Ferienaktion „Nistkästen bauen“ der Gemeinde Isenbüttel

Bei strahlendem Sonnenschein fand am 31.8 von 14 bis 18 Uhr die Ferienaktion „Nistkästen bauen“ der Gemeinde Isenbüttel statt .
Die 14 Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren hatten sehr viel Spaß und brachten zusammen mit den Jägern des Hegerings Hehlenriede Nistkästen im Revier in Isenbüttel an.
Sina Potratz von der Jugendförderung Isenbüttel begleitete die ganze Aktion. Mit Wachsmalern verzierten die Kinder noch einen selbstgebauten Nistkasten aus Tannenholz-Bausätzen und durften diesen mit nach Hause nehmen. Einige Kinder freuten sich schon darauf, den Meisenkasten im Garten aufzuhängen, um dort die Vögel beobachten zu können.
Die Bausätze hatte Armin Siedentop vom Hegering Hehlenriede organisiert. Zum Ausklang gab es für alle ein Eis und ein Gruppenfoto mit den Jägern und Kindern, die stolz ihre verzierten Nistkästen präsentierten.

Heidepokal 2021

Am vergangenen Samstag wurde der Heidepokal 2021 der Jägerschaft Gifhorn ausgeschossen. Die Veranstaltung fand in dieser Form zum ersten Mal statt. Da die Kreismeisterschaft aufgrund von Corona wieder ausfallen musste, haben sich Ralf Müller, Kreis-Schießobmann, und seine Helfer eine corona-conforme Variante ausgedacht:

Der Pokal wurde in drei Disziplinen ausgeschossen:
10 Schuss laufender Keiler
15 Schuss Trap
25 Schuss Skeet Gifhorn Spezial

Aufgrund eines sehr regnerischen Vormittags ergaben sich teilweise herausfordernde Bedingungen. Trotzdem hat es den Teilnehmern sehr viel Spaß gemacht. Zur Siegerehrung zeigte sich dann die Sonne. Alle Teilnehmer erhielten einen Munitionspreis.

Gesamtsieger in der Einzelwertung wurde Detlef Schulze aus dem Hegering Sassenburg mit 272 Punkten. Er erhielt den A-Pokal sowie 5 Packungen Munition als Preis.

Den zweiten Platz erreichte Hans-Heinrich Behme mit 262 Punkten dicht gefolgt auf dem dritten Platz von Meinhard Haupt mit 261 Punkten, punktgleich mit Alex Schmidt.

Die meisten Punkte beim laufenden Keiler erreichte Ulli Plack mit 95 Punkten.

Die meisten Punkte beim Trap erreichte Meinhard Haupt mit voller Punktzahl: 75

Die meisten Punkte beim Skeet Gifhorn Spezial erreichte Detlef Schulze mit 120 Punkten.

Sieger des B-Pokals wurde Nils Falke aus dem Hegering Steinhorst mit 221 Punkten.

Die Mannschafts-Wertung:

1. Hegering Sassenburg 759 Punkte (H.-H. Behme, D. Schulze, K. Lacü)
2. Hegering Hillerse 747 Punkte (U. Plack, M. Klopp, J. Späht)
3. Schweinemänner Wolfsburg 730 Punkte (N. Hüller, J. Hüller, D. Müller)

Karsten Lacü dankte Ralf Müller und seinen Helfern für die Organisation der Veranstaltung und den Teilnehmern für die gute Disziplin. Die Veranstaltung soll nach Möglichkeit im nächsten Jahr als Ergänzung zur Kreismeisterschaft wiederholt werden.

Ergebnisse zum Download

Markus Müller überreicht den Pokal für den Gesamtsieg an Detlef Schulze.
Nils Falke mit dem B-Pokal.

30.08.2021, mr

Stellungnahme zum geplanten Kunstrasenplatz in Hillerse

GEMEINSAMES Diskussionspapier, 22. August 2021

ASV Hillerse, Hegering Hillerse und NABU Kreisverbandes Gifhorn nehmen zum geplanten Kunstrasenplatz in Hillerse erneut Stellung.

Die Anlage eines Kunstrasenplatzes (KRP) ist gegenüber einer Anlage eines Naturrasenplatzes äußerst hochpreisig, die dauerhafte Pflege des KRP ist kostenintensiv und aufwändig, die Aufnahme und vor allem Entsorgung des abgenutzten Belagssystems ist heute preislich kaum kalkulierbar und dessen Neuanlage im Zuge einer Sanierung nach 10-15 Jahren ist ebenso kostspielig. Neben den ökologischen Aspekten könnte das Projekt eine langfristige Kostenfalle darstellen.

