Vorstellung der Beizjagd 

Am 25.11.2022 waren Niels Meyer-Först und ich im Rahmen der Hegeringversammlung Wittingen von Arne Segeth zu einem Vortrag über Beizjagd eingeladen. 

Wir erlebten eine sehr gut strukturierte und harmonische Hegeringversammlung und ein sehr interessiertes „Publikum“!

Trotz das wir der letzte Tagesordnungspunkt in dem Programm waren, waren die Anwesenden sehr aufmerksam, stellten gute Fragen und genossen den durchaus lebendigen, anschaulichen Vortrag. 

Als abrundendes Highlight rekrutieren wir auch einige neue „Krähenreviere“, in denen wir unsere Beizvögel zum Schutz des Niederwildes einsetzen dürfen! 

Danke dafür und Falknersheil!

Nadine Leifeld

 

Westerbeck: Hölzerner Haltepunkt der Moorbahn abgebrannt

Dienstag, 15. November 2022 
Feueralarm am Volkstrauertag im Großen Moor – Verein vermutet Brandstiftung
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Schutt und Asche: Ein massiver Bohlensteg, der als Haltepunkt der Moorbahn in Westerbeck diente, brannte am Sonntag ab.foto: Jörg Rohlfs

Westerbeck. Gut zur Hälfte abgebrannt ist am Sonntagvormittag einer der beiden hölzernen Haltepunkte der Moorbahn. „Das war Vandalismus“, sagt Heinrich Tacke, Vorsitzender des Vereins Natur- und KulturErlebnispfad Großes Moor, der die Bahn betreibt, bei der Polizei eine Anzeige gegen Unbekannt gestellt hat und eine Belohnung für die Ergreifung der Täter aussetzt.

Wie Tacke berichtet, wurde die Feuerwehr Westerbeck am Sonntag um 12 Uhr alarmiert. „Da waren gerade die Feierlichkeiten zum Volkstrauertag beendet, den sie mit ausgerichtet hatte“, spricht Ortsbürgermeister Stefan Lippel am Ort des Geschehens von einem „perfiden Zeitpunkt“ für eine Brandlegung an dem zum Teil aus dicken Eichenbohlen bestehenden Haltepunkt mitten im Moor. Dass die vermeintlichen Brandstifter sich Tag oder gar Uhrzeit bewusst ausgesucht hätten für ihr Tun, bezweifelt Tacke allerdings.

 

Die besagten Eichenbohlen, die als Gründung und Umrandung des „Bahnsteigs“ aus Douglasienholz dienten, hätten nicht einfach so „innerhalb von einer halben Stunde“ komplett verbrennen können. Fest steht für ihn deshalb, dass eine größere Menge Brandbeschleuniger zum Einsatz gekommen sein muss: „Mit einem Feuerzeug oder Grillanzünder hätte man die massive Konstruktion nicht in Brand stecken können.“ Er sei nur froh, dass der benachbarte Aussichtsturm der Moorbahn nicht auch noch Ziel des Brandstifters oder der Brandstifter wurde.

Errichtet wurde der Haltepunkt 2018 für rund 10.000 Euro, um einen höhengleichen Ausstieg aus der Bahn zu ermöglichen. Die zu Spitzenzeiten 3.000 Fahrgäste pro Jahr gehörten allen Altersstufen an, „vom Kindergarten bis zum Seniorenheim“. Der Halt befindet sich in einem Moor-Renaturierungsbecken des Nabu, in dem noch Torfabbau stattfindet. Die Saison der Moorbahn, die mit ihren Fahrgästen einen rund fünf Kilometer langen Rundkurs mit zwei Haltepunkten abfährt, ist bereits vorbei: „Wir fahren je nach Witterung ungefähr von Ostern bis Oktober“, so Tacke.

 

Er geht davon aus, dass die bereits informierte Versicherung ziemlich bald die Brandreste von einem Gutachter untersuchen lassen wird. Und er hofft, dass auch Geld gezahlt wird: „Bei den vielen Klauseln in Versicherungsverträgen weiß man das ja vorher nie so genau.“ Wieder aufgebaut werden soll der Bahnsteig auf jeden Fall und nach Möglichkeit auch rechtzeitig zur nächsten Saison. Ob der nicht verbrannte Teil noch Verwendung finden kann und ob aktuell 10.000 Euro ausreichen, den Neuaufbau zu bezahlen, sei allerdings fraglich. Tacke geht derzeit von einem „Totalschaden“ aus.

Und weil Tacke – ebenso wie der Bürgermeister – gleichfalls davon ausgeht, dass Brandstiftung die Ursache fürs Feuer war, setzt der Verein eine Belohnung in Höhe von 500 Euro aus für sachdienliche Hinweise zur Ergreifung der oder des Täter(s). Nach Angaben von Lippel, der jeden Morgen mit seinem Hund den Weg nimmt vorbei am besagten Gelände, brannte es am Sonntag um 7 Uhr dort noch nicht. „Also wird das Feuer zwischen 8 und 10 Uhr gelegt worden sein“, spekuliert Heinrich Tacke.

Erste Hilfe für Jagdhunde

Am Freitag, den 21.10.2022 trafen sich 25 interessierte Hundeführer, die über den Sommer den Welpen und Junghundekurs besucht hatten, um an einem Vortrag für Erste Hilfe bei Jagdhunden teilzunehmen.

 

Die Tierärztin Frau Alexandra Kaltenbrunn erklärte sehr ausführlich im theoretischen Teil die Erstversorgung von kleinen und größeren Verletzungen sowie die Schockversorgung bei Hunden. Sie erklärte Normalwerte von Puls und Atmung sowie die Prüfung weiterer Vitalfunktionen.

Die Hundeführer bekamen Grundkenntnisse zum Erkennen und Versorgen der gängigen Verletzungen, die vor allem bei Jagdhunden vorkommen können.

