Der Hegering Papenteich stellt sich vor

VorsitzenderHenning Meier

Wiesenweg 1
38527 Meine

05304-932326
0151 555 549 30
meierhenning@t-online.de
Stellv. VorsitzenderJoachim Lütge

Dorfstraße 27
38531 Rötgesbüttel

05304-1315
SchatzmeistertRichard Keil

Südring 48a
38531 Rötgesbüttel

05304-930209
SchriftführerVolker Bückmann

Sonnenstr. 22
38533 Vordorf

05304-9337875
BläserobmannErnst-Dietrich Morgener

Südfeld 15
38527 Meine-Grassel

05304-5194
05374-672431
0160 939 065 36
joerg.weilandt@kabelmail.de
SchießwesenFlorian Möhle

Dorfstraße 11
38527 Meine

05304-2470
HundeobmannNN
NaturschutzobmannReinhard Müller

Masch 17
38531 Rötgesbüttel

05304-3749

Der Hegering Papenteich liegt im Südosten des Landkreises Gifhorn. Er besteht aus 17 Gemeinschafts- und Eigenjagdbezirken. Seine Jagdfläche beträgt 7.500 ha und schließt folgende Ortschaften bzw. Ortsteile mit ein:

  • Abbesbüttel
  • Ausbüttel
  • Bechtsbüttel
  • Grassel
  • Gravenhorst
  • Martinsbüttel I
  • Martinsbüttel II
  • Meine
  • Ohnhorst
  • Rittergut Ribbesbüttel Nord
  • Rittergut Ribbesbüttel Süd
  • GJ Ribbesbüttel
  • Rötgesbüttel
  • Vordorf
  • Wasbüttel
  • Wedelheine
  • Wedesbüttel

Die zum Hegering zählenden Jagdbezirke liegen größtenteils im Gebiet der Samtgemeinde Papenteich. Der Hegering Papenteich hat z.Z. ca. 140 Mitglieder.

Reizvoll und abwechslungsreich sind die Reviere. Von leichten Sandböden bis zum schweren Ton sind alle Übergänge vorhanden. Das Land weist nur geringe Höhenunterschiede auf.

Inmitten des Hegeringes Papenteich liegen die Meiner Teiche. Dabei handelt es sich um die sog. Stapelteiche der ehemaligen Zuckerfabrik Meine. Seit der letzten Kampagne 1990 / 91 haben sich die Teiche zu einem wichtigen Vogelrast- und Brutplatz im norddeutschen Raum entwickelt. Die Teiche dienen inzwischen als Lebensraum für mehr als 72 Vogelarten.

Ein ständiger Flächenbedarf der Gemeinden für neue Baugebiete und andere Zwecke engt die freie Landschaft immer weiter ein, die zudem von der wachsenden Bevölkerung mit ihren steigenden Erholungs- und Freizeitansprüchen stark genutzt und strapaziert wird.

Der Mittellandkanal, die Bundesstraße 4 und viele stark befahrene Kreisstraßen sowie die Bahnstrecke Braunschweig-Gifhorn durchschneiden die Reviere. Dadurch werden nicht nur nachhaltige Verluste unter der Tierwelt verursacht, sondern auch viel Lärm und Unruhe. Die Hege eines artenreichen Wildbestandes wird durch diese und andere Einflüsse immer schwieriger.

Benachteiligt ist vor allem das Niederwild, was sich im rückläufigen Besatz von Rebhuhn, Fasan und Hase zeigt. Eine seuchenhafte Erkrankung hat den Kaninchenbestand dezimiert. Andererseits haben sich die Beutegreifer sehr stark vermehrt und werden, soweit erlaubt, kurz gehalten, denn sie gefährden zunehmend die in eine ökologische Nische geratenen Arten.

Die Revierinhaber reagieren auf diese Entwicklung umsichtig und verantwortungsvoll durch mäßige oder gar aussetzende Bejagung. Die Anlage von Hegebüschen und Hecken und die Einsaat von Wildacker-mischungen auf Stilllegungsflächen sollen Deckung und Äsungsverbesserung bringen und dem Niederwild helfen.

Die Hauptwildart im Hegering ist das Reh. Etwa 200 Stück kommen in den Revieren jährlich zur Strecke, davon fast 35 % durch den Straßenverkehr. Auch das Schwarzwild ist in unseren Revieren vertreten (teilweise jedoch nur als Wechselwild).

Die Jagdhornbläser des Hegeringes Papenteich

Das Jagdhorn ist auch in Zeiten von Handy und Co. wichtig für den Jäger. Es dient nicht nur zur Freude der Waidmänner, sondern vor allem auch zur Informationsübermittlung. Die sogenannten Jagdleitsignale teilen dem einzelnen Jäger mit, wann zum Beispiel ein Treiben beginnt oder am Ende die Jagd vorbei ist. Nicht jeder Jäger steht während einer Jagd in Rufweite, das Horn dagegen hat einen weittragenden Klang. Außerdem würde es viel zu lange dauern, wenn man alle Jäger auf einer großen Jagd mit dem Handy anrufen wollte.

Das Horn hat natürlich auch in der Pflege des Brauchtums eine wichtige Rolle. Gemeinschaftsjagden beginnen und enden mit Hörnerklang und schaffen somit eine wundervolle Atmosphäre. Auch außerhalb der Jagd bereitet das Jagdhorn Freude, z.B. auf Hubertusmessen oder während anderer Veranstaltungen.

Die Bläsergruppe des Hegeringes Papenteich ist seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil des Hegeringes. Vielfach konnte sie auf bundesweiten Bläserwettbewerben Preise erringen, auf großen Jagdausstellungen auftreten oder jagdliche Gottesdienste begleiten.

Ernst-Dietrich Morgener ist seit Februar 2005 musikalischer Leiter die Bläsergruppe. Er hat die Nachfolge von Klaus Lütge angetreten, der die Bläsergruppe über viele Jahre geprägt und durch sein Talent, seine Beharrlichkeit und sein Organisationsvermögen die Jagdhornbläser zu einem wichtigen kulturellen Teil im Papenteich gemacht hat.

