| Vorsitzender | Frank Traichel Hauptstraße 3 38550 Isenbüttel 0171 630 11 59 frank@traichel.de |
| Stellv. Vorsitzender | Tim Sandelmann Maschweg 6 38550 Isenbüttel 0176-63346269 tim.sandelmann@web.de |
| Schatzmeister | Frank Schaper schaper-frank@web.de 0170-9423218 |
| Bläserobmann | Marcus Sikorski An der Badeanstalt 11 38547 Edesbüttel 05374/671920 Marcus.sikorski@gmx.de |
| Schriftführung / Öffentlichkeitsarbeit | Nadine Meyer-Roxlau Apfelallee 1 38537 Wettmershagen 0172-3783482 |
| Schießwesen | Dirk Sandelmann Blumenstraße 2a 38550 Isenbüttel 0170-8147948 dirk.sandelmann@haustechnik-isenbuettel.de |
| Hundeobfrau | Irene Schilly Leipziger Straße 4 38550 Isenbüttel 0176-38179430 Ireneschilly288@gmail.com |
| Naturschutzobmann | Andreas Winkelmann An der Hehlenriede 12 38550 Isenbüttel 0176/82721602 andreas.winkelmann0@gmail.com |
Hegeringe
JHV Hehlenriede 2016
Jahreshauptversammlung Hegering Hehlenriede
Die diesjährige Jahreshauptversammlung mit Trophäenschau des Hegerings Hehlenriede fand am 09. März 2018 in der Gaststätte Evers in Isenbüttel statt. Neben den zahlreich erschienenen Mitgliedern, waren auch Kreisjägermeister Jürgen-Hinrich Kohrs und Schatzmeister Joachim Fricke zu Gast.
In diesem Jahr standen neben den aktuellen Themen, auch Neuwahlen im Vorstand auf dem Programm. Hegeringleiter Reinhard Börner war aus persönlichen Gründen zurückgetreten und wurde mit einem Präsentkorb des Hegerings bedacht. Mehrere lobende Erwähnungen dankten Reinhard Börner für die jahrelange Treue und das Engagement im Hegering.
Als neuer Hegeringleiter wurde Frank Traichel gewählt. Den stellvertretenden Vorsitz übernimmt nach erfolgreicher Wahl Armin Siedentop. Friedrich-Wilhelm Behte wurde für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt, Eckhard Reinecke für 40 Jahre. Frank Traichel dankte den Ehrenmitgliedern für die jahrelange Treue. Andreas Henschel und Frank Schaper wurden als Jungjäger aufgenommen und bekamen ihren Jägerbrief überreicht. Die Jagdhornbläser ließen passend hierzu die Ehrenfanfare erklingen.
Die Bewertung der Trophäen nahmen Jochen Gese, Christian Sostmann und Robert Müller vor. Über die Auszeichnungen freuten sich Christian Wichmann, Mario Bechtel, Simon Hoppe und János Weilandt.
Laut Streckenbericht sind im Jagdjahr 2017 8 Stück Damwild, 115 Stück Schwarzwild, 143 Rehe, 23 Hasen, 6 Kaninchen, 71 Füchse, 9 Dachse, 145 Nutrias und 87 Rabenkrähen zur Strecke gekommen. Hervorzuheben ist die angestiegene Streckenentwicklung bei Schwarzwild, Nutria und Rabenkrähe.
Die Strecken wurden der Tradition nach durch die stark vertretene Bläsergruppe verblasen.
Aus aktuellem Anlass wurde Herr Dr. Schwartpaul eingeladen, um einen Vortrag über die Afrikanische Schweinepest (ASP) zu halten. Der Vortrag stieß bei den Mitgliedern auf großes Interesse und rief eine lebendige Diskussion am Ende des Vortrags hervor.
Der Hegering Hehlenriede zeichnet sich nicht zuletzt durch die vielen Aktionen aus, die den Mitgliedern geboten werden. So finden auch im nächsten Jagdjahr das alljährliche Hegeringschießen, der Ansitz auf den Sommerfuchs mit anschließendem geselligen Frühstück, die Aktion „Unterwegs mit den Jägern“, der gemeinsame Ausflug ins Schießkino Garlstorf, der Ansitz auf den Winterfuchs und auch die Braunkohlwanderung statt. Für unsere Vierbeiner bietet Armin Siedentop Welpenkurse und Hundeübungstage an. Die aktuellen Termine sind den Mitgliedern per Email/Post zugegangen. Wie auch in der Vergangenheit freuen wir uns auf die nächsten Aktionen mit euch.
Eine in diesem Jahr besondere Aktion des DRK – OV Isenbüttel ist die Blutspende – Challenge 10 ortsansässiger Vereine der Gemeinde Isenbüttel. Hierzu rufen wir am 19.06.2018 von 15:00 – 19:30 Uhr unsere Mitglieder auf, die Aktion im Schulforum Isenbüttel und somit die Teilnahme des Hegerings zu unterstützen. Anschließend erfolgt eine Siegerehrung mit Preisvergabe für den Verein mit den meisten Teilnehmern. Wir zählen auf euch!