Im Folgenden sind Argumente und Fragen zusammengestellt, die aus Sicht der genannten Verbände nicht hinreichend berücksichtigt werden:

Diskussionspapier hier runterladen

 

Waffengesetz: Übergangsfristen laufen aus

2. Juli 2021 (DJV) Berlin

Jäger müssen bestimmte wesentliche Teile, Magazine und Salutwaffen bis zum 1. September 2021 bei der Behörde melden. Ein Frage-Antwort-Papier des DJV enthält weitere Informationen.

Nach der Änderung des Waffengesetzes im vergangenen Jahr laufen zum 1. September 2021 wichtige Übergangsfristen aus. Bis Ende August müssen bestimmte größere Magazine oder bestimme wesentliche Waffenteile, die bisher nicht gesondert erfasst wurden, bei der Waffenbehörde gemeldet werden. Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat ein Frage-Antwort-Papier zur Änderung des Waffenrechts veröffentlicht. In einem Leitfaden erläutert das Bundeskriminalamt die neuen Bestimmungen für wesentliche Waffenteile anhand vieler Beispiele.

Weitere Informationen finden Sie auf der DJV-Seite: https://www.jagdverband.de/waffengesetz-uebergangsfristen-laufen-aus

Drei Beine – Ein Ziel

Isenhagener Kreisblatt, 03.08.2021

Tülaus Jäger stellen reflektierende Holzkonstrukte gegen Wildunfälle auf.

Tülau – Wildunfälle: Immer wieder kommt es auf den hiesigen Straßen an den Wald- und Feldzonen zu Unfällen. Oft spielt dabei nicht angepasste Geschwindigkeit eine Rolle, der Wechsel von Wildtieren wird unterschätzt. Nun haben Mitglieder der Jagdgemeinschaft Tülau-Fahrenhorst einige Unfallschwerpunkte in der Gemarkung Tülau gekennzeichnet, um die Verkehrsteilnehmer zu sensibilisieren.

Die meisten Unfälle passieren in den Abend- und frühen Morgenstunden, wobei Übergangsbereiche zwischen Wald- und Feldzonen besondere Gefahrenschwerpunkte darstellen – das berichtet der Deutsche Jagdverband. Besonders in den genannten Zonen sei mit regelmäßigem Wildwechsel zu rechnen, da die Tiere zur Äsung vom Wald auf die Felder ziehen und danach wieder den Schutz des Waldes aufsuchen. Gerade in diesen Bereich gibt es offizielle Warnschilder, auch in Tülau. Doch oft werden sie unterschätzt, wie Jens-Torben Trump von der Jagdgemeinschaft Tülau-Fahrenhorst berichtet.

Aus diesem Grund haben die Jäger nun zusätzliche Dreibeine aufgestellt. Dabei handelt es sich um reflektierende Holzkonstruktionen. Die Dreibeine werden an Stellen aufstellt, wo es in der Vergangenheit häufig zu Wildunfällen kam, erklärt Trump. Damit sollen Autofahrer auf Unfallschwerpunkte hingewiesen und zu einer angepassten Fahrweise animiert werden. „Es handelt sich nicht um Vermessungspunkte oder Markierungen für Ameisenhaufen“, verdeutlicht Trump die Verwechslungsgefahr. Für das Aufstellen der Holzkonstrukte bedarf es einer Genehmigung vom Landkreis Gifhorn.

„In den letzten drei Jahren kam es in der Gemarkung Tülau-Fahrenhorst durchschnittlich zu elf Wildunfällen pro Jahr mit Rehwild“, berichtet Trump. Rechnerisch ergab dies Sachschäden von 33000 Euro pro Jahr alleine in dieser Gemarkung. Über das Jahr gesehen ist laut Trump die Gefahr von Wildunfällen in den Monaten April und Mai und von Oktober bis Dezember am höchsten, aber auch zur derzeitigen Paarungszeit der Rehe (Ende Juli bis Anfang August) müssen Autofahrer mit erhöhter Vorsicht unterwegs sein. Trump verdeutlicht noch einmal das Risiko von Zusammenstößen mit Wild: „Bedenken sollte jeder Autofahrer, dass er bei den erlaubten 100 km/h einen Anhalteweg von 79,2 Meter hat, um sein Fahrzeug zum Stehen zu bekommen.“