Übungsabende der Bläsergruppe

Die Bläser treffen sich jeden Mittwoch in Grassel (in den Sommermonaten am Sauteich; in der kalten Jahreszeit im Dorfgemeinschaftshaus).

  • Ab 19:00 Uhr Übungsabend für Jungbläser
  • Ab 19:30 Uhr Übungsabend für Bläser

Hundewesen

Der älteste Freund des Menschen ist vermutlich der Hund. Was wäre das Bild eines Jägers ohne den treuen Hund an seiner Seite? Der Hund führt durch seine scharfen Sinne den Jäger an das Wild.

Zwischen dem Hund und seinem Führer besteht ein enges Band. Gelegt werden die Wurzeln bereits in der frühen Welpenzeit, wenn der junge Hund zu seinem neuen Herrchen kommt. Gemeinsam werden die Prüfungen vorbereitet, die den Kleinen auf sein spannendes Leben als Jagdhund hinführen. Das gemeinsame Üben und Trainieren schweißen Hund und Führer zusammen und lassen beide zu einem unzertrennlichen Gespann werden.

Informationen zur Vorbereitung von jungen Hunden auf die Jagdeignungsprüfung befinden sich hier auf den Webseiten der Jägerschaft oder direkt von den Hundeobleuten der Jägerschaft.

Jagd ohne Hund ist Schund!

Hegering Hehlenriede: „Unterwegs mit den Jägern“ am 28.07.2017

Auch in diesem Jahr war die Sommerferienaktion „Rabenspaß“ der Samtgemeinde Isenbüttel schnell ausgebucht. Seit über 10 Jahren findet diese Aktion jährlich statt und das Interesse der Kinder ist riesig. Insgesamt 15 Kinder gingen mit den Jägern des Hegerings Hehlenriede auf Ansitz, manche waren bereits zum zweiten Mal dabei.

Den Kindern war die Vorfreude ins Gesicht geschrieben und sie kamen sehr gut vorbereitet zum Treffpunkt. Grün angezogen, Rucksack mit Essen und Trinken auf dem Rücken und auch das Fernglas war mit dabei. Nach einem kräftigen Waidmannsheil beim Gruppenbild und einer Einführung von Hegeringsleiter Reinhard Börner, konnte es losgehen. Die Kinder fuhren mit ihrem Jäger zum nahegelegenen Hochsitz und warteten gespannt auf den ersten Anblick. Das Wetter ließ uns nicht im Stich. Obwohl es zum Wochenanfang sehr viel geregnet hatte und die Wiesen teilweise noch unter Wasser standen, gab es guten Anblick.

Beim Lagerfeuer mit Stockbrot berichteten die Kinder begeistert, was sie alles gesehen haben.

Tjark, 10 Jahre alt, freute sich über den Anblick von Wildgänsen, Hasen, Ricke mit Kitz und Schwarzwild. Durch sein Fernglas konnte der 7-jährige Marvin ein Eichhörnchen erblicken, was sich mit lautem Knacken und Knistern ankündigte, wie er beschrieb. Die 11-jährige Anouka war zum zweiten Mal mit dabei. Sie schrieb ein Jagdtagebuch über den Abendansitz und berichtete stolz, Ricken mit Kitzen gesehen zu haben. Auch bei der 9-jährigen Kayla ließ sich Rehwild blicken und gegen Ende des Ansitzes streifte noch ein Fuchs durch das Feld. Die 10-jährige Lara konnte neben Fuchs und Hase auch beobachten, wie ein Bock eine Ricke trieb und anschließend beschlug.

Die Kinder lernten an diesem Abend neben einiger Wildarten und der schönen Atmosphäre beim Lagerfeuer auch die Jägersprache kennen, die sie in ihren aufregenden Berichten gleich mit einsetzten. So sprachen sie von Rehwild, das sich niedergetan hat und auch der Paarungsakt beim Rehwild wurde in jagdlicher Sprache wiedergegeben.

Es war ein rundum gelungener Abend, der allen Teilnehmern sehr viel Spaß gemacht hat. Wir freuen uns auf das nächste Mal. Waidmannsheil.

 

Isenbütteler Jäger engagieren sich im Naturschutz – 2000m² Acker für Heckenstreifen eingezäunt

Das vergangene Wochenende nutzten elf Isenbütteler Jäger, um sich im Naturschutz zu engagieren. Ein neues Projekt stand an.

Nachdem in den letzten Jahren einige Blühstreifen und drei Streuobstwiesen angelegt wurden, um dem Wild Deckungsraum und Äsungsmöglichkeiten zu bieten, stand bei dem neuen Naturschutz-Projekt hunderte Meter Zaun ziehen und Hecken pflanzen auf dem Plan. Unter Einsatz von Treckern, packten elf Isenbütteler Jäger tatkräftig mit an. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Insgesamt 2000m² wurden eingezäunt. Gepflanzt werden u.a. Weißdorn, Schlehe, Holunder, Hecken- und Apfelrose, welche auf Antrag von Christian Wigmann von der Jagdgenossenschaft Isenbüttel gesponsert wurden. Durch die Anlage der Hecken wird eine Biotopvernetzung geschaffen, die Deckungsraum für Niederwild bietet. Dieses Projekt zeigte erneut den unermüdlichen Einsatz für Wild und Natur der Isenbütteler Jäger. Besonderer Dank gilt der Familie Diana und Henning Müller, die die Fläche auf ihrem Land zu Gunsten der Natur zur Verfügung stellte.

Bericht: Jennifer Kassel

Jahreshauptversammlung Hegering Hehlenriede

Kommt Nutria wieder auf die Speisekarte?

Die diesjährige Jahreshauptversammlung mit Trophäenschau des Hegerings Hehlenriede fand am 10. März 2017 im Isenbütteler Hof statt. Von den 89 Mitgliedern waren mehr als die Hälfte anwesend und lauschten der Begrüßung durch die stark vertretenen Jagdhornbläser. Dreizehn Bläser, darunter vier Nachwuchsmitglieder sorgten für die richtige Stimmung und Erhaltung der Tradition.

