21.02.2020 – JHV Hegering Sassenburg

Hermann Brandt zum Ehrenhegeringleiter ernannt

Dannenbüttel: Versammlung wählt neuen Vorstand

Adolf Prilop und Jürgen Cordes für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt,

Jägerbrief für Nadine Alken

Als Anerkennung für seine langjährige Tätigkeit als Hegeringleiter, seinen persönlichen Einsatz und seine Leistung erhielt Hermann Brandt die Urkunde zum Ehrenhegeringleiter

Die Westerbecker Jagdgesellschaft empfing die Hegeringsmitglieder aus der Sassenburg mit ausdrucksstarken Trophäenwänden in Dannenbüttel „Zum Landhaus“. Hermann Brandt eröffnete die Versammlung und führte – mit etlichen Anekdoten und Erzählungen seiner 24jährigen Amtszeit gespickt – durch seine letzte Sitzung als Hegeringleiter.

 

Der stellvertretende Kreisjägermeister Karsten Lacü ging in seinem Bericht auf die Gesetzesänderungen des Bundesnaturschutzgesetzes und damit verbundenen Erleichterungen zur Entnahme von Wölfen ein und stellte vor, wie damit zukünftige Konflikte besser gelöst werden können. Sein Fazit: wir werden mit dem Wolf leben können.

Mehr Sorge wird uns die ASP bereiten, sollte sie in Niedersachsen Einzug halten. Deshalb und insbesondere unter dem Aspekt des waidgerechten Handelns ist die drastische Reduzierung von Schwarzwild erforderlich. Auf Frischlingsrotten sollte besonderes Augenmerk beim Abschuss gelegt werden.

Diverse weitere Themen, wie Niederwildjagd,  Zuschüsse vom Landkreis für Invasive, Nachtsichttechnik, Schallminderer und Hinweis auf die Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Gifhorn rundeten seinen Vortrag ab.

 

Die Neuwahlen führten zu folgendem Ergebnis:

Hegeringleiter: Karsten Lacü, stv. Hegeringleiter: Thomas Belte, Kassenführung: Christina Appel, Schriftführung: Angela Heider, Bläserobmann: Ingolf Hühner, Hundeobmann: Stefan Schulz, Naturschutzobmann: Jens Klitzing, Schießobmann: Detlef Schulze.

 

Die Bewertungen der Rehwildtrophäen, vorgestellt von Hermann Brandt, ergaben Gold für Odin Kalbe (Westerbeck), Silber für Horst Lacü (Dagebrück) und Bronze für Carsten Stanowski (Westerbeck) und Simone Bawey (Dagebrück).

 

Den Jahresstreckenbericht gab Thomas Belte. Beim Schalenwild waren die Abschüsse im Verhältnis zum Vorjahr ausgeglichen. Die Zahlen für Keiler (79/35) und Bachen (75/46) erhöhten sich, wobei weniger Überläuferkeiler und –bachen (38/46 und 32/37) erlegt wurden. Niederwildzahlen: Hase (15/29), Waschbär (13/4), Marderhund (49/34), Ringeltaube (48/22), Stockenten (159/95), Rabenkrähe (62/42).

 

 

 

Jahreshauptversammlung des Hegerings Papenteich in Meine

Meine

Warum soll man ändern, was bestens funktioniert: Henning Meier aus Meine wird weitere vier Jahre die Geschicke der Papenteicher Jäger leiten. Der Hegeringleiter wurde auf der Jahreshauptversammlung des Hegeringes Papenteich von den etwa 80 anwesenden Mitgliedern einstimmig in seinem Amt bestätigt. „Henning hat wie sein Vorstandsteam großartige Arbeit geleistet“, lobte Ehrenhegeringleiter Hardy Ahrens. „Gut, dass er uns erhalten bleibt.“ Meier steht seit sechzehn Jahren an der Spitze des Hegerings Papenteich.


Der Meiner kann sich auch in den nächsten Jahren wieder auf sein Vorstandsteam verlassen; denn wie der Hegeringleiter wurden auch sein Stellvertreter Joachim Lütge (Rötgesbüttel), Schatzmeister Richard Keil (Rötgesbüttel) und Schriftführer Volker Bückmann (Vordorf) wiedergewählt. Bei den Obleuten bleibt alles beim Alten. Lediglich die seit längerem vakante Funktion des Hundeobmanns übernimmt Rüdiger Fricke (Ausbüttel).


Hegeringleiter Henning Meier hob mit der im Sommer durchgeführten Aktion Wildtierbeobachtung für Ferienkinder, der Sommerzählung der Wildgänse und den zahlreichen Aktionen zum Schutz der Wildtiere wichtige Meilensteine der Jägerschaft als Naturschutzorganisation hervor. Sieben neue Mitglieder lassen die Mitgliederzahl auf 146
ansteigen. Im Blickpunkt stand die Bedrohung durch die Afrikanische Schweinepest, die zuletzt kurz vor der westpolnischen Grenze festgestellt wurde. Eine Krankheit, die für Menschen keine Auswirkungen hat, jedoch eine enorme Belastung für die Schweinehalter und die Wildtierbestände werden kann, so Dr. Christoph Schwartpaul, der als Kreisveterinär
und Experte den Anwesenden Ursprung, Verbreitung und Risiko des Virus vor Augen hielt.


