Neugründung AG Junge Jäger

Ernst-Dieter Meinecke, Vorsitzender der Jägerschaft Gifhorn, lud die Gründungsgruppe „AG Junge Jäger“ zur ersten Zusammenkunft auf sein Grundstück ein. Seinen Dank sprach er allen Anwesenden aus: „Es freut mich sehr, eine aktive AG Junge Jäger in unserer Jägerschaft zu haben. Ich wünsche Euch viel Erfolg und Spaß und gehe davon aus, dass Euch alle unsere  Jägerinnen und Jäger mit Rat und sicher auch Tat zur Seite stehen!“

Aufgrund diverser Anfragen aus dem Kreise der Jungjäger und auf Initiative von Patrick Borchert als Pate, formierte sich im August 2018 die Arbeitsgemeinschaft Junge Jäger neu. Als zukünftiger Obmann für diese Gruppe hat sich Alexander Laser zur Verfügung gestellt. Die Stellvertreter/in sind Greta Köhler und Manuel Roth. Über den Aufbau und die Organisation wurden die interessierten Jungjäger ausgiebig informiert, das nächste Treffen sowie die ersten, gemeinsamen Aktivitäten bereits festgelegt.

Im Anschluss an die formalen Informationen berichtete Julia Krenz, ebenfalls Jungjägerin und neu in der Arbeitsgruppe, über die Möglichkeiten der gemeinsamen Aktivitäten. Sie machte deutlich, dass die AG Junge Jäger insbesondere zu einer stabilen Gemeinschaft werden soll, was u.a. durch gemeinsame Unternehmungen zu erreichen sei. Hierbei wird viel Wert auf die Fortbildungsmöglichkeiten gelegt, um Erfahrungen im Jagdleben zu sammeln. Anhand einiger Beispiele ging sie auf die weit gefächerten Möglichkeiten ein: an oberster Stelle stehen selbstverständlich regelmäßige Schießübungen, die auf dem Schießstand der Jägerschaft in Westerbeck für alle Mitglieder angeboten werden. Insbesondere die Jungjäger müssen sich über die Prüfungen hinaus ihrer großen Verantwortung mit der tödlichen Waffe bewusst sein und sind der Waidmännischkeit verpflichtet, so dass ein gutes Abkommen am Wildkörper unabdingbar ist. Die Schießübungen sind darüber hinaus ein gutes Mittel das jagdliche Schießen zu verbessern, um an örtlichen oder auch überörtlichen Hegeringschießen teilzunehmen.

Julia machte deutlich, dass das Thema Wildbret immer mehr in den Fokus rückt. Seminare, wie Zerwirken oder Wildkrankheiten und daraus resultierende Unregelmäßigkeiten im Wildbret erkennen sind  wichtige Bausteine im jagdlichen Leben. Genau wie Waffen- und Munitionskunde, Hunde und deren Training, aber auch alles um das Thema Natur und ihren Schutz und vieles mehr.

Die Jungen Jäger sind eine neue Initiative innerhalb der Jägerschaft Gifhorn. Sie müssen sich in vielen Bereichen vorstellen und im Rahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit neue Mitglieder werben. Ein gutes Beispiel dafür ist u.a., sich an die Jagdkurse zu halten. Jedes Jahr werden Jungjäger aus Gifhorn und Wolfsburg ausgebildet, die als potenzielle Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft erreicht werden können.

Alexander Laser und Patrick Borchert zeigten sich erfreut über die Ideenvielfalt, die jederzeit erweitert werden könne. Ein wichtiger Punkt stand noch im Raum: gerade Jungjäger und Jungjägerinnen, in deren Familien keine jagdlichen Vorerfahrungen gegeben sind, müssen von erfahrenen Personen, die sich als Paten zur Verfügung stellen, in das aktive Jagdleben begleitet werden. Dieser Wunsch und Gedanke wird in der Jägerschaft Gifhorn verbreitet.