Der Vorsitzende Reinhard Börner begrüßte neben den zahlreich erschienenen Mitgliedern auch den Kreisjägermeister Jürgen-Hinrich Kohrs als Ehrengast.

In diesem Jahr standen neben den aktuellen Themen, dem Jahresrückblick 2016 und der Vorausschau für 2017, auch zahlreiche Ehrungen der Mitglieder und Neuwahlen des Vorstandes auf dem Programm.

Der Jahresrückblick 2016 zeigte deutlich das große Engagement des Hegerings und seiner Mitglieder. In einer kreativ gestalteten Präsentation wurde mit Bildern und Hintergrundmaterial auf die abwechslungsreichen Aktivitäten des letzten Jahres zurückgeblickt. Beim Hegeringschießen konnte der Schießnachweis erworben werden, die Spargelwanderung war bei schönem Wetter gut besucht und auch der Ansitz auf den Sommerfuchs sorgte bei den Mitgliedern für Begeisterung. Zum neunten Mal fand die Aktivität „Unterwegs mit den Jägern“ statt. Hierbei waren insgesamt 16 Kinder mit den engagierten Jägern zusammen auf Ansitz und freuten sich beim anschließenden Lagerfeuer über das gesehene Wild und die vielen Erkenntnisse über die Natur. Beim Anschussseminar wurden Schusszeichen ausgewertet, im Hundewesen waren der Welpenkurs und auch die Brauchbarkeitsprüfung der Jagdhunde ein voller Erfolg  und beim gemeinsamen Ausflug ins Schießkino Garlstorf wurde um die besten Ergebnisse mit Büchse und Flinte geschossen. Der Ansitz auf den Winterfuchs wurde mit einem gemeinsamen Frühstück abgerundet und bei der Braunkohlwanderung kamen Klein und Groß zusammen.

Auch für 2017 sind wieder zahlreiche Aktivitäten geplant.

Zu den aktuellen Themen, die der Vorstand vorstellte, gehörten in diesem Jahr Gesetzesänderungen, die die Jagd betreffen, wie zum Beispiel der Schießnachweis, der ab 2018 jährlich erbracht werden muss. Auch auf angestrebte Änderungen bezüglich der Waffenaufbewahrung wurde eingegangen.

Ein großes Thema war die Nutria. Sie gilt als invasive, gebietsfremde Art, die sich rasant verbreitet. Besonders große Schäden sind an Ufern und Deichen verzeichnet wurden. Seit 2001 ist die Nutria im Jagdrecht aufgenommen und lieferte in 2016 eine Strecke von über 10.000 Stück. Die jungen Nutrias sind bereits nach 4-5 Monaten geschlechtsreif und bekommen das ganze Jahr über Nachwuchs. Mittlerweile ist das schmackhafte, delikate Fleisch in zahlreichen Auslagen zu finden und lädt zu Rezepten ein, wie zum Beispiel „Nutria in Pilzsoße“.

Neben der Nutria waren auch Wolf, Gans, Hase und Kaninchen ein Thema. In Deutschland sind bereits 70 Wolfsterritorien lokalisiert wurden und 64 Wolfsrudel. In Niedersachsen gibt es zurzeit ca. 100 Wölfe. Kaninchen und Hasenbestände werden aktuell von einem neuen Virus, dem RHD V2, bedroht. Die Tiere sterben daran innerhalb von 24 Stunden. Ein ausgemachtes Ziel ist es daher, die Hasen und Kaninchen fit zu machen, indem Deckungsstrukturen und Nahrungsangebote verbessert werden. Eine Gänsezählung zeigte das aktuelle Vorkommen auf, teilweise sind die Tiere besendert. Es wurden u.a. 65.876 Graugänse, 13.795 Nilgänse und 5.425 Kanadagänse gezählt.

Nächster Punkt der Tagesordnung waren die Ehrungen der Mitglieder. Irene Schilly wurde für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt, Jochen Gese und Heinrich Oelbke für 40 Jahre. Der Vorsitzende Reinhard Börner dankte den Ehrenmitgliedern für die jahrelange Treue. Janos Weilandt und Patrick Borchert wurden als Jungjäger aufgenommen  und bekamen ihren Jägerbrief überreicht. Der Bläserobmann Jörg Weilandt überreichte die 5-Jahresnadel an die Bläser Janos Weilandt und Robert Müller.

Bei der Vorstandswahl erhielt der Vorsitzende Reinhard Börner für eine erneute Wahlperiode das Vertrauen der Mitglieder und wurde wiedergewählt. Als Stellvertreter wurde Frank Traichel gewählt, als Schriftführer Gerhard Otte. Heinrich Oelbke stellte sich aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl als Schatzmeister und wurde für seine Unterstützung im Vorstand mit einem Präsent bedacht. Sein Nachfolger ist Thomas Rösler. Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit ist Jennifer Kassel, Schießobmann Mario Bechtel, Bläserobmann Jörg Weilandt, Hundeobmann Armin Siedentop und Naturschutzobmann Andreas Winkelmann.

Laut Streckenbericht sind im Jagdjahr 2016 8 Stück Damwild, 81 Stück Schwarzwild, 165 Rehe, 18 Hasen, 15 Kaninchen, 79 Füchse, 22 Dachse, 16 Marderhunde und 89 Nutrias zur Strecke gekommen. Die Streckenentwicklung beim Damwild ist rückläufig, beim Schwarzwild dagegen ansteigend. Rehwild ist gegenüber dem letzten Jahr gleichbleibend. Hervorzuheben ist dabei aber die deutliche Senkung der Fallwildquote. Durch ein Projekt, das die Verhütung von Wildunfällen zum Ziel hatte, konnte die Fallwildquote von 50% auf 30% reduziert werden. Hierzu wurden Multi-Wildschutzwarner an bekannten Wildunfallstellen platziert. Für 2017 plant der Hegering die Aufstellung von Wildattrappen und Dreibeinen mit der Aufschrift „Wildunfall“, um so die Quote der Wildunfälle weiter zu senken.