Als Reaktion darauf wurden bereits vor mehreren Jahren blaue Wildwarnreflektoren an den Leitpfosten der Kreisstraßen angebracht. „Anfangs zeigten diese gute Erfolge“, sagt Trump. Allerdings seien Rehe, wie Menschen auch, Gewohnheitstiere, weshalb die Wirkung nach einigen Jahren nachließ. Eine Alternative zur Reduzierung der Wildunfälle sei zudem die verstärke Bejagung an den Strassen „Aus der Kombination der Maßnahmen erhoffen wir uns, die Zahl der Wildunfälle wieder zu senken“, so Trump. Dabei verweist er darauf, dass alle Wildunfälle auch „unverzüglich bei der Polizei gemeldet werden müssen“. Zu häufig werden verunfallte Tiere erst später zufällig entdeckt. Zusätzlich können Autofahrer Wildunfälle über die Tierfund-Kataster-App melden. Aus diesen Daten ermitteln Wissenschaftler der Universität Kiel dann deutschlandweit Wildunfall-Schwerpunkte. hib

Der Bund bezuschusst zwei Drohnen zur Kitzrettung

Aller-Zeitung, Mittwoch, 4. August 2021, von Ron Niebuhr

Übergabe in Vollbüttel: Die Kreisjägerschaft bräuchte mindestens zwei weitere fliegende Kameras
 
Vollbüttel
Jäger im Kreis Gifhorn spüren Rehkitze im hohen Gras auf, bevor das Grünland von Landwirten gemäht wird. Zwei neue Drohnen konnte man jetzt als Unterstützung anschaffen – dank Fördermitteln aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Staatssekretär Uwe Feiler kam extra aus Berlin zur Übergabe eines fliegenden Hightech-Helferleins nach Vollbüttel.
 
„Der Landkreis Gifhorn ist einer der größten, schönsten und artenreichsten in ganz Niedersachsen“, sagte Ernst-Dieter Meinecke. Der Vorsitzende der Jägerschaft Gifhorn und seine Mitstreiter möchten, dass es so bleibt. Daher waren sie hoch erfreut über die Fördermittel zum Kauf der Drohnen. Rund 7000 Euro kostet eine Drohne. 60 Prozent davon trägt der Bund, den Rest die Jägerschaft Gifhorn. Stationiert wird die jetzt übergebene Drohne in Vollbüttel.
 
Heinrich Wrede, Vorsitzender der örtlichen Jägerschaft, erklärte dazu: „Wir haben sehr viel Grünland bei uns.“ Und durch die Nähe zum Viehmoor auch viel Wild. Bisher habe man das Grünland mühsam zu Fuß nach Kitzen abgesucht, bevor Landwirte mit dem Mähen begannen. Das sei eine „sehr, sehr schwierige Aufgabe“ – übrigens trotz der Unterstützung durch Hunde, denn eine Witterung haben Rehkitze nicht.
 
Zuletzt konnte man dabei zum Glück auf die Hilfe von Jörg Blecker zählen. Der Lagesbütteler setzte eine Drohne ein, ähnlich wie das jetzt von der Jägerschaft Gifhorn angeschaffte Exemplar. „Mit seiner Hilfe haben wir 18 Kitze gefunden, ohne gerade einmal zwei“, verdeutlichte Wrede, wie wertvoll so ein fliegendes Auge fürs Aufspüren der jungen Wildtiere ist.
 
Apropos: „Die Kamera macht den Löwenanteil vom Kaufpreis aus. Die muss wirklich gut sein“, sagte Meinecke. Denn sie muss selbst bei wenig Licht und aus großer Höhe gestochen scharfe Bilder liefern, um die Kitze erspähen zu können. Die Drohne selbst koste vielleicht 800 Euro, dazu kämen noch ein paar Hundert Euro für ein Tablet zur Auswertung der übertragenen Videobilder und zur Festlegung des Suchrasters. Der große Rest entfalle auf die Kamera, sagte er.
 
Eigentlich sei es Aufgabe der Landwirte, das Grünland selbst vorm Mähen nach Kitzen abzusuchen. Sie rechtzeitig vom fahrenden Trecker aus zu entdecken, sei nämlich unmöglich. „Keine Chance. Dafür sind moderne Landmaschinen viel zu schnell und zu groß“, sagte Blecker. Das vorherige Absuchen jedoch ist für Landwirte allein kaum zu schaffen. Zumal man die Kitze nicht nur finden, sondern auch für die gesamte Mähdauer vom Grünland fernhalten muss.
 