Anschließend konnte jeder Teilnehmer seine erworbenen Kenntnisse im Praktischen üben. Frau Kaltenbrunn zeigte an ihrer DW Hündin, wie man den Hund in die stabile Seitenlage bringen kann, Puls fühlen, Herz-Druckmassage anwenden, Pfoten verbinden, einen verletzten Hund transportieren kann etc.

An einigen Hunden wie Gr Brida, HS Burgi, KT Ella, ADBr Frieda und DW Vitus konnte dann praktisch geübt werden.

Die Kursteilnehmer bekamen ein Erste Hilfe Set und ein Informationsblatt mit den wichtigsten Gesundheitsparametern die jeder Hundeführer kennen sollte.

Der Kurs ist eine gute Basis, um im Falle einer Verletzung sicher und gut reagieren zu können.

Im Anschluss gab es bei Bratwurst und Getränken einen regen Austausch von Fragen und Informationen. Eine gelungene Veranstaltung auf dem Gelände der Stadtforst.

Unser Dank geht an Frau Alexandra Kaltenbrunn.

 

Roswitha Holtorf u. Frank Denecke

 

Viele Besucher bei Hubertus-Messe

Klimawandel und trockene Sommer stehen im Mittelpunkt in Jembke

Mittwoch, 02. November 2022, Isenhagener Kreisblatt / Lokales

VON BURKHARD OHSE

Jembke – Der Klimawandel stand bei der Hubertus-Messe in der St. Georgkirche in Jembke am Sonntag im Mittelpunkt. Das wurde „deutlich in der nachhaltigen Dialogpredigt“ dargestellt, wie Günther Kaufmann, Leiter der Parforcehorn-Bläser, am Ende sagte. Sie stellten gemeinsam mit dem Jagdhorn-Bläsercorps Boldecker Land die jagdliche und die Gottesdienst-Musik.

Kaufmann betonte die Wichtigkeit der Rückbesinnung auf die Natur. „Das muss eine Kombination aus Denken und Danken sein“. Pastorin Verena Koch und Pastor i.R. Andreas Salefsky hatten zuvor in einem Gespräch die derzeit aus dem Klimawandel resultierenden Probleme hierzulande thematisiert. „Nach dem Jahrhundertsommer 2003 hat es in den letzten fünf Jahren vier sehr trockene Sommer gegeben. Früher saß ich auf dem Ansitz an der großen Wiese und konnte warten, bis das Wild kam“, berichtet Salefsky. „Doch statt sattem Grün geb es dort heute graubraungelbes, trockenes, hartes Gras, das keine Äsung mehr für den Hirsch und anderes Wild bietet“, sagte er. Die Probleme seien nur durch den menschengemachten Klimawandel zu erklären. „Durst überall“, bestätigte auch Koch. „Der vierte trockene Sommer in Folge hat Auswirkungen auf Fauna und Flora, es gibt trockengefallene Teiche und Bäche. Nicht nur der Hirsch schreit nach frischem Wasser.“ „Am Ende leidet auch der Mensch“, gab Salewsky zu bedenken.

Hoffnung gebe der Noah-Bund, so die beiden Seelsorger. Denn Gott, der einst unzufrieden mit den Menschen war, wollte seine Schöpfung nicht ganz auslöschen. Auch Papst Franziskus wurde mit seiner Umweltenzyklika zitiert, nach der Gott auch aus dem Übel der Menschen noch etwas Gutes ziehen kann. Folgerichtig die Bitte, dass Gott die Augen öffne, „denn manche erkennen nicht, dass die Schöpfung in Gefahr ist“. Gottes Auftrag an die Menschen sei es, sich um die Schöpfung zu kümmern. „Euch gibt es nicht ohne sie. Beutet sie nicht aus und lasst sie nicht seufzen.“ Auch der Heilige Hubertus hatte sich einst nach einer Gottesbegegnung um die Schöpfung gekümmert.

Zu Beginn hatte Marion Klopp, Vorsitzende der Jägerschaft, die Besucher zum Gottesdienst zu Ehren des Heiligen Hubertus begrüßt. Sie erinnerte daran, dass es die Jagd seit Menschengedenken gibt, weil die Menschen sich damit Nahrung, Kleidung und Werkzeuge beschafften. „Das gehörte zum Leben dazu.“ Auch Frauen waren einst bei der Jagd, bevor es zum typischen Rollenbild kam. „Heute wird die Jagd wieder weiblicher“, stellte sie fest. Die Jäger wollten heute zudem Tradition pflegen und vermitteln. „Wir sollten uns darauf besinnen, was wir haben. Auch in diesen besonderen Zeiten geht es uns gut.“

Am Ende der Hubertus-Messe gab es für die Darbietungen kräftigen Applaus. Die Kirche war so voll, dass die letzten Gäste keinen Sitzplatz mehr bekamen. Im Anschluss gab es Wild vom Grill, Getränke und Gespräche im gegenüberliegenden Gemeindehaus.

Jagdhornbläser begleiten Hubertusjagd

Die Jagdhornbläser Isenhagener Land haben die traditionelle Hubertusjagd des Reit- und Fahrvereins Hankensbüttel begleitet.

Gestartet ist die Jagd im Heidecafe Bartels in Bokel. Vom Treckeranhänger bereicherten die Jagdhornbläser die Veranstaltung mit zahlreichen Jagdsignalen, Märschen und Fanfaren. Bei sonnigem Herbstwetter konnten alle Teilnehmer so einen traumhaften Tag verbringen.

