch die Jäger ist sehr wichtig – vielen Dank auch für Ihren individuellen Beitrag!

30.11.2021, mr

Hubertusmesse in Groß Oesingen

Am vergangenen Sonntag konnten zahlreiche Jägerinnen und Jäger eine feierliche und eindrucksvolle Hubertusmesse an der Friedenskirche in Groß Oesingen erleben.

Nachdem die Glocken der Friedenskirche geläutet hatten, ertönte das Signal „Begrüßung“, gespielt vom Parforcehorn Bläsercorps Gifhorn unter der Leitung von Günther Kaufmann. Anschließend begrüßte der Vorsitzende der Jägerschaft Gifhorn, Ernst-Dieter Meinecke, die Gäste und bedankte sich bei den Mitwirkenden sowie dem Hegering Groß Oesingen für die Vorbereitungen und die Gastfreundschaft.

Pastor Andreas Salefsky führte durch die Messe mit Psalmgebet, Meditation und Ansprache. Darin beschrieb er eindrucksvoll seine Erlebnisse in der Natur und aus der Perspektive des Jägers. Aus der Geschichte, wie sie vom Heiligen Hubertus überliefert wurde, leitete er wichtige Impulse zur Erhaltung unserer Erde und zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen ab. Die Lesung wurde vorgetragen von Henrik Müller von der Ohe, Hegeringleiter Groß Oesingen. Die Fürbitte gestalteten Silke Bock, Kirchenvorständin sowie Michael König, Hegering Groß Oesingen gemeinsam.

Die Abkündigungen sowie die Einladung zum anschließenden Beisammensein im Garten des Gemeindehauses richtete der Ortspastor Karsten Heitkamp an die Gäste.

Nach dem Glaubensbekenntnis und einem gemeinsamen Lied beendete das Jagdhorn-Bläsercorps Wahrenholz unter der Leitung von Ralf Bödecker die Hubertusmesse mit dem Hubertusmarsch.

Vorsitzende Ernst-Dieter Meinecke, Foto: Nina Feith
Pastor Andreas Salefsky und das Parforcehorn-Bläsercorps Gifhorn, Foto: Nina Feith
Pastor Karsten Heitkamp, Foto: Nina Feith
Fürbitte gestaltet durch Silke Bock, Kirchenvorständin Groß Oesingen & Michael König, Hegering Groß Oesingen, Foto: Nina Feith
Jagdhorn-Bläsercorps Wahrenholz, Foto: Nina Feith

28.10.2021, mr

Karsten Lacü und Frank Kolbe per Briefwahl vorgeschlagen

Wahl zum Kreisjägermeister und Vertreter der Jäger/innen: Karsten Lacü und Frank Kolbe werden der Landesjägerschaft und dem Kreistag Gifhorn per Briefwahl durch die Mitglieder vorgeschlagen.

Mit einer eindrucksvollen Wahlbeteiligung von 73,6 % unserer Mitglieder wurde am Dienstagabend gegen 20:00 Uhr das Ergebnis von Dr. Hartmut Kolbe veröffentlicht, nachdem der anwesende Notar, Herr Uwe Finkbeiner aus Wahrenholz, die Richtigkeit über Ablauf und Ergebnis bestätigte.

Die wenigen Zuschauer – die Auszählung war vereinsöffentlich – erlebten einen perfekt organisierten „Auszählmarathon“. Pünktlich um 16:00 Uhr wurde die Wahlurne in den Rittersaal gebracht, ohne noch einmal einen letzten Blick in alle Briefkästen der Landkreisverwaltung zu versäumen!

Ein bis ins kleinste Detail erstellter Ablaufplan machte die Vorgehensweise der Briefwahlzählung für die Auszählteams – bestehend aus Hegeringleitern – unmissverständlich deutlich. Die Teams nahmen ihre Arbeit auf. Nach akribischen Zählungen und zwei kleinen Pausen stand das Ergebnis fest:

Abgegebene Wahlbriefe 1452, Wahlbeteiligung 73.6%

Kreisjägermeister:

Wahlzettel gesamt 1409
Ungültige Wahlzettel 9
Kandidat Karsten Lacü 780 (55.7%)
Kandidat Ernst-Dieter Meinecke 620 (44.3%)

Stellvertretender Kreisjägermeister:

Wahlzettel gesamt 1400
Ungültige Wahlzettel 12
Kandidat Frank Kolbe 868 (62.5%)
Kandidat Hartmut Röling 520 (37.5%)

Dieses Wahlergebnis muss nun noch vom Kreistag des Landkreises, der sich am 03.11.2021 konstituiert, bestätigt werden.  