Die Jägerschaft helfe den Landwirten dabei gern, versicherte Meinecke. Was das für die durch die Bank ehrenamtlich aktiven Jäger heißt, wusste Staatssekretär Uwe Feiler: „Richtig früh aufstehen, um schon vor der Arbeit Felder abzusuchen. Das kann man gar nicht hoch genug einschätzen“, lobte er. Insofern freue er sich, dass der Bundestag das vom Ministerium angeschobene Förderprogramm zum Kauf von Drohnen bewilligte und drei Millionen Euro bereitstellte. Die Resonanz der Jäger darauf sei super: „Wir haben 500 Anträge für 700 Drohnen erhalten“, berichtete Feiler. Zwei davon gehen in den Landkreis Gifhorn. Der bräuchte wegen der enormen Ausmaße – laut Landvolk Niedersachsen entfallen auf gut 156 000 Hektar Gesamtfläche knapp 14 000 Hektar Grünland – weitere Drohnen, meinte Meinecke. Allerdings durfte jeder Verein vorerst nur Fördermittel für bis zu zwei Drohnen beantragen. Bundestagsabgeordnete Ingrid Pahlmann machte sich bei Feiler für eine Ausnahme stark, denn bis zur Fusion gab es ja zwei Vereine im Kreis Gifhorn: die Jägerschaften Nord und Süd. Sollte der Fördertopf nicht ausgeschöpft werden, „würden wir gern Zuschüsse für zwei weitere Drohnen bekommen“, sagte sie. Feiler will prüfen, was machbar ist.
 

DJV-Forderungen zur Bundestagswahl

Der Deutsche Jagdverband (DJV) als Dachorganisation der Jäger hat eine Sonderseite zur bevorstehenden Bundestagswahl im September erstellt. Dort werden die Kernforderungen der Jägerschaft an die Politik formuliert und dargestellt. Neben dem Forderungspapier gibt es dort auch einen Wahlprüfstein zum herunterladen sowie zahlreiche Videos zu den einzelnen Themen. Im Zentrum stehen dabei die Bereiche

  • Jagdzeiten und Jagdmethoden
  • Wald und Wild
  • Bleifreie Jagdmunition
  • Streng geschützte Arten wie Wolf, Biber oder Kormoran
  • Afrikanische Schweinepest
  • WILD-Monitoring
  • Agrarpolitik
  • Jagdliche Sozialversicherung
  • Waffen
  • Wiedervernetzung

Die Dokumente und Videobeiträge finden Sie hier: https://www.jagdverband.de/bundestagswahl

31.07.2021, mr

 

Sammelbestellung Betonrohrfallen verteilt

Zahlreiche Jägerinnen und Jäger aus dem Kreis Gifhorn haben sich zu einer Sammelbestellung von Betonrohrfallen und Zubehör zusammen getan. Koordiniert wurde die Sammelbestellung von Marion Klopp, der Beautragten für Prädatorenmanagement im Kreis Gifhorn.

Heute wurden die Betonrohrfallen geliefert. Zwölf Stück der „Krefelder Fuchsfalle“ in den unterschiedlichen Ausführungen sowie Kastenfallen „Krefelder Waschbärfalle“, Abfangkörbe und Fallenmelder „Mink Police“ wurden mit einem großen LKW auf dem Rittergut in Ribbesbüttel abgeladen. Die Jäger sind anschließend mit PKW-Anhängern einzeln vorgefahren. Mit dem Gabelstapler auf Palette wurden dann die Fallen aufgeladen und in die Hegeringe und Reviere verteilt.

Die Anschaffung der Fallen wird vom Landkreis Gifhorn anteilig bezuschusst und so die Raubwildbejagung und die Bejagung der invasiven Arten Waschbär, Marderhund und Nutria gefördert. Durch die aktive Fallenjagd können die Jägerinnen und Jäger einen wertvollen Beitrag zum Naturschutz und zur Artenvielfalt beitragen. Auch Schäden in der Landwirtschaft wird vorgebeugt.

20.07.2021, mr

Die Rückkehr von Hörnerklang und Jagdgesang

Isenhagener Kreisblatt, 17.07.2021

Steinhorst – Seit Mitte Juni können die Jagdhornbläser Isenhagener Land sich wieder zum Üben treffen. Stefan Niebuhr, musikalischer Leiter, zeigt sich erfreut, dass man wieder zum Horn greifen und erfrischende Jagdmusik spielen kann.

Bedingt durch die Corona-Regeln, musizierten die Bläser zunächst an der Waldhütte der Familie Dreyer in Oerrel im Freien. 36 Bläserinnen und Bläser, davon acht Jungbläser gehören den Jagdhornbläsern an, die sich zum Teil über Jahrzehnte hinweg der Jagdmusik verschrieben haben. Der Präsident der Bläsergruppe, Christian Kaiser, ergänzt, dass das Jagdhornblasen eine sehr lange Tradition habe und stets eine Jagd eröffnet, die Strecke verbläst und die Jagd beendet.

