Vorübergehende Absage des Veranstaltungskalenders bis Ende April

Das Team des Veranstaltungskalenders hat sich vor dem Hintergrund der Entwicklung und aktuellen Lage zum Coronavirus dazu entschieden, vorsichtshalber alle Veranstaltungskalender Termine bis Ende April abzusagen.

Wir sind bemüht Ersatztermine für die Veranstaltungen zu finden und werden Sie zu gegebener Zeit informieren. Bitte sehen Sie von einzelnachfragen ab.

Bleiben Sie gesund,

das Team Veranstaltungskalender Jägerschaft Gifhorn

Abgaberegelung Trichinenproben

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Jagdausübungsberechtigte,

aufgrund der Schließung der Kreisverwaltung gibt es natürlich geänderte „Abgaberegeln“ für Trichinenproben und Blut-bzw. Tupferproben vom Schwarzwild.

Im Eingangsbereich des Gifhorner Schlosses wurde eine „Trichinenprobenkiste“ aufgestellt.Der Vorraum im Schloß ist zu den gewohnten Öffnungszeiten erreichbar.Wenn jemand eine Probe abgibt, ist folgende Verfahrensweise mit dem Veterinäramt besprochen:

1.Bei Ankunft im Vorraum das Veterinäramt anrufen (05371/82-391) entweder vom Handy oder über das dort angebrachte Haustelefon.

2. Probe mit passendem Geldbetrag ( 5 € ) in die Kiste legen.

3. Ein Mitarbeiter holt die Probe und gibt den Quittungsbeleg anschließend zurück in die Kiste.

Ebenso wird verfahren,um Ohrmarken zur Trichinenuntersuchung in Empfang zu nehmen. Bitteden Geldbetrag passend dazu legen,um möglichst wenig Wege zu haben und Kontakte zu minimieren.

Ich bitte Sie/Euch, die Mitteilung an die Reviere weiter zu geben.

Bei Rückfragen gerne melden.

Mit freundlichen Grüßenund Waidmannsheil

Karsten Lacü Mobil:+49 171 525 4 024

 

2020-03-23_Abgaberegelungen_Trichinenproben.pdf

Infobrief Landkreis Gifhorn

Sehr geehrte Damen und Herren,
seit gestern sind die Kreishäuser aus Infektionsschutzgründen geschlossen. In diesem Zusammenhang weise ich besonders auf das Versammlungsverbot mit mehr als 10 Personen hin.
Anträge können daher nur mit den erforderlichen Unterlagen z.B.
• bei Verlängerung von Jagdscheinen (Jagdscheinheft, ggf. Lichtbild, Versicherungsbestätigung und Angabe, ob 1 Jahr oder 3 Jahre verlängert werden sollen)
• Jagdpachtverträge (unterzeichnete Verträge, Formular Jagdflächenerklärung aus dem Internet, ggf. Versammlungsbeschluss der Jagdgenossenschaft)
• Ein- oder Austräge von Waffen (WBK und Kaufvertrag oder ähnliches über die Überlassung)
entweder in den Hausbriefkasten eingeworfen oder per Post zugesandt werden. Sie erhalten die gewünschten Unterlagen nach Bearbeitung mit der Post und der Kostenforderung zur Überweisung zurück.


Mit freundlichen Grüßen
Ralf-Dieter Utta

 

2020-03-20_Infobrief_Landkreis Gifhorn

Infobrief Landesjägerschaft Niedersachsen e.V.,

Sehr geehrte Damen und Herren,


bei der Verfassungsschutzbehörde kommt es vermehrt zu „Auskunftsersuchen“ von Privatpersonen, die einen Jagdschein beantragt haben und sich in der Pflicht sehen, selbst beim Verfassungsschutz anzufragen.
Dies produziert erheblichen und unnötigen Verwaltungsaufwand, da die Anfrage des Antragstellers die Anfrage der Jagdbehörde nicht ersetzt.
Die oberste Jagdbehörde bittet Sie darum, Ihre Mitglieder darauf hinzuweisen, dass eine eigenständige Anfrage beim Verfassungsschutz unterbleiben soll, da diese Regelabfrage nur durch die Jagdbehörde durchgeführt werden kann.


Vielen Dank für Ihre Bemühungen.