Im Mittelpunkt seines Gastbeitrags standen die vielen Maßnahmen auf die sich der Landkreis Gifhorn vorbereitet hat. Dabei ist weniger davon auszugehen, dass Wildschweine aus Polen nach Deutschland einwandern. Die gefährlichen Erreger können sich leicht über Nahrungsreste verbreiten, die unachtsam an Raststätten weggeworfen werden. Auch an die Saisonarbeitskräfte muss appelliert werden, aus ihren Heimatländern keine Nahrungsmittel mitzubringen. „Die Jagd wird sich dramatisch verändern, wenn wir den ersten Fall der Afrikanischen Schweinepest feststellen“ so Schwartpaul. Auch die Bürger werden dann in den Kerngebieten nicht mehr die Landschaft betreten können. Viele Fragen und eine angeregte Diskussion zeigten das hohe Interesse an dem heißen Thema.


Für die stärkste Trophäe des letzten Jahres wurde Hans von Schweinichen für einen 5-jährigen Rehbock aus dem Revier Gut Ribbesbüttel Nord ausgezeichnet. Eine intensive Hege, so Meier, ist die Grundlage dieser jagdlichen Erfolge. So gingen in diesem Jahr die Auszeichnungen für die besten Reviere nach Rötgesbüttel, Gut Ribbesbüttel Nord und auf
Platz 1 nach Ohnhorst.


Ehrungen gab es anschließend für einige treue Jäger: Für 25-jährige Mitgliedschaft in der Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN) wurden Claudia Harke (Abbesbüttel), Thomas Lüpper (Rötgesbüttel und Ernst-Dietrich Morgener (Grassel) ausgezeichnet. Für 40 Jahre Klaus-Jürgen Gerhardt und Ernst Glindemann jun.. Zu Ehrenmitgliedern werden bei der
folgenden Hauptversammlung der Jägerschaft Gifhorn Heinrich Lütge (Rötgesbüttel) und Hans-Walter Harke (Abbesbüttel) ernannt. Für 60-jährige Treue wird dort Hardy Ahrens (Meine) ausgezeichnet sowie für 65-jährige LJN-Mitgliedschaft Otto Behrens (Ohnhorst), Ernst Glindemann sen. (Meine) und Hubert Zuehlsdorff (Büddenstedt).


Volker Bückmann

Wanderung durch heimische Reviere mit dem Kinderförderverein Maiglöckchen

Am 04. Oktober fand zum wiederholten Mal eine gemeinsame Aktion des Hegerings Groß Oesingen mit dem Kinderförderverein Maiglöckchen Groß Oesingen statt.

In diesem Jahr wurde eine Wanderung durch heimische Reviere unternommen, bei der es für die Kinder und Ihre Eltern viel zu entdecken gab und die teilnehmenden Mitglieder des Hegerings viel über die Natur und das heimische Wild berichten konnten.

Den Beginn machte eine kurze Vorführung über Jagdhundearbeit. Das wiederholte Apportieren eines Dummys aus dem Wasser bereitete den Zuschauern sichtlich Freude. Anschließend wanderte die Gruppe entlang von Wiesen, Feldern und Teichen sowie durch den Wald bis zum Zielort, den Oesinger Schafställen.

Auch der anhaltende Regen konnte an diesem gelungenen Tag die gute Stimmung nicht trüben und wir freuen uns schon auf die nächste gemeinsame Aktion.

Für den Hegering Groß Oesingen.

Henrik Müller – von der Ohe

Unterwegs mit den Jägern des Hegerings Hehlenriede

Auch in diesem Jahr war die Sommerferienaktion der Samtgemeinde Isenbüttel schnell ausgebucht. Seit über 10 Jahren findet diese Aktion jährlich in den Sommerferien statt und das Interesse der Kinder ist groß. 15 Kinder im Alter zwischen 8 und 14 Jahren waren dieses Jahr angemeldet und gingen mit den Jägern des Hegerings Hehlenriede auf Ansitz. Manche Kinder waren bereits mehrfach dabei und kamen, ausgestattet mit Rucksack und eigenem Fernglas, zum Treffpunkt.

Um 19 Uhr riefen die Jagdhornbläser mit dem Signal zum „Sammeln der Jäger“ auf. Armin Siedentop, stellvertretender Vorsitzender des Hegerings, begrüßte alle Teilnehmer und erläuterte den Ablauf den Abends. Nachdem Klein und Groß einander zugeordnet waren, ging es los zum Abendansitz. Die Kinder freuten sich besonders, dass auch die Jagdhunde mit dabei waren, die entweder unter dem Hochsitz abgelegt wurden oder selbst mit auf den Hochsitz durften.

Anouka, 13 Jahre alt, war schon einige Male dabei. Dieses Mal konnte sie eine Ricke mit ihrem Kitz beobachten. Die 9-jährige Paula freute sich über den Anblick von Reh und Hase. Maja, 7 Jahre alt, erblickte einen Rehbock und konnte insgesamt 7 Hasen zählen. Der 8-jährige Malte hatte so viel Anblick, dass er erst einmal überlegen musste, was er alles gesehen hat. Es waren Enten, Hasen, ein Mäusebussard, zwei Rehböcke, ein Schmalreh und durch das Fernglas konnte er noch eine Ricke mit ihrem spielenden Kitz beobachten.

Gegen 21:30 Uhr waren alle zurück. Die Jugendförderung der Samtgemeinde Isenbüttel bedankte sich bei den Jägern für die Unterstützung, mit der diese Ferienaktion Jahr für Jahr stattfinden kann. Aufgrund der Trockenheit wurde in diesem Jahr auf das anschließende Lagerfeuer verzichtet. Dafür hatte die Jugendförderung Getränke und belegte Brötchen organisiert. Die Jagdhornbläser ließen die Signale „Jagd vorbei“ und „Zum Essen“ klingen und alle tauschten sich gemeinsam darüber aus, was sie erlebt und gesehen haben.

Eine tolle Aktion, die allen Teilnehmern wieder sehr viel Spaß gemacht hat. Wir freuen uns auf nächstes Jahr.

