Beitragserhöhung ab 2018

Die Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Gifhorn hat mit sehr großer Mehrheit (7 Gegenstimmen, 3 Enthaltungen) die vorgeschlagene Beitragserhöhung ab 2018 beschlossen. Die Mitgliedsbeiträge betragen ab sofort:

Vollmitglieder 95,00€
Zweitmitglieder 50,00€
Schüler, Studenten, Auszubildende bis zum vollendeten  25. Lebensjahr 10,00€
Bläser ohne Jagdschein 10,00€

Pro Mitglied kommen dann noch die jeweiligen Hegeringbeiträge hinzu.

 

Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Gifhorn

Am Freitag, dem 23.03.2018 war mal wieder das Schützenhaus in Wesendorf Schauplatz der Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Gifhorn und der Hegeschau des Landkreises Gifhorn. Vor über 400 Mitgliedern und Gästen ließen der Vorsitzende der Jägerschaft Ernst-Dieter Meinecke und der Kreisjägermeister Jürgen-Hinrich Kohrs das vergangene Jagdjahr Revue passieren und hielten Ausschau auf das kommende Jagdjahr. Außerdem wurden für den Verein relevante Entschlüsse gefasst – angenommen wurde die vorgeschlagene Beitragserhöhung ab 2018.

Die Jägerschaft konnte außerdem viele wichtige Gäste begrüßen. Der Landrat des Landkreises Gifhorn, Dr. Andreas Ebel, hielt ein engagiertes jagdpolitisches Grußwort und stellte besonders die Rolle der Jäger bei der Minimierung der Wildunfallzahlen sowie der Bejagung von Nutria und anderen Neozoen als gesellschaftliche Aufgabe in den Mittelpunkt. Kreislandwirt Werner Warnecke mahnte gerade in Zeiten drohender ASP eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Landwirten und Jägern an. Tobias Heilmann, jagdpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, versprach eine sach- und faktenorientierte Zusammenarbeit mit der neuen Landesregierung, wies aber auch darauf hin, dass sich die Jagd gesellschaftlichen Veränderungen anpassen müsse. Auch Samtgemeindebürgermeister René Weber betonte die besondere Verantwortung und Wichtigkeit der Jagd im ländlichen Raum hin. Ebenfalls als interessierter Gast anwesend war die Landtagsabgeordnete von Bündnis 90 / Die Grünen, Imke Byl.

 

Veranstaltungsprogramm 2018 der Jägerschaft Gifhorn

Im Jahr 2018 bietet die Jägerschaft unter dem Motto Jagd – Kultur – Natur – Hund erstmals ein umfassendes Veranstaltungsprogramm für die Mitglieder der Jägerschaft und für andere Interessierte an. Wir haben ein vielfältiges Bündel von Veranstaltungen geschnürt und hoffen, dass für jeden etwas Interessantes dabei ist.

Alle Veranstaltungen sind hier auf der Webseite zu finden, hier ist auch die direkte Anmeldung möglich. Einen gedruckten Flyer erhalten alle Mitglieder der Jägerschaft Gifhorn in den nächsten Tagen mit der Einladung zur Jahreshauptversammlung per Post. Den Veranstaltungsflyer gibt es aber auch als PDF-Download.

Aktuell beginnen wir bereits mit den ersten Planungen für das Veranstaltungsprogramm 2019. Hier freuen wir uns, wenn wir aus der Jägerschaft Rückmeldungen bekommen, welche Inhalte ins nächste Veranstaltungsprogramm aufgenommen werden sollen. Ganz besonders toll wäre es, wenn wir weitere Jägerinnen und Jäger finden, die Lust haben, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten im Rahmen einer Veranstaltung, eines Workshops oder eines Seminars an die Mitjäger weiterzugeben – vom Jäger für den Jäger!

Bedanken möchten wir uns bei unseren Partnern, die die Erstellung des Flyers in dieser Form durch Werbung unterstützt haben:

Knappworst Jagd – Sport – Natur

Basler Versicherungen

Individuelle Bestickungen Stixxx

Ein ganz besonderer Dank an Silke Wendt von w2 – werbetechnik wendt für die Gestaltung des Flyers!

