Jahresbericht Hundewesen 2014

Aus meiner Sicht war das Jagdjahr 2014/2015 ein sehr schwieriges Jahr.
Nach dem Tod von Heinz Ciupa habe ich auch den südlichen Bereich der Jägerschaft kommissarisch als Hundeobmann übernommen. Für einen voll Berufstätigen ist ein Ehrenamt mit vier Übungsgruppen, über 50 Kursteilnehmern und insgesamt fünf Gebrauchsprüfungen schwierig zu bewältigen.

Ich bin froh, dass sich Regina Oppel bereiterklärt hat, die Nachfolge von Heinz Ciupa anzutreten. Regina Oppel hat sich dieses Jahr bereits gut eingebracht, indem Sie zwei Obleutetreffen und mehrere organisatorische Dinge übernommen hat. Regina, vielen Dank für deinen Einsatz.

An dieser Stelle möchte ich mich auch bei allen Kursleitern, Helfern, Revierinhabern und aktiven Hundeleute bedanken, die das Hundewesen in der Jägerschaft unterstützen ! Ohne die vielen Helfer könnten wir keine brauchbaren Jagdhunde ausbilden und prüfen !

Die Jagdhundeausbildung und Prüfung ist für die Jagd elementar, da ohne brauchbare Jagdhunde die Jagd nicht ausgeübt werden darf !

Wie bereits erwähnt wurden im Landkreis fünf Jagdhundeprüfungen durchgeführt. Davon drei im südlichen und zwei im nördlichen Bereich. Insgesamt wurden 30 Gespanne geprüft, wovon 16 Gespanne die komplette BrP, 7 die Zusatzfächer nach Verbandsprüfung, 4 die Sonderprüfung Schweißhunde und 3 die Sonderprüfung für Stöberhunde absolviert haben.

Leider haben sechs Gespanne das Prüfungsziel nicht erreicht.

BrP bestanden haben:

  • Lars Flegel mit Aron
  • Jens Klitzing mit Fee
  • Heinrich Tappenbeck mit Brisko
  • Ulf Janz mit Paul
  • Klaus Fehse mit Keuzo
  • Ingrid Hermann mit Silja
  • Kathrin Köllner mit Dayla
  • Holger Siewert mit Max
  • Gero Luttermann mit Obelix
  • Jan-Peter Dralle mit Lander
  • Thorsten Schäfer mit Nicki

Zusatzfächer haben abgelegt:

  • Daniel Gottweis mit Cliff
  • Helga Köpnick mit Csokaköi
  • Uwe Böwing mit Assy
  • Werner Bierstedt mit Oda
  • Henning Stieghan mit Fina
  • Petra Neubert mit Bonny
  • Hinrich Bolle mit Nord II
  • Stefan Hildebrandt mit Enno
  • Marco Metzing mit Arko

Sonderprüfung Schweiß haben bestanden:

  • Christian Möller mit Clara
  • Henrik Reimer mit Biene
  • Hartmut Röling mit Wolke

Sonderprüfung Stöberhunde hat bestanden:

  • Matthias Leudolph mit Eddie

Ich bedanke mich bei allen Hundeführern, die ihre Hunde ausgebildet und zur Prüfung vorgestellt haben und wünsche allen viel Waidmannsheil mit ihren vierbeinigen Jagdhelfern !

Arne Segeth

Gifhorner Jäger ehrten langjährige Mitglieder

Zahlreiche besondere Ehrungen standen auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung der Jägerschaft Gifhorn am Freitagabend im Schützenhaus Wesendorf.

 

Für 65-jährige Mitgliedschaft in der Jägerschaft wurde Peter Thomas aus Vordorf geehrt. 60 Jahre Mitglied in der Jägerschaft sind Walter Keunecke aus Barwedel, Siegfried Müller aus Weyhausen, Herbert Buhr aus Emmen, Otto Behrens uns Ernst Glindemann aus Meine, Hubert Zuehlsdorff aus Büddenstedt, Hermann Müller aus Parsau sowie Heinrich Drangmeister aus Wittingen. Auf 50 Jahre Mitgliedschaft können zurückblicken: Jürgen Böse (Jembke), Sepp Bursch (Weyhausen), Wilhelm Dargel und Wilhelm Pesel (beide Obernholz), Wilhelm Bokhof (Isenbüttel), Dr. Jürgen Lüthge und Theodor Tietge (beide Calberlah), Walter Overbeck (Wittingen), Helmut Rodewald (Schneflingen), Helmut Otte (Müden), Werner Garburg (Meine), Christian Reinecke (Ribbesbüttel), Marlene Stumpf-Hotop (Wasbüttel), Werner Haack und Horst Köllner (beide Ddelstorf), Heinz Rolfs (Didderse), Wilhelm Hasselmann und Hans-Joachim Pilz (beide Steinhorst), Heinrich Hartlage (Kakerbeck), Wilfried Wolter und Helmut Schiewe (beide Lüben).