09.10.2022, mr

Übergabe Entdeckermobil „Erlebnis NATUR“

Der Jägerschaft des Landkreises Celle e.V. vertreten durch den 1. Vors. Hans-Heinrich Matthies und der Jägerschaft Gifhorn e.V., vertreten durch die 1. Vorsitzende Marion Klopp wurde am 03.09.22 in Lüneburg ein Schlüssel für eines der drei Entdeckermobile übergeben. Zum Einsatz kommt das Mobil in den Landkreisen Celle und Gifhorn. 

Auf der Veranstaltung „Hermannsburg lädt ein“ wird das Entdeckermobil

am Samstag, den 10.09.2022 von 10.00 bis 13.00 UhrBillingstrasse 7, Hermannsburg  erstmalig zum Einsatz kommen.

Das Entdeckermobil ist ein Anhänger, der über interaktive Mitmachstationen Grundschulkinder einlädt, die Naturräume Niedersachsens kennenzulernen und die Natur selbst zu erforschen. „Mit dem Entdeckermobil können wir zu den Schulen fahren und die Schüler mit ansprechenden Medien in ihrer Lebenswelt abholen und sie für die Natur in Niedersachsen begeistern.“, so Andreas Liermann, Ansprechpartner für die Nutzung des Entdeckermobils im Landkreis Celle. 

Das Konzept für die Entdeckermobile wurde vom SCHUBZ Umweltbildungszentrum Lüneburg im Rahmen der Bildungsinitiative „ErlebnisNATUR –  Ist doch Ehrensache“ in Zusammenarbeit mit der Lüneburger Agentur nature Concept erarbeitet. Projektträger ist die Landesjägerschaft Niedersachsen in Kooperation mit dem Anglerverband Niedersachsen und dem Landesfischereiverband Weser-Ems e.V. Im Rahmen der Initiative wurden vom SCHUBZ bis Mai 2022 niedersachsenweit insgesamt 200 ehrenamtlich engagierte Jäger und Angler in der Umweltbildung mit Kindern qualifiziert. Allein 12 davon aus der Jägerschaft Celle.

Mit der Übergabe der Schlüssel werden aktuell neun Entdeckermobile in verschiedenen Regionen Niedersachsens unterwegs sein. Dass das Konzept überall im Land einsetzbar ist, hat auch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung überzeugt. Die Stiftung unterstützt die Herstellung eines Mobils mit einer Fördersumme von ca. 30.000 Euro.

Text und Fotos:

Anne Friesenborg, Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit

Jägerschaft Celle e.V.

 

Gifhorn ist Junioren-Bundesmeister!

Die Schützen der Jägerschaft Gifhorn sind Bundesmeister in der Juniorenklasse.

Auf der Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen, ausgetragen in Altenbeken/NRW, waren die Mannschaft sowie die Einzelschützen sehr erfolgreich:

Bjarne Meinecke, 335 Punkte, Bundesmeister im Büchsenschießen (195) sowie der Kombination in der Juniorenklasse

Johannes Meier, 317 Punkte (187 Büchse)

Erste Mannschaft: 1306 Punkte, Bundesmeister als Mannschaft in der Juniorenklasse

Zweite Mannschaft: 1296 Punkte

Gratulation an die erfolgreichen Schützen und Waidmannsheil!

Ausführlicher Bericht folgt.

09.09.2022, mr

 

Hinweis Änderung Kinderveranstaltungskalender – Wunderwald 2.0

Naturabenteuer WUNDERwald 2.0

Jahreszeitengruppe – Herbst

Wir starten wieder mit dem WUNDERwald 2.0, allerdings in verkürzter Form als Jahreszeitengruppe/Herbst! Wir treffen uns am 08. Oktober, 12. November und 17. Dezember jeweils von 10 bis 14 Uhr, um das Abenteuer Wald und Natur zu erleben und zu erforschen. Jeder Tag steht unter einem Motto, angepasst an den Monat, z.B. auf den Spuren der wilden Schweine, wo Fuchs und Dachs sich Gute Nacht sagen oder wir feiern Weihnachten im Wald. Wir fragen uns dabei, ob man Farben fühlen kann oder können Bäume sprechen? Aber auch Spiel, Spaß und Kreativität kommen nicht zu kurz. Zum Abschluss jeden Tages kochen und essen wir gemeinsam Passendes zum Thema.

Der Kurs ist für Kinder ab 8 Jahre und
wird von Diana Denzer und Corinna Michelsen
in Bokelberge durchgeführt

Kosten pro Kind 114 Euro 

Du hast Lust dabei zu sein? Dann melde Dich bei einem von uns an, die Teilnehmerzahl ist begrenzt! Wir freuen uns über eine kurze Bewerbung, warum Du gern dabei sein möchtest oder was Dir an Wald und Natur besonders gefällt.

Diana Denzer | Kiefernweg 3 | 38539 Müden | 0176-54402797 WhatsApp
Corinna Michelsen | Bokelberge 3D | 38539 Müden | tiervital@t-online.de

 

 

Ver­bän­de be­kla­gen Bü­ro­kra­tie 

Dia­log mit Um­welt­mi­nis­ter Lies zu Wolf, Was­ser und An­trä­gen

VON SIEG­FRIED GLASOW

Umweltminister Olaf Lies (4. v. l.) inmitten Vertreterinnen und Vertretern aus Kreisjägerschaft, Landwirtschaft, Landfrauen, Natur- und Umweltschutz, Beregnungsverband und Wolfsberater beim fachlichen Austausch untereinander. Fotos: Glasow 

Land­kreis Gif­horn / Dan­nen­büt­tel – Mit Ver­tre­tern der Kreis­jä­ger­schaft, der Land­wirt­schaft, den Land­frau­en, der Ko­or­di­nie­rungs­stel­le der Natur- und Um­welt­schutz­ver­bän­de, dem Be­reg­nungs­dach­ver­band und einem Wolfs­be­ra­ter un­ter­hiel­ten sich nun Nie­der­sach­sens Um­welt­mi­nis­ter Olaf Lies, Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Phil­ipp Raulfs und Land­tags­kan­di­da­tin Kir­sik­ka Lans­mann (alle SPD) über die Pro­ble­me im Land­kreis Gif­horn: den Um­gang mit dem Wolf, der Tro­cken­heit und bü­ro­kra­ti­sche Hür­den.