Waidmannsheil

Jennifer Kassel

Jagdhornbläser Hehlenried Ständchen auf 80. Geburtstag

Bergfeld, 02.08.2019
Jagdhornbläser Hehlenriede bringen Ständchen auf 80. Geburtstag
 
Zum 80. Geburtstag von Edda Borchert wurden die Jagdhornbläser des Hegerings Hehlenriede als Überraschung in die Gaststätte „Zur Post“ in Bergfeld eingeladen.
Edda Borchert ist seit jeher eng mit der Natur verbunden, hat jahrelang im Forsthaus Ehra Holz gearbeitet und war schon einige Male mit ihrer Enkelin gemeinsam auf dem Hochsitz.
Die Bläsergruppe begann mit dem Signal „Sammeln der Jäger“ und Jörg Weiland, Leiter der Bläsergruppe, führte mit Informationen rund um das Jagdhornblasen durch den Auftritt. Es folgten die Signale „Hoch soll sie leben“, „Jägermarsch Nr. 3“ und da der Auftritt kurz vor Kaffee & Kuchen stattfand, das Signal „Zum Essen“.
Die Geburtstagsgesellschaft war begeistert und Edda Borchert ganz gerührt von der Überraschung „Ich bin sehr gerührt, diese Töne gehen mir immer sehr nah“. Nach dem Signal „Auf Wiedersehen“ lobte die Gesellschaft den Auftritt mit großem Beifall und Rufen nach einer Zugabe.
Die Bläser bedankten sich und ließen zum Abschluss das Signal „Sau tot“ erklingen. Eine gelungene Überraschung und ein toller Auftritt. Vielen Dank dafür!
 
 

Bläserausflug des Hegering Hehlenriede nach Schleswig Holstein

Die Jagdhornbläser des Hegering Hehlenriede der Jägerschaft Gifhorn waren zu Gast bei der 33.
Landesreitjagd Schleswig-Holstein in Kellenhusen – 06.10.2018

Auf demGut Görtz angekommen, empfang uns JohannesWeiland (Inhaber des Gutes) so herzlich, dass
wir unsere Hörner erklingen lassen mussten.

Der Ausrichter (Rolf-Heinrich Haar) der 33ten Landesreitjagd und Master (Joachim Martens) freuten
sich, dass 31 Reiter und 29 Hunde (die Beagle-Meute von Herrn Martens) die Rund 13Kilometer lange
Strecke über Felder,Wiesen und Südstrandwiese reibungslos verlief.
Die Meute folgte einer Spur, welche durch 2 Piköre per Pferd getropft wurde. Direkt gefolgt von
verschiedenen Reiter-Gruppen. Einige sprangen über die extra errichteten Hindernisse, wobei sie
immer die Beagle-Meute im Auge hatten.

An vielen Stellen bot sich uns die Gelegenheit, zusammen mit den Jagdhornbläsern Oldenburg i.H.,
die Gäste mit Jagdlicher Musik, wie „ein Jäger aus Kurpfalz“, „auf auf zum fröhlichen Jagen“,
„Hubertusmarsch“, „Hundefanfare“ und den Jägermärschen 1 bis 3, zu unterhalte.

Der Anblick der Ostsee vom Südstrand lud förmlich ein, hier die Hörner erneut erklingen zu lassen.

Beim gemeinsamen anschließenden Schüsseltreiben wurde viel über die zurückliegenden Stunden
gefloskelt. Die Hehlenrieder boten an, die Oldenburger Bläser gerne wieder zu unterstützen, was
dankend angenommen wurde.

Familienerlebnistag der Jägerschaft Gifhorn

Am 02. September, von 11:00 bis 17:00 Uhr findet auf dem Sportplatz in Schönewörde der diesjährige, erlebnisreiche Familientag der Jägerschaft Gifhorn statt. Insbesondere auf Kinder warten viele Aktivitäten! So können sie einen „kleinen Jagdschein“ machen, der mit viel Spaß in Form eines jagdlichen Kinderparcours zu bewältigen ist.

Außerdem werden Jagdhornbläser, Laser- und Bogenschießen, ein Malwettbewerb (1.-3. Platz erhalten Sachpreise), Jagdgeschichtenerzähler, Film- und Hundevorführung geboten.

Frettchen, der Wolfsbeauftragte, die Imker, die Angler, Forst- und Landmaschinenaussteller werden sich ebenfalls präsentieren. Für Verpflegung ist natürlich auch gesorgt: Kaffee und Kuchen, Bratwürste von Wild und Schwein, Steaks, Hamburger, Pommes und ein Eiswagen.

Darüber hinaus wird ein Jägerflohmarkt stattfinden. Außer Waffen, ist der Flohmarkt ausschließlich für jagdliche Gegenstände und nur für private Anbieter bestimmt. Anmeldung bei Diana Denzer, Telefon: 05375-983774.

Wir freuen uns auf einen fröhlichen Tag mit Groß und Klein!

Flyer Familienerlebnistag

 

 

Angela Heider

Jägerschaft Gifhorn

Presseobfrau

Unterwegs mit den Jägern am 02.08.2018

Hegering Hehlenriede

Sommerlicher hätte die Ferienspaßaktion der Gemeinde Isenbüttel nicht sein können. Bei Sonnenschein und guter Laune hieß es für 11 Kinder wieder „Unterwegs mit den Jägern“. Wer gerne mit den Jägern in das Revier geht und von einem Hochsitz aus Tiere des Waldes beobachtet, war herzlich eingeladen. Dieser Einladung sind 11 begeisterte Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren gefolgt. Die Jäger des Hegerings Hehlenriede haben sich wie in den letzten Jahren gerne wieder dazu bereit erklärt, den kleinen Naturbegeisterten ihre Kenntnisse weiter zu geben. Der stellvertretende Vorsitzende Armin Siedentop eröffnete mit seiner Rede die Aktion und die Kinder teilten sich auf die anwesenden Jäger auf. Los ging´s ins Revier zum Ansitz.

