Bericht: Isenhagener Kreisblatt

Die Jäger vom Hegering Hehlenriede luden auch in diesem Jahr Helfer und Treiber zum allseits beliebten Jagdhelferschießen ein.
Die Teilnehmenden konnten ihre Schusssicherheit auf allen Schrot- und Kugelständen der Schießanlage Westerbeck „austesten“; waren mit viel Spaß und vor allem Erfolg dabei.
Dirk Sandelmann organisierte erneut das Event und wurde von vielen Jägern unterstützt.
Der Vorstand des Hegerings Hehlenriede dankt herzlich allen Helfern, Teilnehmern, Organisatoren für Ihre Beiträge zum Gelingen dieser Veranstaltung!
Waidmannsheil!
Text und Foto:
Nadine Meyer-Roxlau
-Öffentlichkeitsarbeit-
2025-08-25
Hegering Meinersen
Es ist ein stilles Drama, das sich jedes Jahr im Frühjahr auf den Wiesen abspielen könnte: Rehkitze, nur wenige Tage alt, ducken sich instinktiv ins hohe Gras, wenn Gefahr droht. Doch wenn die Landwirte mit ihren schweren Maschinen zum Mähen kommen, bedeutet das oft den Tod der Tiere – es sei denn, Menschen greifen ein. Genau das tun Klaus Horn und Diana Denzer, zwei ehrenamtliche Drohnenpiloten der Jägerschaft Gifhorn, die gemeinsam mit Landwirten, Jägern und weiteren freiwilligen Helfern im Hegering Meinersen dafür sorgen, dass die Kitze rechtzeitig gefunden und gerettet werden.
„Ohne unsere Drohnen hätten wir kaum eine Chance“, erklärt Klaus Horn. Ausgestattet mit modernster Wärmebildtechnik fliegen die Helfer schon frühmorgens über die zu mähenden Wiesen. Dort spüren sie die Tiere auf, bevor sie sie mit Handschuhen vorsichtig aus dem Gefahrenbereich bringen. „Es ist jedes Mal ein kleiner Wettlauf gegen die Zeit, aber jedes gerettete Kitz zählt“, betont Klaus Horn.
Doch nicht nur Rehkitze profitieren von diesen Einsätzen. Auch viele Bodenbrüter – Vögel wie Kiebitze, Feldlerchen oder Rebhühner – legen ihre Nester gut versteckt am Boden an. Werden diese beim Mähen zerstört, geht oft der gesamte Nachwuchs verloren. Deshalb ist der Schutz dieser Arten ein weiteres Ziel der Aktionen. „Wir möchten ein Gleichgewicht zwischen moderner Landwirtschaft und Naturschutz schaffen“, sagt Diana Denzer. „Dafür braucht es Technik, Engagement und die Zusammenarbeit aller Beteiligten.“
Ein weiterer wichtiger Appell richtet sich an alle Hundehalter in der Region: Klaus und Diana, vertretend für die Jägerschaft Gifhorn, erinnern eindringlich an die Leinenpflicht während der Brut- und Setzzeit. Freilaufende Hunde können nicht nur Kitze aufscheuchen oder verletzen, sondern auch für Bodenbrüter eine tödliche Gefahr sein. „Viele Menschen wissen gar nicht, was ihr Hund im hohen Gras alles aufspüren könnte“, warnt Klaus Horn. „Bitte nehmen Sie Rücksicht – die Natur dankt es Ihnen.“
Das große Ziel dieser gemeinsamen Anstrengungen ist es, Wildtiere besser zu schützen und Bewusstsein für unser aller Lebensraum zu schaffen. Rehkitzrettung ist mehr als nur ein kurzfristiger Einsatz – es ist ein Zeichen dafür, dass Menschen Verantwortung für die Natur übernehmen können, wenn sie zusammenarbeiten.
2025-05-08/ahe
Bericht: Klaus Horn
Fotos: privat
Mit dem Beginn der warmen und trockenen Jahreszeit steigt auch die Gefahr von Waldbränden deutlich an. Die Winkler Jäger möchten durch die Aufstellung von 15 Warnschildern die Besucher und Spaziergänger sensibilisieren.
Die Schilder wurden an zentralen Waldeingängen rund um Winkel angebracht und machen auf das erhöhte Risiko sowie das richtige Verhalten im Wald aufmerksam. Offenes Feuer, Rauchen oder das Wegwerfen von Zigarettenstummeln kann verheerende Folgen haben – bereits ein Funke genügt, um große Schäden anzurichten.
