Jahreshauptversammlung und Trophäenschau 2013 des Hegering und der Reh- und Niederwildhegegemeinschaft Knesebeck

Normann Ziegenbein(Schneflingen) jetzt erster Hegeringleiter,

Gerhard Wegner(Radenbeck) neuer stellvertr. Hegeringleiter.

(hu)Knesebeck. Mit dem Signal „Begrüßung“, intoniert von der Jagdhornbläsergruppe, Leitung Barbara Salefsky, wurde die gut besuchte Jahreshauptversammlung mit Trophäenschau im Schützenhof Knesebeck eröffnet. Kommissarischer Hegeringleiter Normann Ziegenbein begrüßte die zahlreiche Mitglieder. Sein besonderer Gruß galt dem Vertreter des Kreisjägermeister Hartmut Röhling, dem Vorsitzenden der Jägerschaft Gifhorn Ernst Dieter Meinecke, dem Vorsitzenden der Hochwildhegegemeinschaft Wahrenholz Heinrich Schulze sowie den Hegeringleitern der benachbarten Bezirke Wittingen und Brome.

 

Auf Antrag der Kassenprüfer Edmund Laeseke und Marcus Benecke, wurde Schriftführerin Anne-Kathrin Peters und Kassenwart Nils Niebuhr, sowie der weitere Hegeringvorstand einstimmig entlastet. Zur neuen Kassenprüferin wurde Laura Wegner(Radenbeck) einstimmig gewählt.(Edmund Laeseke scheidet turnusmäßig aus.). Schießwart Ingo Adam bemängelte in seinem Jahresbericht, das mit 15 Teilnehmern beim internen Hegeringschießen, die Tendenz rückläufig ist.(sonst über 20 Teilnehmer!). Die Schützen des Hegering Knesebeck konnten im Schießstand Westerbeck den 13.Platz belegen. In Vorschau auf schießsportliche Veranstaltungen in 2013 gab er den 5. Mai und den 21. September 2013 bekannt. Die an diesem Abend ausgestellten Trophäen der Hegeschau, wurden im Vorfeld von Edmund Laeseke und Heinrich Backmeister bewertet. Letzterer lobte in seinem Bericht die sehr guten Trophäen der einzelnen Jagdkameraden in 2012. Allerdings ist der Abschuß von Rehwild rückläufig, nicht mal 50% (65-70% ist im Plan). Die vorgeführten 93 Stück Rehwildkronen teilen sich auf in 24 Jährlinge, 61 Mittelalter und 8  Böcke älter als 5 Jahre. Siegfried Nitz Knesebeck hatte die älteste Rehkrone (8 Jahre) angeliefert, den stärksten Bock streckte Ernst Schorling aus Ohrdorf .

 

In seinem anschließenden Streckenbericht gab komm.Hegeringleiter Normann Ziegenbein folgendes Jahresergebnis bekannt: 48 Stück Rotwild, 37 Stk. Damwild, 198 Stk. Schwarzwild,  241 Stk. Rehwild, 33 Stk. Haarwild, 74 Füchse, 6 Steinmarder, 10 Dachse, 7 Marderhunde, 3 Waschbären, 6 Nutria. Federwild: 5 Rebhühner, 4 Fasane, 26 Ringeltauben, 15 Stockenten.

Passend zu diesen Angaben wurde von den Bläsern das entsprechende Signal geblasen. Ziegenbein mußte leider das Problem des Nachsuchens von angeschossenem Wild ansprechen. Hier wird teilweise seitens der Jägerschaft „geschludert“. Dieses muß unbedingt besser gehandhabt werden, optimal wäre Nachsuche mit anerkannten Schweißhundgespannen. Der anschließende Punkt Wahlen brachte folgendes Ergebnis: kommissarischer Hegeringleiter Normann Ziegenbein (Schneflingen) wurde neuer Hegeringleiter. Gerhard Wegner(Radenbeck) stellvertretender Hegeringleiter(neu), Kassenführer Nils Niebuhr(Knesebeck)und Schriftführerin Anne-Kathrin Peters(Schneflingen), Schießwart Ingo Adam(Knesebeck) und stellvertr. Schießwart Kai Behne(Radenbeck), alle vier in Wiederwahl. Mit den musikalischen Beiträgen der Jagdhornbläsergruppe „Hubertusmarsch“ und „Verdener Jagdfanfare“, wurde der Punkt Wahlen abgeschlossen. In seinem folgenden Bericht ging der Vertreter des Kreisjägermeister Hartmut Röhling auf die gezeigten sehr starken Rot- und Damwildtrophäen ein. Auch die guten, starken Rehkronen an der Ausstellungswand wurden lobend erwähnt. Die Schwarzwildbestände haben regional stark zugenommen. Inzwischen wird auch im hiesigen Bereich schon Muffelwild gesichtet.

