Jägerschaft Gifhorn e.V. Einweihung sanierte Wallanlage

Vom Hochsitz aus begrüßt Ernst-Dieter Meinecke alle eingeladenen Anwesenden. Seine Freude darüber, dass nach nur vier Monaten die Eröffnung der sanierten und modernisierten Wallanlage nun stattfindet, … „… verdanken wir insbesondere den Mitarbeitern der  ausführenden Firmen,  und den vielen, fleißigen Helfern! Vielen Dank dafür!“  

Landrat Dr. Ebel schließt sich in seinen Grußworten dem Dank des Vorsitzenden an und erläutert die Kostenbeteiligung des Landkreises aufgrund eines Kreistagsbeschlusses.

Helmut Dammann-Tamke dankt für die Einladung und freut sich über dieses… „…nicht so oft stattfindende Eröffnungs-Ereignis…“.

Der Vorsitzende dankt Erika Bertram für die große Unterstützung und Zuarbeit in der

Planungs- und Umsetzungsphase. Dr. Hartmut Kolbe überreicht als Dankeschön einen tollen Blumenstrauß.

Das Presse-Foto ist „im Kasten“. Jetzt lädt Ernst-Dieter Meinecke alle Gäste zum aktiven Skeet- und Trappschießen ein. Dabei ist gleichzeitig das Herabrieseln der Geschosse und Tontaubenscherben auf die asphaltierte Fläche am Wallfuß gut zu beobachten.

 

 

Von links nach rechts:

–              Thomas Belte, Geschäftsführer Schießstand Westerbeck

–              Ernst-Dieter Meinecke, Vorsitzender Jägerschaft Gifhorn e.V.

–              Landrat Dr. Andreas Ebel

–              Helmut Dammann-Tamke, Präsident Landesjägerschaft Niedersachsen

–              Herr Voss, Ingenieur und Schießstandsachverständiger

Ein herzliches „Dankeschön!“ den Jagdhornbläsern aus dem Boldecker Land unter der Leitung von Peter Müller.  Die Bläser spielen viele Signale zwischen den Ansprachen und einigen Standortwechseln. Immer wieder aufs Neue eine Freude, den Jagdhörnen zuzuhören!

Impressionen:

Andrea Burmeister sorgt für das leibliche Wohl, lieben Dank dafür!

Das Angebot zum Erklimmen des Wallkopfes wird zahlreich angenommen. Die Höhe des Walls und der Blick auf die Gesamtfläche ist für alle beeindruckend…

Ein Baum wird natürlich auch gepflanzt! Es beginnt eine kurze Diskussion, um welche Eichenart es sich bei dem zarten Bäumchen handelt…

Pressemitteilung: Anzeige wegen Sachbeschädigung, Diebstahl und Wilderei

Im Revier Dalldorf an der Oker (Hegering Hillerse) wird seit ca. 10 Monaten aktiv die Fallenjagd auf das Nutria ausgeübt, da stark ansteigende Schäden durch deren Untergrabungen den Uferbereich gefährden.

Am Flusslauf wurden zwei Fallen im Abstand von 400 – 500 m stationiert, in der Nähe der Lebendfallen Kameras montiert, um rund um die Fallen Aktivitäten der Nutrias auswerten zu können.

Vor drei bis vier Monaten begannen erste Manipulationen an den Fallen. Die fein justierten Auslöser der mit Folie und Sand abgedeckten Drahtkastenfallen wurden „zugetreten“.

Was anfangs noch als sporadisch betrachtet wurde, hat sich in den letzten 3 Wochen auf ständig gesteigert und gipfelte bei den täglichen Kontrollen darin, dass eine Falle in die Oker geworfen und die montierte Kamera mit SD-Karte (Wert: ca. 230€) entweder gestohlen oder ebenfalls ins Wasser geworfen wurde.