Links hinten: Ernst-Dieter Meinecke, Patrick Borchert, Lars Meinecke, Alex Stier, Torsten Genz, Gilbert Klie,  Manuel Roth, Thore Berkenhagen (Junge Jäger AG Wolfsburg), Moritz Jentsch (Junge Jäger AG Braunschweig) Links vorne: Markus Bochan, Greta Köhler, Hanna-Marleen Laue, Nele Kremeike, Lisa Meinecke, Julia Krenz, Markus Müller, Alexander Laser

 

18.08.2018

Angela Heider

Presseobfrau

Junge Jäger AG Gifhorn

Waidmannsheil liebe Jägerinnen und Jäger,
Nach längerer Pause möchten wir die vor einiger Zeit eingeschlafene „Junge Jäger Arbeitsgemeinschaft“ innerhalb der Jägerschaft Gifhorn erneut ins Leben rufen. Dazu benötigen wir Eure Mithilfe!
Mitmachen kann jeder Jungjäger, es sind aber auch erfahrene Jägerinnen oder Jäger Willkommen, die ihr Wissen an unerfahrene Jägerinnen und Jäger weitergeben möchten. Ziele der Junge Jäger AG sind unter Anderem der Informations- und Erfahrungsaustausch, sowie viele praktische Projekte, gemeinsame Weiterbildungen und Unternehmungen rund um das Thema Jagd,

die von uns selbst gestaltet werden. Es kann sich also jeder mit Ideen oder Anmerkungen einbringen!

Wer Interesse hat mitzumachen kann entweder eine E-Mail an JungeJaeger@jaegerschaft-gifhorn.de schreiben,
oder ist herzlich eingeladen am Donnerstag, 16. August 2018 um 19.30 Uhr
zu Herrn Ernst Dieter Meinecke nach 38476 Barwedel, Hauptstraße 7,
zu einem ersten Treffen zu kommen. Hier soll der Vorstand der Junge Jäger AG gewählt werden und eine Absprache über nächste Treffen und gemeinsame Aktionen erfolgen.

Wir hoffen auf viele neue Mitglieder,
Mit freundlichen Grüßen
Die Junge Jäger AG Gifhorn

32 neue Jungjäger

Die Jägerschaft Gifhorn freut sich mit und über 32 frischgebackene Jäger! Am 28.04. konnten die Teilnehmer des aktuellen Jungjägerkurses bei der mündlich-praktischen Prüfung im Revier nochmal ihr ganzes Können zeigen und dann ihre Prüfungszeugnisse in Empfang nehmen. Abends wurde auf dem Schießstand noch ordentlich gefeiert. Herzlichen Glückwunsch und ein kräftiges Waidmannsheil!

Der nächste Vorbereitungskurs auf die Jägerprüfung startet im August!

 

Beitragserhöhung ab 2018

Die Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Gifhorn hat mit sehr großer Mehrheit (7 Gegenstimmen, 3 Enthaltungen) die vorgeschlagene Beitragserhöhung ab 2018 beschlossen. Die Mitgliedsbeiträge betragen ab sofort:

Vollmitglieder 95,00€
Zweitmitglieder 50,00€
Schüler, Studenten, Auszubildende bis zum vollendeten  25. Lebensjahr 10,00€
Bläser ohne Jagdschein 10,00€

Pro Mitglied kommen dann noch die jeweiligen Hegeringbeiträge hinzu.

 

Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Gifhorn

Am Freitag, dem 23.03.2018 war mal wieder das Schützenhaus in Wesendorf Schauplatz der Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Gifhorn und der Hegeschau des Landkreises Gifhorn. Vor über 400 Mitgliedern und Gästen ließen der Vorsitzende der Jägerschaft Ernst-Dieter Meinecke und der Kreisjägermeister Jürgen-Hinrich Kohrs das vergangene Jagdjahr Revue passieren und hielten Ausschau auf das kommende Jagdjahr. Außerdem wurden für den Verein relevante Entschlüsse gefasst – angenommen wurde die vorgeschlagene Beitragserhöhung ab 2018.