Mit freundlichen Grüßen und Waidmannsheil
Stephan Johanshon


Geschäftsführer
20.03.2020

 

2020-03-20_Infobrief_Landesjägerschaft Niedersachsen.pdf.pdf

21.02.2020 – JHV Hegering Sassenburg

Hermann Brandt zum Ehrenhegeringleiter ernannt

Dannenbüttel: Versammlung wählt neuen Vorstand

Adolf Prilop und Jürgen Cordes für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt,

Jägerbrief für Nadine Alken

Als Anerkennung für seine langjährige Tätigkeit als Hegeringleiter, seinen persönlichen Einsatz und seine Leistung erhielt Hermann Brandt die Urkunde zum Ehrenhegeringleiter

Die Westerbecker Jagdgesellschaft empfing die Hegeringsmitglieder aus der Sassenburg mit ausdrucksstarken Trophäenwänden in Dannenbüttel „Zum Landhaus“. Hermann Brandt eröffnete die Versammlung und führte – mit etlichen Anekdoten und Erzählungen seiner 24jährigen Amtszeit gespickt – durch seine letzte Sitzung als Hegeringleiter.

 

Der stellvertretende Kreisjägermeister Karsten Lacü ging in seinem Bericht auf die Gesetzesänderungen des Bundesnaturschutzgesetzes und damit verbundenen Erleichterungen zur Entnahme von Wölfen ein und stellte vor, wie damit zukünftige Konflikte besser gelöst werden können. Sein Fazit: wir werden mit dem Wolf leben können.

Mehr Sorge wird uns die ASP bereiten, sollte sie in Niedersachsen Einzug halten. Deshalb und insbesondere unter dem Aspekt des waidgerechten Handelns ist die drastische Reduzierung von Schwarzwild erforderlich. Auf Frischlingsrotten sollte besonderes Augenmerk beim Abschuss gelegt werden.

Diverse weitere Themen, wie Niederwildjagd,  Zuschüsse vom Landkreis für Invasive, Nachtsichttechnik, Schallminderer und Hinweis auf die Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Gifhorn rundeten seinen Vortrag ab.

 

Die Neuwahlen führten zu folgendem Ergebnis:

Hegeringleiter: Karsten Lacü, stv. Hegeringleiter: Thomas Belte, Kassenführung: Christina Appel, Schriftführung: Angela Heider, Bläserobmann: Ingolf Hühner, Hundeobmann: Stefan Schulz, Naturschutzobmann: Jens Klitzing, Schießobmann: Detlef Schulze.

 

Die Bewertungen der Rehwildtrophäen, vorgestellt von Hermann Brandt, ergaben Gold für Odin Kalbe (Westerbeck), Silber für Horst Lacü (Dagebrück) und Bronze für Carsten Stanowski (Westerbeck) und Simone Bawey (Dagebrück).

 

Den Jahresstreckenbericht gab Thomas Belte. Beim Schalenwild waren die Abschüsse im Verhältnis zum Vorjahr ausgeglichen. Die Zahlen für Keiler (79/35) und Bachen (75/46) erhöhten sich, wobei weniger Überläuferkeiler und –bachen (38/46 und 32/37) erlegt wurden. Niederwildzahlen: Hase (15/29), Waschbär (13/4), Marderhund (49/34), Ringeltaube (48/22), Stockenten (159/95), Rabenkrähe (62/42).

 

 

 

Jahreshauptversammlung des Hegerings Papenteich in Meine

Meine

Warum soll man ändern, was bestens funktioniert: Henning Meier aus Meine wird weitere vier Jahre die Geschicke der Papenteicher Jäger leiten. Der Hegeringleiter wurde auf der Jahreshauptversammlung des Hegeringes Papenteich von den etwa 80 anwesenden Mitgliedern einstimmig in seinem Amt bestätigt. „Henning hat wie sein Vorstandsteam großartige Arbeit geleistet“, lobte Ehrenhegeringleiter Hardy Ahrens. „Gut, dass er uns erhalten bleibt.“ Meier steht seit sechzehn Jahren an der Spitze des Hegerings Papenteich.


Der Meiner kann sich auch in den nächsten Jahren wieder auf sein Vorstandsteam verlassen; denn wie der Hegeringleiter wurden auch sein Stellvertreter Joachim Lütge (Rötgesbüttel), Schatzmeister Richard Keil (Rötgesbüttel) und Schriftführer Volker Bückmann (Vordorf) wiedergewählt. Bei den Obleuten bleibt alles beim Alten. Lediglich die seit längerem vakante Funktion des Hundeobmanns übernimmt Rüdiger Fricke (Ausbüttel).


