Pressemitteilung: Anzeige wegen Sachbeschädigung, Diebstahl und Wilderei

Im Revier Dalldorf an der Oker (Hegering Hillerse) wird seit ca. 10 Monaten aktiv die Fallenjagd auf das Nutria ausgeübt, da stark ansteigende Schäden durch deren Untergrabungen den Uferbereich gefährden.

Am Flusslauf wurden zwei Fallen im Abstand von 400 – 500 m stationiert, in der Nähe der Lebendfallen Kameras montiert, um rund um die Fallen Aktivitäten der Nutrias auswerten zu können.

Vor drei bis vier Monaten begannen erste Manipulationen an den Fallen. Die fein justierten Auslöser der mit Folie und Sand abgedeckten Drahtkastenfallen wurden „zugetreten“.

Was anfangs noch als sporadisch betrachtet wurde, hat sich in den letzten 3 Wochen auf ständig gesteigert und gipfelte bei den täglichen Kontrollen darin, dass eine Falle in die Oker geworfen und die montierte Kamera mit SD-Karte (Wert: ca. 230€) entweder gestohlen oder ebenfalls ins Wasser geworfen wurde.

Die Sachkundigen für Fallenjagd vor Ort sind sich sicher, dass so mehr als fünf Nutrias freigelassen wurden, denn eindeutige, fängische Anzeichen in den Fallen, wie Apfelreste und Losungen konnten festgestellt werden.

Die Revierjäger und Fallensachkundigen haben in den vergangenen Monaten immer wieder das Gespräch mit Spaziergänger/innen vor Ort geführt und für umfassende Aufklärung zum Wie und Warum der Fallenjagd auf Nutrias an dem Gewässer gesorgt.

Die Zuwegung zu den Fallenstandorten führt in eine Sackgasse und die Platzierungen der Fallen sind nicht ohne weiteres einsehbar. Deshalb gehen sie von der Möglichkeit aus, dass es sich bei dem/den Täter/n um ortskundige Personen handelt.

Der Hegeringsleiter und die Fallenbetreuer sehen sich jetzt gezwungen, eine Anzeige gegen Unbekannt zu erstatten.

Spendenübergabe an „Trostinsel“ Wolfsburg

v.l.n.r.: Andrea Burmeister, Lucas Weiß, Ernst-Dieter Meinecke, Angela Heider, Alexander Laser mit Laerke

„Vielen Dank! Wir sind hocherfreut, dass die Jägerschaft Gifhorn e.V. uns mit dieser Spende überrascht.“ Lucas Weiß, Geschäftsführer der Hospizarbeit Region Wolfsburg e.V. nimmt den von Meinhard Haut und Andrea Burmeister gestifteten Betrag für die Hospiz-„Trostinsel“ dankbar in Empfang.

Am 28.04.2019 fand im Rahmen des Veranstaltungsprogramms 2019/2020 das Kurzwaffen-Seminar unter der Leitung von Meinhard auf der Schießanlage in Westerbeck statt. „Die Referentengebühren stellt er Kindern und Jugendlichen zur Verfügung“, freut sich Andrea. In Abstimmung mit dem Veranstaltungsteam wird der aufgestockte Betrag in Höhe von 300,00 Euro überreicht.

2018 haben rund 150 trauernde Kinder, Jugendliche und Familien aus dem Landkreis Gifhorn und der Stadt Wolfsburg das Angebot der Trostinsel nutzen können. Sie alle finden dort einen geschützten Ort, wo sie sich in Begleitung einer angestellten Sozialpädagogin auf die Suche nach individuellen Strategien für die herausfordernde und schwere Zeit machen, wenn ein nahestehender Angehöriger oder Freund verstorben ist. Kinder und Jugendliche werden ermutigt, sich zu treffen und auszutauschen, solange ein jeder der Begleitung bedarf.

Diese Tätigkeiten und die Miete für das Gebäude werden ausschließlich aus Spenden und einem Beitrag der Onkolostiftung finanziert.

Den Wunsch nach einem Erlebnistag mit Jäger/innen in Wald und Flur für Kinder der Trostinsel im Landkreis Gifhorn wird die Jägerschaft Gifhorn erfüllen: „Die Jungjäger, unter der Leitung des Obmanns Alexander Laser, werden diese Aktivitäten planen und sehr gern umsetzen“, stellt Vorsitzender Ernst-Dieter Meinecke fest.