Die Jägerschaft konnte außerdem viele wichtige Gäste begrüßen. Der Landrat des Landkreises Gifhorn, Dr. Andreas Ebel, hielt ein engagiertes jagdpolitisches Grußwort und stellte besonders die Rolle der Jäger bei der Minimierung der Wildunfallzahlen sowie der Bejagung von Nutria und anderen Neozoen als gesellschaftliche Aufgabe in den Mittelpunkt. Kreislandwirt Werner Warnecke mahnte gerade in Zeiten drohender ASP eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Landwirten und Jägern an. Tobias Heilmann, jagdpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, versprach eine sach- und faktenorientierte Zusammenarbeit mit der neuen Landesregierung, wies aber auch darauf hin, dass sich die Jagd gesellschaftlichen Veränderungen anpassen müsse. Auch Samtgemeindebürgermeister René Weber betonte die besondere Verantwortung und Wichtigkeit der Jagd im ländlichen Raum hin. Ebenfalls als interessierter Gast anwesend war die Landtagsabgeordnete von Bündnis 90 / Die Grünen, Imke Byl.

 

Veranstaltungsprogramm 2018 der Jägerschaft Gifhorn

Im Jahr 2018 bietet die Jägerschaft unter dem Motto Jagd – Kultur – Natur – Hund erstmals ein umfassendes Veranstaltungsprogramm für die Mitglieder der Jägerschaft und für andere Interessierte an. Wir haben ein vielfältiges Bündel von Veranstaltungen geschnürt und hoffen, dass für jeden etwas Interessantes dabei ist.

Alle Veranstaltungen sind hier auf der Webseite zu finden, hier ist auch die direkte Anmeldung möglich. Einen gedruckten Flyer erhalten alle Mitglieder der Jägerschaft Gifhorn in den nächsten Tagen mit der Einladung zur Jahreshauptversammlung per Post. Den Veranstaltungsflyer gibt es aber auch als PDF-Download.

Aktuell beginnen wir bereits mit den ersten Planungen für das Veranstaltungsprogramm 2019. Hier freuen wir uns, wenn wir aus der Jägerschaft Rückmeldungen bekommen, welche Inhalte ins nächste Veranstaltungsprogramm aufgenommen werden sollen. Ganz besonders toll wäre es, wenn wir weitere Jägerinnen und Jäger finden, die Lust haben, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten im Rahmen einer Veranstaltung, eines Workshops oder eines Seminars an die Mitjäger weiterzugeben – vom Jäger für den Jäger!

Bedanken möchten wir uns bei unseren Partnern, die die Erstellung des Flyers in dieser Form durch Werbung unterstützt haben:

Knappworst Jagd – Sport – Natur

Basler Versicherungen

Individuelle Bestickungen Stixxx

Ein ganz besonderer Dank an Silke Wendt von w2 – werbetechnik wendt für die Gestaltung des Flyers!

Finanzielle Förderung von Wildwarnreflektoren durch den Landkreis Gifhorn

Der Landkreis Gifhorn fördert ab sofort die Anbringung von Wildwarnreflektoren an besonders wildunfallgefährdeten Streckenabschnitten mit 3,00€ pro Reflektor. Als besonders wildunfallgefährdete Streckenabschnitte gelten dabei Bereiche mit mehr als 5 Wildunfällen pro Jahr und Straßenkilometer.

Die Vorgehensweise zur Beantragung der Fördermittel ist in einem Leitfaden beschrieben:

Leitfaden Wildwarnreflektoren

75€ Kostenerstattung für die Bergung von verunfalltem Wild auf Landes- und Bundestraßen

Nachdem sich die seit zwei Jahren im Jagdbezirk Dannenbüttel praktizierte Vorgehensweise zur Bergung und Entsorgung von verunfalltem Wild besonders nach Dienstschluß und an Wochenenden auf den Bundes- und Landesstraßen bewährt hat, wird diese nun auf alle Bundes- und Landesstraßen in der Verantwortung der Straßenmeistereien Vorsfelde und Ilsede ausgedehnt.

Die Jagdpächter bergen und entsorgen verunfallte Wildkörper, besonders nach Dienstschluss und an Wochenenden, sofern sie auf den Straßengrundstücken der Straßenmeistereien Vorsfelde und Ilsede liegen und stellen der Straßenmeisterei Vorsfelde bzw. der Straßenmeisterei Ilsede den vereinbarten Pauschalbetrag von 75 Euro für die Bergung und Entsorgung des Wildkörpers in Rechnung.

Die Regelung ist zunächst für das Jahr 2018 befristet. Wenn die Verfahrensweise seitens der Jagdpächter eingehalten wird, kann ab Januar 2019 dauerhaft so verfahren werden.