Bericht: Jennifer Kassel

Vorstand und Obleute des Hegerings Werder

Der Hegering Werder umfasst 10 Reviere in der Gemeinde Brome mit einer Jagdbezirksfläche von ca: 9.657 ha.

VorsitzenderBurkhard Düsterhöft

Ratje 31
38467 Bergfeld

0171 803 54 24
b.duesterhoeft58@t-online.de
Stellv. VorsitzenderHenning Dörk

Triftweg 8a
38471 Rühen

05367-1443
0160 966 797 47
henningdoerk@freenet.de
henning.doerk@volkswagen.de
SchatzmeisterAndreas Böse

Jägerstraße 1
38471 Rühen

05367-982374
0170 546 14 19
boese.eischott@web.de
andreas.boese@volkswagen.de
SchriftführertJens Wittig

Berliner Straße 19
38471 Rühen

05367-540
0175 4040885
jens.wittig@volkswagen.de
christine@argostars.de
Hundewesen Burkhard Krome

Ackerende 3
38470 Parsau

0171-4568156
05368-970239
krome.b@googlemail.com
SchießwesenThomas Kammler

Wagnerring 27
38471 Rühen

05367-1531
0175 622 88 53
thomaskammler@web.de
NaturschutzNatalie Ludwig

Erlengrund 4
38471 Rühen

0151 281 207 80
ludwigjette@googlemail.com
BläserwesenHorst Ocimek

Ackerende 10
38467 Bergfeld

05368-590
0171 117 119 21
ocimekhorst@web.de
SchwarzwildringJörg Telieps

Ahnebeckerstr. 17
38470 Parsau

0152-34065844
j.telieps@gmx.de

Der Hegering Sassenburg stellt sich vor

Der Hegering Sassenburg umfasst 18 Reviere in der Gemeinde Sassenburg und hat ca. 120 Mitglieder. Die Jagdfläche beläuft sich auf ca. 7.500 Hektar

VorsitzenderHermann Brandt

Hauptstr. 32
38524 Westerbeck

05371-6447
0171 140 43 96
Stellv. VorsitzenderThomas Belte

Dannenbütteler Weg 6
38524 Westerbeck
05371-61562
0170 495 39 57
thomas.belte@t-online.de
SchatzmeisterKarl-Heinz Bock

Dorfplatz 12
38524 Stüde

05379-239
SchriftführerintAngela Heider

Gamser Weg 2
38524 Neudorf-Platendorf

05378-350
0152 054 999 99
heidera@t-online.de
HundewesenStefan Schulz

Käthe-Kollwitz-Straße 2
38442 Wolfsburg

05362-939696
0152 588 868 72
kirsten48@freenet.de
SchießwesenDetlef Schulze

Am Braken 8
38524 Westerbeck

05371-63140
0171 643 43 73
Det-Schulze@t-online.de
NaturschutzJens Klitzing

Streystättenweg 9
38524 Grußendorf

05379-63228
0151 141 284 49
klitzesheim@web.de
BläserwesenIngolf Hühner

Am Schwarzen Berg 8
29399 Wahrenholz

05835-7863

 

 

Hegering Repke – Vorstand und Obleute

EhrenhegeringleiterFriedrich Ebermann

Lange Hagen 16
29386 Dedelstorf
VorsitzenderJoachim Drangmeister

Oerreler Dorfstraße 6
29386 Dedelstorf

05832-6344
0151 613 47 800
achim.drangmeister@t-online.de
Stellv. VorsitzenderHeinrich Niebuhr

Oerreler Dorfstraße 19
29386 Dedelstorf

05832-2996
0171 712 82 92
heinrichniebuhr@t-online.de
SchatzmeisterThorsten Herz

Am Bach 6
29386 Hankensbüttel / Emmen

05832-9702200
0172 789 87 33
Herz.Thorsten@web.de
SchriftführertWaldemar Goerke

Emmer Dorfstrasse 57
29386 Hankensbüttel / Emmen

05832-6530
0160 576 76 32
HundewesenHenry Köllner

Repker Dorfstraße 5
29386 Dedelstorf
SchießwesenJens Peuthert

Oerreler Dorfstrasse 6
29386 Dedelstorf

05832-6113
0173 289 51 56
aundj.peuthert@t-online.de
NaturschutzRainer Dierks-Götze

Heidberg 3
29396 Schönewörde

Der Hegering Meinersen stellt sich vor

VorsitzenderThorsten Schäfer

Badweide 12
38539 Müden

05375-982359
0152 547 82 36 7
Fax: 05375-982361
BezF.Meinersen@LWK-Niedersachsen.de
Stellv. VorsitzenderMatthias Leudolph

Bäckerstraße 2b
38539 Müden OT Hahnenhorn

05371-980153
0170-2220051

m.leudolph@krombacher.de
Schatzmeister & SchriftführerUwe Morgenstern

Asternweg 3
38536 Meinersen

05372 974224
0160-98770747

au.morgenstern@t-online.de
Hundewesen
SchießwesenMarkus Müller

Muedenerstr. 18
38536 Meinersen/Ahnsen
05372 6265
01711741071

mark_92@web.de
BläserobfrauMonika Kramp

Stettiner Str. 14
29362 Hohne

0171 2464141
0171 2464141

monika.kramp@gmx.de
Naturschutz und ÖffentlichkeitsarbeitGeorg Steinke

Gilde 8
38539 Gilde
05375 553
0171-1741071

Der Hegering Meinersen umfasst 24 Reviere in den Gemeinden Meinersen und Müden mit ca. 120 Mitgliedern.