Die Sachkundigen für Fallenjagd vor Ort sind sich sicher, dass so mehr als fünf Nutrias freigelassen wurden, denn eindeutige, fängische Anzeichen in den Fallen, wie Apfelreste und Losungen konnten festgestellt werden.

Die Revierjäger und Fallensachkundigen haben in den vergangenen Monaten immer wieder das Gespräch mit Spaziergänger/innen vor Ort geführt und für umfassende Aufklärung zum Wie und Warum der Fallenjagd auf Nutrias an dem Gewässer gesorgt.

Die Zuwegung zu den Fallenstandorten führt in eine Sackgasse und die Platzierungen der Fallen sind nicht ohne weiteres einsehbar. Deshalb gehen sie von der Möglichkeit aus, dass es sich bei dem/den Täter/n um ortskundige Personen handelt.

Der Hegeringsleiter und die Fallenbetreuer sehen sich jetzt gezwungen, eine Anzeige gegen Unbekannt zu erstatten.

Spendenübergabe an „Trostinsel“ Wolfsburg

v.l.n.r.: Andrea Burmeister, Lucas Weiß, Ernst-Dieter Meinecke, Angela Heider, Alexander Laser mit Laerke

„Vielen Dank! Wir sind hocherfreut, dass die Jägerschaft Gifhorn e.V. uns mit dieser Spende überrascht.“ Lucas Weiß, Geschäftsführer der Hospizarbeit Region Wolfsburg e.V. nimmt den von Meinhard Haut und Andrea Burmeister gestifteten Betrag für die Hospiz-„Trostinsel“ dankbar in Empfang.

Am 28.04.2019 fand im Rahmen des Veranstaltungsprogramms 2019/2020 das Kurzwaffen-Seminar unter der Leitung von Meinhard auf der Schießanlage in Westerbeck statt. „Die Referentengebühren stellt er Kindern und Jugendlichen zur Verfügung“, freut sich Andrea. In Abstimmung mit dem Veranstaltungsteam wird der aufgestockte Betrag in Höhe von 300,00 Euro überreicht.

2018 haben rund 150 trauernde Kinder, Jugendliche und Familien aus dem Landkreis Gifhorn und der Stadt Wolfsburg das Angebot der Trostinsel nutzen können. Sie alle finden dort einen geschützten Ort, wo sie sich in Begleitung einer angestellten Sozialpädagogin auf die Suche nach individuellen Strategien für die herausfordernde und schwere Zeit machen, wenn ein nahestehender Angehöriger oder Freund verstorben ist. Kinder und Jugendliche werden ermutigt, sich zu treffen und auszutauschen, solange ein jeder der Begleitung bedarf.

Diese Tätigkeiten und die Miete für das Gebäude werden ausschließlich aus Spenden und einem Beitrag der Onkolostiftung finanziert.

Den Wunsch nach einem Erlebnistag mit Jäger/innen in Wald und Flur für Kinder der Trostinsel im Landkreis Gifhorn wird die Jägerschaft Gifhorn erfüllen: „Die Jungjäger, unter der Leitung des Obmanns Alexander Laser, werden diese Aktivitäten planen und sehr gern umsetzen“, stellt Vorsitzender Ernst-Dieter Meinecke fest.

Neues vom Veranstaltungskalender: Kurzwaffen Seminar am 28.04 2019

Das Seminar wurde von Meinhard Haut, einem passionierten Jäger und Sportschütze geleitet.

Zuerst gab es eine Einführung in den Umgang mit der Kurzwaffe. Interessiert hörten alle Teilnehmer zu.
Dann ging es endlich los mit der Praxis.

In vierer Rotten nahmen die Schützen ihren Stand ein und der praktische Teil des Trainings konnte beginnen.

Meinhard vermittelte den Teilnehmern die verschiedensten Schiesstechniken und die einzelnen Disziplinen.
Ganz zum Schluss wurde der Fangschuss auf eine kranke Sau trainiert.
Alle Teilnehmer fühlen sich nun sicher und vertrauter mit ihrer Kurzwaffe.