2021-10-28, Angela Heider, Presseobfrau, im Auftrag der Wahlleitung.

Foto: Karsten Lacü

Landesjagdbericht 2019/2020 veröffentlicht

In der vergangenen Woche wurde der Landesjagdbericht 2019/2020 veröffentlicht. Diesen können Sie hier runterladen:

https://www.ljn.de/fileadmin/dateien/ljn.de/News/21_02_LJB_2019_2020_Web.pdf

Eine Druckversion kann von den Hegeringleitern bezogen werden.

Hier eine Kurzzusammenfassung zum Landesjagdbericht mit Fokus auf den Kreis Gifhorn:

Rotwild: Die Anzahl erlegter Stücke sinkt in Niedersachsen das 5. Jahr in Folge. GF hat einen Anteil mit über 400 Stück beigetragen und hat damit einen stabilen Rotwildbestand.

Damwild: Die Anzahl erlegter Stücke Damwild steigt nach mehreren Jahren Rückgang erstmals wieder. Gifhorn ist mit 275 Stücken beteiligt.

Muffelwild: Der Bestand an Muffelwild nimmt seit den 1990er Jahren in Niedersachsen ab, in den letzten 3 Jahren rapide. Im Kreis GF spielt Muffelwild keine wesentliche Rolle.

Rehwild ist in allen Revieren in Niedersachsen vertreten. Die Anzahl erlegter Stücke ist in den letzten Jahren im Mittel eher konstant. GF ist mit über 6000 Stück vertreten.

Schwarzwild: Nach einem Einbruch der Anzahl erlegter Stücke im Jahr 2018 setzt sich der Trend steigender Schwarzwildstrecken im Jahr 2019 fort. GF ist mit über 4000 Stück vertreten. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies ein Anstieg niedersachsenweit von über 25%.

Feldhase: Der Bestand erholt sich etwas, nach einem mehrjährigen Abwärtstrend steigen die Anzahl erlegter Feldhasen in Niedersachsen erstmalig wieder. In GF wurden über 650 Stück erlegt.

Wildkaninchen: Der Bestand in Niedersachsen hat sich auf einem sehr niedrigen Niveau stabilisiert. In GF wurden 85 Stück erlegt.

Rebhuhn: Auf die Bejagung des Rebhuhns wird auf freiwilliger Basis in Niedersachsen verzichtet. In GF wurden weniger als 20 Stück erlegt, inkl. Fallwild/Unfallwild.

Fasan: Der Bestand in Niedersachsen ist stabil. GF hat ca. 100 erlegte Stücke beigetragen.

Fuchs: Mit 1900 erlegten Stücken hat GF einen guten Anteil der insgesamt 65t erlegten Füchse in Niedersachsen. Der Bestand ist auf einem hohen Niveau seit Jahren im Mittel konstant stabil.

Dachs: Die Anzahl erlegter Dachse wurde in den letzten 10 Jahren verdoppelt. GF kann im Vergleich zu den anderen Landkreisen mit über 570 Stück die höchste Dachsstrecke aufweisen und trägt damit über 5% zu den insgesamt knapp 10t erlegten Dachsen bei. Dies ist ein Anstieg von über 15% gegenüber dem Vorjahr.

Höckerschwan: Der Bestand ist seit Jahren unverändert stabil, GF trägt 25 Stück zu den insgesamt 285 erlegten Stücken in Niedersachsen bei.

Bläshuhn: 1 in GF, 94 in Niedersachsen

Gänse: Der Bestand sämtlicher Gänsearten ist stark steigend. Graugans, Kanadagans, Nilgans, Nonnengans, Bläsgans und Saatgans kommen im ganzen Gebiet Niedersachsens vor und verursachen teilweise zunehmend Fraß- und Kotschäden in der Landwirtschaft.

Marderhund: Die Neozoen-Art ist im Kreis GF stark vertreten. Mit über 400 Stück wurden im Kreisgebiet 10% der niedersächsischen Strecke erlegt. Der Bestand ist überproportional steigend.

Waschbär: Mit 700 erlegten Stück ist der Waschbär etabliert. Insgesamt 20t Stück in Niedersachsen bedeuten einen extremen Anstieg des Bestandes.