Die Jäger appellieren an alle Waldbesucher, verantwortungsbewusst zu handeln und damit Mensch, Tier und Natur zu schützen.
Am Sonntag, 23. Februar 2025 gingen die Jäger des Hegerings Hehlenriede wieder mal auf Wandertour durch das beschauliche Isenbüttel. Begleitet von Henning Müller, der bei dem ein oder anderen Zwischenstopp viel über sein Revier erzählen konnte. Der Hegering bedankt sich an dieser Stelle für sein Engagement.
Über zwei Stunden gingen die Jäger über Stock und Stein, teilweise mit Hund an ihrer Seite.
Natürlich gab es auch wieder zwei Pausen, in denen es kalte und warme Getränke für alle gab, ein Dankeschön an Dirk Sandelmann für die Organisation.
Zum Schluss landeten wir im „Isenbütteler Hof“ und hatten uns den Grünkohl wohl verdient. Wir wurden sehr gut bewirtet und es schmeckte einfach allen.
Es war – wie immer – ein schönes Event, das zeigt, dass Zusammenhalt in unserem Hegering großgeschrieben wird.
Waidmannsheil,
Nadine Meyer-Roxlau
13.12.2024
Hegering Steinhorst ehrt Mitglieder
Zur diesjährigen Mitgliederversammlung im Landhaus Räderloh begrüßte der Hegeringleiter Hartmut Röling 41 Mitglieder und Gäste.
Er eröffnete die Versammlung mit dem Ausspruch:“ Es ist des Jägers Ehrenschild, dass er beschützt und hegt sein Wild, waidmännisch jagt, wie sich´s gehört, den Schöpfer im Geschöpfe ehrt“.
Bei der Hegeschau wurden 6 Rotwild- und 15 Rehwildgehörne ausgestellt. Für drei der Rehwildgehörne wurden Auszeichnungen verliehen. Für das stärkste, das älteste und das abnormste Gehörn.
Die schon mehrfach preisgekrönten „Jagdhornbläser Isenhagener Land“ untermalten die Veranstaltung musikalisch mit den zu den erlegten Geschöpfen passenden Jagdhornsignalen.
Hartmut Röling erklärte in seinem Bericht, dass der Wildbestand wieder einmal zurückgegangen ist. Eine wieder heimisch gewordene Wildart aus der Gruppe der Räuber ist zahlreich im Bereich des Hegering Steinhorst vorhanden und sorgt für eine deutlich Reduktion und Verhaltensänderung des Rot-, Reh- und Schwarzwildbestandes.
Der Schießwart des Hegering Steinhorst, Manuel Roth, berichtete über die im laufenden Jahr stattgefundenen Termine wie z.B. dem Besuch im Schießkino in Celle. Im nächsten Jahr wird dieser Termin in dem neuen Schießkino der Firma Knappworst in Walle stattfinden. Weiter erklärte Manuel Roth, dass der Hegering Steinhorst ab sofort eine Auszeichnung in Form eines Prädatorenpokals verleihen wird. Diese soll dazu beitragen das Niederwild, wie u.a. Rebhühner und Fasane zu fördern, damit es sich wieder, wie es einst war, in unserer Umgebung verbreiten kann.
Die Schatzmeisterin, Anna Röhling, verlass die Entwicklung des Kassenbestandes und berichtete über ansteigende Mitgliederzahl auf nun 70 Personen im Hegering.
Der Hegeringleiter durfte dieses Jahr folgende Ehrungen vornehmen: Für die 25-jährige Mitgliedschaft im Hegering Steinhorst konnten Patricia Almstedt und Ulrike Beindorf-Stracke und für die 60-jährige Mitgliedschaft Hans-Joachim Pilz geehrt werden.
Als ganz besondere Auszeichnung wurde Wolfgang Helbig aus Lachendorf als Ehrenmitglied in der Jägerschaft Gifhorn ernannt. Diesen Titel erhielt er für seine außerordentlichen Dienste im Waidwerk.
Die Vorsitzende der Jägerschaft Gifhorn, Marion Klopp, überreichte Hartmut Röling ein Banner mit dem Wappen der Jägerschaft und der Aufschrift Hegering Steinhorst. Dieser bedankte sich und schloss die Versammlung mit einem dreifachen Horrido.
Im Anschluss konnte Theo Grüntjens den Teilnehmern mit seinem Vortrag „Ansprechen von Rotwild“ seine langjährige Fachkenntnis über Rotwild vermitteln.