Als im Hegering befindliche Wildarten gelten: Rotwild, Schwarzwild, Rehwild, Hase, Kaninchen, Fuchs, Dachs, Marder, Iltis, Hermelin, Mauswiesel, Nutria, Türkentaube, Rebhuhn, Fasan, Waldschnepfe, Elster, Rabenkrähe, Kolkrabe, Blässhuhn, Graureiher, Stockente, Ringeltaube, Greife und Falken.

Hier geht es zu den Internetseiten des HR Meinersen auf den Seiten der Landesjägerschaft Niedersachsen.

Vorstand und Obleute HR Hehlenriede

VorsitzenderReinhard Börner

Gartenstraße 22
38550 Isenbüttel

05374-2383
0151 57 57 58 05
r.b.m.boerner@t-online.de
Stellv. VorsitzenderFrank Traichel

Hauptstraße 3
38550 Isenbüttel

0171 630 11 59
frank@traichel.de
SchatzmeistertThomas Rösler

In der Teichwiese 6
38550 Isenbüttel

0151- 64 62 61 39
05374 - 9558844

th.roesler@googlemail.com
SchriftführerGerhard Otte

Gutsstraße 8
38550 Isenbüttel

05374-673307
0171 937 63 09
g.otte@emediapark.de
ÖffentlichkeitsarbeitJennifer Kassel

Am Gänsegarten 1
38547 Calberlah

0171- 47 59 63 6

jennikassel@web.de
BläserobmannJörg Weilandt

Am Försterkamp 24
38550 Isenbüttel

05374-672431
0160 939 065 36
joerg.weilandt@kabelmail.de
SchießwesenMario Bechtel

Haustenbecker Str. 3
38550 Isenbüttel

0151-23 41 87 75

mariobechtel@yahoo.de
HundeobmannArmin Siedentop

Mühlenstraße 3
38547 Calberlah-Allenbüttel

05301-649
0171 521 86 41
armin.siedentop@gmx.de
NaturschutzobmannAndreas Winkelmann

An der Hehlenriede 12
38550 Isenbüttel

05474-4425
0151 142 042 44
die-winkelmaenner@t-online.de

Hegering Hankensbüttel: Vorstand und Obleute

VorsitzenderHelmut Martens

Wentorf 2
29386 Obernholz

05832-979240
0171 99 13 448
brigitte.martens@martens-pesel.de
Stellv. VorsitzenderOliver Lepke

Alt Isenhagen 19
29386 Hankensbüttel

05832-6384
0160 15 27 395
SchatzmeistertBrigitte Martens

Wentorf 2
29386 Obernholz

05832-979240
0170 90 43 245
brigitte.martens@martens-pesel.de
SchriftführerOliver Lepke

Alt Isenhagen 19
29386 Hankensbüttel

05832-6384
0160 15 27 395
SchießwesenJürgen Petersen

Wiesenweg 1
29386 Hankensbüttel

05832-1768
0160 45 54 261
HundeobmannHolger Niebuhr

Gosemühlenweg 3
29386 Obernholz

05832-2934
0151 70 52 032 0

Vorstand und Obleute HR Groß Schwülper

VorsitzenderMaik Bosse

Thiberg 3
38528 Adenbüttel

05304-909750
0171 308 22 96
maikbosse@web.de
Stellv. VorsitzenderMarko Böse

Fasanenweg 7
38179 Groß Schwülper

05303-7283
forstbetrieb.boese@yahoo.de
SchatzmeistertJörg Blecker

Bünteweg 4
38179 Lagesbüttel

05303/9909860

jblecker@gmx.de
SchriftführerKevin Bosse

Thiberg 3
38528 Adenbüttel

0160 930 97 83 1
kevbosse@web.de
SchießwesenUwe Brandes

Neue Schulstraße 25
38528 Adenbüttel

05304-3484
Brandes-Adb.@web.de
BläserwesenHermann Niebuhr

Hauptstraße 6
38179 Groß Schwülper

05303-4828
hermann.niebuhr@t-online.de
HundeobmannDaniel Dralle

Okerstraße 27
38179 Rotemühle

01601876315
danieldralle87@gmail.de
ÖffentlichkeitsarbeitLudwig Munzel

Vor der Masch 1
38528 Adenbüttel

05304/931823
Ludwig-Munzel@t-online.de

Vorstand und Obleute des Hegerings Gifhorn

Der Hegering Gifhorn umfasst 13 Reviere in den Gemeinden Gifhorn und Meinersen mit einer Jagdbezirksfläche von ca: 8.100 ha und ca. 150 Mitgliedern. Als im Hegering befindliche Wildarten gelten: Rotwild, Damwild, Schwarzwild, Rehwild und Niederwild.

VorsitzenderJoachim Keuch

Am Damm 11
38518 Gifhorn

05371-73578
0157-32037912
joachim.keuch@stadt-gifhorn.de
Stellv. VorsitzenderDetlev Janz

Wilscher Str. 3
38518 Gifhorn - Kästorf

05371-743914
0171-1735314
jagdzeit@t-online.de
SchatzmeisterDr. Timm Georg

Lönsstr. 13
38518 Gifhorn

05371-1709424
0160-8363640
t.georg@gmx.net
SchriftführertReiner Kyszkiewicz

Alter Kirchweg 2
38518 Gifhorn

05371-13533
0170 354 76 10
r-k@etk-elektrotechnik.de
HundewesenJutta Schmidt

Fröbelweg 1
38518 Gifhorn

05371-15225
0151-11679894
jutta.schmidtgf@t-online.de
SchießwesenChristian Pschack

Tangermünder Strasse
38518 Gifhorn

05371-687899
0176-43144045
christian.pschack@googlemail.com
BläserwesenWolfgang Grohmann

Finkenhain 9
38518 Gifhorn

05371-4949
NaturschutzKarl-Gustav Laser

Osterberg 6
38518 Gifhorn

05371-57587
0160 919 87 748
karl-gustav.laser@web.de

 

Von links: Timm Georg, Detlev Janz, Joachim Keuch u. Reiner Kyszkiewicz

 

Carlo Laser, Jutta Schmidt u. Christian Pschak

Der Hegering Ehra stellt sich vor

Der Hegering Ehra umfasst 8 Reviere in der Gemeinde Brome mit einer Jagdbezirksfläche von knapp 4.000 ha.