Fuchs, Dachs, Marderhund, Waschbär sollte man mit Fallen fangen. Hase, Rebhuhn, Fasan möglichst wenig bejagen, da die Verbreitung hier abnimmt. Fakt ist auch das der Wolf sich weiter ausbreitet – auch in unserem Bereich. Er steht unter Artenschutz und darf nicht erlegt werden. Um die Unfallzahlen zwischen Wild und Fahrzeugen zu senken, sind teilweise LED-Tafeln zum Hinweis auf Wildwechsel aufgestellt worden.

In seinem anschließenden Bericht wies Ernst-Dieter Meinecke(Barwedel), von der Jägerschaft Gifhorn, auf die Neuerungen des Schießstandes Westerbeck hin. Auf dem 5 ha großen Gelände wurde inzwischen das Schießheim fertiggestellt. Hier ist Platz für Lehrgänge, Übungsbetrieb Musik und andere jagdliche Veranstaltungen wie „Fallenstellen“. Diskussionsbedarf kommt neuerdings über „Bleigeschosse“ auf.- Es sind Bestrebungen angedacht, andere Materialien einzusetzen.

Heinrich Schulze, Vorsitzender der Hochwildhegegemeinschaft Wahrenholz erinnerte in seinem Bericht u.a. an die Gebiets übergreifende Jagd Boitzenhagen, Radenbeck, Schneflingen, Teschendorf, mit einer überwältigenden Strecke von Rotwild. Es wurden bis zu 250 Stück Rotwild im hiesigen Bereich vermutet, die für erheblichen Schälschaden in den Forstkulturen sorgten. Hohe Fallwildzahlen von Damwild wird aus dem Bereich Knesebeck II vermeldet. Beim Schwarzwild kommen die Rückmeldungen nur zögerlich. Die „Waidgerechtigkeit und Jagdethik“ sollte des Waidmanns höchstes Gut sein. Er beglückwünschte den neuen Vorstand und wünschte allen viel „Waidmannsheil“. Als Ehrenmitglieder des Hegerings wurden Ernst Elster(Knesebeck),Rudi Scholz und Heinrich Jordan(beide Radenbeck) aufgenommen. Susanne Adam(Knesebeck) bekam während dieser Versammlung ihren Jägerbrief überreicht. Otto Behne(Radenbeck) erhielt die Urkunde für 40 Jahre Mitgliedschaft überreicht und Hans-Jürgen Schulz(Ohrdorf) wurde mit dem „Goldenen Rebhuhn“ ausgezeichnet. Mit einem kleinen Präsent verabschiedete neuer erster Hegeringleiter Normann Ziegenbein seinen Vorgänger Heinrich Schulze und schloß die Hegering & Reh- und Niederwildhegegemeinschafts Versammlung Knesebeck mit einem:

„Allen viel Waidmannsheil“.

Musikalisch wurde diese Versammlung von der Bläsergruppe mit dem „Jägerchor“ aus der Oper „Der Freischütz“ von Carl-Maria von Weber, abgeschlossen.

3. Neuer Hegeringleiter Norman Ziegenbein(rechts) mit seinem langjährigen Vorgänger Heinrich Schulze.
1. Otto Behne(Radenbeck) für 40 jährige Mitgliedschaft geehrt. Susanne Adam(Knesebeck) nahm Jägerbrief in Empfang. Hans-Jürgen Schulz(Ohrdorf) wurde mit dem Goldenen Rebhuhn um Hegeringverdienste geehrt(von links).
2. Alter/Neuer Hegeringvorstand(von links): Kai Behne, Ingo Adam, Gerhard Wegner,
Norman Ziegenbein, Nils Niebuhr, Anne-Kathrin Peters.