Ein Leitfaden zur Vorgehensweise sowie die zu benutzenden Rechnungsformular sind hier auf der Webseite unter Downloads zu finden!

Hubertusmesse in Wittingen

Auch in diesem Jahr richtete die Jägerschaft Gifhorn eine Hubertus-Messe aus. Das Gifhorner Parforcehorn-Bläsercorps unter der Leitung von Günther Kaufmann schuf dabei in der bis auf den letzten Platz besetzten Wittinger St. Stephanus-Kirche eine jagdlich-feierliche Athmosphäre mit Gänsehaut-Momenten. Im Anschluss an die Messe gab es auf dem Kirchenvorplatz dann Gelegenheit zur leiblichen Stärkung und zum Austausch.

 

 

 

Bezirksversammlung der Jägerschaften des Bezirks Braunschweig in Gifhorn

Zu ihrer diesjährigen Versammlung trafen sich Vorstandsmitglieder und Kreisjägermeister der  17 Jägerschaften des Bezirks Braunschweig in der Landesjägerschaft Niedersachsen in dem „Tor zur Südheide“, Landkreis Gifhorn. Die Jägerschaft Gifhorn richtete das Treffen aus und Bezirksvorsitzender Hans Hesse begrüßte die Anwesenden zunächst in Dedelsdorf-Oerrel. Dort befindet sich das „Jagdmuseum Wulff“ (www.jagdmuseum.wulff.de), in dem eine der größten Trophäensammlungen Europas auf rund 650 qm präsentiert wird.

Nach dem ausführlichen Museumsrundgang unter kompetenter Führung durch die Räumlichkeiten, in denen sich die Jäger informieren ließen über:  Landschaftsdiorama, Waffenraum, Trophäengalerie, Afrikahalle und Kaminzimmer verabschiedeten sich die Teilnehmenden dankbar und trugen sich mit den Worten „…wir sind alle begeistert von diesem wunderbaren Museum…“ in das Gästebuch des Hauses ein.

Im Gespräch (v.l.n.r.): Dr. Dieter Hildebrandt (Jägerschaft Göttingen, stv. Bezirksvorsitzender), Hans Hesse (Jägerschaft Goslar, Bezirksvorsitzender), Ernst-Dieter Meinecke (Jägerschaft Gifhorn), Ralf G. Rahnert (Jägerschaft Northeim)

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Jagdstrecke 2017 und Streckenentwicklung

Auf der Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Gifhorn hat Kreisjägermeister Jürgen-Hinrich Kohrs die Jagdstrecke im Jagdjahr 2016/2017 vorgestellt und diese Zahlen ergänzt um die Streckenentwicklung seit Mitte der 70’er Jahre.

Die Präsentation als PDF gibt es hier zum Download:

Strecke Jagdjahr 2016/2017 und Streckenentwicklung

Überarbeitete Website der Jägerschaft!

Die alte Website

Lange Zeit hat unsere bisherige Website uns treue Dienste geleistet, aber mittlerweile ist sie etwas in die Jahre gekommen und eine umfassende Überarbeitung war notwendig und ist jetzt abgeschlossen. Wir freuen uns, die neue Version heute Online zu nehmen zu können und hoffen, dass die Seite unseren Besuchern genausogut gefällt wie uns!

 

 

Was sich geändert hat:

  • neues Design
  • erhöhte Sicherheit, Stabilität und Leistung der zugrundeliegenden technischen Plattform
  • leicht geänderte Menüstrukturen
  • überarbeitete Inhalte bei vielen Themen
  • auch für Smartphones optimierte Darstellung

Gleich geblieben ist, dass wir alle relevanten Informationen über die Jägerschaft Gifhorn, ihre Aufgaben und Aktivitäten für die Mitglieder der Jägerschaft, andere Jäger und Jagdinteressierte zur Verfügung stellen.