Neues vom Veranstaltungskalender: Kurzwaffen Seminar am 28.04 2019

Das Seminar wurde von Meinhard Haut, einem passionierten Jäger und Sportschütze geleitet.

Zuerst gab es eine Einführung in den Umgang mit der Kurzwaffe. Interessiert hörten alle Teilnehmer zu.
Dann ging es endlich los mit der Praxis.

In vierer Rotten nahmen die Schützen ihren Stand ein und der praktische Teil des Trainings konnte beginnen.

Meinhard vermittelte den Teilnehmern die verschiedensten Schiesstechniken und die einzelnen Disziplinen.
Ganz zum Schluss wurde der Fangschuss auf eine kranke Sau trainiert.
Alle Teilnehmer fühlen sich nun sicher und vertrauter mit ihrer Kurzwaffe.

Neues vom Veranstaltungskalender: Erste-Hilfe für Hundeführer

Aus dem Veranstaltungsprogramm der Jägerschaft Gifhorn gab es kürzlich einen Vortrag über Erste Hilfe für Hundeführer. Hierbei ging es um verletzt oder geschlagene Hunde, aber auch das Erkennen von Krankheiten und auch das Einschätzen von akuten und weniger akuten Erkrankungen bei denen ein Tierarzt aufgesucht werden sollte.

Die erfahrene Tierärztin Frau Dr. R. Böntgen-Simonet konnte ihr umfangreiches Wissen an die zahlreichen Zuhörer weitergeben. Sie erläuterte anschaulich umsichtiges Handeln und erklärte richtige Handgriffe, die nötig sind, wenn sich ein Hund verletzt hat. Ein weiterer Schwerpunkt dieses kurzweiligen Abends war das Erkennen von Krankheiten. Hierzu wurden anhand von Bildern erläutert, welche Symptomatik hinter welcher Krankheit stecken könnte. Jeder Teilnehmer hatte später auch noch die Möglichkeit am lebenden Objekt einige Handgriffe anzuwenden und sich zeigen zu lassen, wie man Hunde fixiert oder auch einfach nur den Puls fühlt. Ein großer Dank an dieser Stelle an ´Arlon´, der das alles geduldig über sich ergehen lassen hat.

Das große Interesse und die steigenden Teilnehmerzahlen zeigen uns doch einmal mehr, dass wir mit solchen Seminarangeboten den Zahn der Zeit getroffen haben und freuen uns, immer mehr nichtjagenden Hundeführern die Möglichkeit geben, ein wenig in die Arbeit eines Jägers hineinschnuppern zu können.

Vortrag im Rahmen der neuen Sonderausstellung „Rückkehrer Wolf – Angst, Hass, Faszination“

Das niedersächsische Wolfsmonitoring mit Raoul Reding
Donnerstag, 25. April, 19 Uhr

Die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. ist mit dem Monitoring der freilebenden Wölfe in Niedersachsen betraut. Dieses Monitoring wird von dem Wolfsbeauftragten Raoul Reding geleitet. In seinem Vortrag präsentiert er die Entwicklung des Wolfsbestandes in Deutschland und Niedersachsen seit der Rückkehr der ersten Wölfe um die Jahrtausendwende. Im Detail stellt er dabei die ermittelten Zahlen, Daten und Fakten aus Niedersachsen vor: Wie viele Wölfe gibt es? Wo kommen diese Wölfe her? Wie viele Nutztierschäden hat es gegeben? Der Vortrag dient der sachlichen Informationsvermittlung, eine anschließende Diskussion soll weitere offene Fragen beantworten.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Quelle des Artikels: Historisches Museum Schloss Gifhorn

Termine Jagdliches Schießen 2019

Übungsschießen für Mannschaften Jägerschaft Gifhorn

19.05.19          09.00 Uhr

23.06.19          09.00 Uhr

25.05.19  Landesmeisterschaft  Junioren

Wo: Döllinghausen

 01.06-02.06.19 Beziksmeisterschaft AS, A und  B- Schützen 

Wo: Schießstand Westerbeck  (Startzeiten werden noch bekannt gegeben )

26.06 – 29.06.19 Groß-Gold Schießen

Wo: Liebenau        

26.06 – 29.06.19 Landesmeisterschaften A/S Schützen

Wo: Liebenau        

16.08-17.08.19 Landesmeisterschaften B  Schützen und Damen

Wo: Galsdorf          

23.08.19- 25.08.19     Kreismeisterschaft Gifhorn

Wo: Schießstand Westerbeck  

Sollte noch jemand fragen haben, dann ruft bitte an.