Ein­ge­la­den hatte die Vor­sit­zen­de der Jä­ger­schaft Gif­horn, Ma­ri­on Klopp, auf das Gut Da­ge­brück nach Dan­nen­büt­tel, um zu­sam­men mit den an­de­ren Ver­bän­den für eine Wer­tig­keit in der Re­gi­on zu spre­chen.

Kreis­jä­ger­meis­ter Kars­ten Lacü hatte eine Bil­der­ga­le­rie über die Wolfs­ris­se zu­sam­men­ge­stellt und über die Ver­brei­tung der Wölfe in den Land­krei­sen Gif­horn und Celle be­rich­tet. Wolfs­be­ra­ter Carlo Laser aus Win­kel mach­te deut­lich, dass es sehr schwie­rig sei, einen Wolf nach einer DNA-Ana­ly­se zu ent­neh­men, denn der Wolf würde die DNA nicht auf dem Kopf tra­gen. Lies stimm­te dem zu und er­klär­te, dass in solch einem Fall ein Wolf aus dem Rudel ent­nom­men wer­den soll­te. „Für die Jäger ist ein Wolfs­ab­schuss immer mit ge­misch­ten Ge­füh­len ver­bun­den“, so Lacü, der hier eine klare Ge­set­zes­la­ge ver­mis­se, die von der Bun­des­re­gie­rung vor­ge­ge­ben wer­den müsse. Die Wei­de­tier­hal­ter wür­den ge­zwun­gen, ihre Tiere durch ent­spre­chen­de Zäune zu schüt­zen, trotz­dem käme es immer wie­der zu Wolfs­ris­sen. Einig war man sich dar­über, dass man auch in Zu­kunft mit dem Wolf leben muss, aber die Po­pu­la­ti­on in Gren­zen hal­ten soll­te.

Ein ak­tu­el­les Thema stieß Hen­ning Gott­schalk aus Mei­ner­sen vom Dach­ver­band der Feld­be­reg­ner an, das vor allem Joa­chim Zeid­ler, Vor­sit­zen­der des Land­volk-Kreis­ver­ban­des Gif­horn, und Ge­schäfts­füh­rer Klaus-Die­ter Böse in­ter­es­sier­te. Die Was­ser­knapp­heit durch den re­gen­ar­men Som­mer be­schäf­ti­ge nicht nur Land­wir­te, son­dern auch die Um­welt­schüt­zer, wie Ste­fa­nie Hill­mann, Ge­schäfts­füh­re­rin der Ko­or­di­na­ti­ons­stel­le der Natur- und Um­welt­schutz­ver­bän­de im Land­kreis Gif­horn (KONU) an­merk­te. Der Um­welt­mi­nis­ter sprach davon, aus einem Ent­wäs­se­rungs­sys­tem ein Was­ser­ma­nage­ment­sys­tem schaf­fen zu wol­len, um die Pro­ble­me in der Land­wirt­schaft zu lösen.

Dabei kam auch der Nie­der­säch­si­sche Weg zur Spra­che, eine in die­ser Form bun­des­weit ein­ma­li­ge Ver­ein­ba­rung zwi­schen Land­wirt­schaft, Na­tur­schutz und Po­li­tik, der die Ak­teu­re ver­pflich­tet, kon­kre­te Maß­nah­men für einen ver­bes­ser­ten Natur-, Arten- und Ge­wäs­ser­schutz um­zu­set­zen. Dabei kri­ti­sier­ten die Ver­tre­ter der Ver­bän­de, dass eine über­trie­be­ne Bü­ro­kra­tie die Ar­beit be­hin­de­re. För­der­an­trä­ge schei­ter­ten an den Hür­den oder der lan­gen Be­ar­bei­tungs­zeit in den Äm­tern. „An­hand der be­stehen­den Öko­sta­tio­nen, die fi­nan­zi­ell un­ter­stützt wur­den, ist aber noch kein Geld für die Maß­nah­men ge­flos­sen“, merk­te Hill­mann an.

Lies ant­wor­te­te, dass von Be­ginn der Le­gis­la­tur­pe­ri­ode 2017 bis heute jähr­lich 100 Mil­lio­nen Euro in den Na­tur­schutz ge­flos­sen seien und dass man na­tür­lich auch die Maß­nah­men davon be­zah­len müsse. „Über die Lan­des­mit­tel fi­nan­zie­ren wir den Nie­der­säch­si­schen Weg und über EU-Mit­tel fi­nan­zie­ren wir die Groß-Pro­jek­te“, so Lies, der al­ler­dings auch auf die strik­ten Vor­ga­ben für die An­trä­ge hin­wies. Und da setze wie­der die Bü­ro­kra­tie ein, die viele För­der­an­trä­ge zu­nich­tema­chen würde. Hier kämen im Ge­gen­satz zu den Mit­teln aus dem EU-Topf die För­der­mit­tel des Lan­des zum Tra­gen, die we­sent­lich ein­fa­cher struk­tu­riert wor­den seien.

 

HR Wittingen schießt Pokal aus

Am 16.07.2022 schoss der Hegering Wittingen den Hegeringpokal aus.

Der Schießwart vom Hegering Wittingen, David Bohne, hatte alle Mitglieder des Hegerings Wittingen zum Schießen auf dem Schießstand der Jägerschaft Gifhorn in Westerbeck eingeladen.

Der 2019 von Wolfgang Götje gespendete Wanderpokal wurde ausgeschossen. Corona bedingt konnte der Pokal überhaupt erst das zweite Mal ausgeschossen werden.

