Neues vom Veranstaltungskalender: Kurzwaffen Seminar am 28.04 2019

Das Seminar wurde von Meinhard Haut, einem passionierten Jäger und Sportschütze geleitet.

Zuerst gab es eine Einführung in den Umgang mit der Kurzwaffe. Interessiert hörten alle Teilnehmer zu.
Dann ging es endlich los mit der Praxis.

In vierer Rotten nahmen die Schützen ihren Stand ein und der praktische Teil des Trainings konnte beginnen.

Meinhard vermittelte den Teilnehmern die verschiedensten Schiesstechniken und die einzelnen Disziplinen.
Ganz zum Schluss wurde der Fangschuss auf eine kranke Sau trainiert.
Alle Teilnehmer fühlen sich nun sicher und vertrauter mit ihrer Kurzwaffe.

Neues vom Veranstaltungskalender: Erste-Hilfe für Hundeführer

Aus dem Veranstaltungsprogramm der Jägerschaft Gifhorn gab es kürzlich einen Vortrag über Erste Hilfe für Hundeführer. Hierbei ging es um verletzt oder geschlagene Hunde, aber auch das Erkennen von Krankheiten und auch das Einschätzen von akuten und weniger akuten Erkrankungen bei denen ein Tierarzt aufgesucht werden sollte.

Die erfahrene Tierärztin Frau Dr. R. Böntgen-Simonet konnte ihr umfangreiches Wissen an die zahlreichen Zuhörer weitergeben. Sie erläuterte anschaulich umsichtiges Handeln und erklärte richtige Handgriffe, die nötig sind, wenn sich ein Hund verletzt hat. Ein weiterer Schwerpunkt dieses kurzweiligen Abends war das Erkennen von Krankheiten. Hierzu wurden anhand von Bildern erläutert, welche Symptomatik hinter welcher Krankheit stecken könnte. Jeder Teilnehmer hatte später auch noch die Möglichkeit am lebenden Objekt einige Handgriffe anzuwenden und sich zeigen zu lassen, wie man Hunde fixiert oder auch einfach nur den Puls fühlt. Ein großer Dank an dieser Stelle an ´Arlon´, der das alles geduldig über sich ergehen lassen hat.

Das große Interesse und die steigenden Teilnehmerzahlen zeigen uns doch einmal mehr, dass wir mit solchen Seminarangeboten den Zahn der Zeit getroffen haben und freuen uns, immer mehr nichtjagenden Hundeführern die Möglichkeit geben, ein wenig in die Arbeit eines Jägers hineinschnuppern zu können.

Der Wolf und die Jagd auf Schalenwild

„Der Wolf und die Jagd auf Schalenwild“

Buch- und Fachzeitschriftenautor Peter Burkhardt bejagt seit Jahren ein Revier mit dem Wolf als Standwild. Er berichtet über die Auswirkungen auf das Wild und die Jagdpraxis und stellt seine Erfahrungen zur Diskussion

Marion Klopp begrüßt Peter Burkhardt aus dem Wendland und alle Anwesenden im vollbesetzten Saal des Hotels „Isenbütteler Hof“. Sie freut sich, dass neben Mitgliedern der Jägerschaft Gifhorn auch Interessierte aus den Nachbarjägerschaften Wolfsburg, Helmstedt, Celle und Peine den Weg nach Isenbüttel gefunden haben.

Peter Burkhardt stellt gleich zu Anfang seines Vortrages hervor, dass seine Ausführungen „hochgradig subjektiv“ sind, da ihm u.a.  das Expertentum „auf den Sender geht“… Für ihn ist völlig klar, dass der Wolf in das Jagdrecht gehört.

Die Standardaussage, dass Wölfe bei uns in Deutschland ausgestorben waren, ist aus seiner Sicht nachweislich falsch. Seine Recherchen haben ergeben, dass schon immer welche da waren. Sie sind Normalität. Besenderte Wölfe wandern nicht nur nach Westen, sie gehen auch gen Osten.

Wie viele? Das weiß niemand!

In der Literatur ist nachlesbar, dass in Ehra-Lessien in den Jahren 1948 bis 1954 Wölfe nachgewiesen waren. Ab 1984 wurde der Wolf in der ehemaligen DDR ohne Schonzeit ganzjährig bejagt.

Letztlich hat sich jeder Landkreis selbst zu bewerten!

Im Bereich des Wendlands gab es 2005 erste Wolfspuren, 2008 waren sie regelmäßig vor Ort, 2012 gab es das erste Rudel mit Welpen, seit 2018 gibt es im Landkreis Lüchow-Dannenberg 3 feste Rudel. In dem Zeitraum wurden fast nur Kälber von Rot- und Damwild gerissen, allerdings Muffelwild ausgelöscht. Überalterte Tiere wie krankes Wild waren leichte Beute. Aber auch gesundes Wild in geringer Anzahl wurde gerissen. Jetzt sind ca. 28 Fotofallen der Landesjägerschaft montiert worden, um die Pro- und Contra-Gruppen weiter diskutieren zu lassen.