Die 10jährige Charlotte freute sich über den Anblick von einer Ricke mit Zwillingskitzen und insgesamt 18 Störchen. „Jetzt wird es viele Kinder geben“, so Charlotte. Die 12jährige Anouka war bereits zum fünften Mal dabei. „Ich liebe es Tiere zu beobachten und zu sehen wie sie leben“, freute sich Anouka. Sie hatte sich dafür das Fernglas vom Opa geliehen und konnte neun Rehe, drei Hasen und zwei Kraniche beobachten. Über eine schöne, bunte Libelle freute sich die 10jährige Mariella und auch der 11jährige Julian hatte Spaß beim Anblick von Rehwild. Dass sich das Rehwild gerade in der Blattzeit befindet, wusste die 11-jährige Maja und konnte so begeistert erzählen, wie ein Bock aufs Blatten gesprungen war. „Der Bock hat uns danach richtig angemeckert“, lachte Maja.

Aufgrund der Trockenheit wurde in diesem Jahr auf das anschließende Lagerfeuer verzichtet. Dafür hatte die Gemeinde Getränke, belegte Brötchen und Eis organisiert. Bei einem kühlen Eis tauschten sich die Kinder und Jäger über das erlebte aus. Der Spaß dabei war den Kindern ins Gesicht geschrieben.

Wir freuen uns auf nächstes Jahr.

Waidmannsheil

Jennifer Kassel

Erstes Bläserschießen in Westerbeck am 19.06.2018

Hegering Hehlenriede
Erstes Bläserschießen in Westerbeck am 19.06.2018

Zum ersten Mal veranstalteten die Jagdhornbläser des Hegering Hehlenriede ein Bläserschießen auf dem Schießstand in Westerbeck. Auch Jagdhornbläser, die keinen Jagdschein besitzen, waren herzlich eingeladen, unter Anleitung mit Flinte und Büchse zu schießen. Damit schließen sich die Bläser des Hegering Hehlenriede einer Tradition des Hegering Gifhorn an, die bereits seit 1985 besteht.
Um 13:30 Uhr erklungen die Hörner und die 21 anwesenden Bläser verteilten sich auf dem Schießstand. Geschossen wurde Skeet und Trap sowie ein Durchlauf auf dem Kugelstand. Anschließend stand der extra Schuss auf die Ehrenscheibe an. Hier hatte jeder Hegering seine eigene Ehrenscheibe vorbereitet.
Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Bei Steak, Bratwurst und Salat war es ein schönes Zusammensein.
Die Auswertung zeigte große Freude bei den weiblichen Bläserinnen. So konnte Roswitha Schröder die Scheibe für den Hegering Gifhorn ergattern und Christina Sonnenfeld für den Hegering Hehlenriede.

Bericht: Jennifer Kassel

Jagdhornbläser der Hegeringe Gifhorn und Hehlenriede begleiten das Hoffest des Landcafés Neubokel

Das traditionelle Hoffest vom Landcafé Neubokel fand am 1. Mai mit Begleitung der Bläsergruppen vom Hegering Gifhorn und Hegering Hehlenriede statt. Um 11:30 Uhr ertönten die Signale „Sammeln der Jäger“ und die „Begrüßung“. Die Inhaberin Andrea Kyszkiewicz eröffnete das beliebte Hoffest und stellte die beiden Bläsergruppen sowie die Mitarbeiter des Cafés vor. In diesem Jahr wurde neben den altbekannten Getränken auch Glühwein ausgeschenkt.

Nach der Begrüßung ertönten drei Fanfaren „Hegewaldfanfare (Fanfare für den Deutsch Drahthaar)“, „ Ehrenfanfare“ und die „ Hundefanfare“. Andrea Kyszkiewicz erzählte ein paar Worte zum Hoffest und bedankte sich zugleich bei ihrem Mann und ihrer Tochter. Die beiden hatten in diesem Jahr auf den Bockansitz verzichtet, um auf dem Hoffest mitzuhelfen.

Im Anschluss ertönten die Totsignale „Reh tot“, „Sau tot“ und „Damhirsch tot“. Die beiden Bläsergruppen wünschten allen Gästen des Hoffestes einen Guten Appetit und ließen hierzu das Signal „Zum Essen“ ertönen. Mit dem Signal „Auf Wiedersehen“ verabschiedeten sich die Bläser. Die zwei Bläsergruppen harmonierten sehr gut zusammen und trugen mit ihrem Auftritt zu einer traditionellen und ausgelassenen Stimmung bei.

 

Bericht: Jennifer Kassel

Vorstand und Obleute HR Hehlenriede

VorsitzenderFrank Traichel

Hauptstraße 3
38550 Isenbüttel

0171 630 11 59
frank@traichel.de
Stellv. VorsitzenderArmin Siedentop

Mühlenstraße 3
38547 Calberlah-Allenbüttel

05301-649
0171 521 86 41
armin.siedentop@gmx.de
SchatzmeistertThomas Rösler

In der Teichwiese 6
38550 Isenbüttel

0151- 64 62 61 39
05374 - 9558844

th.roesler@googlemail.com
SchriftführerGerhard Otte

Gutsstraße 8
38550 Isenbüttel

05374-673307
0171 937 63 09
g.otte@emediapark.de
ÖffentlichkeitsarbeitJennifer Kassel