Geblasen werde auch in dieser Gruppe mit dem Fürst-Pless-Horn, dem Ventil-Fürst-Pless-Horn sowie dem Parforcehorn, sagt Niebuhr und ist stolz auf die „Truppe“. Über das Jahr hinweg kommen die Jagdhornbläser nicht nur zu den Proben zusammen, sondern treten auch bei den Versammlungen der Hegeringe oder bei Treibjagden, Hubertusmessen, Wettbewerben sowie auch bei familiären Ereignissen auf. Am Dienstagabend konnte man die Bläsergruppe mit 22 Bläsern auf dem Grundstück von Anna Gries und Sascha Röling in Steinhorst hören. Sie trafen sich dort zum Üben und verbanden dies mit einer Einladung ihrer beiden Mitglieder, die sich mit dem Erwerb einer Hofstelle ihren Zukunftstraum erfüllt haben und daher zu einer Einweihungsparty geladen hatten.

Geübt wird wöchentlich dienstags von 19 bis 20.30 Uhr im Hotel Dierks in Repke. „Für die Jungbläser beginnt die Chorprobe stets eine Stunde vorher“, so Niebuhr. Bei entsprechender Planungssicherheit werde es künftig wieder einen Übungs- und Auftrittsplan geben, sagt der musikalische Leiter und bietet Interessierten schöner Jagdmusik das Mitspielen an. Mitmachen könne jeder – egal welchen Alters, ob Anfänger oder Quereinsteiger –, der Lust am jagdlichen Blasen hat, betont auch Präsident Kaiser, der sich über jeden Neuzugang freuen würde. Bei den Chorproben und Auftritten komme auch das Gesellige nicht zu kurz.

Wer mehr über die Jagdhornbläser erfahren möchte kann sich an Stefan Niebuhr in Hankensbüttel unter (0171) 43787685, wenden. Außerdem finden Interessierte auch auf der Homepage der Jägerschaft Gifhorn unter www.jaegerschaft-gifhorn.de weitere Infos zu den Jagdhornbläsergruppen. oll

„Wild gehört auf die Speisekarte“

Isenhagener Kreisblatt, 17.07.2021

Gifhorn – Es war ein Versuch, die Kooperation zwischen der Regionalinitiative „Südheide genießen“, dem Gifhorner Dehoga-Kreisverband (Deutscher Hotel- und Gaststättenverband) und der Jägerschaft zu vertiefen und der Öffentlichkeit das Wildbret aus heimischen Wäldern näherzubringen. Der Genussabend in Scheune und Biergarten des Hotels Deutsches Haus wurde ein voller Erfolg.

Dannenbütteler Wildschinkenrosen an sonnengereiften Galia-Melonen als Vorspeise, Rehrückenspieße auf Zimtstange, Sauerkirsch-Chutney, mit Buchenrinde gebeizter Rehrücken, Wildschweinkeule in Rosmarin und Gin mariniert sowie hausgemachte Wildbratwurst an Preiselbeersenf vom Grill, als Dessert erfrischende Limettencreme mit Beeren der Saison – so weit ein Auszug aus der Speisekarte.

Unter den 70 Gästen konnte der Vorsitzende des Dehoga-Kreisverbandes, Armin Schega-Emmerich, auch den Schirmherrn der Regionalinitiative „Südheide genießen“, Landrat Dr. Andreas Ebel, den Vorsitzenden Joachim Banse, Geschäftsführerin Dr. Rebekka Schütte und den Vorsitzenden der Jägerschaft Gifhorn, Ernst-Dieter Meinecke, zusammen mit dem Parforcehorn-Bläsercorps Gifhorn unter Leitung von Günther Kaufmann begrüßen.

Schega-Emmerich erinnerte daran, dass die Idee zu dem Grillabend aus einem Gastro-Workshop entstanden war. „Die meisten Leute wissen gar nicht, dass sich Wildfleisch auch hervorragend zum Grillen eignet“, sagte Ernst-Dieter Meinecke. Dr. Rebekka Schütte, die auch für regionalen Produkte der Südheide warb, betonte, dass Wild absolut artgerecht in seiner natürlichen Umgebung aufwächst. Auch Landrat Dr. Andreas Ebel, selbst einer der Jäger unter den insgesamt 2000 Mitgliedern der Kreisjägerschaft Gifhorn, empfahl den Restaurants, sich in ihren Küchen mit Wildbret auseinanderzusetzen, und das zu allen Jahreszeiten. Da die Nachfrage groß war, planen Meinecke und Schega-Emmerich schon den nächsten Grillabend.