Einige statistische Zahlen stellt Peter Burkhardt ebenfalls vor:

  • Ca. 180.000 Stücke Rehwild wurden zu Fallwild.

Im Landkreis Lüchow-Dannenberg passieren fast 50 Prozent aller Unfälle mit Wild

Fazit: Millionen Autos „wildern“ täglich

  • Kreiselmäher „wildern“:  500.000 tote Wildtiere – da kann ein Wolf nicht gegen anfressen
  • In Deutschland leben ca. 5 Millionen Hunde. Die Gesamtzahl der Wölfe wird mit 500 bis 1000 Tieren angegeben – wer wildert da in welcher Anzahl?

Aus seiner Sicht ist es keine Spekulation, dass es eine Zunahme von Nutztier-Rissen bzw. Wolf-Mensch-Hund-Begegnungen geben wird. Auch wird sich der Druck durch Pferde-, Rinder-, Schaf-, Tourismus-, …Lobby stetig erhöhen.

Es ist jetzt bereits Fakt, dass die Einzeljagd, insbesondere die Kirrungsjagd und das erfolgreiche Jagdwochenende rückläufig sind. Durch ein geändertes Raum-Zeit-Verhalten werden die revierübergreifenden Drückjagden zunehmen. In der Jagdpraxis werden dadurch Jagdhunde zu Tode kommen, denn die intelligenten Wölfe wechseln aktiv in die Drückjagden ein.

2019-02-04/A.Heider/Presseobfrau

Veranstaltungsprogramm 2018 der Jägerschaft Gifhorn

Im Jahr 2018 bietet die Jägerschaft unter dem Motto Jagd – Kultur – Natur – Hund erstmals ein umfassendes Veranstaltungsprogramm für die Mitglieder der Jägerschaft und für andere Interessierte an. Wir haben ein vielfältiges Bündel von Veranstaltungen geschnürt und hoffen, dass für jeden etwas Interessantes dabei ist.

Alle Veranstaltungen sind hier auf der Webseite zu finden, hier ist auch die direkte Anmeldung möglich. Einen gedruckten Flyer erhalten alle Mitglieder der Jägerschaft Gifhorn in den nächsten Tagen mit der Einladung zur Jahreshauptversammlung per Post. Den Veranstaltungsflyer gibt es aber auch als PDF-Download.

Aktuell beginnen wir bereits mit den ersten Planungen für das Veranstaltungsprogramm 2019. Hier freuen wir uns, wenn wir aus der Jägerschaft Rückmeldungen bekommen, welche Inhalte ins nächste Veranstaltungsprogramm aufgenommen werden sollen. Ganz besonders toll wäre es, wenn wir weitere Jägerinnen und Jäger finden, die Lust haben, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten im Rahmen einer Veranstaltung, eines Workshops oder eines Seminars an die Mitjäger weiterzugeben – vom Jäger für den Jäger!

Bedanken möchten wir uns bei unseren Partnern, die die Erstellung des Flyers in dieser Form durch Werbung unterstützt haben:

Knappworst Jagd – Sport – Natur

Basler Versicherungen

Individuelle Bestickungen Stixxx

Ein ganz besonderer Dank an Silke Wendt von w2 – werbetechnik wendt für die Gestaltung des Flyers!

Seminar für Standaufsichten

Am Montag,13.11.17 findet auf der Schießanlage ein Seminar für Standaufsichten statt, Beginn um 16.00 Uhr, Ende ca. 21.00 Uhr.

Schriftliche Anmeldungen per Vordruck bitte bis zum 15.10.2017 an Thomas Belte, Dannenbütteler Weg 6, 38524 Sassenburg oder
thomas.belte@t-online.de. Der Anmeldung muss eine Kopie des Jagdscheines ( Seite mit Namen, Anschrift und Lichtbild, bei erstmaligen
Jagdschein auch die erste Seite mit Jagdscheinnummer) beigefügt werden. Sportschützen legen bitte eine Kopie ihrer Bescheinigung über die
Waffensachkundeprüfung und ihres Mitgliedsausweises bei.

Zeitgleich mit der Anmeldung ist die Teilnahmegebühr von 40 €/ Teilnehmer ( incl. Seminargetränke, Verpflegung ) an die Jägerschaft
Gifhorn e.V. IBAN DE72269513110089001820 zu überweisen.