Am Gänsegarten 1
38547 Calberlah

0171- 47 59 63 6

jennikassel@web.de
BläserobmannJörg Weilandt

Am Försterkamp 24
38550 Isenbüttel

05374-672431
0160 939 065 36
joerg.weilandt@kabelmail.de
SchießwesenMario Bechtel

Haustenbecker Str. 3
38550 Isenbüttel

0151-23 41 87 75

mariobechtel@yahoo.de
HundeobmannArmin Siedentop

Mühlenstraße 3
38547 Calberlah-Allenbüttel

05301-649
0171 521 86 41
armin.siedentop@gmx.de
NaturschutzobmannAndreas Winkelmann

An der Hehlenriede 12
38550 Isenbüttel

05474-4425
0151 142 042 44
die-winkelmaenner@t-online.de

Jahreshauptversammlung Hegering Hehlenriede

Die diesjährige Jahreshauptversammlung mit Trophäenschau des Hegerings Hehlenriede fand am 09. März 2018 in der Gaststätte Evers in Isenbüttel statt. Neben den zahlreich erschienenen Mitgliedern, waren auch Kreisjägermeister Jürgen-Hinrich Kohrs und Schatzmeister Joachim Fricke zu Gast.

In diesem Jahr standen neben den aktuellen Themen, auch Neuwahlen im Vorstand auf dem Programm. Hegeringleiter Reinhard Börner war aus persönlichen Gründen zurückgetreten und wurde mit einem Präsentkorb des Hegerings bedacht. Mehrere lobende Erwähnungen dankten Reinhard Börner für die jahrelange Treue und das Engagement im Hegering.

Als neuer Hegeringleiter wurde Frank Traichel gewählt. Den stellvertretenden Vorsitz übernimmt nach erfolgreicher Wahl Armin Siedentop. Friedrich-Wilhelm Behte wurde für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt, Eckhard Reinecke für 40 Jahre. Frank Traichel dankte den Ehrenmitgliedern für die jahrelange Treue. Andreas Henschel und Frank Schaper wurden als Jungjäger aufgenommen und bekamen ihren Jägerbrief überreicht. Die Jagdhornbläser ließen passend hierzu die Ehrenfanfare erklingen.

Die Bewertung der Trophäen nahmen Jochen Gese, Christian Sostmann und Robert Müller vor. Über die Auszeichnungen freuten sich Christian Wichmann, Mario Bechtel, Simon Hoppe und János Weilandt.

Laut Streckenbericht sind im Jagdjahr 2017 8 Stück Damwild, 115 Stück Schwarzwild, 143 Rehe, 23 Hasen, 6 Kaninchen, 71 Füchse, 9 Dachse, 145 Nutrias und 87 Rabenkrähen zur Strecke gekommen. Hervorzuheben ist die angestiegene Streckenentwicklung bei Schwarzwild, Nutria und Rabenkrähe.

Die Strecken wurden der Tradition nach durch die stark vertretene Bläsergruppe verblasen.

Aus aktuellem Anlass wurde Herr Dr. Schwartpaul eingeladen, um einen Vortrag über die Afrikanische Schweinepest (ASP) zu halten. Der Vortrag stieß bei den Mitgliedern auf großes Interesse und rief eine lebendige Diskussion am Ende des Vortrags hervor.

Der Hegering Hehlenriede zeichnet sich nicht zuletzt durch die vielen Aktionen aus, die den Mitgliedern geboten werden. So finden auch im nächsten Jagdjahr das alljährliche Hegeringschießen, der Ansitz auf den Sommerfuchs mit anschließendem geselligen Frühstück, die Aktion „Unterwegs mit den Jägern“, der gemeinsame Ausflug ins Schießkino Garlstorf, der Ansitz auf den Winterfuchs und auch die Braunkohlwanderung statt. Für unsere Vierbeiner bietet Armin Siedentop Welpenkurse und Hundeübungstage an. Die aktuellen Termine sind den Mitgliedern per Email/Post zugegangen. Wie auch in der Vergangenheit freuen wir uns auf die nächsten Aktionen mit euch.

Eine in diesem Jahr besondere Aktion des DRK – OV Isenbüttel ist die Blutspende – Challenge  10 ortsansässiger Vereine der Gemeinde Isenbüttel. Hierzu rufen wir am 19.06.2018 von 15:00 – 19:30 Uhr unsere Mitglieder auf, die Aktion im Schulforum Isenbüttel und somit die Teilnahme des Hegerings zu unterstützen. Anschließend erfolgt eine Siegerehrung mit Preisvergabe für den Verein mit den meisten Teilnehmern. Wir zählen auf euch!

 

Waidmannsheil,

Jennifer Kassel

Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit

Der Hegering Papenteich stellt sich vor

VorsitzenderHenning Meier

Wiesenweg 1
38527 Meine

05304-932326
meier-meine@t-online.de
Stellv. VorsitzenderJoachim Lütge

Dorfstraße 27
38531 Rötgesbüttel

05304-1315
SchatzmeistertRichard Keil

Südring 48a
38531 Rötgesbüttel

05304-930290
SchriftführerVolker Bückmann

Sonnenstr. 22
38533 Vordorf

05304-9337875
BläserobmannErnst-Dietrich Morgener

Südfeld 15
38527 Meine-Grassel

05304-5194
SchießwesenFlorian Möhle

Dorfstraße 11
38527 Meine

05304-2470
HundeobmannNN
NaturschutzobmannAlexander Thies

Dorfstrasse 1
38531 Rötgesbüttel

0171 8818949

Der Hegering Papenteich liegt im Südosten des Landkreises Gifhorn. Er besteht aus 17 Gemeinschafts- und Eigenjagdbezirken. Seine Jagdfläche beträgt 7.500 ha und schließt folgende Ortschaften bzw. Ortsteile mit ein:

  • Abbesbüttel
  • Ausbüttel
  • Bechtsbüttel
  • Grassel
  • Gravenhorst
  • Martinsbüttel I
  • Martinsbüttel II
  • Meine
  • Ohnhorst
  • Rittergut Ribbesbüttel Nord
  • Rittergut Ribbesbüttel Süd
  • GJ Ribbesbüttel
  • Rötgesbüttel
  • Vordorf
  • Wasbüttel
  • Wedelheine
  • Wedesbüttel

Die zum Hegering zählenden Jagdbezirke liegen größtenteils im Gebiet der Samtgemeinde Papenteich. Der Hegering Papenteich hat z.Z. ca. 140 Mitglieder.