Der Dehoga-Vorsitzende empfahl seinen Kolleginnen und Kollegen im Landkreis, auch selbst einmal solche Abende zu veranstalten. sg

Die Kooperationspartner waren mit dem Grillabend sehr zufrieden und planen schon den nächste (v.l.): Armin Schega-Emmerich, Ernst-Dieter Meinecke, Dr. Rebekka Schütte, Landrat Dr. Andreas Ebel und Joachim Banse. Fotos (2): Glasow

Gifhorner genießen einen wilden Abend

Jägerschaft, Gastronomen und Vermarktungsgemeinschaft „Südheide genießen“ werben für Fleisch aus heimischen Wäldern:
 
Gifhorner Rundschau, 16.07.2021, Christian Franz, Gifhorn 
 
Werbung für heimisches Wildbret sollte das Barbecue in der Scheune des Deutschen Hauses werden. Die Idee von Landrat Andreas Ebel und Jägerchef Ernst-Dieter Meinecke setzte das Team um Hotelier Armin Schega-Emmerich am Mittwochabend aufs Leckerste um. Nur die Zielgruppe – Wild-Novizen – passte nicht ganz. In der geschlossenen Gesellschaft der 72 Gäste waren Kenner und Wild-Liebhaber praktisch unter sich – Genießer, die von den Vorzügen des gesunden Fleisches nicht erst überzeugt werden müssen.
 
Nachdem der Wildtag praktisch binnen eines Tages ausgebucht war, stehen die Zeichen also auf Wiederholung. Am Nachschub soll es nicht mangeln. „Es gibt genug in unseren Wäldern. Wir haben gesunde Bestände. Wildbret ist gutes und schmackhaftes Fleisch“, sagte Landrat Ebel als Schirmherr der Vermarktungsgemeinschaft Südheide, die regionale Produkte an die Kunden bringen soll. Genießerabende wie der Wildtag sind ganz in seinem Sinne. Zur Stärkung des regionalen Angebotes kann er sich eine Verbrauchermesse im Stile einer „kleinen grünen Woche“ vorstellen.
 
Die Jägerschaft stimmte die Schlemmerrunde erst einmal mit Signalen der Parforcehornbläsergruppe ein. Sie spielten ohne Noten. Die Komposition des Abends fand sich auf den Tischen: die Speisekarte. Vize-Küchenchef und Grillmeister Jan Bolle und Koch Tobias Gatz kredenzten Wildkräutersalat, Rote-Bete-Carpaccio und Wildschinkenrosen. Auf dem Gasgrill garten Rehrückenspieße auf einer Zimtstange, mit Buchenrinde gebeizter Rehrücken und hausgemachte Wildbratwurst an Preiselbeersenf. Auf dem Holzkohlegrill brieten marinierte Wildschweinkeulen nach einem 48-stündigen Bad in Gin und Rosmarin ihrer Vollendung entgegen.
 
Koch Bolle brach eine Lanze für Wild: „Es ist eine der besten Fleischsorten. Die Tiere leben draußen. Die Qualität ist am hochwertig-sten.“ Ein Rehrücken sei schwer zu toppen. Doch auch die Wildbratwurst aus privater Herstellung seines Vaters sei ein Gedicht, empfiehlt Bolle. „Klar, dass wir uns bei den Rezepten etwas Besonderes einfallen lassen.“
 
Geschäftsführerin Rebekka Schütte von der Vermarktungsgemeinschaft „Südheide genießen“ und Vorsitzender Joachim Banse betonten: „Noch regionaler als Wild aus der Region geht nicht.“ Also galt: Genuss ohne Reue.
 
Für Gastronom Armin Schega-Emmerich, der das Fleisch von Jägern aus dem Dannenbütteler Revier bezieht, ist das eine Bestätigung. Bei ihm setzen die Köche längst außerhalb solcher Events wie dem Wildtag Wildgerichte auf die Karte. „Oft wird bei Familienfeiern Wild gereicht. Aber wir forcieren auch das Angebot auf der Tageskarte.“ Viele Gastwirte in der Region hätten jahrzehntealte Kontakte zu Jägerfamilien. „Bei uns sind Jäger Stammgäste. Die melden sich, wenn sie ein Stück Wild anzubieten haben“, erzählt Schega-Emmerich.
 
Grillmeister Jan Bolle (links) und Koch Tobias Gatz garen das Wildbret auf einem Gasgrill und einem Holzkohlegrill.   
 