Neues vom Veranstaltungskalender: Erste-Hilfe für Hundeführer

Aus dem Veranstaltungsprogramm der Jägerschaft Gifhorn gab es kürzlich einen Vortrag über Erste Hilfe für Hundeführer. Hierbei ging es um verletzt oder geschlagene Hunde, aber auch das Erkennen von Krankheiten und auch das Einschätzen von akuten und weniger akuten Erkrankungen bei denen ein Tierarzt aufgesucht werden sollte.

Die erfahrene Tierärztin Frau Dr. R. Böntgen-Simonet konnte ihr umfangreiches Wissen an die zahlreichen Zuhörer weitergeben. Sie erläuterte anschaulich umsichtiges Handeln und erklärte richtige Handgriffe, die nötig sind, wenn sich ein Hund verletzt hat. Ein weiterer Schwerpunkt dieses kurzweiligen Abends war das Erkennen von Krankheiten. Hierzu wurden anhand von Bildern erläutert, welche Symptomatik hinter welcher Krankheit stecken könnte. Jeder Teilnehmer hatte später auch noch die Möglichkeit am lebenden Objekt einige Handgriffe anzuwenden und sich zeigen zu lassen, wie man Hunde fixiert oder auch einfach nur den Puls fühlt. Ein großer Dank an dieser Stelle an ´Arlon´, der das alles geduldig über sich ergehen lassen hat.

Das große Interesse und die steigenden Teilnehmerzahlen zeigen uns doch einmal mehr, dass wir mit solchen Seminarangeboten den Zahn der Zeit getroffen haben und freuen uns, immer mehr nichtjagenden Hundeführern die Möglichkeit geben, ein wenig in die Arbeit eines Jägers hineinschnuppern zu können.

Vortrag im Rahmen der neuen Sonderausstellung „Rückkehrer Wolf – Angst, Hass, Faszination“

Das niedersächsische Wolfsmonitoring mit Raoul Reding
Donnerstag, 25. April, 19 Uhr

Die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. ist mit dem Monitoring der freilebenden Wölfe in Niedersachsen betraut. Dieses Monitoring wird von dem Wolfsbeauftragten Raoul Reding geleitet. In seinem Vortrag präsentiert er die Entwicklung des Wolfsbestandes in Deutschland und Niedersachsen seit der Rückkehr der ersten Wölfe um die Jahrtausendwende. Im Detail stellt er dabei die ermittelten Zahlen, Daten und Fakten aus Niedersachsen vor: Wie viele Wölfe gibt es? Wo kommen diese Wölfe her? Wie viele Nutztierschäden hat es gegeben? Der Vortrag dient der sachlichen Informationsvermittlung, eine anschließende Diskussion soll weitere offene Fragen beantworten.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Quelle des Artikels: Historisches Museum Schloss Gifhorn

Termine Jagdliches Schießen 2019

Übungsschießen für Mannschaften Jägerschaft Gifhorn

19.05.19          09.00 Uhr

23.06.19          09.00 Uhr

25.05.19  Landesmeisterschaft  Junioren

Wo: Döllinghausen

 01.06-02.06.19 Beziksmeisterschaft AS, A und  B- Schützen 

Wo: Schießstand Westerbeck  (Startzeiten werden noch bekannt gegeben )

26.06 – 29.06.19 Groß-Gold Schießen

Wo: Liebenau        

26.06 – 29.06.19 Landesmeisterschaften A/S Schützen

Wo: Liebenau        

16.08-17.08.19 Landesmeisterschaften B  Schützen und Damen

Wo: Galsdorf          

23.08.19- 25.08.19     Kreismeisterschaft Gifhorn

Wo: Schießstand Westerbeck  

Sollte noch jemand fragen haben, dann ruft bitte an.