Reizvoll und abwechslungsreich sind die Reviere. Von leichten Sandböden bis zum schweren Ton sind alle Übergänge vorhanden. Das Land weist nur geringe Höhenunterschiede auf.

Inmitten des Hegeringes Papenteich liegen die Meiner Teiche. Dabei handelt es sich um die sog. Stapelteiche der ehemaligen Zuckerfabrik Meine. Seit der letzten Kampagne 1990 / 91 haben sich die Teiche zu einem wichtigen Vogelrast- und Brutplatz im norddeutschen Raum entwickelt. Die Teiche dienen inzwischen als Lebensraum für mehr als 72 Vogelarten.

Ein ständiger Flächenbedarf der Gemeinden für neue Baugebiete und andere Zwecke engt die freie Landschaft immer weiter ein, die zudem von der wachsenden Bevölkerung mit ihren steigenden Erholungs- und Freizeitansprüchen stark genutzt und strapaziert wird.

Der Mittellandkanal, die Bundesstraße 4 und viele stark befahrene Kreisstraßen sowie die Bahnstrecke Braunschweig-Gifhorn durchschneiden die Reviere. Dadurch werden nicht nur nachhaltige Verluste unter der Tierwelt verursacht, sondern auch viel Lärm und Unruhe. Die Hege eines artenreichen Wildbestandes wird durch diese und andere Einflüsse immer schwieriger.

Benachteiligt ist vor allem das Niederwild, was sich im rückläufigen Besatz von Rebhuhn, Fasan und Hase zeigt. Eine seuchenhafte Erkrankung hat den Kaninchenbestand dezimiert. Andererseits haben sich die Beutegreifer sehr stark vermehrt und werden, soweit erlaubt, kurz gehalten, denn sie gefährden zunehmend die in eine ökologische Nische geratenen Arten.

Die Revierinhaber reagieren auf diese Entwicklung umsichtig und verantwortungsvoll durch mäßige oder gar aussetzende Bejagung. Die Anlage von Hegebüschen und Hecken und die Einsaat von Wildacker-mischungen auf Stilllegungsflächen sollen Deckung und Äsungsverbesserung bringen und dem Niederwild helfen.

Die Hauptwildart im Hegering ist das Reh. Etwa 200 Stück kommen in den Revieren jährlich zur Strecke, davon fast 35 % durch den Straßenverkehr. Auch das Schwarzwild ist in unseren Revieren vertreten (teilweise jedoch nur als Wechselwild).

Die Jagdhornbläser des Hegeringes Papenteich

Das Jagdhorn ist auch in Zeiten von Handy und Co. wichtig für den Jäger. Es dient nicht nur zur Freude der Waidmänner, sondern vor allem auch zur Informationsübermittlung. Die sogenannten Jagdleitsignale teilen dem einzelnen Jäger mit, wann zum Beispiel ein Treiben beginnt oder am Ende die Jagd vorbei ist. Nicht jeder Jäger steht während einer Jagd in Rufweite, das Horn dagegen hat einen weittragenden Klang. Außerdem würde es viel zu lange dauern, wenn man alle Jäger auf einer großen Jagd mit dem Handy anrufen wollte.

Das Horn hat natürlich auch in der Pflege des Brauchtums eine wichtige Rolle. Gemeinschaftsjagden beginnen und enden mit Hörnerklang und schaffen somit eine wundervolle Atmosphäre. Auch außerhalb der Jagd bereitet das Jagdhorn Freude, z.B. auf Hubertusmessen oder während anderer Veranstaltungen.

Die Bläsergruppe des Hegeringes Papenteich ist seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil des Hegeringes. Vielfach konnte sie auf bundesweiten Bläserwettbewerben Preise erringen, auf großen Jagdausstellungen auftreten oder jagdliche Gottesdienste begleiten.

Ernst-Dietrich Morgener ist seit Februar 2005 musikalischer Leiter die Bläsergruppe. Er hat die Nachfolge von Klaus Lütge angetreten, der die Bläsergruppe über viele Jahre geprägt und durch sein Talent, seine Beharrlichkeit und sein Organisationsvermögen die Jagdhornbläser zu einem wichtigen kulturellen Teil im Papenteich gemacht hat.

Übungsabende der Bläsergruppe

Die Bläser treffen sich jeden Mittwoch in Grassel (in den Sommermonaten am Sauteich; in der kalten Jahreszeit im Dorfgemeinschaftshaus).

  • Ab 19:00 Uhr Übungsabend für Jungbläser
  • Ab 19:30 Uhr Übungsabend für Bläser

Hundewesen

Der älteste Freund des Menschen ist vermutlich der Hund. Was wäre das Bild eines Jägers ohne den treuen Hund an seiner Seite? Der Hund führt durch seine scharfen Sinne den Jäger an das Wild.