Heidepokal im jagdlichen Schießen

Der Kreisschießobmann Ralf Müller lädt ein zum „Heidepokal im jagdlichen Schießen mit der Langwaffe“ der Jägerschaft Gifhorn. Die Ausschreibung dazu finden Sie hier: Ausschreibung
Bitte nutzen Sie zur Anmeldung das folgende Formular: Formular
 
Einzel- und Mannschafts-Wertung
Termin: 21. & 22. August 2021, jeweils ab 8 Uhr
Ort: Schießstand Westerbeck
 
Disziplin: Kombiniertes Büchsen- und Flintenschießen
10 Schuss laufender Keiler
15 Schuss Trap
25 Schuss Skeet Spezial Gifhorn
 
Waffen und Munition:
Büchsen ab Kaliber .22 Hornet
Flinten bis Kaliber 12
Munition Skeet 24 gramm 2.0 mm; Trap 24 gramm; 2.4 mm
 
 

14.07.2021, mr

Pokalschießen Hegering Steinhorst 2021

Auch in diesem Jahr haben sich Mitglieder des Hegerings Steinhorst zum jährlichen Pokalschießen auf dem Schießstand in Westerbeck getroffen. Gemeinsam wurden verschiedene jagdliche Disziplinen geschossen. Bei bestem Sommerwetter hat es allen Teilnehmern viel Spaß gemacht!

Die Pokalgewinner sind:

Röling-Pokal für das beste Ergebnisse mit der großkalibrigen Büchse auf den laufenden Keiler: Hartmut Röling mit 45 Punkten

Harms-Gedächtnis-Pokal für das beste Ergebnis kombiniert aus Bock 100m stehend angestrichen und Trap: Jochen Pilz mit 87 Punkten

Gesamtsieger C-Schützen: Manuel Roth mit 106 Punkten

Gesamtsieger: Ralf Bendlin mit 134 Punkten

Den Gewinnern herzlichen Glückwunsch und Waidmannsheil!

Interessierte können sich beim Schießwart des Hegerings melden: Manuel Roth

12.07.2021, mr

Fallenlehrgang erfolgreich durchgeführt

Erstmalig im Jahr 2021 konnte wieder ein Fallenlehrgang stattfinden. 15 Jägerinnen und Jäger haben an zwei Tagen alles rund um Fangjagd und die Revierbewirtschaftung mit Fallen gelernt.

Die Referentin Marion Klopp hat dabei ihre umfangreiche Erfahrung zu dem Thema eingebracht. Vor allem die Bejagung der verschiedenen heimischen Raubwildarten sowie der invasiven Arten und Neozoen stand im Vordergrund. Dabei ist die Einhaltung der Gesetze und Verordnungen unerlässlich, um den Tierschutz und die waidgerechte Jagd zu gewährleisten.

Besonders interessiert zeigten sich die Teilnehmer an den unterschiedlichen Fallen-Typen. Ein aufgebauter Fallenparcour zeigte verschiedene moderne und historische Modelle: Kastenfalle aus Holz, Kofferfalle, Drahtgitterfalle verschiedener Größen, Betonrohrfalle sowie Eiabzugeisen und weitere Arten. Auch verschiedene elektronische Fallenmelder konnten an den Fallen vorgeführt werden.

Die Teilnehmer gehen mit guter Kenntnis und ersten wichtigen Tipps in die Reviere um nun eigene Erfahrungen bei der Fangjagd zu sammeln. Dank Unterstützung des Landkreises Gifhorn erhält jedes Mitglied der Jägerschaft Gifhorn 50% des Seminarbeitrags erstattet.

 

12.07.2021, mr

Kooperation präsentiert Wildspezialitäten vom Grill

Am 14. Juli im Biergarten des Deutschen Hauses Gifhorn:

Nach einem Video-Gastro-Workshop, der kürzlich in Zusammenarbeit zwischen der Regionalinitiative „Südheide genießen“ und dem DEHOGA-Kreisverband Gifhorn wurde die Anregung von Landrat Dr. Andreas Ebel aufgenommen, die Jägerschaft mit in das gemeinsame Vermarktungskonzept aufzunehmen. Der Vorsitzende der Jägerschaft Ernst-Dieter Meinecke zeigte sich sehr erfreut über die Idee und bot sogleich seine Zusammenarbeit an!

So findet nun am 14. Juli 2021 ab 17.30 Uhr für interessierte Gourmets ein Wild Barbecue Büffet im Biergarten des Hotels Deutsches Haus in Gifhorn statt, wo ausschließlich Wildfleisch aus heimischen Wäldern auf den Grill kommt. Wie der Vorsitzende der Jägerschaft hierzu mitteilt, haben auch die Jäger unter der Corona Pandemie gelitten und konnten das erlegte Wild nur schwer an den Verbraucher vermitteln. „Daher ist an diesem Abend der Fokus auf das Wildbrett gelegt, um den Gästen das gegrillte Fleisch schmackhaft zu machen. Dr. Rebekka Schütte, Geschäftsführerin der Regionalinitiative „Südheide genießen“ wies in diesem Zusammenhang auch auf das Tierwohl und die Nachhaltigkeit der Tiere aus den heimischen Wäldern hin. “Wild wächst absolut artgerecht in seiner natürlichen Umgebung auf und das direkt hier in unserer Region“, so die Geschäftsführerin. „Das soll durch diese Aktion auch im Bewusstsein des Verbrauchers geschärft werden“, so Meinecke, der rund 2000 Jäger im Landkreis vertritt.