Nutria: Im Kreis GF wurden mit über 3600 Stück die meisten Nutria landesweit erlegt. Die Unterstützung der Bejagung durch den Landkreis Gifhorn zeigt hier seine Wirkung. So wurden kreisweit Fallen angeschafft und die Beschaffung anteilig gefördert. Auch die Teilnahme am Sachkundelehrgang Fangjagd wurde durch den Kreis bezuschusst und zusätzlich eine „Schwanzprämie“ für jedes erlegte Stück ausgezahlt. Insgesamt ist der Bestand in Niedersachsen steigend mit 40t erlegten Stück.

Zusammenfassung: Unserer Reviere und das urbane Umfeld bieten dem Raubwild und den invasiven Arten einen guten Lebensraum, während die heimischen Niederwild-Arten unsere besondere Aufmerksamkeit und Hege benötigen. Der Bestand der Schalenwildarten ist stabil, mit Ausnahme des Muffelwildes.

Die Wildtiererfassung wird bereits seit 30 Jahren durchgeführt. Die Ergebnisse sind europaweit als valide anerkannt und eine Unterstützung für die Argumente der Jäger. Die Datenerhebung durch die Jäger ist sehr wichtig – vielen Dank auch für Ihren individuellen Beitrag!

28.02.2021, mr

Jägerschaft Gifhorn übernimmt Betreuung von Rebhuhn-Biotop in Meinersen

Ortstermin am 13.02.2020 in Meinersen

 

Gegen Insektensterben und Vogelschwund –

Übergabe der Vertragsunterlagen auf der Biotopfläche.

V.l.n.r.: Adolf Voges (Jagdpächter), Renate Meyer (Eigentümerin),

Friederike Franke (ehem. Vors. Aller-Oker-Naturschutzverband),

Ernst-Dieter Meinecke (Vors. Jägerschaft), Angela Heider (Presse Jägerschaft)

In der Gemarkung Meinersen wird seit 10 Jahren auf einer ca. 8.500 qm großen Brachfläche ein sogenanntes Offenland-Biotop erhalten. „Hier hat sich eine naturnahe Oase in der ansonsten intensiv genutzten Agrarlandschaft entwickelt. Wunderbar für Hasen, Rebhühner, Feldvögel und eine Vielzahl von Insekten“, erläutert die ehemalige Vorsitzende der Naturschutzverbandes Aller-Oker, Friederike Franke.

Der Verband hatte den vormaligen Spargelacker von Renate Meyer gepachtet. Unterstützt durch den Jagdpächter Adolf Voges und mit Hilfe des Landwirts Heinrich Beutner wurden u.a. jährlich wechselnde Blühmischungen eingesät und der Acker wieder ‚schwarz‘ gemacht, d.h. ohne Einsaat umgebrochen. Auch die von den Naturschützern gepflanzte Laubgehölzhecke hat sich als wertvolles Strukturelement in der Landschaft gut entwickelt.

 

Nun stand die weitere Betreuung der ökologisch wertvollen Fläche auf der Kippe, denn der Naturschutzverband Aller-Oker hat sich zum Februar 2020 wegen fehlender Nachfolge im Vorstand aufgelöst.

 

Glücklicherweise erklärte sich die Jägerschaft Gifhorn e.V. bereit, für weitere 10 Jahre die Pflege des Biotops zu übernehmen. Die erforderlichen vertraglichen Vereinbarungen für die Flächenübernahme wurden von Horst Schevel erarbeitet. „Derartige Trittstein-Biotope sollten in unserer Landschaft viel häufiger vorhanden sein. Sie sind wichtig, um dem Insekten- und Vogelsterben entgegen zu wirken“, so der Vorsitzende der Jägerschaft, Ernst-Dieter Meinecke, der sich auf die lohnende Naturschutzaktivität der Jäger in Meinersen freut.

 

Als bester Kenner des Biotops bestätigt Adolf Voges: „Ich beobachte, dass seit vielen Jahren jährlich Rebhühner auf der Fläche groß werden.“ Diese Vogelart ist landesweit extrem stark zurückgegangen, sicher auch wegen der fehlenden, passenden Lebensräume. In der Meinerser Gemarkung zwischen der westlich gelegenen Okeraue und den östlichen großen Waldflächen gibt es ihn noch, den kleinen, aber wichtigen Rückzugsraum für die Vögel.