Der Vorstand des Hegerings freute sich über die gute Beteiligung.

Arne Segeth konnte mit 273 Punkten den Sieg erringen. Darauf folgt David Bohne (270 Punkte), Wolfgang Götje (264 Punkte), Reinhard Behm (261 Punkte) und Walther Meyer (238 Punkte).

Die Schießdisziplinen wurden so angepaßt, dass gleich der ab diesem Jahr notwendige Schießnachweiß erbracht werden konnte.

Mit der diesjährigen Änderung des Niedersächsischen Jagdgesetzes müssen alle Jäger, die an einer Gesellschaftsjagd teilnehmen möchten, einen Schießnachweiß erbringen. Der Schießnachweis ist je nach Jagdart und der zum Einsatz kommenden Waffe für Schrot oder Kugel separat zu erbringen.

29.08.2022, mr im Auftrag von A. Segeth

Kreismeisterschaft im jagdlichen Schießen

Am letzten Wochenende im August versammelten sich 80 Schützen der Jägerschaft Gifhorn auf dem Schießstand in Westerbeck, um sich dem Wettbewerb im jagdlichen Schießen zu stellen. Die Kreisschießobleute Markus Müller, Bjarne Meinecke, Johannes Meier sowie Ralf Müller konnten neben den heimischen Jägern auch Gastschützen aus den Jägerschaften Stade, Uelzen und Lüchow-Dannenberg begrüßen.

Die Bedingungen für die erste Kreismeisterschaft seit 2019 waren mit bedecktem Himmel und mäßigen Temperaturen sowie einem hervorragend präparierten Schießstand ideal. Die Schützen traten in 17 Mannschaften aus den Hegeringen sowie zur Einzelwertung entsprechend ihren Klassen an. Neben zahlreichen Präsentkörben sowie Preisen zur Verlosung hatten die Veranstalter einen Drückjagdbock als Hauptgewinn organisiert.

Als Titelverteidiger trat der Hegering Hillerse an (1227 Punkte in 2019). Der amtierende Kreismeister war Steffen Hiller aus dem Hegering Wittingen (335 Punkte in 2019).

Auch in diesem Jahr konnte der Hegering Hillerse die Meisterschaft für sich entscheiden. Mit den Schützen Klopp, Plack, Michels, Steinmetz, Späth und Wrede erreichten sie ein Mannschaftsergebnis von 1214 Punkten. Auf Platz 2 landete der Hegering Brome, gefolgt vom Hegering Sassenburg auf Platz 3.

Die Ergebnisse in den anderen Klassen:

Klasse AK:

Meinhard Haut, HR Werder, 321
Jörg, Gäde, HR Brome, 316 (14 Skeet)
Jürgen Späth, HR Hillerse, 316 (13 Skeet)

Klasse A:

Christian Wrede, HR Hillerse, 310
Markus Müller, HR Meinersen, 300
Karsten Lacü, HR Sassenburg, 299

Klasse AS:

Holger Schäfer, HR Wittingen, 299
Jürgen-Hinrich Kohrs, HR Papenteich, 242
Heinz-Dieter Döpke, HR Wittingen, 238

Klasse B:

Florian Möhle, HR Papenteich, 292
Christian Pschak, HR Gifhorn, 286
Hennig Jäger, HR Sprakensehl, 283

Klasse C:

Martin Fischer, HR Wahrenholz, 299
Bernhard Schulze, HR Knesebeck, 277
Thomas Kammler, HR Werder, 276

Klasse D:

Marion Klopp, HR Hillerse, 298
Anette Wilkens, HR Meinersen, 256
Nele Birke, HR Papenteich, 234

Klasse J:

Bjarne Meinecke, HR Hankensbüttel/Repke, 314
Björn Elvers, HR Hankensbüttel/Repke, 297
Johannes Meier, HR Brome, 284

Gäste:

Dirk Merkens, JS Stade, 341
Marcel Opitz, JS Uelzen, 330
Felix Koopmann, JS Uelzen, 326

Das beste Ergebnis mit der Büchse erzielte Markus Müller (190) mit gleichzeitig 95 Punkten auf die Keilerscheiben. Das beste Ergebnis mit der Flinte erzielte Meinhard Haut mit 28 Tauben (140).

In den verschiedenen Disziplinen im Kurzwaffenschießen traten 5 Schützen an. Das beste Ergebnis konnte Robert Adler auf dem HR Boldecker-Land erreichen (181) gefolgt von Meinhard Haut aus dem HR Werder (176) sowie Michael Klettke aus dem HR Sassenburg (160).

Über den Drückjagdbock als Hauptgewinn konnte sich der neue Kreismeister Meinhard Haut freuen.

Zum Abschied bedankte sich die Vorsitzende der Jägerschaft Gifhorn, Marion Klopp, bei den Schießobleuten für die gute Organisation, bei dem Geschäftsführer Thomas Belte und seinen Mitarbeitern für die gute Vorbereitung des Schießstandes, sowie bei allen Teilnehmern für das disziplinierte Verhalten und wünschte für die bevorstehenden Jagden im Herbst und Winter viel Waidmannsheil.

03.09.2022, mr

Mannschaftswertung

Einzelwertung

Damenwertung

Kurzwaffe

Klasse A

Klasse B

Klasse C

Klasse J

Klasse AS

Klasse AK

Gäste

28.08.2022, Update vom 30.08.2022 und 03.09.2022, mr

Jubiläumskonzert in Barwedel punktet

Der Parforcehornchor feiert sein zehnjähriges Jubiläum mit einem Konzert und 400 Gästen.

Auf dem Hof von Ernst-Dieter Meinecke in Barwedel spielte der Parforcehornchor am Wochenende ein Jubiläumskonzert vor 400 Gästen.  