Waidmannsheil,
Jennifer Kassel
Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit
Protokoll der JHV des Hegerings Brome 2018 und Einladung JHV 2019
Einladung zur Jahreshauptversammlung des Hegerings Brome 2019:
Der Hegering Papenteich stellt sich vor
| Vorsitzender | Henning Meier Wiesenweg 1 38527 Meine 05304-932326 hmeier-meine@t-online.de |
| Stellv. Vorsitzender | Alexander Thies Dorfstraße 1 38531 Rötgesbüttel 0171 8818949 |
| Schatzmeisterin | Antonia Lilly Behrens Sonnenstraße 8 38533 Vordorf 0157 530 75 170 antonialillyb@gmail.com |
| Schriftführer | Alexander Meier Wiesenweg 1 38527 Meine 0151 23494746 |
| Bläserobmann | Ernst-Dietrich Morgener Südfeld 15 38527 Meine-Grassel 05304-5194 |
| Schießwesen | Florian Möhle Dorfstraße 11 38527 Meine 05304-2470 |
| Hundeobmann | Gregor Sobiegalla Westring 23 38527 Meine 0170 3828767 sobiegbudapest@t-online.de |
| Naturschutzobmann | Rüdiger Fricke Gifhorner Str. 9 38551 Ribbesbüttel-Ausbüttel 05374-66863 |
Der Hegering Papenteich liegt im Südosten des Landkreises Gifhorn. Er besteht aus 16 Gemeinschafts- und Eigenjagdbezirken. Seine Jagdfläche beträgt 7.500 ha und schließt folgende Ortschaften bzw. Ortsteile mit ein:
- Abbesbüttel
- Ausbüttel
- Bechtsbüttel
- Grassel
- Gravenhorst
- Martinsbüttel I
- Martinsbüttel II
- Meine
- Ohnhorst
- Rittergut Ribbesbüttel
- GJ Ribbesbüttel
- Rötgesbüttel
- Vordorf
- Wasbüttel
- Wedelheine
- Wedesbüttel
Die zum Hegering zählenden Jagdbezirke liegen größtenteils im Gebiet der Samtgemeinde Papenteich. Der Hegering Papenteich hat z.Z. ca. 140 Mitglieder.
Reizvoll und abwechslungsreich sind die Reviere. Von leichten Sandböden bis zum schweren Ton sind alle Übergänge vorhanden. Das Land weist nur geringe Höhenunterschiede auf.
Inmitten des Hegeringes Papenteich liegen die Meiner Teiche. Dabei handelt es sich um die sog. Stapelteiche der ehemaligen Zuckerfabrik Meine. Seit der letzten Kampagne 1990 / 91 haben sich die Teiche zu einem wichtigen Vogelrast- und Brutplatz im norddeutschen Raum entwickelt. Die Teiche dienen inzwischen als Lebensraum für mehr als 72 Vogelarten.
Ein ständiger Flächenbedarf der Gemeinden für neue Baugebiete und andere Zwecke engt die freie Landschaft immer weiter ein, die zudem von der wachsenden Bevölkerung mit ihren steigenden Erholungs- und Freizeitansprüchen stark genutzt und strapaziert wird.
Der Mittellandkanal, die Bundesstraße 4 und viele stark befahrene Kreisstraßen sowie die Bahnstrecke Braunschweig-Gifhorn durchschneiden die Reviere. Dadurch werden nicht nur nachhaltige Verluste unter der Tierwelt verursacht, sondern auch viel Lärm und Unruhe. Die Hege eines artenreichen Wildbestandes wird durch diese und andere Einflüsse immer schwieriger.
Benachteiligt ist vor allem das Niederwild, was sich im rückläufigen Besatz von Rebhuhn, Fasan und Hase zeigt. Eine seuchenhafte Erkrankung hat den Kaninchenbestand dezimiert. Andererseits haben sich die Beutegreifer sehr stark vermehrt und werden, soweit erlaubt, kurz gehalten, denn sie gefährden zunehmend die in eine ökologische Nische geratenen Arten.
Die Revierinhaber reagieren auf diese Entwicklung umsichtig und verantwortungsvoll durch mäßige oder gar aussetzende Bejagung. Die Anlage von Hegebüschen und Hecken und die Einsaat von Wildacker-mischungen auf Stilllegungsflächen sollen Deckung und Äsungsverbesserung bringen und dem Niederwild helfen.
Die Hauptwildart im Hegering ist das Reh. Etwa 200 Stück kommen in den Revieren jährlich zur Strecke, davon fast 35 % durch den Straßenverkehr. Auch das Schwarzwild ist in unseren Revieren vertreten (teilweise jedoch nur als Wechselwild).
Die Jagdhornbläser des Hegeringes Papenteich
Das Jagdhorn ist auch in Zeiten von Handy und Co. wichtig für den Jäger. Es dient nicht nur zur Freude der Waidmänner, sondern vor allem auch zur Informationsübermittlung. Die sogenannten Jagdleitsignale teilen dem einzelnen Jäger mit, wann zum Beispiel ein Treiben beginnt oder am Ende die Jagd vorbei ist. Nicht jeder Jäger steht während einer Jagd in Rufweite, das Horn dagegen hat einen weittragenden Klang. Außerdem würde es viel zu lange dauern, wenn man alle Jäger auf einer großen Jagd mit dem Handy anrufen wollte.
Das Horn hat natürlich auch in der Pflege des Brauchtums eine wichtige Rolle. Gemeinschaftsjagden beginnen und enden mit Hörnerklang und schaffen somit eine wundervolle Atmosphäre. Auch außerhalb der Jagd bereitet das Jagdhorn Freude, z.B. auf Hubertusmessen oder während anderer Veranstaltungen.
Die Bläsergruppe des Hegeringes Papenteich ist seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil des Hegeringes. Vielfach konnte sie auf bundesweiten Bläserwettbewerben Preise erringen, auf großen Jagdausstellungen auftreten oder jagdliche Gottesdienste begleiten.
Ernst-Dietrich Morgener ist seit Februar 2005 musikalischer Leiter die Bläsergruppe. Er hat die Nachfolge von Klaus Lütge angetreten, der die Bläsergruppe über viele Jahre geprägt und durch sein Talent, seine Beharrlichkeit und sein Organisationsvermögen die Jagdhornbläser zu einem wichtigen kulturellen Teil im Papenteich gemacht hat.
Übungsabende der Bläsergruppe
Die Bläser treffen sich jeden Mittwoch in Grassel (in den Sommermonaten am Sauteich; in der kalten Jahreszeit im Dorfgemeinschaftshaus).
- Ab 19:00 Uhr Übungsabend für Jungbläser
- Ab 19:30 Uhr Übungsabend für Bläser
Hundewesen
Der älteste Freund des Menschen ist vermutlich der Hund. Was wäre das Bild eines Jägers ohne den treuen Hund an seiner Seite? Der Hund führt durch seine scharfen Sinne den Jäger an das Wild.