Heimisches Wild- international zubereitet

Hegering Repke – Auf, auf zum fröhlichen Kochen:

Unter diesem Motto veranstaltete der Hegering Repke eine vergnügliche Kochrunde im Möbelhaus Meyer in Hankensbüttel. Jäger, aber auch ihre Ehefrauen waren gekommen, um unter fachlicher Anleitung von Fr. Michaelis sich in ihren Kochkünsten zu üben.

Rehkeule, Hirschrücken und Wildgulasch sind wohlschmeckende Gerichte, die in der Heide sehr beliebt sind. Aber das in unseren heimischen Wäldern erlegte Wild einmal auf eine  andere Art und Weise zu zubereiten, das war das Ansinnen  des Kochevents.

So brachte die Referentin Rezepte aus vielen Ländern Südeuropas mit, und schon ging es an die Arbeit. Der Hase verwandelte sich in einen Hasentopf nach Burgunderart, die Rehkeule wurde nach dem Rezept Rehnüsschen auf Linsen mit Rotweincharlotten zubereitet und der Hirschrücken als Rotwildschnitzel in Cantuccini-Panade an Birnen-Gewürz-Ragout serviert.

Und wie es sich zu einem guten Essen gehört, gab es zum Auftakt eine köstliche Suppe ,   und ein leckeres Dessert als Birnen-Apfel-Creme rundete das 6-Gänge Menü ab.  Bei  einem Gläschen  Rotwein  schmeckte es vorzüglich, und der Cappuccino zum Abschluss machte alle wieder munter zum fröhlichem Abwasch.

Viel Freude und Spaß bereitete den Teilnehmern/innen die Zubereitung der Speisen in den modernen , innovativen Küchen des Möbelhauses Meyer,und so konnten alle viele Anregungen und Tipps mit nach Hause nehmen.

Der Hegering Sprakensehl stellt sich vor

Hegeringleiter

Eike Michels

Hagener Dorfstraße 5
29365 Sprakensehl

Tel.: 05837-1347

Weitere Vorstandsmitglieder:

  • Hartmut Niebuhr, Sprakensehl (stellvertretener Hegeringleiter)
  • Michael Müller, Sprakensehr (Schriftführer)
  • Ines Damerau, Bokel (Kassenwart)
  • Dennis Becker, Sprakensehl (Hundeobmann)
  • Christian Holweg, Sprakensehr (Schießwart)
  • Peter David, Sprakensehl (Öffentlichkeitsarbeit & Naturschutz)

Der Hegering Sprakensehl ist der nördlichste Hegering des Landkreises Gifhorn und umfasst rund 5600 ha Fläche, wovon etwa 3200 ha Waldfläche sind ( = 57%). Diese Fläche teilt sich auf in 31 Reviere, was wiederum eine durchschnittliche Reviergröße von ca. 180 ha entspricht.

Zahl der Mitglieder und Förderer: 105 Personen

Schwerpunkt der Bejagung (im Sinne einiger Revierinhaber), sowie die Wertbemessung der Reviere bildet überwiegend das Rotwild.

Bedeutsam dafür sind allerdings auch die an den Hegering angrenzenden großen Waldgebiete. Diese erstrecken sich von den Niedersächsischen Landesforsten in die Landkreise Uelzen und Celle und ziehen sich fort bis in die Raubkammer in den Soltauer Raum.

Zu 100% der Reviere wird das Rotwild in der Rotwildhegegemeinschaft Sprakensehl bewirtschaftet, welche insgesamt 3,5 Hegeringe + Landesforsten beinhaltet und damit den Grundstein für eine gute Organisation legt.

Man kann anhand der letzten Jahre von einer Strecke von 50 Stück Rotwild/Jahr innerhalb des Hegeringes Sprakensehl ausgehen. Durch die inzwischen sehr stabilen Rotwildbestände ist hierbei allerdings von einer steigenden Streckentendenz in den nächsten Jahren auszugehen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Schwarzwildbejagung bzw. -problematik. Seit Jahren droht uns dieselbe Gefahr: die Schweinepest. Nicht zu vergessen sind auch die Schäden auf Acker- und Grünlandflächen.