die Geehrten: v. l. Wolfgang Helbig, Jochen Pilz, Jürgen Bäumer i.V. für Dietmar Knöchelmann, Helge Dierks, Philipp Trunkwalter, Hartmut Röling
Bannerverleihung: v. l. Marion Klopp, Hartmut Röling
Am Samstagmorgen, den 05.10.2024 machten sich 11 Mitglieder des Hegeringes auf den Weg zur Jagd- und Schießsportanlage in Garlstorf.
Das besondere Highlight vor Ort ist die Raumschießanlage (Schießkino), die wir für zwei Stunden buchten. Hier wird in einem geschlossenen, klimatisierten Raum aus Entfernungen zwischen 25m und 4,5m auf eine 2,20m x 7,10m große Leinwand mit Laser oder scharfem Schuss geschossen. Auf die Leinwand werden verschiedene Filme, Scheiben, Fun-Szenen oder interaktive Sequenzen projiziert.
Des Weiteren wurde noch zwei Stunden auf dem Parcourstand mit Schrot geschossen und einige Mitglieder konnten ihren Schießnachweis erlangen.
Das Wetter ließ die Teilnehmer nicht im Stich und zeigte sich von der besten Seite. Insgesamt war es wieder ein gelungenes Event.
Besonderer Dank gilt Dirk und Tim Sandelmann für die Organisation der Veranstaltung.
Waidmannsheil,
Nadine Meyer-Roxlau
Bericht: Nadine Meyer-Roxlau, Schriftführerin
Foto: Privat
Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Samtgemeinde Wesendorf präsentierte der Hegering Wahrenholz am Samstag, den 14. September 2024, einen umfangreichen Informationsstand. Von 11 bis 16 Uhr nutzten zahlreiche Besucher die Gelegenheit, sich über die heimische Natur und die Arbeit der Jäger zu informieren. Die Jagdreviere des Hegerings liegen nahezu vollständig im Gebiet der Samtgemeinde, weshalb die Präsentation für viele Bürger besonders interessant war.
Die Jagdhornbläsergruppe Wahrenholz eröffnete die Veranstaltung mit einem stimmungsvollen Konzert aus jagdlichen Liedern, was für eine besondere Atmosphäre sorgte und die Besucher in den Tag einstimmte.
Zu den Höhepunkten des Tages zählte das Infomobil der Jägerschaft Gifhorn. Hier konnten Besucher das heimische Wild aus nächster Nähe betrachten und sich detailliert über die Tierarten und deren Lebensräume informieren. Ein weiteres Infomobil des Landesjagdverbands Niedersachsen bot eine interaktive Reise durch die vielfältigen Landschaften Niedersachsens – von den Bergen des Harzes über die Heide bis hin zu den Küsten.
Ein besonderes Highlight für Groß und Klein war die Vorführung eines Falkners, der seine beeindruckenden Greifvögel präsentierte und die Arbeit mit diesen majestätischen Tieren näherbrachte.
Für Kinder gab es eine ganz besondere kreative Aktion: Unter Anleitung bemalten sie Vogelnistkästen, die anschließend in den Gärten von Familien aus der Region aufgehängt werden. Insgesamt 100 Nistkästen sollen so einen Beitrag zum Artenschutz leisten.
Hinrich Müller, Leiter des Hegerings Wahrenholz, zeigte sich zufrieden: „Für uns ist das eine tolle Gelegenheit, unsere Arbeit als Jäger zu präsentieren und den Menschen einen fundierten Einblick in die Natur und ihre Abläufe zu geben. Es freut mich sehr, dass unser Angebot auf so großes Interesse stößt.“ Auch Jörn Kletke, Jagdpächter im Hegering und Organisator des Infostands, betonte den positiven Zuspruch: „Es ist schön zu sehen, wie sich die Kinder für die Zusammenhänge in der Natur interessieren. Jagd ist in vielen Belangen etwas für die ganze Familie, und wir Jäger arbeiten immer im Team. Es war eine Freude, so viele glückliche Menschen zu sehen, und ich danke dem Helferteam aus Jägern des Hegerings.“
Der erfolgreiche Informationstag zeigte eindrucksvoll, wie tief verwurzelt die Jagd und der Naturschutz in der Region sind und wie wichtig es ist, Wissen über die heimische Tierwelt weiterzugeben.