Zwischen dem Hund und seinem Führer besteht ein enges Band. Gelegt werden die Wurzeln bereits in der frühen Welpenzeit, wenn der junge Hund zu seinem neuen Herrchen kommt. Gemeinsam werden die Prüfungen vorbereitet, die den Kleinen auf sein spannendes Leben als Jagdhund hinführen. Das gemeinsame Üben und Trainieren schweißen Hund und Führer zusammen und lassen beide zu einem unzertrennlichen Gespann werden.
Informationen zur Vorbereitung von jungen Hunden auf die Jagdeignungsprüfung befinden sich hier auf den Webseiten der Jägerschaft oder direkt von den Hundeobleuten der Jägerschaft.
Jagd ohne Hund ist Schund!
Wildtiere beobachten – Eine Aktion für Kinder des Hegerings Papenteich
Jahreshauptversammlung HR Papenteich 2017
Hegering Hehlenriede: „Unterwegs mit den Jägern“ am 28.07.2017
Auch in diesem Jahr war die Sommerferienaktion „Rabenspaß“ der Samtgemeinde Isenbüttel schnell ausgebucht. Seit über 10 Jahren findet diese Aktion jährlich statt und das Interesse der Kinder ist riesig. Insgesamt 15 Kinder gingen mit den Jägern des Hegerings Hehlenriede auf Ansitz, manche waren bereits zum zweiten Mal dabei.
Den Kindern war die Vorfreude ins Gesicht geschrieben und sie kamen sehr gut vorbereitet zum Treffpunkt. Grün angezogen, Rucksack mit Essen und Trinken auf dem Rücken und auch das Fernglas war mit dabei. Nach einem kräftigen Waidmannsheil beim Gruppenbild und einer Einführung von Hegeringsleiter Reinhard Börner, konnte es losgehen. Die Kinder fuhren mit ihrem Jäger zum nahegelegenen Hochsitz und warteten gespannt auf den ersten Anblick. Das Wetter ließ uns nicht im Stich. Obwohl es zum Wochenanfang sehr viel geregnet hatte und die Wiesen teilweise noch unter Wasser standen, gab es guten Anblick.
Beim Lagerfeuer mit Stockbrot berichteten die Kinder begeistert, was sie alles gesehen haben.
Tjark, 10 Jahre alt, freute sich über den Anblick von Wildgänsen, Hasen, Ricke mit Kitz und Schwarzwild. Durch sein Fernglas konnte der 7-jährige Marvin ein Eichhörnchen erblicken, was sich mit lautem Knacken und Knistern ankündigte, wie er beschrieb. Die 11-jährige Anouka war zum zweiten Mal mit dabei. Sie schrieb ein Jagdtagebuch über den Abendansitz und berichtete stolz, Ricken mit Kitzen gesehen zu haben. Auch bei der 9-jährigen Kayla ließ sich Rehwild blicken und gegen Ende des Ansitzes streifte noch ein Fuchs durch das Feld. Die 10-jährige Lara konnte neben Fuchs und Hase auch beobachten, wie ein Bock eine Ricke trieb und anschließend beschlug.
Die Kinder lernten an diesem Abend neben einiger Wildarten und der schönen Atmosphäre beim Lagerfeuer auch die Jägersprache kennen, die sie in ihren aufregenden Berichten gleich mit einsetzten. So sprachen sie von Rehwild, das sich niedergetan hat und auch der Paarungsakt beim Rehwild wurde in jagdlicher Sprache wiedergegeben.
Es war ein rundum gelungener Abend, der allen Teilnehmern sehr viel Spaß gemacht hat. Wir freuen uns auf das nächste Mal. Waidmannsheil.
Isenbütteler Jäger engagieren sich im Naturschutz – 2000m² Acker für Heckenstreifen eingezäunt
Das vergangene Wochenende nutzten elf Isenbütteler Jäger, um sich im Naturschutz zu engagieren. Ein neues Projekt stand an.
Nachdem in den letzten Jahren einige Blühstreifen und drei Streuobstwiesen angelegt wurden, um dem Wild Deckungsraum und Äsungsmöglichkeiten zu bieten, stand bei dem neuen Naturschutz-Projekt hunderte Meter Zaun ziehen und Hecken pflanzen auf dem Plan. Unter Einsatz von Treckern, packten elf Isenbütteler Jäger tatkräftig mit an. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Insgesamt 2000m² wurden eingezäunt. Gepflanzt werden u.a. Weißdorn, Schlehe, Holunder, Hecken- und Apfelrose, welche auf Antrag von Christian Wigmann von der Jagdgenossenschaft Isenbüttel gesponsert wurden. Durch die Anlage der Hecken wird eine Biotopvernetzung geschaffen, die Deckungsraum für Niederwild bietet. Dieses Projekt zeigte erneut den unermüdlichen Einsatz für Wild und Natur der Isenbütteler Jäger. Besonderer Dank gilt der Familie Diana und Henning Müller, die die Fläche auf ihrem Land zu Gunsten der Natur zur Verfügung stellte.
Bericht: Jennifer Kassel
Jahreshauptversammlung Hegering Hehlenriede
Kommt Nutria wieder auf die Speisekarte?
Die diesjährige Jahreshauptversammlung mit Trophäenschau des Hegerings Hehlenriede fand am 10. März 2017 im Isenbütteler Hof statt. Von den 89 Mitgliedern waren mehr als die Hälfte anwesend und lauschten der Begrüßung durch die stark vertretenen Jagdhornbläser. Dreizehn Bläser, darunter vier Nachwuchsmitglieder sorgten für die richtige Stimmung und Erhaltung der Tradition.
Der Vorsitzende Reinhard Börner begrüßte neben den zahlreich erschienenen Mitgliedern auch den Kreisjägermeister Jürgen-Hinrich Kohrs als Ehrengast.
In diesem Jahr standen neben den aktuellen Themen, dem Jahresrückblick 2016 und der Vorausschau für 2017, auch zahlreiche Ehrungen der Mitglieder und Neuwahlen des Vorstandes auf dem Programm.