Hegeringleiter Henning Meier hob mit der im Sommer durchgeführten Aktion Wildtierbeobachtung für Ferienkinder, der Sommerzählung der Wildgänse und den zahlreichen Aktionen zum Schutz der Wildtiere wichtige Meilensteine der Jägerschaft als Naturschutzorganisation hervor. Sieben neue Mitglieder lassen die Mitgliederzahl auf 146
ansteigen. Im Blickpunkt stand die Bedrohung durch die Afrikanische Schweinepest, die zuletzt kurz vor der westpolnischen Grenze festgestellt wurde. Eine Krankheit, die für Menschen keine Auswirkungen hat, jedoch eine enorme Belastung für die Schweinehalter und die Wildtierbestände werden kann, so Dr. Christoph Schwartpaul, der als Kreisveterinär
und Experte den Anwesenden Ursprung, Verbreitung und Risiko des Virus vor Augen hielt.


Im Mittelpunkt seines Gastbeitrags standen die vielen Maßnahmen auf die sich der Landkreis Gifhorn vorbereitet hat. Dabei ist weniger davon auszugehen, dass Wildschweine aus Polen nach Deutschland einwandern. Die gefährlichen Erreger können sich leicht über Nahrungsreste verbreiten, die unachtsam an Raststätten weggeworfen werden. Auch an die Saisonarbeitskräfte muss appelliert werden, aus ihren Heimatländern keine Nahrungsmittel mitzubringen. „Die Jagd wird sich dramatisch verändern, wenn wir den ersten Fall der Afrikanischen Schweinepest feststellen“ so Schwartpaul. Auch die Bürger werden dann in den Kerngebieten nicht mehr die Landschaft betreten können. Viele Fragen und eine angeregte Diskussion zeigten das hohe Interesse an dem heißen Thema.


Für die stärkste Trophäe des letzten Jahres wurde Hans von Schweinichen für einen 5-jährigen Rehbock aus dem Revier Gut Ribbesbüttel Nord ausgezeichnet. Eine intensive Hege, so Meier, ist die Grundlage dieser jagdlichen Erfolge. So gingen in diesem Jahr die Auszeichnungen für die besten Reviere nach Rötgesbüttel, Gut Ribbesbüttel Nord und auf
Platz 1 nach Ohnhorst.


Ehrungen gab es anschließend für einige treue Jäger: Für 25-jährige Mitgliedschaft in der Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN) wurden Claudia Harke (Abbesbüttel), Thomas Lüpper (Rötgesbüttel und Ernst-Dietrich Morgener (Grassel) ausgezeichnet. Für 40 Jahre Klaus-Jürgen Gerhardt und Ernst Glindemann jun.. Zu Ehrenmitgliedern werden bei der
folgenden Hauptversammlung der Jägerschaft Gifhorn Heinrich Lütge (Rötgesbüttel) und Hans-Walter Harke (Abbesbüttel) ernannt. Für 60-jährige Treue wird dort Hardy Ahrens (Meine) ausgezeichnet sowie für 65-jährige LJN-Mitgliedschaft Otto Behrens (Ohnhorst), Ernst Glindemann sen. (Meine) und Hubert Zuehlsdorff (Büddenstedt).


Volker Bückmann

Parforcehorn-Bläsercorps: Auftritt in Andalusien Konzertreise mit vielen Zuhörern und einer Messe in Granadas Kathedrale

In der Kathedrale von Granada: Das Bläsercorps vertrat Gifhorn würdig.

Foto: Parforcehorn-Bläsercorps Gifhorn

 

Saludos desde Gifhorn, musikalische Grüße aus Gifhorn überbrachte das Parforcehorn-Bläsercorps bei seiner Konzertreise durch Andalusien.

Beim auf Plakaten in ganz Marbella angekündigten und mit 400 Karten ausverkauften Benefizkonzert für krebskranke Kinder im Theater sang Hermann Marwede diese Grüße zur Melodie der Eurovisionsfanfare und erhielt dafür Sonderapplaus.

Einen Begeisterungssturm entfachte der „Marcha Real“: Corps-Direktor Günther Kaufmann hatte die spanische Nationalhymne für zwölf Parforcehörner bearbeitet.