Ralf Müller
Schießobmann Jägerschaft Gifhorn
Tel:05372 6265 Fax:05372 979095

Handy: 01701620316
E-Mail :  ralf.werner.mueller@continental-corporation.com

Seminar „Raubwild abbalgen“

Am letzten Freitag im März trafen sich eine Gruppe fangbegeisterter Raubwildjäger in der Firma Heß in Gr. Hehlen um Einblicke in das Handwerk des Abbalgens und Gerbens zu erlangen.

Mit großer Geduld und vielen Erklärungen erläuterte uns der Chef des Hauses, wie am besten und einfachsten dem Raubwild der Balg ausgezogen werden kann. Ein paar gekonnte Schnitte mit einem scharfen Messer und anschließend am Galgen abgezogen ließ es für alle Beteiligten recht einfach aussehen.

Danach ging es daran, selbst mitgebrachtes Raubwild unter Anleitung abzubalgen.

Die nüchterne Erkenntnis war, dass es doch nicht ganz so einfach von Hand ging, wie es zunächst ausgesehen hat. Durch die geduldige Unterstützung des Lehrmeisters sind aber alle zum Erfolg gekommen. Einen super Insidertrick gab es gratis dazu, als es darum ging die Lunten auszulösen.

Der wird hier aber nicht verraten 😉.

Nach getaner Arbeit hat uns Thomas Heß noch seine heiligen Hallen gezeigt und uns die einzelnen Maschinen erläutert. Es bedarf 36 einzelne Arbeitsschritte, bis ein Balg vollständig gegerbt wieder seinem Besitzer überreicht werden kann. Zu guter Letzt haben wir uns alle noch gestärkt und haben mit viel neuer Erfahrung die Heimreise angetreten.

Vielen Dank der Fa. Heß

Der Wolf und die Jagd auf Schalenwild

„Der Wolf und die Jagd auf Schalenwild“

Buch- und Fachzeitschriftenautor Peter Burkhardt bejagt seit Jahren ein Revier mit dem Wolf als Standwild. Er berichtet über die Auswirkungen auf das Wild und die Jagdpraxis und stellt seine Erfahrungen zur Diskussion

Marion Klopp begrüßt Peter Burkhardt aus dem Wendland und alle Anwesenden im vollbesetzten Saal des Hotels „Isenbütteler Hof“. Sie freut sich, dass neben Mitgliedern der Jägerschaft Gifhorn auch Interessierte aus den Nachbarjägerschaften Wolfsburg, Helmstedt, Celle und Peine den Weg nach Isenbüttel gefunden haben.

Peter Burkhardt stellt gleich zu Anfang seines Vortrages hervor, dass seine Ausführungen „hochgradig subjektiv“ sind, da ihm u.a.  das Expertentum „auf den Sender geht“… Für ihn ist völlig klar, dass der Wolf in das Jagdrecht gehört.

Die Standardaussage, dass Wölfe bei uns in Deutschland ausgestorben waren, ist aus seiner Sicht nachweislich falsch. Seine Recherchen haben ergeben, dass schon immer welche da waren. Sie sind Normalität. Besenderte Wölfe wandern nicht nur nach Westen, sie gehen auch gen Osten.

Wie viele? Das weiß niemand!

In der Literatur ist nachlesbar, dass in Ehra-Lessien in den Jahren 1948 bis 1954 Wölfe nachgewiesen waren. Ab 1984 wurde der Wolf in der ehemaligen DDR ohne Schonzeit ganzjährig bejagt.

Letztlich hat sich jeder Landkreis selbst zu bewerten!

Im Bereich des Wendlands gab es 2005 erste Wolfspuren, 2008 waren sie regelmäßig vor Ort, 2012 gab es das erste Rudel mit Welpen, seit 2018 gibt es im Landkreis Lüchow-Dannenberg 3 feste Rudel. In dem Zeitraum wurden fast nur Kälber von Rot- und Damwild gerissen, allerdings Muffelwild ausgelöscht. Überalterte Tiere wie krankes Wild waren leichte Beute. Aber auch gesundes Wild in geringer Anzahl wurde gerissen. Jetzt sind ca. 28 Fotofallen der Landesjägerschaft montiert worden, um die Pro- und Contra-Gruppen weiter diskutieren zu lassen.

Einige statistische Zahlen stellt Peter Burkhardt ebenfalls vor:

  • Ca. 180.000 Stücke Rehwild wurden zu Fallwild.