Der Jahresrückblick 2016 zeigte deutlich das große Engagement des Hegerings und seiner Mitglieder. In einer kreativ gestalteten Präsentation wurde mit Bildern und Hintergrundmaterial auf die abwechslungsreichen Aktivitäten des letzten Jahres zurückgeblickt. Beim Hegeringschießen konnte der Schießnachweis erworben werden, die Spargelwanderung war bei schönem Wetter gut besucht und auch der Ansitz auf den Sommerfuchs sorgte bei den Mitgliedern für Begeisterung. Zum neunten Mal fand die Aktivität „Unterwegs mit den Jägern“ statt. Hierbei waren insgesamt 16 Kinder mit den engagierten Jägern zusammen auf Ansitz und freuten sich beim anschließenden Lagerfeuer über das gesehene Wild und die vielen Erkenntnisse über die Natur. Beim Anschussseminar wurden Schusszeichen ausgewertet, im Hundewesen waren der Welpenkurs und auch die Brauchbarkeitsprüfung der Jagdhunde ein voller Erfolg und beim gemeinsamen Ausflug ins Schießkino Garlstorf wurde um die besten Ergebnisse mit Büchse und Flinte geschossen. Der Ansitz auf den Winterfuchs wurde mit einem gemeinsamen Frühstück abgerundet und bei der Braunkohlwanderung kamen Klein und Groß zusammen.
Auch für 2017 sind wieder zahlreiche Aktivitäten geplant.
Zu den aktuellen Themen, die der Vorstand vorstellte, gehörten in diesem Jahr Gesetzesänderungen, die die Jagd betreffen, wie zum Beispiel der Schießnachweis, der ab 2018 jährlich erbracht werden muss. Auch auf angestrebte Änderungen bezüglich der Waffenaufbewahrung wurde eingegangen.
Ein großes Thema war die Nutria. Sie gilt als invasive, gebietsfremde Art, die sich rasant verbreitet. Besonders große Schäden sind an Ufern und Deichen verzeichnet wurden. Seit 2001 ist die Nutria im Jagdrecht aufgenommen und lieferte in 2016 eine Strecke von über 10.000 Stück. Die jungen Nutrias sind bereits nach 4-5 Monaten geschlechtsreif und bekommen das ganze Jahr über Nachwuchs. Mittlerweile ist das schmackhafte, delikate Fleisch in zahlreichen Auslagen zu finden und lädt zu Rezepten ein, wie zum Beispiel „Nutria in Pilzsoße“.
Neben der Nutria waren auch Wolf, Gans, Hase und Kaninchen ein Thema. In Deutschland sind bereits 70 Wolfsterritorien lokalisiert wurden und 64 Wolfsrudel. In Niedersachsen gibt es zurzeit ca. 100 Wölfe. Kaninchen und Hasenbestände werden aktuell von einem neuen Virus, dem RHD V2, bedroht. Die Tiere sterben daran innerhalb von 24 Stunden. Ein ausgemachtes Ziel ist es daher, die Hasen und Kaninchen fit zu machen, indem Deckungsstrukturen und Nahrungsangebote verbessert werden. Eine Gänsezählung zeigte das aktuelle Vorkommen auf, teilweise sind die Tiere besendert. Es wurden u.a. 65.876 Graugänse, 13.795 Nilgänse und 5.425 Kanadagänse gezählt.
Nächster Punkt der Tagesordnung waren die Ehrungen der Mitglieder. Irene Schilly wurde für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt, Jochen Gese und Heinrich Oelbke für 40 Jahre. Der Vorsitzende Reinhard Börner dankte den Ehrenmitgliedern für die jahrelange Treue. Janos Weilandt und Patrick Borchert wurden als Jungjäger aufgenommen und bekamen ihren Jägerbrief überreicht. Der Bläserobmann Jörg Weilandt überreichte die 5-Jahresnadel an die Bläser Janos Weilandt und Robert Müller.
Bei der Vorstandswahl erhielt der Vorsitzende Reinhard Börner für eine erneute Wahlperiode das Vertrauen der Mitglieder und wurde wiedergewählt. Als Stellvertreter wurde Frank Traichel gewählt, als Schriftführer Gerhard Otte. Heinrich Oelbke stellte sich aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl als Schatzmeister und wurde für seine Unterstützung im Vorstand mit einem Präsent bedacht. Sein Nachfolger ist Thomas Rösler. Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit ist Jennifer Kassel, Schießobmann Mario Bechtel, Bläserobmann Jörg Weilandt, Hundeobmann Armin Siedentop und Naturschutzobmann Andreas Winkelmann.
Laut Streckenbericht sind im Jagdjahr 2016 8 Stück Damwild, 81 Stück Schwarzwild, 165 Rehe, 18 Hasen, 15 Kaninchen, 79 Füchse, 22 Dachse, 16 Marderhunde und 89 Nutrias zur Strecke gekommen. Die Streckenentwicklung beim Damwild ist rückläufig, beim Schwarzwild dagegen ansteigend. Rehwild ist gegenüber dem letzten Jahr gleichbleibend. Hervorzuheben ist dabei aber die deutliche Senkung der Fallwildquote. Durch ein Projekt, das die Verhütung von Wildunfällen zum Ziel hatte, konnte die Fallwildquote von 50% auf 30% reduziert werden. Hierzu wurden Multi-Wildschutzwarner an bekannten Wildunfallstellen platziert. Für 2017 plant der Hegering die Aufstellung von Wildattrappen und Dreibeinen mit der Aufschrift „Wildunfall“, um so die Quote der Wildunfälle weiter zu senken.