Bericht:
Hinrich Müller
Hegeringleiter
18.09.2024
Am Sonntag, den 22. September, nahm der Hegering Hillerse engagiert am „Tag des Ehrenamts und der Vereine“ in der Samtgemeinde Meinersen teil. Die Veranstaltung bot uns eine hervorragende Gelegenheit, unsere Arbeit und die Anliegen der Jägerschaft Gifhorn einem breiten Publikum näherzubringen. Zusammen mit vielen anderen Vereinen zeigten wir den Besuchern, wie vielfältig das ehrenamtliche Engagement in unserer Region ist, und boten Interessierten spannende Einblicke in unsere Tätigkeiten.
Ein besonderer Anziehungspunkt war unser Infomobil der Jägerschaft Gifhorn. Kinder und Erwachsene konnten sich durch die Ausstellung präparierter Wildtiere ein Bild von der heimischen Fauna machen. Darüber hinaus luden wir die Besucher ein, bei interaktiven Spielen die Felle verschiedener Wildtiere zu ertasten und so auf spielerische Weise ein Gefühl für die Tierwelt unserer Region zu entwickeln. Uns war es wichtig, den Besuchern die Möglichkeit zu geben, auf praktische und anschauliche Weise mehr über die Jagd und die Tierwelt zu erfahren.
Bild Jürgen Heckmann
Im persönlichen Gespräch mit Samtgemeindebürgermeisterin Karin Single lobte sie unser Engagement und hob hervor, wie wir es schaffen, sowohl Kinder als auch Erwachsene für die heimische Tierwelt zu begeistern. Sie sprach ihre Anerkennung für die wichtige Rolle aus, die wir in der Umweltbildung spielen, und betonte, wie wertvoll der direkte Austausch mit den Bürgern ist.
Zum Abschluss des Tages spielten die Jagdhornbläsergruppen der Hegeringe Meinersen und Hillerse bewusst im Freien, statt im Festzelt. Ihre Entscheidung, draußen zu musizieren, war ein symbolischer Akt: „Jäger gehören in die Natur und nach draußen“, erklärten sie. Mit den traditionellen Jagdhornklängen sorgten sie für einen stimmungsvollen Ausklang und vermittelten den Besuchern einen lebendigen Eindruck von jagdlichem Brauchtum.
Bild Günter Olfe
Der „Tag des Ehrenamts und der Vereine“ war für uns eine wertvolle Gelegenheit, in den Austausch mit der Bevölkerung zu treten und Verständnis für unsere Arbeit zu fördern.
Hegering Hehlenriede
Am Samstag, den 29.06.2024 ging es unter der Organisation von Armin Siedentop für die Hundegruppe vom Hegering Hehlenriede und Verband Großer Münsterländer/ LG Niedersachsen ins Schwarzwildgatter Hermannsburg, um unter kontrollierten Bedingungen den ersten Kontakt zum Schwarzwild für die jungen Hunde in Ausbildung herzustellen. Dies ist im Hinblick auf die stetig wachsende Population des Schwarzwildes ein wichtiger Aspekt, gerade für die sichere und tierschutzgerechte Ausbildung des Jagdhundes.
Der Jagdhund wird hierbei auf Situationen für sein späteres Leben vorbereitet, er wird Schwarzwild nicht nur suchen und verweisen müssen, sondern sich auch der Gefahr bewusst sein, dass ihm Schwarzwild körperlich überlegen ist und aufgrund des speziellen Sozialgefüges der Rottenstruktur sehr gefährlich werden kann. Das Schwarzwild im Gatter sind Handaufzuchten, im Gatter wird sehr viel Wert auf das Wohl der Sauen gelegt und dementsprechend rigoros entschieden, welcher Hundeführer mit seinem Hund – natürlich kontrolliert – in welches Gatter darf. Der Blick ruht stets auf dem Jagdhund und seinem Verhalten, dem Hundeführer werden wertvolle Tipps an die Hand gegeben für die weitere Arbeit mit seinem Hund.
Ziel der Ausbildung ist es das Verletzungsrisiko zu mindern, die jagdliche Effizienz zu steigern und dies unter fachkundiger Leitung.
Es war ein gelungener Tag, die Hundeführer und Hunde waren sehr zufrieden mit ihrem neu erlangten Wissen.