Ralf Müller
Schießobmann Jägerschaft Gifhorn
Tel:05372 6265 Fax:05372 979095

Handy: 01701620316
E-Mail :  ralf.werner.mueller@continental-corporation.com

Seminar „Raubwild abbalgen“

Am letzten Freitag im März trafen sich eine Gruppe fangbegeisterter Raubwildjäger in der Firma Heß in Gr. Hehlen um Einblicke in das Handwerk des Abbalgens und Gerbens zu erlangen.

Mit großer Geduld und vielen Erklärungen erläuterte uns der Chef des Hauses, wie am besten und einfachsten dem Raubwild der Balg ausgezogen werden kann. Ein paar gekonnte Schnitte mit einem scharfen Messer und anschließend am Galgen abgezogen ließ es für alle Beteiligten recht einfach aussehen.

Danach ging es daran, selbst mitgebrachtes Raubwild unter Anleitung abzubalgen.

Die nüchterne Erkenntnis war, dass es doch nicht ganz so einfach von Hand ging, wie es zunächst ausgesehen hat. Durch die geduldige Unterstützung des Lehrmeisters sind aber alle zum Erfolg gekommen. Einen super Insidertrick gab es gratis dazu, als es darum ging die Lunten auszulösen.

Der wird hier aber nicht verraten 😉.

Nach getaner Arbeit hat uns Thomas Heß noch seine heiligen Hallen gezeigt und uns die einzelnen Maschinen erläutert. Es bedarf 36 einzelne Arbeitsschritte, bis ein Balg vollständig gegerbt wieder seinem Besitzer überreicht werden kann. Zu guter Letzt haben wir uns alle noch gestärkt und haben mit viel neuer Erfahrung die Heimreise angetreten.

Vielen Dank der Fa. Heß

Der Wolf und die Jagd auf Schalenwild

„Der Wolf und die Jagd auf Schalenwild“

Buch- und Fachzeitschriftenautor Peter Burkhardt bejagt seit Jahren ein Revier mit dem Wolf als Standwild. Er berichtet über die Auswirkungen auf das Wild und die Jagdpraxis und stellt seine Erfahrungen zur Diskussion

Marion Klopp begrüßt Peter Burkhardt aus dem Wendland und alle Anwesenden im vollbesetzten Saal des Hotels „Isenbütteler Hof“. Sie freut sich, dass neben Mitgliedern der Jägerschaft Gifhorn auch Interessierte aus den Nachbarjägerschaften Wolfsburg, Helmstedt, Celle und Peine den Weg nach Isenbüttel gefunden haben.

Peter Burkhardt stellt gleich zu Anfang seines Vortrages hervor, dass seine Ausführungen „hochgradig subjektiv“ sind, da ihm u.a.  das Expertentum „auf den Sender geht“… Für ihn ist völlig klar, dass der Wolf in das Jagdrecht gehört.

Die Standardaussage, dass Wölfe bei uns in Deutschland ausgestorben waren, ist aus seiner Sicht nachweislich falsch. Seine Recherchen haben ergeben, dass schon immer welche da waren. Sie sind Normalität. Besenderte Wölfe wandern nicht nur nach Westen, sie gehen auch gen Osten.

Wie viele? Das weiß niemand!

In der Literatur ist nachlesbar, dass in Ehra-Lessien in den Jahren 1948 bis 1954 Wölfe nachgewiesen waren. Ab 1984 wurde der Wolf in der ehemaligen DDR ohne Schonzeit ganzjährig bejagt.

Letztlich hat sich jeder Landkreis selbst zu bewerten!