Im Landkreis Lüchow-Dannenberg passieren fast 50 Prozent aller Unfälle mit Wild

Fazit: Millionen Autos „wildern“ täglich

  • Kreiselmäher „wildern“:  500.000 tote Wildtiere – da kann ein Wolf nicht gegen anfressen
  • In Deutschland leben ca. 5 Millionen Hunde. Die Gesamtzahl der Wölfe wird mit 500 bis 1000 Tieren angegeben – wer wildert da in welcher Anzahl?

Aus seiner Sicht ist es keine Spekulation, dass es eine Zunahme von Nutztier-Rissen bzw. Wolf-Mensch-Hund-Begegnungen geben wird. Auch wird sich der Druck durch Pferde-, Rinder-, Schaf-, Tourismus-, …Lobby stetig erhöhen.

Es ist jetzt bereits Fakt, dass die Einzeljagd, insbesondere die Kirrungsjagd und das erfolgreiche Jagdwochenende rückläufig sind. Durch ein geändertes Raum-Zeit-Verhalten werden die revierübergreifenden Drückjagden zunehmen. In der Jagdpraxis werden dadurch Jagdhunde zu Tode kommen, denn die intelligenten Wölfe wechseln aktiv in die Drückjagden ein.

2019-02-04/A.Heider/Presseobfrau

Outdoor Kochen – Junge Jäger AG trifft sich mit dem ASV Gifhorn

Auf Initiative von Alexander Laser, Obmann der AG Junge Jäger, kommt es am 11.12.2018 zum ersten Treffen mit Mitgliedern des Angel Sportvereins Gifhorn auf deren Fischteich- und Vereinsgelände. Der ASV-Vorsitzende, Heinz Kropp, begrüßt die Gruppe. Er freut sich, dass die Jäger/innen Interesse an der Arbeit und den Aufgaben der Angler/innen haben und lädt alle Anwesenden zu einem gemütlichen, ersten Kennenlernen ein. Dies soll im Zeichen des Informationsaustausches, des Räucherns und des Grillens stehen.

Der Fisch- und Räucherexperte Kalle Lübbe erklärt die Grundlagen des Fischräucherns. Im Prinzip  kann jeder Fisch verwendet werden. Am häufigsten verwendet er Aal, Lachsforelle und Saibling. Schritt für Schritt zeigt er die Abläufe des richtigen Räucherns mit einfachen Mitteln. Das Wichtigste, das Holz muss von guter, abgelagerter Qualität sein. Weiteres Zubehör: eine (alte) Tonne mit Einkerbungen für die Räucherstäbe, einige nasse Lappen, um das Feuer zu ersticken und zum Rauchen zu bringen, außerdem einen nassen Jutesack zum Abdecken der Tonne, um zu verhindern, dass der Rauch komplett daraus entweicht.

Während die Fische, vom Buchenrauch umgeben,  dem Garprozess entgegenräuchern, hat der ASV-Vorsitzende einen weiteren Vorschlag, die Zwischenzeit zu überbrücken. Sein Team und er haben Stockbrotteig „für Erwachsene“ vorbereitet. Die von der Lebenshilfe gearbeiteten Stäbe bilden das Werkzeug. Jede/r Teilnehmer/in bestückt den Stab selbst und braucht nun Geduld, bis das Stockbrot über der Glut der Feuerschale gar wird…

Nach knapp einer Stunde sind die Forellen goldgelb und gar. Sie riechen fantastisch und schmecken köstlich!

Für den Abschluss – Zimtschnecken – erklärt der ASV-Vorsitzende die Vorgehensweise mit dem „Dutch oven“. Dabei ist aus seiner Sicht die genaue Anzahl der Briketts unter und auf dem gusseisernen Topf sehr wichtig. Nach 50 Minuten sind die Schnecken, aus einem Hefeteig hergestellt, fertig. Bedeckt mit einem Buttertopping lassen sich alle Anwesenden diese kleine Kalorienbombe schmecken

„Ein wichtiger Schlüssel für gute Gespräche ist ein satter Magen“, resümiert Heinz Kropp und wünscht sich, dass dieses Treffen keine „Eintagsfliege“ bleibt. Auch Alexander sieht das so und unterstreicht seine Initiative: „Mir sind auch zukünftige Treffen wichtig, denn das Zusammenrücken macht deutlich, dass es überall übereinstimmende Themen gibt.“

Ein nächstes Treffen wird die AG Junge Jäger organisieren, denn neben weitergehenden Kontakten ist wichtig, die andiskutierten Punkte zum vereinbarten Zukunftsziel „Umwelt und Naturschutz“ zu vertiefen.