Zwischen dem Hund und seinem Führer besteht ein enges Band. Gelegt werden die Wurzeln bereits in der frühen Welpenzeit, wenn der junge Hund zu seinem neuen Herrchen kommt. Gemeinsam werden die Prüfungen vorbereitet, die den Kleinen auf sein spannendes Leben als Jagdhund hinführen. Das gemeinsame Üben und Trainieren schweißen Hund und Führer zusammen und lassen beide zu einem unzertrennlichen Gespann werden.

Informationen zur Vorbereitung von jungen Hunden auf die Jagdeignungsprüfung befinden sich hier auf den Webseiten der Jägerschaft oder direkt von den Hundeobleuten der Jägerschaft.

Jagd ohne Hund ist Schund!

Hegering Hehlenriede: „Unterwegs mit den Jägern“ am 28.07.2017

Auch in diesem Jahr war die Sommerferienaktion „Rabenspaß“ der Samtgemeinde Isenbüttel schnell ausgebucht. Seit über 10 Jahren findet diese Aktion jährlich statt und das Interesse der Kinder ist riesig. Insgesamt 15 Kinder gingen mit den Jägern des Hegerings Hehlenriede auf Ansitz, manche waren bereits zum zweiten Mal dabei.

Den Kindern war die Vorfreude ins Gesicht geschrieben und sie kamen sehr gut vorbereitet zum Treffpunkt. Grün angezogen, Rucksack mit Essen und Trinken auf dem Rücken und auch das Fernglas war mit dabei. Nach einem kräftigen Waidmannsheil beim Gruppenbild und einer Einführung von Hegeringsleiter Reinhard Börner, konnte es losgehen. Die Kinder fuhren mit ihrem Jäger zum nahegelegenen Hochsitz und warteten gespannt auf den ersten Anblick. Das Wetter ließ uns nicht im Stich. Obwohl es zum Wochenanfang sehr viel geregnet hatte und die Wiesen teilweise noch unter Wasser standen, gab es guten Anblick.

Beim Lagerfeuer mit Stockbrot berichteten die Kinder begeistert, was sie alles gesehen haben.

Tjark, 10 Jahre alt, freute sich über den Anblick von Wildgänsen, Hasen, Ricke mit Kitz und Schwarzwild. Durch sein Fernglas konnte der 7-jährige Marvin ein Eichhörnchen erblicken, was sich mit lautem Knacken und Knistern ankündigte, wie er beschrieb. Die 11-jährige Anouka war zum zweiten Mal mit dabei. Sie schrieb ein Jagdtagebuch über den Abendansitz und berichtete stolz, Ricken mit Kitzen gesehen zu haben. Auch bei der 9-jährigen Kayla ließ sich Rehwild blicken und gegen Ende des Ansitzes streifte noch ein Fuchs durch das Feld. Die 10-jährige Lara konnte neben Fuchs und Hase auch beobachten, wie ein Bock eine Ricke trieb und anschließend beschlug.

Die Kinder lernten an diesem Abend neben einiger Wildarten und der schönen Atmosphäre beim Lagerfeuer auch die Jägersprache kennen, die sie in ihren aufregenden Berichten gleich mit einsetzten. So sprachen sie von Rehwild, das sich niedergetan hat und auch der Paarungsakt beim Rehwild wurde in jagdlicher Sprache wiedergegeben.

Es war ein rundum gelungener Abend, der allen Teilnehmern sehr viel Spaß gemacht hat. Wir freuen uns auf das nächste Mal. Waidmannsheil.

 

Isenbütteler Jäger engagieren sich im Naturschutz – 2000m² Acker für Heckenstreifen eingezäunt

Das vergangene Wochenende nutzten elf Isenbütteler Jäger, um sich im Naturschutz zu engagieren. Ein neues Projekt stand an.

Nachdem in den letzten Jahren einige Blühstreifen und drei Streuobstwiesen angelegt wurden, um dem Wild Deckungsraum und Äsungsmöglichkeiten zu bieten, stand bei dem neuen Naturschutz-Projekt hunderte Meter Zaun ziehen und Hecken pflanzen auf dem Plan. Unter Einsatz von Treckern, packten elf Isenbütteler Jäger tatkräftig mit an. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Insgesamt 2000m² wurden eingezäunt. Gepflanzt werden u.a. Weißdorn, Schlehe, Holunder, Hecken- und Apfelrose, welche auf Antrag von Christian Wigmann von der Jagdgenossenschaft Isenbüttel gesponsert wurden. Durch die Anlage der Hecken wird eine Biotopvernetzung geschaffen, die Deckungsraum für Niederwild bietet. Dieses Projekt zeigte erneut den unermüdlichen Einsatz für Wild und Natur der Isenbütteler Jäger. Besonderer Dank gilt der Familie Diana und Henning Müller, die die Fläche auf ihrem Land zu Gunsten der Natur zur Verfügung stellte.

Bericht: Jennifer Kassel

Jahreshauptversammlung Hegering Hehlenriede

Kommt Nutria wieder auf die Speisekarte?

Die diesjährige Jahreshauptversammlung mit Trophäenschau des Hegerings Hehlenriede fand am 10. März 2017 im Isenbütteler Hof statt. Von den 89 Mitgliedern waren mehr als die Hälfte anwesend und lauschten der Begrüßung durch die stark vertretenen Jagdhornbläser. Dreizehn Bläser, darunter vier Nachwuchsmitglieder sorgten für die richtige Stimmung und Erhaltung der Tradition.

Der Vorsitzende Reinhard Börner begrüßte neben den zahlreich erschienenen Mitgliedern auch den Kreisjägermeister Jürgen-Hinrich Kohrs als Ehrengast.

In diesem Jahr standen neben den aktuellen Themen, dem Jahresrückblick 2016 und der Vorausschau für 2017, auch zahlreiche Ehrungen der Mitglieder und Neuwahlen des Vorstandes auf dem Programm.