VorsitzenderEckhard Horstmann

Forsthaus Zollhaus
38524 Sassenburg

05379-227
0170 645 19 13
Fax 05379-227
forst-bockling@freenet.de
Stellv. VorsitzenderJohannes Ditges

Eichenweg 6
38468 Ehra-Lessien

05377-8008766
0160 156 10 39
Fax 05377-8008768
johannes.ditges@lwk-niedersachsen.de
SchatzmeisterAxel Jordan

Mühlenstraße 13
38468 Ehra-Lessien

05377-289
0172 544 48 32
Fax 05377-800828
axel-jordan@t-online.de
SchriftführertMarkus Trzonnek

Rosenweg 8
38468 Ehra-Lessien

05377-800708
0151 585 686 64
Fax 05377-800894
m.trzonnek@t-online.de
HundewesenOlaf Kölle

Gifhorner Straße 10
38468 Ehra-Lessien

05377-1372
0171 802 76 17
olaf.koelle@t-online.de
SchießwesenMarkus Trzonnek

Rosenweg 8
38468 Ehra-Lessien

05377-800708
0151 585 686 64
Fax 05377-800894
m.trzonnek@t-online.de
BläserwesenFriedrich Rietz

Am Dorfring 7
38468 Ehra-Lessien

05377-327
0172 466 25 04
friedrich-rietz@t-online.de
NaturschutzJoachim Knoke

Dorfstraße 25
38468 Ehra-Lessien

05377-800250
0171 527 47 77
Joachim.Knoke@t-online.de

Der Hegering Brome stellt sich vor

VorsitzenderMichael Plonus

Bohldamm 5
38470 Croya
05368-9826
0171 227 55 24

plonus-michael@t-online.de
Stellv. VorsitzenderKlaus Fehse

Böckwitzer Strasse 24
38465 Brome-Zicherie

05833-1682
0171 933 31 12
klaus.fehse@gmx.net
SchatzmeisterJörg Gäde

Grashöfe 7
38474 Voitze

05833-6000
joerg.gaede@t-online.de
SchriftführertHolger Mertens

Am Steckel 4
38465 Brome-Zicherie

05833-970079
0171 879 59 69
holger.mertens1@t-online.de
HundewesenKay Bannier

Alte Bahnhofstrasse 7b
38470 Croya

0171 748 06 89
bannier@croya.de
SchießwesenHolger Jelpke

Dorfring 5
38465 Brome-Wiswedel

05833-7406
0171 569 71 02
hjelpke@aol.com
SchwarzwildKlaus Fehse

Böckwitzer Strasse 24
38465 Brome-Zicherie

05833-1682
0171 933 31 12
klaus.fehse@gmx.net
Naturschutz und ÖffentlichkeitsarbeitHenning Flegel

Drömlingsweg 42
38465 Brome-Zicherie

0171 227 96 54
h_flegel@t-online.de

 

Der Hegering Brome umfasst 23 Reviere in den Gemeinden Brome und Boldecker Land mit einer Jagdbezirksfläche von ca. 8.100 ha. Das Gebiet des Hegerings wird aus den dörflichen Gemeinschaften Altendorf, Benitz, Brome, Croya, Kaiserwinkel, Tülau, Voitze, Wiswedel und Zicherie gebildet und grenzt unmittelbar an die Landesgrenze zu Sachen-Anhalt. Der Hegering ist somit geografisch der süd-östlichste der Jägerschaft Gifhorn.

Der Hegering mit seinen110 Mitgliedern setzt sich aus 21 Eigen – und Gemeinschaftsjagden zusammen und hat eine bejagbare Gesamtfläche von 7146ha. Seit 2002 haben sich die Reviere des Hegerings in einer Rehwildhegegemeinschaft zusammengeschlossen, um eine großflächige und nachhaltige Bewirtschaftung unserer kleinsten Schalenwildart zu gewährleisten.

Die Landschaft des Hegerings wird durch die weitläufiger Kiefernwäldern der Bickelsteiner Heide im Norden, sowie durch die einzigartige Niedermoorlandschaft des Drömlings im Süden geprägt.

Das heutige Landschaftsbild des Drömlings, ist entstanden, durch die Entwässerungs- und Kultivierungsmaßnahmen im 18. Jahrhundert. Die ausgedehnten Grünlandflächen die durchzogen sind von einem engmaschigen Grabensystem, das vielfach mit Büschen oder Gehölzen bewachsen ist, sowie die einzigartigen Moor-und Auenwälder machen diesen Landschaftsteil zu einer bedeutenden Bereicherung des Hegerings In diesem Biotop finden viele seltenen Pflanzen- und Tierarten, wie zum Beispiel der Bieber, Fischotter, Schwarzstorch und der Seealder einen geeigneten Lebensraum. Im Zuge des Naturschutzgroßprojekt Niedersächsischer Drömling wurden umfangreiche wasserbauliche Maßnahmen zur Sicherung des Grundwasserspiegels durchgeführt, unterstützt von einem modernen Wassermanagement. Bundesweit Vorbildcharakter für Naturschutzgroßprojekte hatte Planungsphase, in der die Betroffenen frühzeitig mit einbezogen wurden und somit eine breite Akzeptanz des Vorhabens erreicht wurde.

Eine weitere postive Entwicklung im Hegering sind die  Waldumbaumaßnahmen im letzten Jahrzehnt. Die überwiegenden Kiefernutzwälder wurden vielerorts durch Laubbaum Aufforstungen zum Mischwald umgewandelt. Für den seit Jahren konstanten Schalenwildbestand von  Rot-, Dam-, Schwarz- und Rehwild entsteht daher ein positives Zukunftsbild. Die Situation beim Niederwild, ist trotz vieler Biotop verbessernde Maßnahmen, seit Jahren unverändert auf niedrigen Nievau. Dieser bedauerliche Zustand wird hauptsächlich auf die starke Zunahme der Neozoen, wie Waschbär und Marderhund zurückgeführt.