Nadine Meyer-Roxlau
Schriftführerin
29.07.2024

Am Sonntagmorgen in der Frühe holte Viola Haverland, Obfrau für Naturschutz und Öffentlichkeitsarbeit im Hegering, das Info-Mobil unserer Jägerschaft vom Schießstand in Westerbeck, um es auf dem Festplatz neben dem Gemeindeverwaltungsgebäude aufzustellen und mit den bereits wartenden Helferinnen und Helfern „herzurichten“.
Neben dem Info-Mobil baute das Dannenbütteler Drohnenteam ihr Equipment auf. Direkt vor Ort wurde die Stellwand mit Fotos und Beschriftung von Marliena Schulze bestückt und fertiggestellt.

Bereits vor der Eröffnung um 10:00 Uhr steuerten Kinder ihre Eltern in unsere Richtung, denn der Weg zur Bühne, auf der den ganzen Tag über ein „strammes Programm“ dargeboten wurde, führte an unserem Platz vorbei.
Das Tier-Quiz mit Fragen zu den ausgestellten Präparaten, die Fell- sowie die Fühlbox waren nicht nur für die Kinder interessant und lehrreich. Auch manches Elternteil hatte so seine Schwierigkeiten, die Fragen richtig zu beantworten. Die Hand in die ausgesägten Löcher der Boxen zu stecken, um zu fühlen was sich darin verbirgt, war für Viele eine kleine Herausforderung J. Überhaupt: nur mit den Fingern z. B. einen Nutriazahn zu ertasten und zu erkennen, war wirklich schwierig! Die Belohnung für die Kinder, eines der tollen LJN-Malbücher zu erhalten, hat große Freude bereitet. Das war „der Renner“! Ich war tatsächlich überrascht, dass alle Kinder, auch Eltern sagten: „Oh ja, klasse! Ich male so gerne.“ Gut so!

Als weiteres, aktives Erlebnis stellte sich das Bemalen von Baumscheiben heraus, die, umfunktioniert zu „Bienenhotels“ allen Kindern in ihrer Kreativität freien Lauf ließ. Tolle Idee von Viola! Die von unserem Schießobmann Leonard Zielinski gesägten und mit Bohrungen versehenen 55 Stücke fanden reißenden Absatz und wechselten alle bereits im Laufe des Vormittags ihre Besitzer.

Alexander Schulze vom Drohnenteam sorgte rasch für Nachschub und bohrte die Löcher vor Ort… Am Ende des Festtages konnte resümiert werden, dass zukünftig in ca. 100 Gärten der näheren und weiteren Umgebung die Hegering-Bienenhotels schaukeln und hoffentlich auch bewohnt werden.
Um 14:00 Uhr hatten unsere Jagdhornbläser unter der Leitung von Klaus Meinecke ihren Auftritt auf der großen Bühne. Anmoderiert von Hegeringleiter Karsten Lacü, wurden die Musikstücke Tiroler Jägermarsch, Hirschmarsch, Holsteiner Reitermarsch, Hundefanfare, Treibermarsch und Der Jäger aus Kurpfalz vorgetragen.