Der Jahresrückblick 2016 zeigte deutlich das große Engagement des Hegerings und seiner Mitglieder. In einer kreativ gestalteten Präsentation wurde mit Bildern und Hintergrundmaterial auf die abwechslungsreichen Aktivitäten des letzten Jahres zurückgeblickt. Beim Hegeringschießen konnte der Schießnachweis erworben werden, die Spargelwanderung war bei schönem Wetter gut besucht und auch der Ansitz auf den Sommerfuchs sorgte bei den Mitgliedern für Begeisterung. Zum neunten Mal fand die Aktivität „Unterwegs mit den Jägern“ statt. Hierbei waren insgesamt 16 Kinder mit den engagierten Jägern zusammen auf Ansitz und freuten sich beim anschließenden Lagerfeuer über das gesehene Wild und die vielen Erkenntnisse über die Natur. Beim Anschussseminar wurden Schusszeichen ausgewertet, im Hundewesen waren der Welpenkurs und auch die Brauchbarkeitsprüfung der Jagdhunde ein voller Erfolg  und beim gemeinsamen Ausflug ins Schießkino Garlstorf wurde um die besten Ergebnisse mit Büchse und Flinte geschossen. Der Ansitz auf den Winterfuchs wurde mit einem gemeinsamen Frühstück abgerundet und bei der Braunkohlwanderung kamen Klein und Groß zusammen.

Auch für 2017 sind wieder zahlreiche Aktivitäten geplant.

Zu den aktuellen Themen, die der Vorstand vorstellte, gehörten in diesem Jahr Gesetzesänderungen, die die Jagd betreffen, wie zum Beispiel der Schießnachweis, der ab 2018 jährlich erbracht werden muss. Auch auf angestrebte Änderungen bezüglich der Waffenaufbewahrung wurde eingegangen.

Ein großes Thema war die Nutria. Sie gilt als invasive, gebietsfremde Art, die sich rasant verbreitet. Besonders große Schäden sind an Ufern und Deichen verzeichnet wurden. Seit 2001 ist die Nutria im Jagdrecht aufgenommen und lieferte in 2016 eine Strecke von über 10.000 Stück. Die jungen Nutrias sind bereits nach 4-5 Monaten geschlechtsreif und bekommen das ganze Jahr über Nachwuchs. Mittlerweile ist das schmackhafte, delikate Fleisch in zahlreichen Auslagen zu finden und lädt zu Rezepten ein, wie zum Beispiel „Nutria in Pilzsoße“.

Neben der Nutria waren auch Wolf, Gans, Hase und Kaninchen ein Thema. In Deutschland sind bereits 70 Wolfsterritorien lokalisiert wurden und 64 Wolfsrudel. In Niedersachsen gibt es zurzeit ca. 100 Wölfe. Kaninchen und Hasenbestände werden aktuell von einem neuen Virus, dem RHD V2, bedroht. Die Tiere sterben daran innerhalb von 24 Stunden. Ein ausgemachtes Ziel ist es daher, die Hasen und Kaninchen fit zu machen, indem Deckungsstrukturen und Nahrungsangebote verbessert werden. Eine Gänsezählung zeigte das aktuelle Vorkommen auf, teilweise sind die Tiere besendert. Es wurden u.a. 65.876 Graugänse, 13.795 Nilgänse und 5.425 Kanadagänse gezählt.

Nächster Punkt der Tagesordnung waren die Ehrungen der Mitglieder. Irene Schilly wurde für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt, Jochen Gese und Heinrich Oelbke für 40 Jahre. Der Vorsitzende Reinhard Börner dankte den Ehrenmitgliedern für die jahrelange Treue. Janos Weilandt und Patrick Borchert wurden als Jungjäger aufgenommen  und bekamen ihren Jägerbrief überreicht. Der Bläserobmann Jörg Weilandt überreichte die 5-Jahresnadel an die Bläser Janos Weilandt und Robert Müller.

Bei der Vorstandswahl erhielt der Vorsitzende Reinhard Börner für eine erneute Wahlperiode das Vertrauen der Mitglieder und wurde wiedergewählt. Als Stellvertreter wurde Frank Traichel gewählt, als Schriftführer Gerhard Otte. Heinrich Oelbke stellte sich aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl als Schatzmeister und wurde für seine Unterstützung im Vorstand mit einem Präsent bedacht. Sein Nachfolger ist Thomas Rösler. Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit ist Jennifer Kassel, Schießobmann Mario Bechtel, Bläserobmann Jörg Weilandt, Hundeobmann Armin Siedentop und Naturschutzobmann Andreas Winkelmann.

Laut Streckenbericht sind im Jagdjahr 2016 8 Stück Damwild, 81 Stück Schwarzwild, 165 Rehe, 18 Hasen, 15 Kaninchen, 79 Füchse, 22 Dachse, 16 Marderhunde und 89 Nutrias zur Strecke gekommen. Die Streckenentwicklung beim Damwild ist rückläufig, beim Schwarzwild dagegen ansteigend. Rehwild ist gegenüber dem letzten Jahr gleichbleibend. Hervorzuheben ist dabei aber die deutliche Senkung der Fallwildquote. Durch ein Projekt, das die Verhütung von Wildunfällen zum Ziel hatte, konnte die Fallwildquote von 50% auf 30% reduziert werden. Hierzu wurden Multi-Wildschutzwarner an bekannten Wildunfallstellen platziert. Für 2017 plant der Hegering die Aufstellung von Wildattrappen und Dreibeinen mit der Aufschrift „Wildunfall“, um so die Quote der Wildunfälle weiter zu senken.

Bericht: Jennifer Kassel