Mit Hochdruck wurde und wird immer wieder auf eine starke Schwarzwildbejagung hingewiesen. Doch eine langsame Voranschreitung gut organisierter Drückjagden, sowie angagiertes Jagen vom Ansitz aus, ließen in der kürzeren Vergangenheit keine massiven Sauenbestände entstehen.

Gab es in den 90er Jahren mal eine Rekordstrecke von über 300 Sauen, so sind es in den letzten 5 Jahren trotz scharfer Bejagung nur 150 Sauen im Durchschnitt geworden (2008/09 aber über 200). Hier darf man die Statistik natürlich nicht überbewerten, zumal das Risiko einer Überpopulation (= u.a. eine Seuchengefahr) gerade bei den rasch reproduzierenden Sauen immer gegeben ist.
Die Rehwildstrecke steigt langsam laufend an; waren es vor 10 Jahren rund 100 gestreckte Rehe im Jahr, so sind es inzwischen gut 150 erlegte Rehe/Jahr. Die nachhaltige Bewirtschaftung dieser Wildart lässt auch in Zukunft noch höhere Jahresstrecken erwarten.


Damwild
spielt mit vielleicht 5 erlegten Stücken innerhalb der letzten 10 Jahre keine Rolle.

Schalenwild und ihre Stärken:

Wenn der Rothirsch die 200 Punkte erreicht, gehört er sicherlich zur Spitzenklasse unseres Hegeringes. Es gab allerdings auch bereits Hirsche, die die 200 Punkte-Marke überschreiten konnten.
Einen 5jährigen oder älteren Keiler zu erlegen ist auch im Sprakensehler Raum die Ausnahme. Es wurden aber schon Hauptschweine mit bis zu 150kg aufgebrochen bzw. Keiler mit über 120 Punkten (Goldmedallie) erlegt.
Böcke mit einem Gehörngewicht von 300g gelten hier als extrem selten, aber nicht als unmöglich.

Niederwild:

Leider wird dem Niederwild anhand des Schwergewichtes Schalenwild keine große Bedeutung und Beachtung eingeräumt. Zu gravierend wären wohl die zusätzlichen Störungen insbesondere beim Rotwild.

Das Jagen ohne große Störungen wie z.B. Fallenjagd kostet wiederum Zeit oder ist anhand der steigenden Tendenz von auswärtigen Jäger und Revierinhabern (von 31 Revieren sind nur noch 10 in „einheimischer Hand“) nicht realisierbar.

Dabei ist die Wichtigkeit des Niederwildes gerade für die Politik und Öffentlichkeit noch nicht erkannt worden. Der Hegering besitzt immerhin über 40% Feldfläche und damit auch Potenzial für einen Niederwildbestand. Es gäbe durchaus die Möglichkeit den Hegering Sprakensehl in 4 Feldsektoren einzuteilen. Diese 4 Zonen sind jeweils durch Wälder und Dörfer getrennt und bilden eigentlich jeweils ein eigenes Niederwildvorkommen mit dem entsprechenden, möglichen Niederwild/-management.

Die Erfahrung aus dem Jagdjahr 05/06 zeigte, dass bei einer scharfen Bejagung z.B. im Raubwildbereich eine Strecke von über 40 Raubwildkreaturen in nur einem Sektor absolut realistisch sind. Bei konsequenter Bejagung sollte auch in absehbarer Zeit eine Streckensteigerung wie z.B.beim Hase zu möglich sein.
Die Praxis sieht allerdings so aus, dass im gesamten Hegering keine 10 Hasen/Jahr zur Strecke kommen, wovon etwa 70% dem Straßenverkehr zum Opfer fallen. Dem gegenüber stehen ca. 65 erlegte Füchse/Jahr. Sonstige Raubwildbejagung gilt als bedeutungslos.

Kaninchen tauchten seit langem mal wieder auf der Abschußliste auf und wer Rebhühner zu sehen bekommt kann sich als glücklich schätzen.

Wer Wasser im Revier hat bejagt auch Enten (Jahresstrecke rund 30 Enten/Jahr) und wer sich um den Abschuß von Ringeltauben kümmern würde, hätte sicherlich eine hohe Taubenstrecke in Aussicht (im Jahr 05/06 wurden 147 Tauben erlegt, sonst liegt Schnitt nur bei 60 Tauben/Jahr).