In seinen Ausführungen ging er auf die Neubildung des Hegeringes Sassenburg ein, zusammen mit Gründung der Einheitsgemeinde Sassenburg im Rahmen der Gebietsreform 1974. Er erläuterte den Besuchern, dass der Hegering das gesamte Gemeindegebiet von ca. 8.800 ha umfasst, es in jedem der 6 Orte Jägerinnen und Jäger gibt.
In früheren Zeiten wurden mit dem Jagdhorn verschiedene Signale geblasen, die den Jägern über weitere Strecken zur Verständigung verhalfen. Heute werden insbesondere mit Abschluss und nach Beendigung der Jagd sowie bei besonderen Anlässen wie diesem Märsche aufgespielt.
Entsprechend zu den präsentierten Märschen gab er einen kleinen Ein-/Überblick der Aufgabenvielfalt von Jägerinnen und Jägern:
Bergung von Unfallwild, enge Verbindung zu den Reitern, Fuchsjagd ohne Fuchs, Ausbildung von Jagdhunden, Treibjagden…
Der Hund als Gefährte, Begleiter, Freund und Haustier, ohne den das Aufsuchen von krankem Wild kaum möglich sei. Er bat die Anwesenden um Verständnis, wenn ein Jäger sie beim „Gassi gehen“ anspricht und auf die Leinenpflicht hinweist, die gerade jetzt in der Brut- und Setzzeit bis zum 15 Juli Pflicht ist.
Auch die moderne Technik geht an den Jägern nicht vorbei…
Karsten Lacü lud die Besucher ein, sich an unserem Stand die Wärmebild-Drohnentechnik vorstellen zu lassen. Entsprechend des Tierschutzgesetzes, dass Wirbeltiere nicht „umsonst“ getötet werden dürfen, sind die Drohnen für die Kitzrettung das wichtigste Instrument, um sie vor der Mahd aufzuspüren, zu bergen und nach der Mahd wieder an Ort und Stelle zu platzieren.

Nach einem überwiegend sonnigen Tag und dem von allen Anwesenden auf dem Festplatz gemeinsam gesungenen „Niedersachsenlied“ wurde um 18:00 Uhr rückgebaut, das Info-Mobil wieder auf die Schießanlage gefahren und im Anschluss bei einem kühlen Getränk vor Ort ein erster, positiver Rückblick gehalten.
Dank geht an alle Unterstützer und Helferinnen, die den gesamten Tag oder auch stundenweise am Stand mitgewirkten:
René und Nadine Beneke, Dirk Grußendorf, Viola Haverland, Angela Heider Jens Klitzing, Uwe Köhler, Karsten Lacü, Cindy Lüders, Torsten Schrader, Alexander und Marliena Schulze, Detlef Schulze, Kai Weidenthal, Leonard Zielinski.
Zum Schluss:
Es gab viel Lob von Groß und Klein für unsere Aktionen und Informationen. Besondere Begeisterung galt unseren Jagdhunden, die für die Kinder super interessant waren und deren Eigentümer viele Fragen gern beantworteten.
v.l.: Cindy Lüders mit Hildegard, Viola Haverland (Obfrau für Naturschutz und Öffentlichkeitsarbeit) mit Rippchen.
Viola Haverland
Obfrau für Naturschutz und Öffentlichkeitsarbeit
17.06.2024
Bericht: ahe
Fotos: ahe
…so heißt der Titel der Veranstaltung, die die Isenbütteler Jäger am 22.06.2024 im Rahmen der Woche der Natur, organisiert von der Bingo Umweltlotterie Niedersachsen, anboten.
In ganz Niedersachsen wurden zahlreiche Aktionen zum Thema Natur durchgeführt, ob es nun um Müllsammeln im Wald, naturkundliche Spaziergänge oder eben Kitzrettung mit der Drohne ging.
Um 9 Uhr trafen sich Isenbütteler Drohnenpiloten mit den Teilnehmern, um anschließend ins Revier zu fahren und eine Kitzrettung (mit zahlreichen Erklärungen) zu simulieren.
Um das Thema anschaulich zu demonstrieren, wurde die Deutsch-Drahthaarhündin Teak im hohen Gras der Wiese abgelegt. Teilnehmer Mats (fast 11 Jahre) durfte sie mit Hilfe der Drohne und Wärmebildtechnik suchen und die Helfer, mit Korb und Käscher ausgerüstet, per Walkie-Talkie zum genauen Standort lotsen. Teak wurde „gerettet“ und der junge Drohnenpilot für seinen Einsatz gelobt.