Die Landwirtschaft hat im Hegering Brome einen prägenden Charakter und ist vielfach das Bindeglied zwischen der Jägerschaft und der nichtjagenden Bevölkerung. Auf dem Gebiet des Hegerings werden vier Biogasanlagen betrieben, die dazu nötigen Maisanbauflächen haben sich in den letzten Jahren stark vergrößert. Der vermutete starke Populationsanstieg beim Schwarzwild blieb bis heute aber aus.

Die Aktivitäten der Jäger und Jägerinnen des Hegerings sind vielfältig, sie reichen vom gemeinsamen Fuchsansitz, über Maßnahmen zur Verbesserung der Biotopsituation, bis hin zu gemeinschaftliche Veranstaltungen mit Schulen und Kindergärten.

Die Jägerinnen und Jäger des Hegerings Brome blicken positiv in die Zukunft und werden sich  den Herausforderungen der modernen Gesellschaft stellen.

 

Der Hegering Groß Oesingen stellt sich vor

 

1. VorsitzenderJürgen Dierks

Lindenallee 8
29393 Gr. Oesingen
05838-485
2. VorsitzenderRainer Müller

Am Fuhrenkamp 19
29393 Gr. Oesingen
05838-991384
SchriftführertDr. Henrik Müller von der Ohe

Feldgarten 7
29369 Ummern

05083-1352

henrikmvdo@gmail.com
KassenführerJohannes König

Klein Oesinger Str. 19a
29393 Groß Oesingen

0160 40 38 024

johannes.koenig@t-online.de
SchießwartChristian Müller

Am Stigloh 9
29393 Groß Oesingen

0171 957 79 93
jagdfreund.christian@googlemail.com
Naturobmannzur Zeit nicht besetzt

 

Die Gründung der Hegeringe geht u. a. auf eine Anweisung des komm. Provinzjägermeisters für die Provinz Hannover zurück.
Folgender Text ist einem Rundschreiben vom 03. Juli 1934 – gerichtet an sämtliche Kreisjägermeister der Provinz Hannover – entnommen:

Es ist – allerdings nur vereinzelt – die Frage aufgeworfen worden, ob und in welcher Weise die Arbeit der alten Organisation fortgesetzt werden soll. Es kann kein Zweifel bestehen, dass der Landesverband der preußischen Jäger keiner besonderen Gründung bedurfte, sondern mit dem Gesetz entstanden ist und dass zu ihm alle Inhaber von Jahresjagdscheinen gehören. Daraus ergibt sich für die Kreisjägermeister die Verpflichtung, mit allen Kräften darauf hinzuwirken, dass die Arbeiten der früheren Verbände von dem Landesverband der preußischen Jäger fortgesetzt werden. Ich habe hierauf bei den mündlichen Besprechungen mit den Kreisjägermeistern stets hingewiesen und den Rat erteilt, nach Führerprinzip mit den einzelnen Veranstaltungen bewährte Persönlichkeiten zu betrauen. Kreisjägermeister, Ringleiter, Vertrauensleute usw. müssen zusammenarbeiten. Die Gründung der Hegeringe ist sobald wie möglich abzuschließen……..

Seit dieser Zeit gehörte Groß Oesingen mit den umliegenden Gemeinden zum Hegering Wahrenholz. Im Zuge der Gebietsreform 1974 kamen noch die Gemeinden Ummern und Pollhöfen hinzu. Politisch gehörten diese bis dahin zum Landkreis Celle und jagdlich zum Hegering Hohne.
Aufgrund seiner Größe – fast 60 Reviere – und damit auch einer gewissen „Trägheit“ war der damalige Hegering Wahrenholz nur schwer steuerbar, sodass man sich zu einer Verkleinerung entschloss. Das Gebiet um Groß Oesingen und Ummern wurde ausgegliedert und es entstand nun der Hegering Groß Oesingen in seiner heutigen Form.

Von 1974 bis zur Aufspaltung 1985 war Jürgen Laue, sen. stellvertretender Hegeringleiter des Hegeringes Wahrenholz, danach stand er 20 Jahre an der Spitze des Hegeringes Groß Oesingen.
Nach über 30 Jahren Vereinsarbeit stellte sich Jürgen Laue sen. 2005 nicht mehr für eine weitere Periode als Hegeringleiter zur Verfügung. Als neuer Hegeringleiter wurde Jürgen Dierks – bislang schon seit 2001 stellvertretender Hegeringleiter – gewählt. Gleichzeitig wurde Jürgen Laue sen. von der Versammlung zum Ehrenhegeringleiter ernannt.

Die Mitglieder des Hegeringes Groß Oesingen engagieren sich – neben jagdlichen Dingen – auch besonders aktiv in Sachen Natur- und Umweltschutz.
Bereits 1991 wurden die ersten Hegebüsche gepflanzt. Diese sind heute in allen Gemarkungen unseres Hegeringes zu sehen.
Auch die Öffentlichkeitsarbeit steht ganz oben auf unserer Prioritätenliste.
Erwähnt werden sollen hier nur die gemeinsamen Aktivitäten mit dem Kinderförderverein Maiglöckchen, den Kindergärten der Gemeinden Groß Oesingen und Ummern, sowie der Freiwilligen Feuerwehr Groß Oesingen.
Gejagd wird natürlich auch. Diana hat vielen Mitgliedern die Büchse geführt und so konnte mancher Lebenskeiler, Erntehirsch und reife Bock gestreckt werden.
Die Erleger des stärksten, des ältesten und des abnormsten Bockes werden ebenso wie der erfolgreichste Raubwildjäger jährlich ausgezeichnet.
Den Abschluss des Kalenderjahres bildet immer die „Hubertuswoche“. Passend zum Hubertusmond kommt hier neben der Jagd auch die Geselligkeit nicht zu kurz.
Ein jährlich durchgeführtes internes Hegeringschießen rundet die vielseitigen Aktivitäten unserer Mitglieder ab.