Im Bereich des Wendlands gab es 2005 erste Wolfspuren, 2008 waren sie regelmäßig vor Ort, 2012 gab es das erste Rudel mit Welpen, seit 2018 gibt es im Landkreis Lüchow-Dannenberg 3 feste Rudel. In dem Zeitraum wurden fast nur Kälber von Rot- und Damwild gerissen, allerdings Muffelwild ausgelöscht. Überalterte Tiere wie krankes Wild waren leichte Beute. Aber auch gesundes Wild in geringer Anzahl wurde gerissen. Jetzt sind ca. 28 Fotofallen der Landesjägerschaft montiert worden, um die Pro- und Contra-Gruppen weiter diskutieren zu lassen.

Einige statistische Zahlen stellt Peter Burkhardt ebenfalls vor:

  • Ca. 180.000 Stücke Rehwild wurden zu Fallwild.

Im Landkreis Lüchow-Dannenberg passieren fast 50 Prozent aller Unfälle mit Wild

Fazit: Millionen Autos „wildern“ täglich

  • Kreiselmäher „wildern“:  500.000 tote Wildtiere – da kann ein Wolf nicht gegen anfressen
  • In Deutschland leben ca. 5 Millionen Hunde. Die Gesamtzahl der Wölfe wird mit 500 bis 1000 Tieren angegeben – wer wildert da in welcher Anzahl?

Aus seiner Sicht ist es keine Spekulation, dass es eine Zunahme von Nutztier-Rissen bzw. Wolf-Mensch-Hund-Begegnungen geben wird. Auch wird sich der Druck durch Pferde-, Rinder-, Schaf-, Tourismus-, …Lobby stetig erhöhen.

Es ist jetzt bereits Fakt, dass die Einzeljagd, insbesondere die Kirrungsjagd und das erfolgreiche Jagdwochenende rückläufig sind. Durch ein geändertes Raum-Zeit-Verhalten werden die revierübergreifenden Drückjagden zunehmen. In der Jagdpraxis werden dadurch Jagdhunde zu Tode kommen, denn die intelligenten Wölfe wechseln aktiv in die Drückjagden ein.

2019-02-04/A.Heider/Presseobfrau

Outdoor Kochen – Junge Jäger AG trifft sich mit dem ASV Gifhorn

Auf Initiative von Alexander Laser, Obmann der AG Junge Jäger, kommt es am 11.12.2018 zum ersten Treffen mit Mitgliedern des Angel Sportvereins Gifhorn auf deren Fischteich- und Vereinsgelände. Der ASV-Vorsitzende, Heinz Kropp, begrüßt die Gruppe. Er freut sich, dass die Jäger/innen Interesse an der Arbeit und den Aufgaben der Angler/innen haben und lädt alle Anwesenden zu einem gemütlichen, ersten Kennenlernen ein. Dies soll im Zeichen des Informationsaustausches, des Räucherns und des Grillens stehen.

Der Fisch- und Räucherexperte Kalle Lübbe erklärt die Grundlagen des Fischräucherns. Im Prinzip  kann jeder Fisch verwendet werden. Am häufigsten verwendet er Aal, Lachsforelle und Saibling. Schritt für Schritt zeigt er die Abläufe des richtigen Räucherns mit einfachen Mitteln. Das Wichtigste, das Holz muss von guter, abgelagerter Qualität sein. Weiteres Zubehör: eine (alte) Tonne mit Einkerbungen für die Räucherstäbe, einige nasse Lappen, um das Feuer zu ersticken und zum Rauchen zu bringen, außerdem einen nassen Jutesack zum Abdecken der Tonne, um zu verhindern, dass der Rauch komplett daraus entweicht.

Während die Fische, vom Buchenrauch umgeben,  dem Garprozess entgegenräuchern, hat der ASV-Vorsitzende einen weiteren Vorschlag, die Zwischenzeit zu überbrücken. Sein Team und er haben Stockbrotteig „für Erwachsene“ vorbereitet. Die von der Lebenshilfe gearbeiteten Stäbe bilden das Werkzeug. Jede/r Teilnehmer/in bestückt den Stab selbst und braucht nun Geduld, bis das Stockbrot über der Glut der Feuerschale gar wird…

Nach knapp einer Stunde sind die Forellen goldgelb und gar. Sie riechen fantastisch und schmecken köstlich!