Bericht: Jennifer Kassel
Der Hegering Sassenburg stellt sich vor
Der Hegering Sassenburg umfasst 18 Reviere in der Gemeinde Sassenburg und hat ca. 120 Mitglieder. Die Jagdfläche beläuft sich auf ca. 7.500 Hektar
| Vorsitzender | Karsten Lacü Dagebrück 38524 Dannenbüttel Tel. 05371-63386 Fax 05371-6546 Mobil 0171 525 40 24 gut.dagebrueck@t-online.de |
| Stellv. Vorsitzender | Hermann Brandt jun. Hauptstraße. 32 38524 Sassenburg-Westerbeck 0171 525 53 44 brandt.hermann2@googlemail.com |
| Schatzmeister | Christina Appel Alte Schulstraße 7 38524 Sassenburg-Stüde Mobil 0157 795 700 200 |
| Schriftführerint | Angela Heider Gamser Weg 2 38524 Neudorf-Platendorf 05378-350 0152 054 999 99 heidera@t-online.de |
| Hundewesen | Renè Beneke Birkenweg 24a 38524 Sassenburg-Grußendorf 0162 134 04 26 rbeneke@t-online.de |
| Schießwesen | Leonard Zielinski Otto-Krenz-Str. 19 38524 Sassenburg-Westerbeck 0178 521 59 73 l.zielinski16@gmail.com |
| Naturschutz | Viola Haverland Heidbrink 4 38524 Sassenburg/Stüde 0160 977 25 161 Viola.Haverland07@gmail.com |
| Bläserwesen | Ingolf Hühner Am Schwarzen Berg 8 29399 Wahrenholz 05835-7863 |
Hegering Repke – Vorstand und Obleute
| Ehrenhegeringleiter | Heiner Meinecke Oerreler Dorfstraße 42 29386 Dedelstorf |
| Vorsitzender | Joachim Drangmeister Oerreler Dorfstraße 6 29386 Dedelstorf 05832-6344 0151 613 47 800 achim.drangmeister@t-online.de |
| Stellv. Vorsitzender | Jens Peuthert Oerreler Dorfstr. 8A 29386 Dedelstorf 05832 6113 0151 1406 4718 aundj.peuthert@t-online.de |
| Schatzmeister | Thorsten Herz Am Bach 6 29386 Hankensbüttel / Emmen 05832-9702200 0172 789 87 33 Herz.Thorsten@web.de |
| Schriftführert | Bernd Meinecke Oerreler Dorfstr. 42 29386 Dedelstorf 05832 2471 bukmeinecke@t-online.de |
| Hundewesen | nicht besetzt |
| Schießwesen | Dennis Elvers Hässelmühler Str. 31 29386 Dedelstorf 0160 9545 6171 elvixd@icloud.com |
| Naturschutz | Rainer Dierks-Götze Heidberg 3 29396 Schönewörde 0170 816 9 858 dierks-goetze@gmx.de |
Hegeringversammlung Meinersen 2017
Der Hegering Meinersen stellt sich vor
| Vorsitzender | Matthias Leudolph Bäckerweg 2B 38539 Müden/Hahnenhorn 05375-980153 0170-2220051 m.leudolph@t-online.de |
| Stellv. Vorsitzender | Eike Meier Spiekerweg 7 38539 Müden eike-meier@web.de |
| Schatzmeister & Schriftführer | Uwe Morgenstern Asternweg 3 38536 Meinersen 05372 974224 0160-98770747 au.morgenstern@t-online.de |
| Hundewesen | Mario Brandes In den Fuhren 2a 38539 Müden 0171 755 7563 mariobrandes@web.de |
| Hundewesen | Matthias Hoge Dorfstra. 34a 38539 Müden 0172 445 6536 matzehoge@gmail.com |
| Schießwesen | Markus Müller Windmühlenstr. 18a 29399 Wahrenholz 01711741071 mark_92@web.de |
| Bläserobfrau | Monika Kramp Stettiner Str. 14 29362 Hohne 0171 2464141 0171 2464141 monika.kramp@gmx.de |
| Obmann Drohne | Klaus Horn Krügers Weg 9 38536 Meinersen klaus.horn@me.com |
| Obfrau Drohne | Diana Denzer Kiefernweg 3 38539 Müden diana.fuehrer@web.de |
| Naturschutz und Öffentlichkeitsarbeit | Thorsten Schäfer Badweide 12 38539 Müden 05375-982359 0152 547 82 36 7 Fax: 05375-982361 BezF.Meinersen@LWK-Niedersachsen.de |
Der Hegering Meinersen umfasst 24 Reviere in den Gemeinden Meinersen und Müden mit ca. 120 Mitgliedern.
Als im Hegering befindliche Wildarten gelten: Rotwild, Schwarzwild, Rehwild, Hase, Kaninchen, Fuchs, Dachs, Marder, Iltis, Hermelin, Mauswiesel, Nutria, Türkentaube, Rebhuhn, Fasan, Waldschnepfe, Elster, Rabenkrähe, Kolkrabe, Blässhuhn, Graureiher, Stockente, Ringeltaube, Greife und Falken.
Hier geht es zu den Internetseiten des HR Meinersen auf den Seiten der Landesjägerschaft Niedersachsen.
Hegering Hankensbüttel: Vorstand und Obleute
| Vorsitzender | Oliver Lepke Alt Isenhagen 19 29386 Hankensbüttel 05832-6384 0160 15 27 395 info@iseholz.de |
| Stellv. Vorsitzender | Andreas Jahns |
| Schatzmeisterin | Greta Schröder Rietberg 3 29386 Obernholz 0151 42866715 gretaschroder80@gmail.com |
| Schriftführer | Ulf Smilowski Emmer Dorfstrasse 26A 29386 Emmen 0171 641 3965 ulf.smilowski@web.de |
| Schießwesen | Dennis Wrede Schulstraße 11 29386 Obernholz 0170 631 4 050 wreded@web.de |
| Hundeobfrau | Marilena Jacob Rosenstrasse 9 29386 Steimke 0151 577 83382 Marilena-jacob@web.de |
| Obmann für Naturschutz | Hubertus Bonk Blümchen 14 29386 Obernholz 0151 15 36 1464 hubertus.bonk@gmx.de |
Vorstand und Obleute HR Groß Schwülper
| Vorsitzender | Maik Bosse Thiberg 3 38528 Adenbüttel 05304-909750 0151 578 34 600 maikbosse@web.de |
| Stellv. Vorsitzender | Marko Böse Fasanenweg 7 38179 Groß Schwülper 05303-7283 forstbetrieb.boese@yahoo.de |
| Schatzmeistert | Jörg Blecker Bünteweg 4 38179 Lagesbüttel 05303/9909860 jblecker@gmx.de |
| Schriftführer | Kevin Bosse Thiberg 3 38528 Adenbüttel 0160 930 97 83 1 kevbosse@web.de |
| Schießwesen | Uwe Brandes Neue Schulstraße 25 38528 Adenbüttel 05304-3484 Brandes-Adb@web.de |
| Bläserwesen | Lucas Munzel Mühlenblick 16 38528 Adenbüttel 0160 401 605 6 lucasmunzel@yahoo.de |
| Hundeobfrau | Sabine Hohenhövel Im Klei 5 38533 Vordorf - Rethen 0173 378 614 7 hohenhoevel-adenbuettel@t-online.de |
| Öffentlichkeitsarbeit | Ludwig Munzel Vor der Masch 1 38528 Adenbüttel 05304/931823 Ludwig-Munzel@t-online.de |
Vorstand und Obleute des Hegerings Gifhorn
Der Hegering Gifhorn umfasst 13 Reviere in den Gemeinden Gifhorn und Meinersen mit einer Jagdbezirksfläche von ca: 8.100 ha und ca. 150 Mitgliedern. Als im Hegering befindliche Wildarten gelten: Rotwild, Damwild, Schwarzwild, Rehwild und Niederwild.