Burkhard Ohse für die Gifhorner Rundschau

Barwedel: Am Anfang stand ein Versprechen. Da hatte Günther Kaufmann, passionierter Jäger und Jagdhornbläser, bereits 22 Jahre Parforcehornblasen hinter sich. Allerdings in Celle, denn im Landkreis Gifhorn gab es zwar Jagdhorn-, aber keine Parforcehornbläser. „Wenn die beiden Jägerschaften fusionieren, gründe ich einen Parforcehornchor“, versprach Kaufmann damals.

Das war 2010. Gespräche über eine Fusion wurden aufgenommen, die Fusion 2012 vollzogen, und Kaufmann löste sein Versprechen ein. Am Wochenende feierten die Musiker nun ihr zehnjähriges Bestehen auf dem Hof des ehemaligen Jägerschaftsvorsitzenden Ernst-Dieter Meinecke in Barwedel.

Auf dem weitläufigen Anwesen versammelten sich mehr als 400 Gäste samt artigen Hunden, die dem Jubiläumskonzert lauschen und sich gleichzeitig den Garten anschauen wollten. „Wir haben keine Quotenfrau“, erklärte Kaufmann zur Begrüßung. Denn den acht Bläsern stehen sieben Frauen gegenüber. Die unterschiedliche Intonation durfte das Publikum auch bei einem der Stücke genießen, als einmal die Männer, dann die Frauen musizierten.

Los ging es nach einer musikalischen Begrüßung mit dem Diana-Marsch zu Ehren der Göttin der Jagd. Dazu ging es über vier Jahrhunderte europäischer Musikgeschichte. Eine Herausforderung, so Kaufmann, das alles in ein gut einstündiges Konzert zu packen. „Wir sind keine Profis“, erklärte er. Aber, wie einst Lessing über einen Baum mit den unterschiedlichen Blättern beschrieb, bilden die unterschiedlichen Akteure des Chores einen ganz eigenen Klangkörper. Dabei stehen die einsilbigen männlichen Vornamen des Chores für Takt, die zweisilbigen für den Rhythmus und die weiblichen Vornamen, gänzlich mindestens dreisilbig, für die Musik.

Neben dem Chor war auf einem Ständer ein Eindruck über die Entwicklung des Musikinstruments vom Urhorn bis zum Parforcehorn zu sehen. Die Motivation Kaufmanns, eine Parforcehornbläsergruppe in Gifhorn zu gründen, hatte auch einen ganz praktischen Zweck: 22 Jahre lang Fahrten nach Celle, 200 bis 300 Kilometer pro Woche, waren genug. „Gifhorn liegt näher.“ Und bei diesem Instrument müsse man sehr regelmäßig und diszipliniert üben, um die musikalische Qualität zu halten.

In aller Freundschaft verließ er den Celler Chor, der bei diesem Konzert ebenfalls anwesend war. Allerdings reißt der Chor auch so viele Kilometer ab, weil er deutschlandweit Auftritte hat, unter anderem schon in der Frauenkirche in Dresden. Die Reihe der Konzerte – viele davon bei Hubertus-Messen, die den jeweiligen Zuhörern immer noch im Gedächtnis sind – erfuhren die Gäste beim Konzert. Die kamen aus dem ganzen Landkreis und darüber hinaus.

In Meineckes naturnahen und artenreichen Garten fanden sich zudem Bäume mit den Anfangsbuchstaben des gesamten Alphabets, die Christine Meinecke im Laufe der Jahre angepflanzt hatte – eine Herausforderung für die Botaniker. Darüber hinaus war die Jägerschaft Wolfsburg mit einem Informationsstand vertreten und Lars Meinecke hatte ein reichhaltiges Angebot an landwirtschaftlichen Produkten bis zum Imbiss vorbereitet.

Zweitausendstes Mitglied in der Jägerschaft begrüßt

Völlig überrascht ist Viola Haverland, als Marion Klopp mit Ihren Vorstandskollegen in die erste Lehrgangs-Stunde des Jungjägerkurses „hineinplatzt“, um sie mit einem Blumenstrauß als 2.000stes Mitglied in der Jägerschaft Gifhorn e.V. zu begrüßen. Sie freut sich: „Ich krieg nie Blumen!“.

Mit 32 stark motivierten, an Hege, Pflege, Naturschutz und Waidgerechtigkeit interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern, hat Ralf Müller als Lehrgangsleiter in den nächsten neun Monaten die verantwortungsvolle Aufgabe, mit seinem Ausbilder-Team die Lerninhalte zu vermitteln und zu untermauern. Der Prüfungstermin in 2023 ist „noch weit“ entfernt, aber der Weg dahin ist mit zum Teil sehr anspruchsvollen und intensiven Übungstagen belegt.

Viola Haverland, 32jährige Medizinische Kodierfachkraft aus der Sassenburg,  hat sich sorgfältig mit dem Gedanken der Ausbildung zur Jägerin beschäftigt und dafür entschieden: „Ich fühle mich mit verantwortlich und verpflichtet, Naturschutz umzusetzen. Das ist heute gar nicht mehr so einfach!“ Sie stellt sich vor, über ihre Prüfung hinaus in der Jägerschaft ehrenamtlich mitzuarbeiten. Von Haus aus hatte sie zuvor keine Berührungspunkte mit der Jagd. Erst durch Freunde und Bekannte ist sie „auf den Geschmack“ gekommen“.

„In unserer Jägerschaft ist eine starke Steigerung des Interesses an der Jungjägerausbildung mit 13 jungen Frauen zu verzeichnen“, stellt Vorsitzende Marion Klopp fest. Dieses Interesse ist auch an der gesamten Nachfrage zu erkennen. Für die nächsten zwei Jahre sind die Kurse bereits ausgebucht.