Heute besteht der Hegering Groß Oesingen aus 37 Revieren mit einer bejagdbaren Fläche von 8.912 ha. Gejagt werden kann auf fast alle vorkommenden heimischen Wildarten.
Zum jetzigen Zeitpunkt besteht der Hegering insgesamt aus 126 Mitgliedern,
davon 115 jagende Mitglieder, 2 Fördermitglieder und 9 Ehrenmitglieder.

Der Hegering Boldecker Land stellt sich vor

VorsitzenderHolger Hansmann

Hauptstraße 49
38557 Osloß

05362-72547

holgerhansmann@b188.de
Stellv. VorsitzenderFriedrich Wiese

Nachtweide 29
38477 Jembke

05366-1450
SchießobmanntHelmut Beinhorn

Mühlenweg 6
38556 Bokensdorf

05366-952283
HundeobmannNorman Wilke

Mittelweg 10
38554 Weyhausen

05362-72179
BläserobmannPeter Müller

Hinter dem Hagen 42
38476 Barwedel

05366-959043
Naturschutz und ÖffentlichkeitsarbeitHans-Andreas Heinecke

Poststrasse 14
38476 Barwedel

05366-7336
0175 729 43 73 6
05361-774088
h.-a.heinecke@hegering-boldecker-land.de

Im Jahr 1952 schlossen sich 8 Reviere zu einem Hegeverbund zusammen, dessen erster Hegeringleiter Friedrich Herbold aus Jembke war. Es handelte sich um die dörflichen Gemeinschaftsjagden Bokensdorf, Osloß, Weyhausen, Tappenbeck, Jembke und Barwedel. 2001 wurde Holger Hansmann aus Osloß der Vorsitzende des Hegeringes Boldecker Land, dem nunmehr 115 Mitglieder aus 9 Revieren mit einer Gesamtfläche von 6800 ha angehören. Auf den sandig-leichten Böden des Boldecker Landes befindet sich überwiegend Kiefernwald, der sich jedoch in den letzten 10 Jahren durch Auflichten und Unterpflanzen der Monokulturen mit Laubbäumen, wie Eiche und Buche, zunehmend zu Mischwald entwickelt. Dieser noch junge Wald ist reich an Äsung und Deckung und somit ein günstiger Lebensraum für bejagbare Schalenwildarten wie Dam-, Schwarz- und Rehwild.

Wenn auch das in den Mooren ehemals heimische Birkwild leider nicht mehr erlebbar ist, so zeigen sich doch zunehmend mehr Kraniche und Graugänse. (Foto: Vogelmoor Barwedel/Ehra-Lessien)

Auf dem Lauf der Kleinen Aller, den vorhandenen Teichen sowie Freizeitgewässern und wasserführenden Gräben leben Enten, Reiher, Blesshühner .Das potentielle Überschwemmungsgebiet der Kleinen Aller –die Allerniederung – ist klassisches Grünland, wegen des Maisanbaus mit abnehmender Tendenz. Zwischen Wiesen und Äckern, wo die Struktur der Landschaft durch abwechslungsreiche Nutzung und sogenannte Grenzlinien (Hecken, Gräben, Ackerrandstreifen) aufgelockert ist, finden Niederwildarten wie Hase, Rebhuhn, Fasan, Tauben, Enten und in sandigen Standorten auch Kaninchen Lebensraum.

 

Um nachhaltig jagen zu können bemühen sich die Jäger im Boldeckerland um eine Förderung der Wildbestände im Sinne der Biotophege, der Verbesserung der ruhigen Setz- und Bruträume, sowie der Wildäsung und es gibt viele Bemühungen das Fallwild auf Mähwiesen oder auf den Straßen zu vermindern. Diese Hegebemühungen werden alle 4 Jahre zusammengetragen und für das gesamte Hegeringgebiet auf unserer Homepage (www.hegering-boldecker-land.de) dokumentiert.

Jährlich finden zwei Versammlungen statt. Eine im Frühjahr(Abschusspläne) und eine Hegeschau im Herbst. Meistens wird ein interessanter Vortrag zu einem jagdlich aktuellen Thema angeboten.

Die Jäger schießen gemeinsam ihre Büchsen ein, veranstalten ein Preisschießen und einen Großkaliberwettbewerb.

Alle Reviere beteiligen sich im Rahmen des Ferienprogramms der Samtgemeinde an dem „Tag des offenen Hochsitzes“. Wir sind Gastgeber für Familien, beobachten Wild und thematisieren alle Fragen im Zusammenhang mit der Jagd. Im Boldeckerland gibt es eine eigene Bläsergruppe die an Wettbewerben teilnimmt und auch zu runden Geburtstagen erscheint. Die Mitglieder werden zu Jagden gerne eingeladen. Der Hundeobmann Norman Wilke leitet Lehrgänge zur Brauchbarkeitsprüfung und zu den Zusatzfächern zur HZP. Zu Beginn der Kurse nehmen auch Nichtjäger/innen zur Sozialisierung und zum Grundgehorsam ihrer Hunde teil. Jährlich findet zum Ende der Jagdzeit eine Hegeringtaubenjagd mit meist bunter Strecke statt. Im Zuge des Beteiligungsverfahrens zum Bau der A39 haben betroffene Revierinhaber des Hegerings sich unter Mitwirkung der Obleute und der LJN abgestimmt und Forderungen zur Trassenführung, Wilddurchlässigkeit und zu revierbezogenen Ausgleichsmaßnahmen argumentativ gestellt. Das Infomobil steht ja allen Hegeringen zur Verfügung, in unserem Hegering gibt es zusätzlich noch eine Infokiste die zu kleineren Anlässen (Schulklassen, Dorffeste) mit LJN-Infomaterial bestückt ist.

Quelle : http://www.hegering-boldecker-land.de

Text : Andreas Heinecke + Dr. A. Deeken