Natürlich wird sich auf der Website -trotz umfassender Qualitätskontrollen – immer noch der eine oder andere kleine Fehler verstecken. Wir freuen uns natürlich über entsprechende Hinweise. Auch Vorschläge und Ideen für weitere Inhalte werden gerne entgegengenommen unter info@jaegerschaft-gifhorn.de

 

Tolle Stimmung beim Jägerball 2017

Der erste Jägerball nach über 10 Jahren der Jägerschaft Gifhorn war ein voller Erfolg. Nach der Eröffnung durch eine spontan zusammengestellte Bläsergruppe, dem Organisator Ralf Müller und dem Vorsitzenden der Gifhorner Jägerschaft, Ernst-Dieter Meinecke, zeigte das Team des Hotel Restaurant Isenbütteler Hof seine beste Seite und verköstigte die Gäste, darunter auch Landrat Dr. Andreas Ebel, auf’s Köstlichste. Anschließend sorgte das DJ-Team Ahnsen für Stimmung und es wurde gefeiert und getanzt bis in die frühen Morgenstunden. Ein großer Dank gebührt den Organisatoren Ralf Müller und Frank Traichel.
Eins steht fest: es war eine rundum gelungene Veranstaltung und es wird im nächsten Jahr eine Fortsetzung geben. Es lohnt sich also, den 24.02.2018 schon mal im Kalender zu markieren.

Weitere Fotos vom Jägerball gibt es auf der Facebook-Seite der Jägerschaft unter www.facebook.com/jaegerschaftgifhorn

Gifhorner Jäger ehrten langjährige Mitglieder

Zahlreiche besondere Ehrungen standen auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung der Jägerschaft Gifhorn am Freitagabend im Schützenhaus Wesendorf.

 

Für 65-jährige Mitgliedschaft in der Jägerschaft wurde Peter Thomas aus Vordorf geehrt. 60 Jahre Mitglied in der Jägerschaft sind Walter Keunecke aus Barwedel, Siegfried Müller aus Weyhausen, Herbert Buhr aus Emmen, Otto Behrens uns Ernst Glindemann aus Meine, Hubert Zuehlsdorff aus Büddenstedt, Hermann Müller aus Parsau sowie Heinrich Drangmeister aus Wittingen. Auf 50 Jahre Mitgliedschaft können zurückblicken: Jürgen Böse (Jembke), Sepp Bursch (Weyhausen), Wilhelm Dargel und Wilhelm Pesel (beide Obernholz), Wilhelm Bokhof (Isenbüttel), Dr. Jürgen Lüthge und Theodor Tietge (beide Calberlah), Walter Overbeck (Wittingen), Helmut Rodewald (Schneflingen), Helmut Otte (Müden), Werner Garburg (Meine), Christian Reinecke (Ribbesbüttel), Marlene Stumpf-Hotop (Wasbüttel), Werner Haack und Horst Köllner (beide Ddelstorf), Heinz Rolfs (Didderse), Wilhelm Hasselmann und Hans-Joachim Pilz (beide Steinhorst), Heinrich Hartlage (Kakerbeck), Wilfried Wolter und Helmut Schiewe (beide Lüben).

Darüber hinaus gab es zahlreiche Sonderehrungen. So wurden der langjährige Hegeringleiter Eckhard Dammann (Hankensbüttel) mit der Verdienstnadel der Landesjägerschaft in Silber, Arne Segeth (Wittingen), Horst Schevel (Gifhorn) und Kai Ritter (Barwedel) mit der Verdienstnadel in Bronze ausgezeichnet. Wilhelm Bindig (Wesendorf) erhielt das Naturpfleger-Verdienstabzeichen der Landesjägerschaft. Ehrennadeln des Landesverbandes in Gold für Jagdhornbläser erhielten Ulrike Beindorff-Stracke (Auermühle), Monika Kramp (Müden) und Wilhelm Hasselmann (Steinhorst).

Zu Ehrenmitgliedern wurden folgende Jäger ernannt: Ottfried Schröder (Barwedel), Gernot Lembke (Bokensdorf), Ulrich Heuer (Gifhorn), Hermann Cammann (Pollhöfen), Gerhard Jäger-Hauer, Hans-Heinrich Meyer, Heinz Rakowske, Heinrich Sanderbrandes (alle Schwülper), Werner Deeken und Hermann Köllner (beide Hankensbüttel), Heinrich Schulze (Ohrdorf), Otto Buhmann (Seershausen), Jürgen Heumann (Vordorf), Hubert Zuehlsdorff (Büddenstedt), Hartmut Götze (Dedelstorf), Heinrich Schulze (Sassenburg), Wilhelm Fromhage (Hagen), Heinrich Pape (Wahrenholz), Friedrich Schröder (Rühen), Heinrich Klasing (Eutzen) sowie Günter Schütze (Wittingen).