2022-08-19, Angela Heider, Presse

v.l.n.r. : KJM Karsten Lacü, Angela Heider (Vorstand), Viola Haverland (Kursteilnehmerin), Marion Klopp (1.Vorsitzende), Ralf Müller (Ausbildungsleiter).

Seeadlerrettung

Am 10.08.2022 haben Niels Meyer-Först und Greta Köhler einem Seeadler das Leben gerettet.

Der adulte Vogel befand sich den ganzen Tag auf dem landwirtschaftlichen Gelände der Familie Köhler in Westerbeck und zeigte keinerlei Fluchtverhalten.

Diese abnorme Verhaltensweise führte dazu, dass Niels Meyer-Först den offensichtlich stark geschwächten und unterernährten Vogel gesichert hat und einer fachmännischen, falknerischen Erstversorgung unterzogen hat.

Nach vier Eintagsküken und einer erholsamen Nacht wurde der Seeadler in die Wildtier- und Auffangstation nach Sachsenhagen gebracht.

Der diensthabende Tierarzt stellte einen starken Gefiederschaden fest, der vermutlich typisch für eine Kollision mit Windrädern oder Überlandleitungen sei. Allerdings sind die Prognosen einer schnellen Erholung für den Vogel gut, so dass er in absehbarer Zeit wieder in sein Revier entlassen werden kann.

Nadine Leifeld

 

Hinweise des Schatzmeisters

Der Schatzmeister bittet um Ihre Unterstützung: in Zukunft sollen sämtliche Mitglieds- und Hegeringbeiträge nach Möglichkeit per Lastschrift eingezogen werden. Bitte geben Sie Ihre Kontonummer bekannt. Das Verteilen von Rechnungen oder Barzahlungen sollten die Ausnahme sein. Bitte teilen Sie auch eine neue Kontonummer mit, sofern sich Ihre Kontodaten geändert haben. Durch Rücklastschriften entstehen Bankgebühren und ein zusätzlicher Aufwand zur erneuten Initiierung einer neuen Lastschrift mit korrekten Kontodaten. Vielen Dank.

Ihre Kontodaten können Sie formlos per E-Mail an den Vorstand oder mit dem Formular postalisch mitteilen.

11.08.2022, mr

Ausschreibung Kreismeisterschaft im jagdlichen Schießen mit der Langwaffe/Kurzwaffe

Die Kreismeisterschaft im jagdlichen Schießen mit der Langwaffe/Kurzwaffe findet als Mannschaft- und Einzelwettbewerb statt.
Ort: Schießanlage Westerbeck
Termin: 27.08.2022 und 28.08.2022
Ablauf: Beginn des Schießens 27.08.22 ab 08.00 Uhr, 28.08.22 ab 08:00 Uhr
Auf die Bestimmungen des DJV Schießvorschrift vom 01.03.15 wird verwiesen.
Jagdliche Kleidung und ein jagdlicher Anschlag (siehe DJV-Schießvorschrift von 01.03.15) werden vorausgesetzt.
Jeder Teilnehmer muss einen gültigen Jagdschein besitzen. Der Nachweis ist bei Schießkartenausgabe vorzulegen.
Teilnehmer: Alle Jäger/in der Jägerschaft Gifhorn, die im Besitz eines gültigen Jagdscheines sind. Keine Zweitmitgliedschaft in Hegeringen.
Disziplin: Kombiniertes Büchsen- und Flintenschießen sowie Kurzwaffe entsprechend der DJV-Schießvorschrift.

Wettkampfklassen:
Junioren: 1995 und jünger
Offene Klasse: ab 1994– 1966
Altersklasse 1958 bis 1967
Senioren 1957 und älter
Damen offene Klasse

Waffen und Munition:
Büchsen – ab Kal.22 Hornet
Flinten bis Kaliber 12
Munition Skeet 24 gr., 2,0 mm; Trap 24 gr.; 2,4 mm

Schießleitung: Markus Müller, Detlef Schulze, Ralf Müller, Bjarne Meinecke

Verstöße gegen die Regelungen führen zur sofortigen Disqualifikation.

Wertung: Es erfolgt Einzelwertung in den Wettkampfklassen und Mannschaftswertung. Die Mannschaft besteht aus 6 Jägern/in unabhängig von den Klassen, die 4 Besten werden gewertet.

Grundlage für die Wertung ist die DJV-Schießnorm.

Die Sieger und Erstplatzierten (Plätze 1-3) erhalten Pokale/Medaillen.

Nenngebühr:
je Mannschaft: 150€
je Einzelschütze: 25€
je Ummeldung: 10€

Die Zahlung wird erbeten an:
Jägerschaft Gifhorn IBAN: DE78 2695 1311 0016 3006 00
Verwendungszweck : KM 2022 Hegering ……..

Startgeld: ist gleich Reue Geld. Bei einer Um- oder Ersatzmeldungen werden 10,-€ erhoben
Protestgebühr: 50,00 € (verbleibt bei der Ablehnung des Protestes in der Wettkampfkasse)

Meldung: Die Teilnahmemeldung ist bis zum 12.08.22 an Ralf Mueller, Müdenerstr.18, 38536 Meinersen/Ahnsen zu richten. Bitte per Mail an
mueller.ahnsen@t-online.de

Zur Meldung der Kreismeisterschaft sind die im Anhang befindlichen Meldeblätter zu verwenden. Wir bitten um exaktes und leserliche Ausfüllung. Das bezieht sich auch auf die Startkarten am Tag der Kreismeisterschaft.

Siegerehrung:
Die Siegerehrung erfolgt am 28.08.22 für alle Klassen ca. 1 Stunde nach Beendigung des Schießens. Nicht anwesende Schützen verzichten auf die Ehrenpreise!!! Ich bitte die Sieger der Wanderpokale des letzten Jahres darum, das die Pokale mit Gravur und in einem ordentlichen Zustand befinden und spätestens 1 Woche vor der Kreismeisterschaft auf dem Schießstand abzugeben sind.