Als Martina Kanschik Gastgeschenke speziell für die krebskranken Kinder an den Benefizverein überreichte, ertönten Bravo-Rufe für die Gifhorner, die ihren kulturellen Auftrag mit der von Bürgermeister Matthias Nerlich überreichten Gifhorner Flagge erfüllt und völkerverbindend Freude bereitet haben.

Ein Konzert mit sakraler und klassischer Hornmusik in der „Catedral de Malaga“ stand ebenfalls auf dem Tourneeplan, wo Schuberts „Heilig, heilig …“ gleichsam wie in Sphärenharmonie aus den Waldhörnern erklang. Die musikalische Zugabe wurde von vielen Gästen mitgesungen: „Kein schöner Land in dieser Zeit…“ Nach einem Mittagskonzert in der historischen Stadt Mijas kamen aus dem begeisterten Publikum Grüße von waschechten Gifhornern, die dort überwintern.

Der absolute Höhepunkt dieser Konzertreise war die Mittagsmesse in der Kathedrale von Granada. Entrada, Te Deum, Gloria, Credo, Sanctus und Marienlied vom Parforcehorn-Bläsercorps Gifhorn klingen nun wohl rund um den Globus weiter, da Besucher aus aller Welt in diesem Gottesdienst waren.

Jägerschaft Gifhorn übernimmt Betreuung von Rebhuhn-Biotop in Meinersen

Ortstermin am 13.02.2020 in Meinersen

 

Gegen Insektensterben und Vogelschwund –

Übergabe der Vertragsunterlagen auf der Biotopfläche.

V.l.n.r.: Adolf Voges (Jagdpächter), Renate Meyer (Eigentümerin),

Friederike Franke (ehem. Vors. Aller-Oker-Naturschutzverband),

Ernst-Dieter Meinecke (Vors. Jägerschaft), Angela Heider (Presse Jägerschaft)

In der Gemarkung Meinersen wird seit 10 Jahren auf einer ca. 8.500 qm großen Brachfläche ein sogenanntes Offenland-Biotop erhalten. „Hier hat sich eine naturnahe Oase in der ansonsten intensiv genutzten Agrarlandschaft entwickelt. Wunderbar für Hasen, Rebhühner, Feldvögel und eine Vielzahl von Insekten“, erläutert die ehemalige Vorsitzende der Naturschutzverbandes Aller-Oker, Friederike Franke.

Der Verband hatte den vormaligen Spargelacker von Renate Meyer gepachtet. Unterstützt durch den Jagdpächter Adolf Voges und mit Hilfe des Landwirts Heinrich Beutner wurden u.a. jährlich wechselnde Blühmischungen eingesät und der Acker wieder ‚schwarz‘ gemacht, d.h. ohne Einsaat umgebrochen. Auch die von den Naturschützern gepflanzte Laubgehölzhecke hat sich als wertvolles Strukturelement in der Landschaft gut entwickelt.

 

Nun stand die weitere Betreuung der ökologisch wertvollen Fläche auf der Kippe, denn der Naturschutzverband Aller-Oker hat sich zum Februar 2020 wegen fehlender Nachfolge im Vorstand aufgelöst.

 

Glücklicherweise erklärte sich die Jägerschaft Gifhorn e.V. bereit, für weitere 10 Jahre die Pflege des Biotops zu übernehmen. Die erforderlichen vertraglichen Vereinbarungen für die Flächenübernahme wurden von Horst Schevel erarbeitet. „Derartige Trittstein-Biotope sollten in unserer Landschaft viel häufiger vorhanden sein. Sie sind wichtig, um dem Insekten- und Vogelsterben entgegen zu wirken“, so der Vorsitzende der Jägerschaft, Ernst-Dieter Meinecke, der sich auf die lohnende Naturschutzaktivität der Jäger in Meinersen freut.

 

Als bester Kenner des Biotops bestätigt Adolf Voges: „Ich beobachte, dass seit vielen Jahren jährlich Rebhühner auf der Fläche groß werden.“ Diese Vogelart ist landesweit extrem stark zurückgegangen, sicher auch wegen der fehlenden, passenden Lebensräume. In der Meinerser Gemarkung zwischen der westlich gelegenen Okeraue und den östlichen großen Waldflächen gibt es ihn noch, den kleinen, aber wichtigen Rückzugsraum für die Vögel.

 

 

 

 

 

2020-02-13

Angela Heider

Presseobfrau

Die wichtigsten Erziehungs- und Verhaltensgrundlagen finden schon im Welpen-/ Junghundealter statt.