Darüber hinaus gab es zahlreiche Sonderehrungen. So wurden der langjährige Hegeringleiter Eckhard Dammann (Hankensbüttel) mit der Verdienstnadel der Landesjägerschaft in Silber, Arne Segeth (Wittingen), Horst Schevel (Gifhorn) und Kai Ritter (Barwedel) mit der Verdienstnadel in Bronze ausgezeichnet. Wilhelm Bindig (Wesendorf) erhielt das Naturpfleger-Verdienstabzeichen der Landesjägerschaft. Ehrennadeln des Landesverbandes in Gold für Jagdhornbläser erhielten Ulrike Beindorff-Stracke (Auermühle), Monika Kramp (Müden) und Wilhelm Hasselmann (Steinhorst).

Zu Ehrenmitgliedern wurden folgende Jäger ernannt: Ottfried Schröder (Barwedel), Gernot Lembke (Bokensdorf), Ulrich Heuer (Gifhorn), Hermann Cammann (Pollhöfen), Gerhard Jäger-Hauer, Hans-Heinrich Meyer, Heinz Rakowske, Heinrich Sanderbrandes (alle Schwülper), Werner Deeken und Hermann Köllner (beide Hankensbüttel), Heinrich Schulze (Ohrdorf), Otto Buhmann (Seershausen), Jürgen Heumann (Vordorf), Hubert Zuehlsdorff (Büddenstedt), Hartmut Götze (Dedelstorf), Heinrich Schulze (Sassenburg), Wilhelm Fromhage (Hagen), Heinrich Pape (Wahrenholz), Friedrich Schröder (Rühen), Heinrich Klasing (Eutzen) sowie Günter Schütze (Wittingen).

Gifhorner Jäger wollen kein neues Jagdgesetz

Ehrungen langjähriger und verdienter Mitglieder sowie teilweise kritische Berichte standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Gifhorn, zu der Vorsitzender Ernst-Dieter Meinecke aus Barwedel, der auch Vizepräsident der Landesjägerschaft Niedersachsen ist, am Freitagabend mehr als 500 Jägerinnen und Jäger im Wesendorfer Schützenhaus begrüßen konnte.

In seinem Geschäftsbericht forderte Meinecke die rot-grüne Landesregierung auf, das Landesjagdgesetz nicht zu novellieren. „Es ist praktikabel und gut, Veränderungen sind nicht erforderlich“, so Meinecke. Die Landesjagdgesetze in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen seien bereits auf dem Weg zu sogenannten ökologischen Jagdgesetzen, bei denen z.B. ein Verbot der Baujagd, erhebliche Einschränkungen in der Fallenjagd sowie Fütterungs- und Kirrungsverbote festgeschrieben seien. „Ich hege leider die Befürchtung, dass dies auch in Niedersachsen so kommen wird“,  mahnte Meinecke. Aktuell seien genau wie im Vorjahr 1.801 Jägerinnen und Jäger Mitglied in der Jägerschaft Gifhorn. „Stolz sind wir auf unser mustergültiges Schulungszentrum in Westerbeck, in dem mit Hilfe moderner Medien eine zeitgemäße Aus- und Fortbildung stattfindet“, freute sich der Vorsitzende der drittgrößten Jägerschaft in Niedersachsen. Kreisjägermeister Jürgen-Hinrich Kohrs mahnte in seinem Bericht die hohe Anzahl an Wildunfällen im Landkreis Gifhorn an. Hier sei die zuständige Unfallkommission dabei, nach intelligenten Lösungen zu suchen. „Der Wolf ist allgegenwärtig, auch im Landkreis Gifhorn“, sprach Kohrs ein brandaktuelles Thema an. Die Menschen müssten lernen, mit dem Wolf zu leben. Hierzu müsse Tierhaltern im Falle eines Falles aber auch eine angemessene finanzielle Entschädigung gezahlt werden. „Ich erwarte, dass die Politik hier schnell handelt“, so Kohrs. Der stellvertretende Kreisjägermeister Hartmut Röling verlas abschließend den Streckenbericht für das abgelaufene Jagdjahr. 313 Stück Rotwild, 230 Stück Damwild, 5117 Stück Rehwild, 2746 Stück Schwarzwild, 1 Stück Muffelwild, 624 Feldhasen, 182 Wildkaninchen, 1684 Füchse, 172 Steinmarder, 53 Baummarder, 44 Iltisse, 27 Hermeline, 304 Dachse, 120 Waschbären, 258 Marderhunde, 511 Nutrias, 1 Mink, 1484 Rabenkrähen, 457 Elstern, 1011 Ringeltauben, 36 Türkentauben, 234 Graugänse, 66 Fasanen, 19 Rebhühner, 68 Nilgänse, 2066 Stockenten, 16 Krickenten, 7 Bläßhühner und 4 Möwen wurden von den Jägerinnen und Jägern im Landkreis Gifhorn zur Strecke gebracht. Für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgten die Jagdhornbläser unter der Leitung von Kai Ritter sowie die Parforcehornbläser unter der Leitung von Günther Kaufmann.