 

 

 

 

 

2020-02-13

Angela Heider

Presseobfrau

Jägerschaft Gifhorn e.V. Einweihung sanierte Wallanlage

Vom Hochsitz aus begrüßt Ernst-Dieter Meinecke alle eingeladenen Anwesenden. Seine Freude darüber, dass nach nur vier Monaten die Eröffnung der sanierten und modernisierten Wallanlage nun stattfindet, … „… verdanken wir insbesondere den Mitarbeitern der  ausführenden Firmen,  und den vielen, fleißigen Helfern! Vielen Dank dafür!“  

Landrat Dr. Ebel schließt sich in seinen Grußworten dem Dank des Vorsitzenden an und erläutert die Kostenbeteiligung des Landkreises aufgrund eines Kreistagsbeschlusses.

Helmut Dammann-Tamke dankt für die Einladung und freut sich über dieses… „…nicht so oft stattfindende Eröffnungs-Ereignis…“.

Der Vorsitzende dankt Erika Bertram für die große Unterstützung und Zuarbeit in der

Planungs- und Umsetzungsphase. Dr. Hartmut Kolbe überreicht als Dankeschön einen tollen Blumenstrauß.

Das Presse-Foto ist „im Kasten“. Jetzt lädt Ernst-Dieter Meinecke alle Gäste zum aktiven Skeet- und Trappschießen ein. Dabei ist gleichzeitig das Herabrieseln der Geschosse und Tontaubenscherben auf die asphaltierte Fläche am Wallfuß gut zu beobachten.

 

 

Von links nach rechts:

–              Thomas Belte, Geschäftsführer Schießstand Westerbeck

–              Ernst-Dieter Meinecke, Vorsitzender Jägerschaft Gifhorn e.V.

–              Landrat Dr. Andreas Ebel

–              Helmut Dammann-Tamke, Präsident Landesjägerschaft Niedersachsen

–              Herr Voss, Ingenieur und Schießstandsachverständiger

Ein herzliches „Dankeschön!“ den Jagdhornbläsern aus dem Boldecker Land unter der Leitung von Peter Müller.  Die Bläser spielen viele Signale zwischen den Ansprachen und einigen Standortwechseln. Immer wieder aufs Neue eine Freude, den Jagdhörnen zuzuhören!

Impressionen:

Andrea Burmeister sorgt für das leibliche Wohl, lieben Dank dafür!

Das Angebot zum Erklimmen des Wallkopfes wird zahlreich angenommen. Die Höhe des Walls und der Blick auf die Gesamtfläche ist für alle beeindruckend…

Ein Baum wird natürlich auch gepflanzt! Es beginnt eine kurze Diskussion, um welche Eichenart es sich bei dem zarten Bäumchen handelt…

32 neue Jungjäger

Die Jägerschaft Gifhorn freut sich mit und über 32 frischgebackene Jäger! Am 28.04. konnten die Teilnehmer des aktuellen Jungjägerkurses bei der mündlich-praktischen Prüfung im Revier nochmal ihr ganzes Können zeigen und dann ihre Prüfungszeugnisse in Empfang nehmen. Abends wurde auf dem Schießstand noch ordentlich gefeiert. Herzlichen Glückwunsch und ein kräftiges Waidmannsheil!

Der nächste Vorbereitungskurs auf die Jägerprüfung startet im August!

 

Finanzielle Förderung von Wildwarnreflektoren durch den Landkreis Gifhorn

Der Landkreis Gifhorn fördert ab sofort die Anbringung von Wildwarnreflektoren an besonders wildunfallgefährdeten Streckenabschnitten mit 3,00€ pro Reflektor. Als besonders wildunfallgefährdete Streckenabschnitte gelten dabei Bereiche mit mehr als 5 Wildunfällen pro Jahr und Straßenkilometer.

Die Vorgehensweise zur Beantragung der Fördermittel ist in einem Leitfaden beschrieben:

Leitfaden Wildwarnreflektoren

75€ Kostenerstattung für die Bergung von verunfalltem Wild auf Landes- und Bundestraßen

Nachdem sich die seit zwei Jahren im Jagdbezirk Dannenbüttel praktizierte Vorgehensweise zur Bergung und Entsorgung von verunfalltem Wild besonders nach Dienstschluß und an Wochenenden auf den Bundes- und Landesstraßen bewährt hat, wird diese nun auf alle Bundes- und Landesstraßen in der Verantwortung der Straßenmeistereien Vorsfelde und Ilsede ausgedehnt.

Die Jagdpächter bergen und entsorgen verunfallte Wildkörper, besonders nach Dienstschluss und an Wochenenden, sofern sie auf den Straßengrundstücken der Straßenmeistereien Vorsfelde und Ilsede liegen und stellen der Straßenmeisterei Vorsfelde bzw. der Straßenmeisterei Ilsede den vereinbarten Pauschalbetrag von 75 Euro für die Bergung und Entsorgung des Wildkörpers in Rechnung.