Hier lernen die Hunde das richtige Verhalten, soziale Kompetenz, Motorik und Umgang mit Artgenossen.

Vor allem wird die Kommunikation zwischen Mensch und Hund gefördert.

Der Umgang mit unterschiedlichen Reizen wie z.B. Lärm, Menschen, fremde Hunde, Wasser, Hindernisse, etc. wird trainiert.

Wir bieten dem Alter angepasstes Training, was die Basis für eine erfolgreiche Junghundeausbildung ist.

In unseren Kursen erarbeiten wir gemeinsam und individuell die ersten Schritte, damit Hund und Hundeführer zu einer Einheit zusammenwachsen um alle weiteren Jagdhundeprüfungen erfolgreich bewältigen zu können.

Gern unterstützen wir auch bei der Auswahl und Fragen zu einzelnen Jagdhunderassen. 

Denn mit der Auswahl eines Jagdhund- Welpen werden die Weichen für die nächsten 12 gemeinsamen Jagdjahre gestellt.

Als Voraussetzung für die Teilnahme an unserem Kurs, müssen alle Welpen bzw. Junghunde einen gültigen Impfpass haben.

Die Lehrgänge beginnen am 29.03 im Raum Ehmen/ Fallersleben und werden für die Jägerschaft Wolfsburg / Gifhorn angeboten. 

Wir treffen uns wöchentlich, Tag und Uhrzeit bestimmt der Kurs.

Das Team Roswitha Holtorf, Elena und Frank Denecke freuen sich auf Euch.

Kreismeisterschaft 2019

Hallo liebe Freunde des Jagdlichen Schießens, Kreismeisterschaft 2019 am 24.08.19 und 25.08.19

Bei gutem Wetterbedingungen konnten die Jagdschützen/in am 24.08.19 und 25.09.18 bei der Kreismeisterschaft an den Start gehen. Mit der Teilnehmerzahl von 118 Jägern und Jägerinnen beim Flinten- und Büchsenschießen und 4 Schützen beim Kurzwaffenschießen konnte die Teilnehmerzahl vom letzten Jahr bestätigt werden wobei noch Luft nach oben ist. Noch zu erwähnen ist das der Junioren-Landeskader des LJN ohne der Wertung an der Kreismeisterschaft teilgenommen hat. Dieser wird von Kreisschießobmann Ralf Müller betreut.

Kreismeister wurde Steffen Hiller aus dem Hegering Wittingen mit 335 Punkten , Platz 2 ging an Hans-Heinrich Behme aus den HG Sassenburg mit 324 Punkten und Platz 3 konnte Meinhard Haut aus dem Hegering Werder mit 322 Punkten erringen.

In der Klasse B konnte Christian Pschak aus dem Hegering Gifhorn mit 303 Punkten den Titel holen, den zweiten Platz sicherte sich mit 291 Punkten aus dem Hegering Meinersen der Kreisschießobmann Ralf Müller, Platz 3 ging an Henning Jäger aus dem Hegering Sprakensehl mit 290 Punkten.

In der Damenklasse ist Marin Klopp nicht zu schlagen. Sie verteidigte ihren Titel mit 316 Punkten. Den 2 Platz belegte Sina Hildebrand aus dem Hegering Werder, Platz 3 ging an Stefanie Gotjahan aus dem Hegering Ehra.

In der Klasse C gab es dieses Jahr gute Ergebnisse.Mit 265 Punkten gewann Achim Lütje aus dem Hegering Papenteich bei den Schützen ohne DJV-Leistungsnadel. Platz 2 ging an Stefan Klopp mit 264 Punkten und Platz 3 an Christian Meier mit 246 Punkten.

In der Juniorenklasse gewinnt Markus Müller aus dem Hegering Meinersen mit 322 Punkten souverän den Titel vor Johannes Meier mit 315 Punkten aus dem Hegering Brome. Platz 3 geht an Bjaene Meinecke mit 306 Punkten aus dem Hegering Repke.

In der Klasse AK konnte sich Steffen Hiller aus dem Hegering Wittingen mit 335 Punkten , Platz 2 ging an Hans-Heinrich Behme aus den HG Sassenburg mit 324 Punkten und Platz 3 konnte Meinhard Haut aus dem Hegering Werder mit 322 Punkten erringen.
In der Klasse AS konnte Klaus Trump aus dem Hegering Werder mit 299 Punkten den Titel holen, den zweiten Platz sicherte sich Helmut Jäger mit 264 Punkten, Platz 3 ging an Wilhelm Gottfried aus dem Hegering Hillerse mit 260 Punkten.