Als besonderes Angebot wird um 17.30 Uhr auch eine Jagdhornbläsergruppe das Büffet eröffnen.

Für den Vorsitzenden des Dehoga-Kreisverbandes Gifhorn, Armin Schega-Emmerich, vom Deutschen Haus eine ganz besondere Herausforderung, denn die Küche hat hierzu ein schmackhaftes Büffet zusammengestellt. Für ihn ist es der Versuch, in Zusammenarbeit mit der Kreisjägerschaft, Wildgerichte auch im Umfeld seiner Dehoga-Mitglieder bekannter zu machen. „Wir haben uns über das Angebot der Jäger sehr gefreut und bitten alle Restaurants im Landkreis Gifhorn Wild in ihre Speisekarte aufzunehmen“, so der Dehoga-Kreisvorsitzende.

Anmeldungen nimmt das Hotel Deutsches Haus ab sofort telefonisch unter der Tel.-Nr 05371/8180 oder per Email unter info(0)deutsches-haus-gifhorn.de entgegen.

Seminar Praktische Tipps zur Fallenjagd

Das Seminar „Praktische Tipps zur Fallenjagd“ ist eine Ergänzung zum Sachkundelehrgang Fangjagd. Ein Jäger mit über 30 Jahren Erfahrung zur Fallenjagd und zur Revierbewirtschaftung gibt wertvolle Tipps und Hinweise aus der Praxis.

Die Teilnehmer konnten zahlreiche Aspekte neu kennenlernen und diskutieren, darunter auch:

  • Einfluss des Raubwilds auf das Niederwild
  • Fallenarten, korrekter Einsatz sowie Vor- und Nachteile
  • Reviergestaltung und Wahl des Fallenstandorts, Vorbereitung und Pflege
  • Erlegen des gefangenen Stückes Wild

Besonders die Darstellung der verschiedenen Situationen an realen Fallenstandorten im Revier war sehr hilfreich für die interessierten Teilnehmer.

Das Seminar wird voraussichtlich auch nächstes Jahr wieder angeboten.

 

04.07.2021, mr

Seminar Niederwild-Hege

Beim Seminar lernten die Teilnehmer zahlreiche neue Aspekte der Niederwild-Hege und Revierbewirtschaftung kennen. Diese sollen vor allem den Feldhühnern Rebhuhn und Fasan aber auch dem Feldhasen und den Kaninchen zugute kommen. Als Hegemaßnahmen wurden besonders hervorgehoben:

  • Anlegen von Blühstreifen in der Feldflur und am Wegesrand
  • Brachflächen und Feldraine
  • Lärchenfenster
  • Hecken und Feldgehölze
  • Saatmischungen und Fruchtfolgen
  • Monitoring
  • Einfluss von Raubwild und Greifvögeln sowie Straßenverkehr
  • Förderprogramme sowie Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen

Nach einem Theorieteil konnten die Teilnehmer die Umsetzung zahlreicher Maßnahmen in der Praxis kennen lernen. Der Rundgang im Revier des Referenten Karsten Lacü war sehr abwechslungsreich und ermöglichte die Diskussion und Beantwortung verschiedener Aspekte und Fragen.

Links zum Thema:

Rebhuhnschutz-Projekt

Landwirtschaftskammer Niedersachsen

04.07.2021, mr

Jagdhornbläser Isenhagener Land wieder aktiv

Die Jagdhornbläser Isenhagener Land haben ihren Übungsbetrieb wieder aufgenommen. Die Freude unter den Teilnehmern war groß, sich nach mehreren Monaten endlich wieder treffen und gemeinsam blasen zu können. Die Gruppe besteht aus Jung und Alt und richtet sich an alle Interessierte: Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis. Es kann eine besondere Vielfalt an Instrumenten geboten werden: Fürst-Pless-Horn, Ventil-Fürst-Pless-Horn und Parforce-Horn. Neben dem Musizieren stehen vor allem auch Spaß und Freude am gemeinsamen Lernfortschritt im Vordergrund.

Für Anfänger wird demnächst ein Kurs angeboten. Interessierte können sich bei Stefan Niebuhr melden unter 01714387685.

Aktuelle Informationen finden Sie unter Jagdhorngruppen – Isenhagener Land.