Die Regelung ist zunächst für das Jahr 2018 befristet. Wenn die Verfahrensweise seitens der Jagdpächter eingehalten wird, kann ab Januar 2019 dauerhaft so verfahren werden.

Ein Leitfaden zur Vorgehensweise sowie die zu benutzenden Rechnungsformular sind hier auf der Webseite unter Downloads zu finden!

Hubertusmesse in Wittingen

Auch in diesem Jahr richtete die Jägerschaft Gifhorn eine Hubertus-Messe aus. Das Gifhorner Parforcehorn-Bläsercorps unter der Leitung von Günther Kaufmann schuf dabei in der bis auf den letzten Platz besetzten Wittinger St. Stephanus-Kirche eine jagdlich-feierliche Athmosphäre mit Gänsehaut-Momenten. Im Anschluss an die Messe gab es auf dem Kirchenvorplatz dann Gelegenheit zur leiblichen Stärkung und zum Austausch.

 

 

 

Bezirksversammlung der Jägerschaften des Bezirks Braunschweig in Gifhorn

Zu ihrer diesjährigen Versammlung trafen sich Vorstandsmitglieder und Kreisjägermeister der  17 Jägerschaften des Bezirks Braunschweig in der Landesjägerschaft Niedersachsen in dem „Tor zur Südheide“, Landkreis Gifhorn. Die Jägerschaft Gifhorn richtete das Treffen aus und Bezirksvorsitzender Hans Hesse begrüßte die Anwesenden zunächst in Dedelsdorf-Oerrel. Dort befindet sich das „Jagdmuseum Wulff“ (www.jagdmuseum-wulff.de), in dem eine der größten Trophäensammlungen Europas auf rund 650 qm präsentiert wird.

Nach dem ausführlichen Museumsrundgang unter kompetenter Führung durch die Räumlichkeiten, in denen sich die Jäger informieren ließen über:  Landschaftsdiorama, Waffenraum, Trophäengalerie, Afrikahalle und Kaminzimmer verabschiedeten sich die Teilnehmenden dankbar und trugen sich mit den Worten „…wir sind alle begeistert von diesem wunderbaren Museum…“ in das Gästebuch des Hauses ein.

Im Gespräch (v.l.n.r.): Dr. Dieter Hildebrandt (Jägerschaft Göttingen, stv. Bezirksvorsitzender), Hans Hesse (Jägerschaft Goslar, Bezirksvorsitzender), Ernst-Dieter Meinecke (Jägerschaft Gifhorn), Ralf G. Rahnert (Jägerschaft Northeim)

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Jagdstrecke 2017 und Streckenentwicklung

Auf der Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Gifhorn hat Kreisjägermeister Jürgen-Hinrich Kohrs die Jagdstrecke im Jagdjahr 2016/2017 vorgestellt und diese Zahlen ergänzt um die Streckenentwicklung seit Mitte der 70’er Jahre.

Die Präsentation als PDF gibt es hier zum Download:

Strecke Jagdjahr 2016/2017 und Streckenentwicklung

Überarbeitete Website der Jägerschaft!

Die alte Website

Lange Zeit hat unsere bisherige Website uns treue Dienste geleistet, aber mittlerweile ist sie etwas in die Jahre gekommen und eine umfassende Überarbeitung war notwendig und ist jetzt abgeschlossen. Wir freuen uns, die neue Version heute Online zu nehmen zu können und hoffen, dass die Seite unseren Besuchern genausogut gefällt wie uns!

 

 

Was sich geändert hat:

  • neues Design
  • erhöhte Sicherheit, Stabilität und Leistung der zugrundeliegenden technischen Plattform
  • leicht geänderte Menüstrukturen
  • überarbeitete Inhalte bei vielen Themen
  • auch für Smartphones optimierte Darstellung

Gleich geblieben ist, dass wir alle relevanten Informationen über die Jägerschaft Gifhorn, ihre Aufgaben und Aktivitäten für die Mitglieder der Jägerschaft, andere Jäger und Jagdinteressierte zur Verfügung stellen.

Natürlich wird sich auf der Website -trotz umfassender Qualitätskontrollen – immer noch der eine oder andere kleine Fehler verstecken. Wir freuen uns natürlich über entsprechende Hinweise. Auch Vorschläge und Ideen für weitere Inhalte werden gerne entgegengenommen unter info@jaegerschaft-gifhorn.de