| Vorsitzender | Joachim Keuch Am Damm 11 38518 Gifhorn 05371-73578 0157-32037912 highland.keuch@gmx.de |
| Stellv. Vorsitzender | Detlev Janz Wilscher Str. 3 38518 Gifhorn - Kästorf 05371-743914 0171-1735314 jagdzeit@t-online.de |
| Schatzmeister | Dr. Timm Georg Lönsstr. 13 38518 Gifhorn 05371-1709424 0160-8363640 t.georg@gmx.net |
| Schriftführert | Reiner Kyszkiewicz Alter Kirchweg 2 38518 Gifhorn 05371-13533 0170 354 76 10 r-k@etk-elektrotechnik.de |
| Hundewesen | Christiane Tietge Immenberg 4 38518 Gifhorn 05371-74867 0160 97733144 Tietge-gamsen@t-online.de |
| Schießwesen | Christian Pschak Randweg 3 38518 Gifhorn 05371-687899 0176-43144045 christian.pschak@googlemail.com |
| Bläserwesen | Michael Brandes Osterberg 2 38518 Gifhorn Tel: 0162 9046719 Michael-brandes@hotmail.com |
| Naturschutz | Karl-Gustav Laser Osterberg 6 38518 Gifhorn 05371-57587 0160 919 87 748 karl-gustavlaser@web.de |

Der Hegering Groß Oesingen stellt sich vor
| 1. Vorsitzender | Dr. Henrik Müller - von der Ohe Feldgarten 7 29369 Ummern 05083 - 1352 leitung@hegering-oesingen.de |
| 2. Vorsitzender | Dr. Volker Grajewski Gifhorner Weg 54 29369 Ummern 0160 947 65 529 stellv_Leitung@hegering-oesingen.de |
| Schriftführer | Hanna-Marleen Laue Im Winkel 2 29369 Ummern schriftfuehrung@hegering-oesingen.de |
| Kassenführer | Rebekka Teichgräber Am Stigloh 9 29393 Groß Oesingen 0176 643 77 848 Kassenfuehrung@hegering-oesingen.de |
| Schießwart | Christian Müller Lerchenweg 2 29393 Groß Oesingen 0171 957 79 93 schiesswesen@hegering-oesingen.de |
| Hundeobfrau | Tanja Grajewski Gifhorner Weg 54 29369 Ummern 0160 93463430 hundewesen@hegering-oesingen.de |
| Naturobmann | Johannes König Klein Oesinger Str. 19 A 29393 Groß Oesingen 0172 741 4 409 Naturschutz@hegering-oesingen.de |
Die Gründung der H
egeringe geht u. a. auf eine Anweisung des komm. Provinzjägermeisters für die Provinz Hannover zurück.
Folgender Text ist einem Rundschreiben vom 03. Juli 1934 – gerichtet an sämtliche Kreisjägermeister der Provinz Hannover – entnommen:
Es ist – allerdings nur vereinzelt – die Frage aufgeworfen worden, ob und in welcher Weise die Arbeit der alten Organisation fortgesetzt werden soll. Es kann kein Zweifel bestehen, dass der Landesverband der preußischen Jäger keiner besonderen Gründung bedurfte, sondern mit dem Gesetz entstanden ist und dass zu ihm alle Inhaber von Jahresjagdscheinen gehören. Daraus ergibt sich für die Kreisjägermeister die Verpflichtung, mit allen Kräften darauf hinzuwirken, dass die Arbeiten der früheren Verbände von dem Landesverband der preußischen Jäger fortgesetzt werden. Ich habe hierauf bei den mündlichen Besprechungen mit den Kreisjägermeistern stets hingewiesen und den Rat erteilt, nach Führerprinzip mit den einzelnen Veranstaltungen bewährte Persönlichkeiten zu betrauen. Kreisjägermeister, Ringleiter, Vertrauensleute usw. müssen zusammenarbeiten. Die Gründung der Hegeringe ist sobald wie möglich abzuschließen……..
Seit dieser Zeit gehörte Groß Oesingen mit den umliegenden Gemeinden zum Hegering Wahrenholz. Im Zuge der Gebietsreform 1974 kamen noch die Gemeinden Ummern und Pollhöfen hinzu. Politisch gehörten diese bis dahin zum Landkreis Celle und jagdlich zum Hegering Hohne.
Aufgrund seiner Größe – fast 60 Reviere – und damit auch einer gewissen „Trägheit“ war der damalige Hegering Wahrenholz nur schwer steuerbar, sodass man sich zu einer Verkleinerung entschloss. Das Gebiet um Groß Oesingen und Ummern wurde ausgegliedert und es entstand nun der Hegering Groß Oesingen in seiner heutigen Form.
Von 1974 bis zur Aufspaltung 1985 war Jürgen Laue, sen. stellvertretender Hegeringleiter des Hegeringes Wahrenholz, danach stand er 20 Jahre an der Spitze des Hegeringes Groß Oesingen.