In der Mannschaftwertung konnte Hillerse den Titel nach 2 Jahren mit 1227 Punkten wieder erringen, Platz 2 belegt der Hegering Brome mit 1192 Punkten auf dem dritten Platz der Hegering Meinersen mit 1182 Punkten.

Bester Kugel Schütze wurde Meinhard Haut mit 193 Punkten.

Bester Tauben Schütze wurde Ulli Plack mit 29/3 Tauben.

Den Keilerpokal gewann mit 96 Punkten der Meinhard Haut.

Links:

Mannschaften_Kreismeisterschaft-2019_Auswertung

Schuetzen_Kreismeisterschaft-2019_Auswertung

Vielen Dank für die gute Unterstützung.
Waidmannsheil
Kreisschießobmann Ralf Müller/ Markus Müller/Detlef Schulze

Hubertusmesse mit Gänsehautfeeling

Im historischen Ortskern von Müden/Aller bereiteten die Jäger und Jägerinnen des Hegeringes Meinersen/Müden den Platz für die diesjährige Hubertusmesse ansprechend vor.

Foto: Angela Heider

 

Ideal gewählt war der Bereich am Backhaus, um die Zelebration in der freien Natur, inmitten des herbstlichen Baumbestandes und annehmbarer Temperatur zu erleben. Hoch erfreut war der Vorsitzende der Jägerschaft Gifhorn e.V., Ernst-Dieter Meinecke über ca. 250 Besucher*innen, Familien mit Kindern. Und viele Hunde und Jagdbegleiter!

Begrüßt wurden die Zuhörer*innen anlässlich dieses so wertvollen Brauchtums mit Glockengeläut und den jagdlichen Signalen der Bläsergruppen der Hegeringe Meinersen und Hohne unter der Leitung von Harm Homann-Soest, während Pastor Jürgen Harting und das Parforcehorn-Bläsercorps Gifhorn zwischen den engbesetzten Bänken Einzug hielten.

Foto: Unbekannt

Pastor Harting ist es sehr gut gelungen, im Rahmen seiner Hubertuspredigt den Bogen zwischen christlicher Verkündigung und Sinnverständnis der Jagd und dem Selbstverständnis des Jägers zu spannen.

Die insgesamt sieben Beiträge der Parforcehörner unter der Leitung von Günther Kaufmann sorgten für Gänsehaut und rissen Anwesende immer wieder zu Beifall Bekundungen hin. Zum Abschied blasen alle gemeinsam den Hubertusmarsch!

Mit einer Bratwurst vom Grill, Gesprächen an Feuerkörben klang der Abend aus.

Foto: Angela Heider

 

 

Ein Tag im Wald mit Trostinsel-Kindern

Joudi (9) sagt, als sie mit ihrer Begleitung der ambulanten Kinderhospizarbeit am Treffpunkt ankommt: „Ich war noch nie in einem Wald!“

Anlässlich des Versprechens im Rahmen einer Spendenübergabe im Mai, im Oktober für trauernde Kinder der Trostinsel einen Wald Tag zu gestalten,  begrüßen Andrea Burmeister und Bauer Hermann Brandt am Freitag sieben Kinder im Alter von 6 bis 9 Jahren mit fünf Begleitpersonen. Frau Dagmar Huhnholz, verantwortlich für den „Treffpunkt Trostinsel“, (https://hospizarbeit-region-wolfsburg.de/unsere-angebote/trostinsel-fuer-trauernde-kinder-jugendliche/) freut sich mit den Kindern und Erwachsenen auf einen spannenden und lehrreichen Waldspaziergang bis zur Jagdhütte Brandt.

Nach und nach „tauten“ die Kinder auf und Fragen über Fragen konnten Bauer Brandt, Andrea Burmeister, Erika Bertram und Angela Heider von der Jägerschaft Gifhorn e.V. beantworten.

 

Als jedoch Arlon seinen Apport-Befehl ausführte und Andrea ein (Schlepp-)Kaninchen brachte, war die Aufregung groß. Alle wollten Genaues über das Apportieren erfahren und wissen, warum Tiere getötet werden.