Um die Jagd auf Ringeltauben und auch Krähen und Elstern (bedauerliche Durchschnittsjahresstrecke von nur 20 Krähen/Elstern im Jahr) zu forcieren ruft der Hegering Sprakensehl (bereits seit 10Jahren) zu einen Taubentag auf. Dieser findet im Februar statt, also außerhalb der „großen“Jagdzeit und soll alle Reviere aufrufen sich daran zu beteiligen. Gejagt wird einen Vormittag lang und endet mit gemütlichem Ausklang.
Bemerkenswert ist, dass im gesamten Hegering noch kein Waschbär oder Marderhund gestreckt wurde. Dies passt aber in das Bild der passiven Niederwildbejagung.

Fazit der jagdlichen Struktur im Hegering Sprakensehl:

Das Schalenwild wird weitgehend anständig und effektiv bejagt.

Im Bereich des Niederwildes fehlen insgesamt gesehen die Impulse einer nachhaltigen und freudigen Bejagung. Oder besser: anhand des Schalenwildschwerpunktes fehlen schlichtweg Jäger, die sich mit dem Niederwild beschäftigen. Dabei würden schon einige wenige ausreichen, die relativ störungsfrei in den einzelnen Feldsektoren effektiv jagen könnten.Zusätzlich fehlen Jäger oder Naturfreunde, die ein vom Hegering angesprochenes Rebhuhnprojekt mit gestalten würden.
Das Thema Fallwild, insbeondere auf Straßen verunfalltes Wild, ist zwar vorhanden (etwa 10% der Gesamtstrecke), aber glücklicher Weise als nicht so extrem anzusehen.

Weiteres vom Hegering:

Um vom Hegering aus der Niederwildbejagung Nachdruck zu verleihen wurde im Laufe der Jahre hilfreiches Werkzeug zum ausleihen angeschafft. Dazu gehören u.a. Eberswalder Jungfuchsfallen, ein Hüttenuhu und ein KK-Gewehr.

Außerdem wurde zu Fallenlehrgängen die finanzielle Unterstützung angeboten.
Ganz aktuell, aber auch nach langer Tüftelei, ist eine Art Hundeversicherung entstanden, die Hundeführer bei verunfallten Hunden finanziell helfen soll.
Bis vor kurzem wurde einmal jährlich eine Tagesfahrt mit dem Hegering angeboten. Aus mangelndem Interesse wurde diese Aktivität auf Eis gelegt.

Ähnlich zu sehen ist die Motivation zu einer jährlichen Revierinhaberversammlung, die wohl nun nur noch alle 3 Jahre stattfinden wird.
Als fester Bestandteil sind die Waldjugendspiele mit der Grundschule Sprakensehl zu sehen. Einmal jährlich wird vom Hegering ein Tag im Wald organisiert um den Kinder vieles rund um den Wald zu zeigen, zu erklären oder spielerisch nahe zu bringen.
Im Moment sieht es so aus, dass im Bereich des jagdlichen Schießens die beste Zeit des Hegeringes gewesen ist. Es konnte durchaus in der Vergangenheit der eine oder andere Siegerpokal bei Meisterschaften errungen werden, auch als Siegermannschaft im Hegeringvergleichschießen. Durch die Schließung des Weddersehler Schießstandes hat sich in den hiesigen Reihen noch keine Ordnung gefunden, die auf einen geregelten Schießbetrieb in Westerbeck hinleiten lässt.

Zwar wurde jährlich ein hegeringinterner Schießtag angeboten, aber die Teilnahme erwieß sich immer als äußerst gering.

Zukünftige Themen innerhalb des Hegeringes werden wahrscheinlich sein:

  • Rehwildhegegemeinschaft ja/nein
  • im Auge bleibt weiterhin das Niederwild und deren Möglichkeiten
  • „Neubürger“ in unseren Revieren, wie z.B. Wolf, Marderhund
  • Unterstützung /Organisation (z.B. Hunde) von revierübergreifende Jagden
  • A39 und deren Zubringer
  • mit der Zeit gehen! Das soll heißen; Klimaänderung, Gesetze, Störungen in den Revieren, Änderung der Strukturen, wie z.B. Altersklassen im Hegering und revierbedingte Veränderungen

Waidmannsheil
Eike Michels (Hagen, Hegeringleiter)