Änderungen der Ausschreibung bleiben dem Veranstalter vorbehalten.

gez.: Jägerschaft Gifhorn Kreisschießobmann Markus Müller Bjarne Meinecke

Anmerkung: Sollte es der Fall sein das ein Hegering keine Schützen zur Kreismeisterschaft meldet, erbitte ich trotzdem um eine Fehlmeldung.

Für das Büchsenschießen müssen pro Mannschaft (6 Schützen) mindestens 3 Waffen zur Verfügung stehen, um einen Reibungslosen und zeitlichen Ablauf des Wettkampfes zu gewährleisten.

Hundewesen der Jägerschaft Gifhorn – Body Talk Nonverbale Kommunikation mit dem Hund

Die Jägerschaft Gifhorn hat am 14./ 15. Mai 2022 im Bereich Hundewesen ein Seminar der anderen Art für Hundeführer angeboten und Jäger und Nicht-Jäger dazu eingeladen.

Statt klassisches Training, wie „Apportieren“, „Rückruf“ oder „Schweißarbeit“, wurde in Zusammenarbeit mit der Seminarleiterin Christel Löffler, Tierverhaltenstherapeutin, die nonverbale Kommunikation mit unseren Hunden etwas genauer betrachtet.

Was ist eigentlich nonverbale Kommunikation?

Einfach erklärt: Unsere Hunde kommunizieren innerartlich nonverbal. Aus diesem Grund achten Hunde vorrangig auf unsere ganzheitliche Körpersprache, auf die Signale, die wir senden. Auch wir Menschen „reden“ non verbal. Allerdings meist unbewusst.

Zu Beginn des zweitägigen Seminars wurden in einer Vorstellungsrunde die bestehenden Probleme, eventuelle Konflikte sowie Wünsche und Vorstellungen besprochen. Sind Hundeleute hauptsächlich darauf fokussiert mit ihren Hunden durch Gehorsam und ständig verbale Befehle zu interagieren und zu diskutieren, wurden sie hier sehr schnell eines Besseren belehrt. Umdenken, weg von den alten Zöpfen, war nun angesagt.

Bei bestem Wetter und mit gut gelaunten, hoch motivierten Hundemenschen wurde erst einmal in Mensch-Mensch-Übungen geübt, nonverbal zu kommunizieren. Die eigene Körpersprache einsetzen, die Balance zwischen Nähe und Distanz finden.

Mit viel Spaß, und so manch lustiger Situation, haben die Teilnehmer sehr schnell gelernt, dass es möglich ist, sich ohne Worte Wirkung zu verschaffen.

Doch wie übertrage ich das auf meinen Hund?

Dank Christel Löffler und ihrer entspannten, professionellen Art mit Menschen und Hunden umzugehen, ist es bereits am ersten Tag bei allen Teilnehmern zu positiven Veränderungen in ihrer Beziehung zu ihrem Hund gekommen.

Am 2. Tag wurde im Einzelcoaching noch einmal mit jedem Mensch-Hund-Team gezielt gearbeitet, und das Erlernte gefestigt.

 

Der knurrige Labrador war erleichtert, dass „Frauchen“ kommentarlos die Führung übernommen hat.

Die Weimaraner haben nun den Unterschied zwischen Unabhängigkeit und Bindung verstanden.

Die Münsterländer finden es toll, sich an ihrem Menschen zu orientieren

Der Drahthaar Rüde ist erstaunt, dass Frauchen im zeigt, wer in ihrer Beziehung das Sagen hat.

Der Vizsla darf einfach mal selber denken, und braucht seinen Frust nicht mehr bei seinem Menschen abladen.

Der Herdenhund lässt sich entspannt führe.

 

Sogar der ängstliche Terrier hat in 2 Tagen begriffen, dass Männer keine Bedrohung sind und Nähe nett sein kann. In zwei interessanten und spannenden Tagen hat Christel Löffler ein anderes Verständnis zwischen Mensch und Hund vermittelt, gezeigt, wie wir unsere Körpersprache bewusst einsetzen können, wie wir auf unseren Hund wirken und nonverbal mit ihm kommunizieren können. Allen Teilnehmer haben diese beiden Tage so gut gefallen, dass im Juli 2023 wieder ein Seminar mit Christel Löffler stattfinden wird. Besonders die Nicht-Jäger waren von diesem Seminarangebot und der Bereitwilligkeit der Jägerschaft, auch „normale“ Hundeführer teilnehmen zu lassen, begeistert. Hat es doch zu einem besseren Verständnis und einem lockeren Miteinander geführt.

 

FalknerInfostand – 800 Jahrfeier Groß Oesingen

 

Am 9./10.07.2022 feierte Groß Oesingen die 800 Jahrfeier und wir waren mit den „Beizjägern“ ebenfalls ein Teil des umfangreichen Programms rund um die Feierlichkeiten.

Am 10.07. bauten wir unseren Falkner-Infostand auf dem Hof von E. A. von der Ohe auf. Mit vier Falknern (v.l.n.r. N. Leifeld, P. Lanquillon, K. Pöll, N. Meyer-Först) präsentierten wir das Infomaterial des „Deutschen Falknerordens“ und konnten so die Fragen der zahlreichen Besucher beantworten.

Aufgrund der derzeit stattfindenden Mauser (Gefiederwechsel) der Vögel blieben diese in ihrer heimischen Umgebung und wir präsentierten ausschließlich den Wanderfalken von Peter Lanquillon. Dieser hatte noch seine Frettchen im Gepäck, die bei den Kindern großen Anklang fanden.

Gerne haben wir im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit den Hegering Groß Oesingen unterstützt.

Falknersheil

Nadine Leifeld