Vorstand und Obleute des Hegerings Steinhorst

Der Hegering Steinhorst verfügt über eine Fläche von etwa 5500 ha und hat 87 Mitglieder und 21 Jagdreviere.

Das vorkommende Wild ist überwiegend Rot- und Schwarzwild sowie Rehwild.

VorsitzenderHartmut Röling

Lindenstraße 4
29367 Steinhorst

05148-666
0172 432 16 76
Fax: 05148-4379
webmaster@eichenhof-roeling.de
Stellv. VorsitzenderN.N.
SchatzmeisterN.N.
SchriftführerHenric Tegtbüring

Im Peckhop 10
29367 Steinhorst

0160 907 170 63

Henric.Tegtbuering@gmx.de

Konzertreise in die Musikstadt Dresden

   „Naturhornklang – Musik ohne Umwege“ lautet unser Motto . Konzertante Jagdmusik, Volkslieder und Kirchenmusik einschließlich Hubertusmessen sind unsere Schwerpunkte.

Um alle Stilrichtungen darzubieten, starteten nach intensiven Vorbereitungen die Mitglieder des Parforcehorn-Bläsercorps Gifhorn am Freitag 07.11. in die sächsische Metropole, in der über 350 Jahre Operngeschichte, kulturelle Vielfalt und künstlerische Exzellenz  besonders in den Kirchen versammelt sind.

„Die  herzliche Begrüßung in der Frauenkirche  gab uns innere Ruhe für das geblasene Glaubensbekenntnis „CREDO“.  Das speziell arrangierte Hornstück  „GLOCKEN von DRESDEN“ hat die Besucher der Mittagsandacht am Samstag  tief bewegt und nach den Worten etlicher Gäste > zu Gänsehaut – auch auf dem Trommelfell <  geführt“,  erklärte der Corpsleiter Günther Kaufmann.

Der anschließende Weg in die Kathedrale mit den umgehängten Parforcehörnern, die den herbstlichen Sonnenschein widerspiegelten, lockte eine große Schar der Besucher mit in die  gewaltige katholische  H o f k i r c h e .   Als  Eröffnungsmusik erklang das  >Te Deum < , den meisten Hörern allerdings eher als  >Eurovisionsfanfare<  vertraut. Die prächtige Silbermannorgel  schien bei den Echoakkorden im Kirchenschiff mitzuspielen, und als das vertraute  „Marienlied“ von uns geblasen wurde, erklang ein vielstimmiger Gesang aus der versammelten Gemeinde , wobei der Pfarrer und seine Ministranten in der ersten Reihe besonders schön herauszuhören waren .

Beim  geführten Stadtrundgang wurde passend zum monumentalen „Fürstenzug“  für die unzähligen Touristen der „Fürstenruf“  von unseren Hörnern  in die Stadt gesendet. Der ehemalige Marstall des fürstlichen Pferde- und Kutschenparks bot das Ambiente für eine böhmische „Parforcejagd – Fanfare“, die nun hundertfach auf Bild und Ton in  japanischen Reiseeindrücken gespeichert ist.

Sonntag, 09. November 2014 !  Das Bläsercorps aus Gifhorn in Dresden ; die Ereignisse der Geschichte wurden allen Besuchern  in der vollbesetzten Weinbergkirche  Dresden-Pillnitz während des > Musikalischen Gottesdienstes zum Kirchweihfest <  bewusst, als die Pfarrerin mit unseren  Musikstücken der Hubertusmesse ihre sehr emotionale Andacht gestaltete. Sowohl Pfarrerin  Ulrike Birkner-Kettenacker  wie auch der Organist Peter Setzmann waren vor fünfundzwanzig Jahren bei den teilweise blutigen Demonstrationen in Dresden voller Hoffnung, aber auch Angst, dabei. Die heutige Stimmung des professionellen Pianisten Setzmann entlud sich in einem Orgelspiel, das mit Jazz und Soul angereichert  war und folglich klang der klassische Choral „ Großer Gott wir loben Dich“  gemeinsam intoniert von Orgel, Hörnern und Gemeinde nahezu wie „ Oh Happy Day“.

Ausschnitte aus den Konzerten finden Sie hier.

Hubertusmesse 2014 in Groß Schwülper

Die diesjährige Hubertusmesse der Jägerschaft Gifhorn fand am 02. November in der St. Nikolaus Kirche zu Groß Schwülper statt. Musikalisch begleitet wurde die Messe von den Bläsern des Hegerings Groß Schwülper unter der Leitung von Hermann Niebuhr und des Parforcehorn-Bläsercorps Gifhorn unter der Leitung von Günther Kaufmann.

Ausschnitte aus der Hubertusmesse finden Sie hier

Fotografische Impressionen