Finanzielle Förderung von Wildwarnreflektoren durch den Landkreis Gifhorn

Der Landkreis Gifhorn fördert ab sofort die Anbringung von Wildwarnreflektoren an besonders wildunfallgefährdeten Streckenabschnitten mit 3,00€ pro Reflektor. Als besonders wildunfallgefährdete Streckenabschnitte gelten dabei Bereiche mit mehr als 5 Wildunfällen pro Jahr und Straßenkilometer.

Die Vorgehensweise zur Beantragung der Fördermittel ist in einem Leitfaden beschrieben:

Leitfaden Wildwarnreflektoren

75€ Kostenerstattung für die Bergung von verunfalltem Wild auf Landes- und Bundestraßen

Nachdem sich die seit zwei Jahren im Jagdbezirk Dannenbüttel praktizierte Vorgehensweise zur Bergung und Entsorgung von verunfalltem Wild besonders nach Dienstschluß und an Wochenenden auf den Bundes- und Landesstraßen bewährt hat, wird diese nun auf alle Bundes- und Landesstraßen in der Verantwortung der Straßenmeistereien Vorsfelde und Ilsede ausgedehnt.

Die Jagdpächter bergen und entsorgen verunfallte Wildkörper, besonders nach Dienstschluss und an Wochenenden, sofern sie auf den Straßengrundstücken der Straßenmeistereien Vorsfelde und Ilsede liegen und stellen der Straßenmeisterei Vorsfelde bzw. der Straßenmeisterei Ilsede den vereinbarten Pauschalbetrag von 75 Euro für die Bergung und Entsorgung des Wildkörpers in Rechnung.

Die Regelung ist zunächst für das Jahr 2018 befristet. Wenn die Verfahrensweise seitens der Jagdpächter eingehalten wird, kann ab Januar 2019 dauerhaft so verfahren werden.

Ein Leitfaden zur Vorgehensweise sowie die zu benutzenden Rechnungsformular sind hier auf der Webseite unter Downloads zu finden!

Unterstützung für das Schwarzwildgatter Hermannsburg

Um tierschutzgerechtes Jagen im heutigen Sinn zu gewährleisten, werden vermehrt zur Ausbildung von Jagdgebrauchshunden Schwarzwildgatter genutzt. Im Gatter wird der Kontakt zwischen wehrhaftem Wild (Schwarzwild) und dem Hund hergestellt. In nahezu allen Bundesländern sind derzeit Schwarzwildgatter zur Einarbeitung von Jagdgebrauchshunden in Betrieb oder in Planung. In Niedersachsen, immerhin das zweitgrößte Bundesland, gab es ein solches Gatter bisher nicht. Dies soll nun geändert werden. Im Landkreis Celle, im Herzen Niedersachsens und eine der schwarzwildreichsten Regionen des Landes, hat sich eine geeignete Fläche gefunden, um dieses Projekt umzusetzen.

Leider ist die Finanzierung der Baukosten noch nicht gesichert. Mittlerweile sind Spenden in Höhe von ca. 24.000€ eingegangen. Trotz dieser Spenden fehlen derzeit Mittel in Höhe von etwa 40.000€.

Der Gedanke war immer, dass die Kosten des Projektes zum Großteil von der Gesamtheit der Jäger Niedersachsens getragen werden sollten, da die Ausbildung von Jagdhunden am Schwarzwild allen Jägern nützt! Bisher trugen allerdings die Hundeführer selbst, meist durch Zucht- und Jagdgebrauchshundevereine, die größte Last.

Es wird eines weiteren Kraftaktes aller Beteiligter bedürfen, um den Bau des Gatters zu stemmen.

Wir bitten dazu alle Unterstützer um Mithilfe! Werben Sie für unser Projekt und helfen Sie, unser gemeinsames Ziel des ersten Schwarzwildgatters in Niedersachsen zu erreichen.

 

Bankverbindung:

Volksbank Südheide

Verein Schwarzwildgatter Hermannsburg e.V.

IBAN: DE 182579163531044100

BIC: GENO DEF1 HMN

Bitte geben Sie ihren Verein oder ihren Namen mit Ort im Verwendungszweck an, dies erleichtert uns die Ausstellung der Spendenbescheinigungen.

 

Mehr Infos gibt es auf der Website des Vereins Schwarzwildgatter Hermannsburg e.V.