Da der Lehrgang auf 25 Teilnehmer begrenzt ist, entscheidet die Reihenfolge des Geldeinganges, soweit es mehr Teilnehmer sind.

Der Lehrgang wird von Horst Werner, Kreisschützenverband Gifhorn e.V., durchgeführt. Eine Teilnahmebescheinigung wird verteilt bzw. vom
Niedersächsischem Sportschützenverband übersandt. Eine gesonderte Einladung nach Eingang der Anmeldung erfolgt nicht.
Ein angemeldeter Teilnehmer muss bei Verhinderung spätestens bis zum 30.10.17 seine Teilnahme absagen, ansonsten erfolgt keine Erstattung der Teilnahmegebühr. In den vergangenen Jahren haben einige Hegeringe/Kreisverbände die Gebühr für die Teilnehmer übernommen.

Anmeldeformular

Weitere Infos bei Thomas Belte unter

0170-4953957

thomas.belte@t-online.de

Seminar zur Marderabwehr im Hausbereich

Ende Februar 2017 bietet das OTTER-ZENTRUM Hankensbüttel ein Seminar zu den Problemen mit Steinmardern im Hausbereich an. Auf diesem Seminar werden die Biologie der Tiere sowie mögliche Abwehrmaßnahmen näher beleuchtet und diskutiert (siehe anliegendes Programm).

Das Seminar richtet sich besonders an Dachdecker, Schädlingsbekämpfer, Jäger, Behörden, Naturinteressierte und alle, die mit diesen Problemen häufiger konfrontiert werden.

Details dazu finden sich in der Seminareinladung des Otterzentrums:

24.02.2017_Seminar.Marderabwehr

Hundeseminar der Jägerschaft mit Frau Kathleen Lange

Teil 1: Teambildung

 

Teil 2: Apport

 

Fallenlehrgang am 19. und 20.10.2013 in Westerbeck

Unter den Aspekten

  • –  der absoluten Sicherheit
  • –  des tierschutz- und artengerechten Fangens
  • –  und des Sachkundenachweises

haben wir 12 Teilnehmer/innen unter der Leitung von Wolfgang Voltmer, Ausbilder am Jägerlehrhof Jagdschloss Springe und seiner Mitarbeiterin Christina Kudling, nach 2tägigem Lehrgang die Berechtigung zur Jagd mit Fanggeräten erhalten.

Auf der Grundlage des Tierschutzgesetzes, der sachlichen Verbote gemäß Bundesjagdgesetz, der Bestimmungen des Niedersächsischen Jagdgesetzes, der gesetzlichen Vorgaben des Niedersächsischen Waldgesetzes und der Verkehrssicherungspflicht gemäß des Bürgerlichen Gesetzbuches  wurde uns vermittelt, dass die Ausübung der Fangjagd eine sinnvolle und waidgerechte Jagdart ist, wenn eine nachhaltige Nutzung von Wildbeständen, der Schutz des Wildes vor Wildseuchen und die Reduzierung bestimmter Raubwildarten erzielt wird.

Wolfgang hat uns engagiert und deutlich den Unterschied von verbotenen und erlaubten Fallen in Niedersachsen erläutert. Als sehr erfahrener Ausbilder für die Sachkunde der Fallenjagd und als kundiger Fallenbauer hat er uns im praktischen Teil eine große Anzahl an Fallen und deren Funktionen gezeigt und erklärt.  Detaillierte Informationen erhielten wir von Christina über die für den Lebendfang konstruierten Kastenfallen. Auch das fängische Herrichten dieser verschiedenen Fallen und insbesondere der Schwanenhälse und Eiabzugeisen für den Todfang  stand für jede/n von uns auf dem Programm: hierbei wurde uns allen klar, dass die Fallenjagd ein hohes Maß an Vorsicht, Können und Zuverlässigkeit erfordert!

 

Über die Vor- und Nachteile der Baujagd sowohl im Kunst- als auch im Naturbau gab es interessante, teils zum Schmunzeln führende Einzelheiten – bis hin zu der Erkenntnis, eine Baujagd auch aufgeben zu können, bevor ein kompletter Erdaushub den Fuchs „freilegt“…

An diesen beidenFallenlehrgang02 lehrreichen Tagen, die wir aufgrund warmer Temperaturen und besten Wetters überwiegend im Freien erlebten, wurde von Harald und Renate mit leckeren Speisen für unser leibliches Wohl gesorgt.

Unser Fazit: Der Fallenlehrgang ist ein bereichernder Bestandteil für Jagdscheininhaber und somit für jeden Jäger empfehlenswert! Wir sehen erwartungsvoll dem Aufbaukurs in 2014 entgegen.

 

 

Angela Heider

Teilnehmerin

23. Oktober 2013