 

2018-12-13

Angela Heider

Presseobfrau

 

Finanzielle Förderung von Wildwarnreflektoren durch den Landkreis Gifhorn

Der Landkreis Gifhorn fördert ab sofort die Anbringung von Wildwarnreflektoren an besonders wildunfallgefährdeten Streckenabschnitten mit 3,00€ pro Reflektor. Als besonders wildunfallgefährdete Streckenabschnitte gelten dabei Bereiche mit mehr als 5 Wildunfällen pro Jahr und Straßenkilometer.

Die Vorgehensweise zur Beantragung der Fördermittel ist in einem Leitfaden beschrieben:

Leitfaden Wildwarnreflektoren

75€ Kostenerstattung für die Bergung von verunfalltem Wild auf Landes- und Bundestraßen

Nachdem sich die seit zwei Jahren im Jagdbezirk Dannenbüttel praktizierte Vorgehensweise zur Bergung und Entsorgung von verunfalltem Wild besonders nach Dienstschluß und an Wochenenden auf den Bundes- und Landesstraßen bewährt hat, wird diese nun auf alle Bundes- und Landesstraßen in der Verantwortung der Straßenmeistereien Vorsfelde und Ilsede ausgedehnt.

Die Jagdpächter bergen und entsorgen verunfallte Wildkörper, besonders nach Dienstschluss und an Wochenenden, sofern sie auf den Straßengrundstücken der Straßenmeistereien Vorsfelde und Ilsede liegen und stellen der Straßenmeisterei Vorsfelde bzw. der Straßenmeisterei Ilsede den vereinbarten Pauschalbetrag von 75 Euro für die Bergung und Entsorgung des Wildkörpers in Rechnung.

Die Regelung ist zunächst für das Jahr 2018 befristet. Wenn die Verfahrensweise seitens der Jagdpächter eingehalten wird, kann ab Januar 2019 dauerhaft so verfahren werden.

Ein Leitfaden zur Vorgehensweise sowie die zu benutzenden Rechnungsformular sind hier auf der Webseite unter Downloads zu finden!

Unterstützung für das Schwarzwildgatter Hermannsburg

Um tierschutzgerechtes Jagen im heutigen Sinn zu gewährleisten, werden vermehrt zur Ausbildung von Jagdgebrauchshunden Schwarzwildgatter genutzt. Im Gatter wird der Kontakt zwischen wehrhaftem Wild (Schwarzwild) und dem Hund hergestellt. In nahezu allen Bundesländern sind derzeit Schwarzwildgatter zur Einarbeitung von Jagdgebrauchshunden in Betrieb oder in Planung. In Niedersachsen, immerhin das zweitgrößte Bundesland, gab es ein solches Gatter bisher nicht. Dies soll nun geändert werden. Im Landkreis Celle, im Herzen Niedersachsens und eine der schwarzwildreichsten Regionen des Landes, hat sich eine geeignete Fläche gefunden, um dieses Projekt umzusetzen.

Leider ist die Finanzierung der Baukosten noch nicht gesichert. Mittlerweile sind Spenden in Höhe von ca. 24.000€ eingegangen. Trotz dieser Spenden fehlen derzeit Mittel in Höhe von etwa 40.000€.

Der Gedanke war immer, dass die Kosten des Projektes zum Großteil von der Gesamtheit der Jäger Niedersachsens getragen werden sollten, da die Ausbildung von Jagdhunden am Schwarzwild allen Jägern nützt! Bisher trugen allerdings die Hundeführer selbst, meist durch Zucht- und Jagdgebrauchshundevereine, die größte Last.

Es wird eines weiteren Kraftaktes aller Beteiligter bedürfen, um den Bau des Gatters zu stemmen.

Wir bitten dazu alle Unterstützer um Mithilfe! Werben Sie für unser Projekt und helfen Sie, unser gemeinsames Ziel des ersten Schwarzwildgatters in Niedersachsen zu erreichen.

 

Bankverbindung:

Volksbank Südheide

Verein Schwarzwildgatter Hermannsburg e.V.

IBAN: DE 182579163531044100

BIC: GENO DEF1 HMN

Bitte geben Sie ihren Verein oder ihren Namen mit Ort im Verwendungszweck an, dies erleichtert uns die Ausstellung der Spendenbescheinigungen.

 

Mehr Infos gibt es auf der Website des Vereins Schwarzwildgatter Hermannsburg e.V.