Die Drohne wurde von den Isenbütteler Jägern mit Unterstützung der Jagdgenossenschaft und der Bingo Umweltlotterie angeschafft. In den frühen Morgenstunden stehen die Jäger mit der Drohne parat, um vor der Mahd die Gebiete nach Gelegen von Bodenbrütern und Kitzen abzusuchen. Die gefundenen Kitze werden dann kurzzeitig unter einem Korb festgesetzt oder vorsichtig, das heißt ohne menschlichen Hautkontakt, von der Wiese getragen, damit kein Jungtier bei der Mahd verstümmelt oder getötet wird. Der Einsatz von Drohnen ist damit wichtiger Beitrag zum Tierschutz.

Nadine Meyer-Roxlau
Hegering Hehlenriede
Schriftführung
26.06.2024
Am Sonntag, 27.04.23 kamen ab 9 Uhr die Mitglieder des Hegerings Hehlenriede zum jährlichen Hegeringschießen auf dem Schießstand in Westerbeck zusammen. Auch in diesem Jahr ließ uns das Wetter nicht im Stich! Bei Sonnenschein und guter Laune konnte ebenfalls der Schießnachweis für das diesjährige Jagdjahr erlangt werden. Mit Kugel und Schrot wurde um den Hegering- und den Sonderpokal geschossen.
Das beste Ergebnis erzielte Jörg Weilandt mit 298 Punkten, gefolgt von Patrick Borchert mit 270 Punkten und Armin Siedentop mit 265 Punkten.
Den Sonderpokal (Kipphase) nahm Armin Siedentop mit 8 Punkten in Empfang.

Wir gratulieren den erfolgreichen Schützen!
Zum Abschluss, bei leckerem Gegrilltem, saßen wir alle noch gemütlich zusammen. Schießobmann Dirk Sandelmann dankte allen Helfern und Teilnehmern für den einwandfreien Ablauf des Hegeringschießens.
Wie jedes Jahr eine gute Gelegenheit, nicht nur mit der Waffe seine Fertigkeiten zu üben, sondern auch im Austausch mit den Mitgliedern des Hegerings zu bleiben.
Waidmannsheil,
Nadine Meyer-Roxlau
-Schriftführerin-
11.06.2024
Freitag, 31. Mai 2024, Isenhagener Kreisblatt
8000 Quadratmeter für die Natur
Östlich von Wittingen: Ein Areal für Wildarten mit Bäumen und Sträuchern
VON HANS-JÜRGEN OLLECH
Wittingen – 8000 Quadratmeter Ackerland bei Wittingen sind zu einem Naturschutzprojekt umfunktioniert worden. Das Projekt „Wittinger Goldgrube“ wurde am Mittwochnachmittag offiziell eingeweiht. Zu der kleinen Feier hatten die Grundeigentümer sowie der Hegering Wittingen mit Hegeringleiter Arne Segeth eingeladen.
Martin und Gaby Jonas, geborene Trautmann, Tochter des ehemaligen Wittinger Bürgermeisters Wolfgang Trautmann, wurden nach dem Ableben des Vaters und Schwiegervaters Besitzer der Ackerfläche, die bisher an einen heimischen Landwirt verpachtet war. Die Familie Jonas kündigte dem Landwirt den Vertrag und stellten auf Nachfrage dem Hegering Wittingen die Fläche kostenfrei zur Verfügung, um daraus nun das Landschafts- und Naturschutzprojekt zu entwickeln.
Und das sei wunderbar gelungen, sagte Martin Jonas, der selbst als zertifizierter Waldpädagoge mit den Niedersächsischen Landesforsten arbeitet und mit seiner Familie in Achim bei Bremen lebt: „Wir freuen uns sehr, dass das Projekt durch den Hegering Wittingen und die Jagdausübungsberechtigen der Gemeindejagd Wittingen so toll umgesetzt werden konnte und ein gutes Stück Land sinnvoll zu einem Landschafts- und Naturschutzgebiet angelegt wurde.“
Segeth und sein Stellvertreter Hinnerk Cordes stellten das Projekt anhand einer Schautafel, die dann am Insektenhotel angebracht wurde, noch einmal im Detail vor. Das 8000 Quadratmeter große Areal liegt inmitten von Ackerflächen östlich von Wittingen unweit der Landesstraße nach Waddekath. Es hat Wege zum Spazierengehen, ein Standgewässer zur Biotopvernetzung sowie 14 Obst- und 14 Laubbäume. Darüber hinaus gibt es 800 Sträucher und Kleinkulturen, die dem Niederwild und anderen Wildtierarten Schutz- und Lebensraum bieten.
Mitte 2023 wurden die Gespräche aufgenommen, um das Projekt ins Rollen zu bringen, berichtete Segeth. Nach einer Besichtigung im Mai letzten Jahres folgte Anfang Juni die finale Zusage der Eigentümer. Dann ging es in die Feinplanung, sodass am 1. August ein Förderantrag bei der BINGO-Stiftung eingereicht werden konnte. Schon am 14. August kam die Zusage über 10 000 Euro.
Insgesamt, so Segeth, wurden rund 50 000 Euro in das Projekt „Wittinger Goldgrube“ investiert, das in Zusammenarbeit mit der Jägerschaft Gifhorn, den Niedersächsischen Landesforsten, den Jagdausübungsberechtigten und anderen Gönnern zum Erfolg gebracht werden konnte. Der Hegeringleiter dankte allen Beteiligten und Unterstützern.