Über die anfängliche, verständliche Zurückhaltung von Filomena „freute“ sich ihr Opa, denn er durfte sie als einziger Verwandter weiter begleiten. Gleich zu Beginn ist Andrea streng: „Es gibt zwei Verbote auf unserem Weg hier im Wald! Und das sind: nicht schreien und nicht   rennen!“. Das wird versprochen!

Die Jagdhunde Paula, Lotte und Arlon werden vorgestellt und Malte erklärt sich sofort bereit, Lotte zu führen. Martha übernimmt Paula von Bauer Brandt. Nein, vor Hunden haben alle keine Angst, aber Respekt vor dem super ausgebildeten Arlon.

Insgesamt 10 Waldtiere haben die Kinder auf der Strecke links und rechts vom Waldweg entdeckt und das ein oder andere auch bereits gekannt, aber der Dachs gab allen große Rätsel auf: „Der ist ja so groß wie ich!“, meinte Anni erstaunt. Besonders waren die Mädchen von den Frischlingen angetan. Sie wunderten sich aber, dass Wildschweine Mais fressen: „Der ist doch für uns Menschen!“, stellte Linas fest. So gab es gleich ausführlichen Unterricht über das Leben der Tiere im Wald.

(-Eichelhäher, Wächter des Waldes, -Rehkitze, -Frischlinge, -Dachs, -Buntspecht, –Waschbär, -Marderhund, -Wildkatze, -Dohle, – Rabenkrähe -Nutria, -Fuchs, -Hase, -Fasan, -Kaninchen)

Insbesondere Linas hatte Verständnis, dass kranke, verletzte und überzählige Tiere von Jägern getötet werden müssen, immerhin „… hätten die Jäger sonst ja nichts zu tun, wenn alles in Ordnung wäre …“ Dass die Hege in Wald und Flur die größere Aufgabe eines Jägers ist als das Schießen, leuchtete den Kindern nach Erklärungen von Bauer Brandt ein.

Angekommen an der Jagdhütte, durfte jedes Kind, ausgerüstet mit einem Fernglas und in Begleitung von Hermann Brandt auf den Hochsitz klettern, um von dort Fuchs, Fasan, Hase und Kaninchen im Feld auszuspähen.

Mit einigen Geschicklichkeitsspielen, zuordnen von Eiern des entsprechenden „Federviehs“, dem Füttern der Fische und dem Entdecken eines Nutrias ging der aufregende Nachmittag mit Beginn der Dunkelheit bei Feuer im Korb und heißen Wildwürstchen langsam zu Ende.

Der Weg zum Abholpunkt durch Familienangehörige durch den dunkel werdenden Wald war kein Problem. Alle Kinder fühlten sich wohl und waren schon ganz gespannt, was sie daheim beim Auspacken der Abschiedsgeschenke entdecken würden. Die „kleinen Jägerbriefe“, die sie von Andrea Burmeister erhielten, lösten Begeisterung aus! Für Joudi und ihren Bruder Rustoum steht fest, dass ihrem allerersten Tag im Wald noch viele weitere folgen werden. 

Frau Huhnholz dankte dem Team der Jägerschaft zum Abschied ganz besonders und wünschte sich auch für die Zukunft derartige Waldtage für trauernde Kinder. Außerdem war sie überzeugt: „Jetzt werde ich tatsächlich meine bisherige Einstellung zu Jägern überdenken!“

2019-10-11

Wanderung durch heimische Reviere mit dem Kinderförderverein Maiglöckchen

Am 04. Oktober fand zum wiederholten Mal eine gemeinsame Aktion des Hegerings Groß Oesingen mit dem Kinderförderverein Maiglöckchen Groß Oesingen statt.

In diesem Jahr wurde eine Wanderung durch heimische Reviere unternommen, bei der es für die Kinder und Ihre Eltern viel zu entdecken gab und die teilnehmenden Mitglieder des Hegerings viel über die Natur und das heimische Wild berichten konnten.

Den Beginn machte eine kurze Vorführung über Jagdhundearbeit. Das wiederholte Apportieren eines Dummys aus dem Wasser bereitete den Zuschauern sichtlich Freude. Anschließend wanderte die Gruppe entlang von Wiesen, Feldern und Teichen sowie durch den Wald bis zum Zielort, den Oesinger Schafställen.

Auch der anhaltende Regen konnte an diesem gelungenen Tag die gute Stimmung nicht trüben und wir freuen uns schon auf die nächste gemeinsame Aktion.

Für den Hegering Groß Oesingen.

Henrik Müller – von der Ohe