Nach über 30 Jahren Vereinsarbeit stellte sich Jürgen Laue sen. 2005 nicht mehr für eine weitere Periode als Hegeringleiter zur Verfügung. Als neuer Hegeringleiter wurde Jürgen Dierks – bislang schon seit 2001 stellvertretender Hegeringleiter – gewählt. Gleichzeitig wurde Jürgen Laue sen. von der Versammlung zum Ehrenhegeringleiter ernannt.
Die Mitglieder des Hegeringes Groß Oesingen engagieren sich – neben jagdlichen Dingen – auch besonders aktiv in Sachen Natur- und Umweltschutz.
Bereits 1991 wurden die ersten Hegebüsche gepflanzt. Diese sind heute in allen Gemarkungen unseres Hegeringes zu sehen.
Auch die Öffentlichkeitsarbeit steht ganz oben auf unserer Prioritätenliste.
Erwähnt werden sollen hier nur die gemeinsamen Aktivitäten mit dem Kinderförderverein Maiglöckchen, den Kindergärten der Gemeinden Groß Oesingen und Ummern, sowie der Freiwilligen Feuerwehr Groß Oesingen.
Gejagd wird natürlich auch. Diana hat vielen Mitgliedern die Büchse geführt und so konnte mancher Lebenskeiler, Erntehirsch und reife Bock gestreckt werden.
Die Erleger des stärksten, des ältesten und des abnormsten Bockes werden ebenso wie der erfolgreichste Raubwildjäger jährlich ausgezeichnet.
Den Abschluss des Kalenderjahres bildet immer die „Hubertuswoche“. Passend zum Hubertusmond kommt hier neben der Jagd auch die Geselligkeit nicht zu kurz.
Ein jährlich durchgeführtes internes Hegeringschießen rundet die vielseitigen Aktivitäten unserer Mitglieder ab.
Heute besteht der Hegering Groß Oesingen aus 37 Revieren mit einer bejagdbaren Fläche von 8.912 ha. Gejagt werden kann auf fast alle vorkommenden heimischen Wildarten.
Zum jetzigen Zeitpunkt besteht der Hegering insgesamt aus 126 Mitgliedern,
davon 115 jagende Mitglieder, 2 Fördermitglieder und 9 Ehrenmitglieder.
Der Hegering Boldecker Land stellt sich vor
| Vorsitzender | Holger Hansmann Hauptstraße 49 38557 Osloß 05362-72547 holgerhansmann@b188.de |
| Stellv. Vorsitzender | Friedrich Wiese Nachtweide 29 38477 Jembke 05366-1450 |
| Schießobmannt | Helmut Beinhorn Mühlenweg 6 38556 Bokensdorf 05366-952283 |
| Hundeobmann | Norman Wilke Mittelweg 10 38554 Weyhausen 05362-72179 |
| Bläserobmann | Peter Müller Hinter dem Hagen 42 38476 Barwedel 05366-959043 |
| Naturschutz und Öffentlichkeitsarbeit | Hans-Andreas Heinecke Poststrasse 14 38476 Barwedel 05366-7336 0175 729 43 73 6 05361-774088 h.-a.heinecke@hegering-boldecker-land.de |
Im Jahr 1952 schlossen sich 8 Reviere zu einem Hegeverbund zusammen, dessen erster Hegeringleiter Friedrich Herbold aus Jembke war. Es handelte sich um die dörflichen Gemeinschaftsjagden Bokensdorf, Osloß, Weyhausen, Tappenbeck, Jembke und Barwedel. 2001 wurde Holger Hansmann aus Osloß der Vorsitzende des Hegeringes Boldecker Land, dem nunmehr 115 Mitglieder aus 9 Revieren mit einer Gesamtfläche von 6800 ha angehören. Auf den sandig-leichten Böden des Boldecker Landes befindet sich überwiegend Kiefernwald, der sich jedoch in den letzten 10 Jahren durch Auflichten und Unterpflanzen der Monokulturen mit Laubbäumen, wie Eiche und Buche, zunehmend zu Mischwald entwickelt. Dieser noch junge Wald ist reich an Äsung und Deckung und somit ein günstiger Lebensraum für bejagbare Schalenwildarten wie Dam-, Schwarz- und Rehwild.
Wenn auch das in den Mooren ehemals heimische Birkwild leider nicht mehr erlebbar ist, so zeigen sich doch zunehmend mehr Kraniche und Graugänse. (Foto: Vogelmoor Barwedel/Ehra-Lessien)
Auf dem Lauf der Kleinen Aller, den vorhandenen Teichen sowie Freizeitgewässern und wasserführenden Gräben leben Enten, Reiher, Blesshühner .Das potentielle Überschwemmungsgebiet der Kleinen Aller –die Allerniederung – ist klassisches Grünland, wegen des Maisanbaus mit abnehmender Tendenz. Zwischen Wiesen und Äckern, wo die Struktur der Landschaft durch abwechslungsreiche Nutzung und sogenannte Grenzlinien (Hecken, Gräben, Ackerrandstreifen) aufgelockert ist, finden Niederwildarten wie Hase, Rebhuhn, Fasan, Tauben, Enten und in sandigen Standorten auch Kaninchen Lebensraum.
Um nachhaltig jagen zu können bemühen sich die Jäger im Boldeckerland um eine Förderung der Wildbestände im Sinne der Biotophege, der Verbesserung der ruhigen Setz- und Bruträume, sowie der Wildäsung und es gibt viele Bemühungen das Fallwild auf Mähwiesen oder auf den Straßen zu vermindern. Diese Hegebemühungen werden alle 4 Jahre zusammengetragen und für das gesamte Hegeringgebiet auf unserer Homepage (www.hegering-boldecker-land.de) dokumentiert.
Jährlich finden zwei Versammlungen statt. Eine im Frühjahr(Abschusspläne) und eine Hegeschau im Herbst. Meistens wird ein interessanter Vortrag zu einem jagdlich aktuellen Thema angeboten.