Für den Abschluss – Zimtschnecken – erklärt der ASV-Vorsitzende die Vorgehensweise mit dem „Dutch oven“. Dabei ist aus seiner Sicht die genaue Anzahl der Briketts unter und auf dem gusseisernen Topf sehr wichtig. Nach 50 Minuten sind die Schnecken, aus einem Hefeteig hergestellt, fertig. Bedeckt mit einem Buttertopping lassen sich alle Anwesenden diese kleine Kalorienbombe schmecken

„Ein wichtiger Schlüssel für gute Gespräche ist ein satter Magen“, resümiert Heinz Kropp und wünscht sich, dass dieses Treffen keine „Eintagsfliege“ bleibt. Auch Alexander sieht das so und unterstreicht seine Initiative: „Mir sind auch zukünftige Treffen wichtig, denn das Zusammenrücken macht deutlich, dass es überall übereinstimmende Themen gibt.“

Ein nächstes Treffen wird die AG Junge Jäger organisieren, denn neben weitergehenden Kontakten ist wichtig, die andiskutierten Punkte zum vereinbarten Zukunftsziel „Umwelt und Naturschutz“ zu vertiefen.

 

2018-12-13

Angela Heider

Presseobfrau

 

Bläserausflug des Hegering Hehlenriede nach Schleswig Holstein

Die Jagdhornbläser des Hegering Hehlenriede der Jägerschaft Gifhorn waren zu Gast bei der 33.
Landesreitjagd Schleswig-Holstein in Kellenhusen – 06.10.2018

Auf demGut Görtz angekommen, empfang uns JohannesWeiland (Inhaber des Gutes) so herzlich, dass
wir unsere Hörner erklingen lassen mussten.

Der Ausrichter (Rolf-Heinrich Haar) der 33ten Landesreitjagd und Master (Joachim Martens) freuten
sich, dass 31 Reiter und 29 Hunde (die Beagle-Meute von Herrn Martens) die Rund 13Kilometer lange
Strecke über Felder,Wiesen und Südstrandwiese reibungslos verlief.
Die Meute folgte einer Spur, welche durch 2 Piköre per Pferd getropft wurde. Direkt gefolgt von
verschiedenen Reiter-Gruppen. Einige sprangen über die extra errichteten Hindernisse, wobei sie
immer die Beagle-Meute im Auge hatten.

An vielen Stellen bot sich uns die Gelegenheit, zusammen mit den Jagdhornbläsern Oldenburg i.H.,
die Gäste mit Jagdlicher Musik, wie „ein Jäger aus Kurpfalz“, „auf auf zum fröhlichen Jagen“,
„Hubertusmarsch“, „Hundefanfare“ und den Jägermärschen 1 bis 3, zu unterhalte.

Der Anblick der Ostsee vom Südstrand lud förmlich ein, hier die Hörner erneut erklingen zu lassen.

Beim gemeinsamen anschließenden Schüsseltreiben wurde viel über die zurückliegenden Stunden
gefloskelt. Die Hehlenrieder boten an, die Oldenburger Bläser gerne wieder zu unterstützen, was
dankend angenommen wurde.

Aufräumaktion Wallanlage 30.09.2018

Pünktlich um 09:00 Uhr begrüßt Thomas Belte, Betreiber des Schießstands in Westerbeck, die große Helferschar, um den Wall der Trap- und Skeetanlagen von Munitionsresten und Tontaubenscherben zu reinigen und die Vorbereitungen für die anstehende, große Sanierung umzusetzen.

Besonders erfreut ist er über die große Teilnehmer/innenzahl: mit 102 Personen, die aus allen Hegeringen der Jägerschaft und darüber hinaus aus Braunschweig, Helmstedt, Vorsfelde und der RAG Südheide mit entsprechenden Arbeitsutensilien angereist sind, hat sich auch eine große Zahl an Jungjäger/innen des lfd. Ausbildungslehrganges eingefunden.