Freuen sich sehr über das gelungene Projekt: Hinnerk Cordes (v.l.), Gaby und Martin Jonas sowie Arne Segeth.
Fotos: ollech
Am Samstag, 13.04.24, lud der Hegering Hehlenriede die Jagdhelfer des Hegerings bei bestem Wetter und guter Laune zum alljährlichen Jagdhelferschießen ein.

Die Treiber, die bei Jagden und auch vielen anderen Aktionen den Hegering und die ansässigen Jäger unterstützen, wurden eingeladen, sich auf dem Schießstand in Westerbeck im Schießen von Schrot und Kugel zu versuchen und das mit sehr viel Erfolg!
Dirk Sandelmann vom Hegering Hehlenriede organisiert seit Jahren dieses geschätzte Event, welches bei allen Beteiligten gut ankommt.
Der Hegering Hehlenriede bedankt sich bei allen Helfern und Teilnehmenden für diesen tollen Tag und freut sich schon aufs nächste Treffen.
Waidmannsheil,
Nadine Meyer-Roxlau
-Schriftführerin-

Karsten Lacü überreicht mit Marion Klopp die Jägerbriefe und gibt den JungenJägern mit auf den Weg:
„Es ist des Jägers Ehrenschild, dass er beschützt und hegt sein Wild.
Waidmännisch jagt, wie sich’s gehört, den Schöpfer im Geschöpfe
ehrt. – Bitte haltet Euch daran, dann werdet Ihr immer überall gern
gesehene Mitglieder sein!“
Von links:
Hegeringleiter Karsten Lacü, Moritz Singpiel, Julian Lüdde, Marie-Sophie Lacü,
Viola Haverland, Lisa-Sophie Hörsemann, Belana Schulz, JS-Vorsitzende
Marion Klopp. (Es fehlt Lena Schulz).

Foto: Angela Heider
Anlässlich der Jahreshauptversammlung des Hegeringes Wahrenholz wurden den Erlegern die prämierten Trophäen überreicht:
Stärkster Bock: Klaus Trump
Zweitstärkster Bock: Helmut Plote
Ältester Bock: Johannes Nelip
Foto von rechts:

JS-Vorsitzende Marion Klopp, Bewerter Henning Stieghan, Revierinhaber Benjamin Arlet, Helmut Plote, Johannes Nelip,
stellv. Vorsitzender Hegering Cord Meinecke, Bewerter Heinrich Wendt, stellv. JS-Vorsitzender Markus Müller
Foto: Angela Heider