Gifhorner Jäger wollen kein neues Jagdgesetz

Ehrungen langjähriger und verdienter Mitglieder sowie teilweise kritische Berichte standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Gifhorn, zu der Vorsitzender Ernst-Dieter Meinecke aus Barwedel, der auch Vizepräsident der Landesjägerschaft Niedersachsen ist, am Freitagabend mehr als 500 Jägerinnen und Jäger im Wesendorfer Schützenhaus begrüßen konnte.

In seinem Geschäftsbericht forderte Meinecke die rot-grüne Landesregierung auf, das Landesjagdgesetz nicht zu novellieren. „Es ist praktikabel und gut, Veränderungen sind nicht erforderlich“, so Meinecke. Die Landesjagdgesetze in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen seien bereits auf dem Weg zu sogenannten ökologischen Jagdgesetzen, bei denen z.B. ein Verbot der Baujagd, erhebliche Einschränkungen in der Fallenjagd sowie Fütterungs- und Kirrungsverbote festgeschrieben seien. „Ich hege leider die Befürchtung, dass dies auch in Niedersachsen so kommen wird“,  mahnte Meinecke. Aktuell seien genau wie im Vorjahr 1.801 Jägerinnen und Jäger Mitglied in der Jägerschaft Gifhorn. „Stolz sind wir auf unser mustergültiges Schulungszentrum in Westerbeck, in dem mit Hilfe moderner Medien eine zeitgemäße Aus- und Fortbildung stattfindet“, freute sich der Vorsitzende der drittgrößten Jägerschaft in Niedersachsen. Kreisjägermeister Jürgen-Hinrich Kohrs mahnte in seinem Bericht die hohe Anzahl an Wildunfällen im Landkreis Gifhorn an. Hier sei die zuständige Unfallkommission dabei, nach intelligenten Lösungen zu suchen. „Der Wolf ist allgegenwärtig, auch im Landkreis Gifhorn“, sprach Kohrs ein brandaktuelles Thema an. Die Menschen müssten lernen, mit dem Wolf zu leben. Hierzu müsse Tierhaltern im Falle eines Falles aber auch eine angemessene finanzielle Entschädigung gezahlt werden. „Ich erwarte, dass die Politik hier schnell handelt“, so Kohrs. Der stellvertretende Kreisjägermeister Hartmut Röling verlas abschließend den Streckenbericht für das abgelaufene Jagdjahr. 313 Stück Rotwild, 230 Stück Damwild, 5117 Stück Rehwild, 2746 Stück Schwarzwild, 1 Stück Muffelwild, 624 Feldhasen, 182 Wildkaninchen, 1684 Füchse, 172 Steinmarder, 53 Baummarder, 44 Iltisse, 27 Hermeline, 304 Dachse, 120 Waschbären, 258 Marderhunde, 511 Nutrias, 1 Mink, 1484 Rabenkrähen, 457 Elstern, 1011 Ringeltauben, 36 Türkentauben, 234 Graugänse, 66 Fasanen, 19 Rebhühner, 68 Nilgänse, 2066 Stockenten, 16 Krickenten, 7 Bläßhühner und 4 Möwen wurden von den Jägerinnen und Jägern im Landkreis Gifhorn zur Strecke gebracht. Für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgten die Jagdhornbläser unter der Leitung von Kai Ritter sowie die Parforcehornbläser unter der Leitung von Günther Kaufmann.

Hubertusmesse 2014 in Groß Schwülper

Die diesjährige Hubertusmesse der Jägerschaft Gifhorn fand am 02. November in der St. Nikolaus Kirche zu Groß Schwülper statt. Musikalisch begleitet wurde die Messe von den Bläsern des Hegerings Groß Schwülper unter der Leitung von Hermann Niebuhr und des Parforcehorn-Bläsercorps Gifhorn unter der Leitung von Günther Kaufmann.

Ausschnitte aus der Hubertusmesse finden Sie hier

Fotografische Impressionen