Unter der fachkundigen Leitung von Maik Scholz und Andrea Burmeister, Mitarbeiter/in der Schießanlage, werden die Teams sowohl auf dem Trap- als auch auf dem Skeetstand eingeteilt und betreut.

Mit großem Gerät helfen Karl-Heinz Bock, Volker Hildebrand, Jürgen Laue und Ernst-Dieter Meinecke, das kostenpflichtig zu entsorgende Material zur Abholung auf einen ausgewiesenen Sammelplatz zu transportieren.

Recht aufwändig ist die Entfernung der Siloschutzgitterbahnen. Denn Kraut und Gras, auch einige Fichtentriebe haben im Laufe der Jahre „Wurzeln geschlagen“ und müssen zunächst mit Muskelkraft,  soweit wie möglich entfernt werden, um die Folienbahnen herabrollen zu können. Die Verladung und den Transport in die neue Lagerhalle übernimmt Detlef Schulze mit seinem Fahrzeug, das erfreulicherweise mit einer Seilwinde ausgestattet ist…

 

Nach dem Motto: „Viele Hände – schnelles Ende“, sind die schweißtreibenden Arbeiten gegen 13:30 Uhr erledigt. Nun lädt Thomas zu einem kostenfreien Imbiss ein. Darüber hinaus erhalten alle Helfer/innen als Dankeschön im nächsten Jahr eine Schießkarte für den Stand in Westerbeck. Nach regem Austausch beim Essen klingt die Aufräumaktion aus.

 

2018-10-01

Angela Heider

Presseobfrau

Ein Gottesdienst anders mit dem Parforcehorn-Bläsercorps Gifhorn am Sonntag 16.9.2018 um 10 Uhr in der St.Marien-Kirche  zu Alt-Wolfsburg

DasParforcehorn-Bläsercorps Gifhornunter der Leitung von Günther Kaufmanngestaltet mit seinen Naturhörnern  einen festlichen Gottesdienst in der St. Marien-Kirche zu Wolfsburg. Die neuformierte Bläsergruppe  besteht aus 6 Damen und 9 Herren, die alle aus dem gesamten Landkreis GF sowie aus Braunschweig stammen.
„Naturhornklang- Musik ohne Umwege“ lautet das Motto der passionierten Naturhornbläser.  Die meist in ES-Dur komponierten Choräle und Stücke und der warme und weiche Klang der Naturhörner berühren Herz und Sinne.
Konzertante Jagdmusik, Volkslieder und Kirchenmusik einschließlich Hubertusmessen  gehören zum vielfältigen Repertoire der Gruppe, die deutschlandweit Auftritte hat und Erfolge feiert.

So absolvierten die Bläser eine Reise nach Dresden, wo sie nicht nur in der Moritzburg und der Frauenkirche auftraten, sondern auch in der Hofkirche zu Dresden. Gemeinsam mit Professor Thomas Lennartz, der die weltbekannte Silbermannorgel in Sachsens größter Kirche erklingen ließ, sorgten sie für Musik, die unter die Haut geht.

Im Gottesdienst am kommenden Sonntag wird die leicht veränderte Liturgie von den Hörnern gestaltet, deren Klang besonders weich und warm ist.

Das Thema Hege und Pflege von Natur und Tieren und der gesamten Schöpfung liegt den Bläsern besonders am Herzen.  Sie alle machen sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur stark. Die Kraft dazu gibt ihnen nicht zuletzt die Musik.

Wenn zum  Ende der Messe der Hubertusmarsch durch die Kirche hallt, wird dieser durchdringende Klang bei allen Besuchern einen starken Nachhall hinterlassen.

Ein Klangbeispiel zur Hubertusmesse ist hörbar auf  YouTube –> zum Link.