Die Jäger schießen gemeinsam ihre Büchsen ein, veranstalten ein Preisschießen und einen Großkaliberwettbewerb.
Alle Reviere beteiligen sich im Rahmen des Ferienprogramms der Samtgemeinde an dem „Tag des offenen Hochsitzes“. Wir sind Gastgeber für Familien, beobachten Wild und thematisieren alle Fragen im Zusammenhang mit der Jagd. Im Boldeckerland gibt es eine eigene Bläsergruppe die an Wettbewerben teilnimmt und auch zu runden Geburtstagen erscheint. Die Mitglieder werden zu Jagden gerne eingeladen. Der Hundeobmann Norman Wilke leitet Lehrgänge zur Brauchbarkeitsprüfung und zu den Zusatzfächern zur HZP. Zu Beginn der Kurse nehmen auch Nichtjäger/innen zur Sozialisierung und zum Grundgehorsam ihrer Hunde teil. Jährlich findet zum Ende der Jagdzeit eine Hegeringtaubenjagd mit meist bunter Strecke statt. Im Zuge des Beteiligungsverfahrens zum Bau der A39 haben betroffene Revierinhaber des Hegerings sich unter Mitwirkung der Obleute und der LJN abgestimmt und Forderungen zur Trassenführung, Wilddurchlässigkeit und zu revierbezogenen Ausgleichsmaßnahmen argumentativ gestellt. Das Infomobil steht ja allen Hegeringen zur Verfügung, in unserem Hegering gibt es zusätzlich noch eine Infokiste die zu kleineren Anlässen (Schulklassen, Dorffeste) mit LJN-Infomaterial bestückt ist.
Quelle : http://www.hegering-boldecker-land.de
Text : Andreas Heinecke + Dr. A. Deeken
Der Hegering Knesebeck stellt sich vor
| Vorsitzender | Norman Ziegenbein Mallohweg 6 29378 Wittingen OT Schneflingen 05839 - 783 0160 6376884 hbzgbr@t-online.de |
| Stellv. Vorsitzender | Edmun Laeseke Franz-Schubert-Weg 11 29378 Wittingen 0170 895 0 894 edmund_laeseke@yahoo.de |
| Schatzmeistert | Nils Niebuhr 0170 294 18 22 |
| Schriftführerin | Anne-Kathrin Peters 05839-9806 |
| Schießwesen | Kai Behne 05836-247 Kai.behne@web.de |
| Stellv. Schießwesen | Laura Wegner 0170 478 69 51 |
| Hundeobmann | Reinhard Behm 05831-1054 0171 415 66 19 |
| Naturschutzobmann | nicht besetzt |
| Bläserobfrau | Barbara Salefsky 05836-9722750 barbarasalefsky@aol.com |
Der Hegering Knesebeck liegt im Landkreis Gifhorn. Es gehören die Ortschaften Knesebeck, Ohrdorf, Zasenbeck, Plastau, Radenbeck, Boitzenhagen, Schneflingen, Teschendorf und Küstorf dazu und hat eine Gesamtfläche von ca. 8400 ha.. Die Mitgliederzahl beträgt zur Zeit 124 Mitglieder. Dem Hegering Knesebeck ist gemeinsam mit dem Hegering Wittingen die Jagdhornbläsergruppe Rade angegliedert. Geographisch wird der Hegering im Westen durch den Elbe-Seiten-Kanal und im Osten durch den Bach Ohre begrenzt, der hier gleichzeitig die Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt markiert. Die südliche Grenze liegt im Bereich der Bickelsteiner Heide, einem ausgedehnten Kieferwaldgebiet mit einschneidenden Heideflächen zwischen Boitzenhagen und Ehra. Im Norden grenzt der Hegering Wittingen an. Reviermäßig gliedert sich der Hegering in 7 Eigenjagden und 10 gemeinschaftliche Jagdbezirke.
Während der westliche Teil des Hegerings durch einen hohen Waldanteil aus überwiegend Kiefern geprägt ist, werden die besseren Böden im Osten hauptsächlich ackerbaulich genutzt. Im Bereich der Ohre sind Kiefernwälder, aber auch bruchwaldartige Waldrelikte mit hohen Erlenanteilen zu finden. Landschaftsprägend sind auch viele kleine Eichenfeldgehölze. Zur effektiven Bewirtschaftung der Felder sind in der heutigen Landwirtschaft große Schläge nötig. Dadurch hat der Anteil an Hecken in der Feldmark in den vergangenen Jahrzehnten permanent abgenommen. Der ökologische wertvolle Randeffekt, durch Feldwege und Hecken, ging dadurch jedoch verloren. Auch die vielen Pflanzaktionen der Jäger des Hegerings konnten diesen Prozess nicht entscheidend aufhalten. Eine für das Wild unüberwindbare Teilung des Hegerings, erfolgt durch das umzäunte VW-Prüfgelände im Malloh, dem Wald im Westen des Hegerings.
Vorkommende Hochwildarten sind Rot-, Dam- und Schwarzwild. Rotwild ist mit einem geringen Anteil als Standwild in den waldreichen Revieren anzutreffen. Dam- und Schwarzwild dagegen sind im ganzen Hegering vorhanden. Das Hochwild wird im Rahmen der Hochwildhegegemeinschaft Wahrenholz bejagt.
Die Lebensbedingungen für Reh- und Niederwild haben sich im Bereich des Hegerings durch die Landwirtschaft, Zunahme an Neozoen ( zB. Waschbären, Marderhund ) und die Wiederansiedlung des Wolfes verschlechtert. Davon ist auch der Hegering Knesebeck betroffen. Der Rückgang des Niederwildes scheint unaufhaltsam. Die geringen Besätze an Hasen, Kaninchen, Rebhühner und Fasanen veranlassen die meisten Revierinhaber, auf die Bejagung zu verzichten. Im ganzen Hegering hat sich der Schwerpunkt von der Bejagung des Niederwildes zur Schalenwildbejagung verlagert. Um eine ausgewogene Artenvielfallt in den Revieren zu behalten, bleibt zu hoffen, daß das Interesse am Niederwild nicht nachlässt.










